Tag Archiv ‘Weihnachtsessen’

Nachlese – Wie hat das Festmahl gemundet?

Nun haben wir uns gemütlich durch die Feiertage gegessen. Es gehört ja auch einfach ein gutes Essen zu Weihnachten dazu. Ich habe darüber schon vorher meine Gedanken veröffentlicht.

Geht es Euch auch so, jedes Jahr nimmt man sich vor, diesmal nicht so viel und nicht so fett, nicht so süß usw. Aber es ist noch immer so gewesen, dass man es doch aus vollem Herzen (oder Munde) genossen hat. Und man denkt, zu Recht, es sind nun einmal die schönsten Tage des Jahres, da kann man einfach  nicht vermeiden, dass man auch evtl. an Gewicht zulegt. Dann gehört zum Festtagsbraten außer den vielen guten Beilagen, Klöße, Sauce und vieles mehr, auch ein leckeres Tröpfchen dazu.

Da habe ich doch was gefunden, was gemeine Leute veröffentlicht haben: Nämlich, wie viele Kalorien so ein Festtagsbraten hat. Ich fand es Heiligabend, da wollte ich sowas doch nicht mehr publik machen. Es war mir auch für mich selbst nicht angenehm.

Jetzt, wo wir lecker gespeist haben, kann man ganz entspannt, hoffe ich, mal nachlesen. Also, Nr. 1 ist natürlich die Gans, mit 342 Kilokalorien pro 100 Gramm, Nr. 2 die Lammkeule mit 234 Kilokalorien, 3. die Ente, da sind es 227 Kilokalorien, 4. Schweinebraten, der hat 168 Kilokalorien, 5. der Fasan, da ist man sparsamer, 154 Kilokalorien.

Aber was solls, ich mache es jedes Jahr so wie viele andere auch, ich tröste mich mit dem Vorsatz, nach Silvester kommt alles wieder runter. ( Es klappt natürlich meist nicht!)

Foto: Helene Souza / pixelio.de

Würzige Weihnachts-Wildgerichte

In meiner Familie kamen von jeher Vögel auf den Tisch zu Weihnachten, meine Mutter züchtete Enten und Gänse, die sie sehr lecker zubereitete. Ich bevorzuge Wildgerichte. Früher wurde eine Rehkeule bestellt, die aber viel zu viel war. Heute gibt es so viele hervorragende Rezepte jeder Art für Wildgerichte jeder Art.

Ich las heute ein treffendes Bonmot in einer Zeitschrift über Wildfleisch: “ Die Jagd dient der Hege und Pflege des Wildes – und der des Genießers“. Gerade vor Weihnachten ist Wildfleisch sehr begehrt und sollte vorbestellt werden. An meinem Wohnort bietet beispielsweise das örtliche Forstamt einen Verkaufstag für Wildfleisch an. Am besten hat es da meine Kusine Rosel, deren Mann Uwe Hobby-Jäger ist und schon frühzeitig für den Weihnachtsbraten sorgt. Wie ich hörte, sind Probleme beim Nachschub speziell von Wildschweinfleisch nicht zu erwarten, es kam sogar zu einem Überangebot. Grund ist eine Überpopulation, da waren sogar enorme Wildschäden von Wildschweinen zu vermelden: Umgegrabene Felder, zerwühlte Rabatten, ruinierte Jungpflanzen und mehr.

Wildfleisch ist eine Delikatesse für den, der den kräftigen Geschmack und die dunkle Farbe des Wildbrets mag. Außerdem zählt es zu den fettarmen Fleischsorten und liefert viel blutbildendes Eisen. Man sollte nur aufpassen, dass die feinen Fasern beim Garen nicht austrocknen. Bei manchen Gerichten werden dünne Speckstreifen um das Fleisch gewickelt, damit es beim Anbraten saftig bleibt. Altbewährt ist das Beizen, ich mache es seit vielen Jahren. Man legt das Fleisch in Buttermilch, Essig oder Rotwein ein. Das macht das Fleisch besonders zart, außerdem mildert das Einlegen den manchmal etwas strengen Wildgeschmack. Ein Tipp: Besonders gut schmecken Hirschkälber und Frischlinge. Rehe sollten zwei bis drei Jahre, Feldhasen acht Monate alt sein.

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