Benehmen ist (Strand-)sache

Es gibt für viele nichts Schöneres als Strandurlaub. So mal die Seele baumeln lassen, bräunen, Sand und Wasser genießen. Vor allem für die Kinder ist es doch ein Paradies. Aber auch ein Paradies hat seine Schattenseiten. Da gibt es immer wieder Störenfriede, haben wir uns nicht alle schon mal über so manches geärgert.

Da ist es ganz egal, ob am heimischen Badesee, an Nord- oder Ostsee oder der Südsee: Gutes Benehmen und ein bisschen Rücksicht auf die Miturlauber sollte man doch im Urlaubsgepäck mit dabei haben!!

Besonders bestimmte Regeln und Verbote, die länderspezifisch sind, sollte man im Vorfeld schon wissen:

Da wäre beispielsweise Dubai: Wer dorthin in Urlaub fährt, sollte wissen, dass generell keine Zärtlichkeiten in der Öffentlichkeit ausgetauscht werden dürfen. Da drohte sogar eine Gefängnisstrafe für ein Paar, das sich am Strand geküsst hatte! (So stand zu lesen.)

Die USA sind ja besonders genau, was Sitte und Anstand angeht. Also an den Stränden herrscht strengste Textilpflicht! Selbst kleine Mädchen dürfen da nicht ohne ein Bikinioberteil planschen oder spielen.

In Spanien hat man endlich durchgesetzt, dass die Saufgelage am berüchtigten Ballermann aufhören: 3000 Euro Strafe drohen nun denjenigen, die sich nicht daran halten. Auch andernorts in Spanien ist alles, wenn überhaupt, dann in Maßen erlaubt. Aber oben ohne geht!

In Italien ist das Bauen von Sandburgen und Graben von Löchern am Strand verboten! (Wusste ich garnicht, früher ging das noch, als ich dort urlaubte). Auch dürfen keine Muscheln oder Sand mitgenommen werden.

Aber es gibt da ein paar Regeln, die man immer und überall doch bitte beachten sollte: Der leidige Ärger mit dem Müll: Wenn es keinen Abfallbehälter geben sollte, selber einen Müllbeutel mitnehmen. Vor allem, das finde ich auch immer so eklig, keine Zigarettenkippen im Sand ausdrücken; ist doch kein Aschenbecher! Man sollte auch an die Kinder denken, die im Sand buddeln.

Auch das Umziehen einfach an der Liege ist nicht so schön, obwohl es bei uns wohl nicht alle stört – es gehört sich trotzdem nicht. Es gibt ja auch Umkleidekabinen.

Was mich schon vor Jahren am hiesigen Badesee störte, ist die laute Musik, ohne die manche, besonders junge Leute nicht sein können. Wer es nicht anders will, sollte wenigstens Kopfhörer benutzen. Andererseits ist es so, dass man in Touristenzentren schon einen gewissen Lärmpegel einkalkulieren sollte. Wo viel Kinder und junge Leute sind, die nun mal auch Spaß haben wollen, ist das nun mal so. Da hilft nur, bei der Auswahl des Urlaubszieles schon vorsichtig zu sein. Andererseits ist es so, dass viel Alkohol und entsprechendes Gegröle ein No go überall sein müsste. (Wie nun am Ballermann!)

Dann muss ich noch anführen, worüber ich mich schon immer furchtbar geärgert habe: Ihr könnt es Euch denken, das leidige Reservieren der Liegen schon zu nachtschlafener Zeit!! Es ist inzwischen, so habe ich neulich gelesen, vielerorts auch inzwischen regelrecht verboten. Überhaupt sei es so, so wurde mir berichtet, dass es keinesfalls einen Rechtsanspruch darstellt, man kann, wenn man möchte, das Handtuch entfernen. (Dann hat man das Gezeter des betreffenden Urlaubers evtl. anzuhören!).

Wie dem auch sei, mit ein bisschen Benimm kann es doch ein schöner Strandurlaub werden!

Foto:www.hamburg-fotos-bilder.de / pixelio.de

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