Noch`n Toast……..

Vielleicht erinnert sich der eine oder andere an den unsterblichen Song der einst so beliebten „Gebrüder Blattschuss“. Tatsache ist, dass erwiesen ist, dass trotz der Fülle von guten Brotsorten in Deutschland das Toastbrot nach dem Mischbrot das zweitbeliebteste ist. Was gibt es auch Besseres (außer Brötchen natürlich) als einen leckeren Toast zum Frühstück, mit Marmelade oder Honig am liebsten. Oder überbacken, als Sandwich oder oder…

Dazu gibt es einen neuen Test der Stiftung Warentest, dabei wurden die verschiedenen Toastsorten wie Butter-, Vollkorn-, Mehrkorntoast sowie Toastbrötchen getestet. 28 Sorten wurden geprüft, mit positivem Ergebnis, zwei Drittel bekamen ein „gut“, der Rest „befriedigend.“

Es wurde auch im Hinblick auf Kalorien geprüft, da unterscheiden sich die verschiedenen Arten kaum. Ballaststoffe hat naturgemäß der Vollkorntoast am meisten, Buttertoast hat erstaunlicherweise weniger Fett als Toast mit Korn. Am wenigsten Fett haben Toastbrötchen, so die Tester.

Dann wurde, das ist sehr gut, auch die Haltbarkeit geprüft. Dabei soll sich Toast laut den Anbietern bei Zimmertemperatur ungeöffnet 10 bis 30 Tage halten. Am Ende des Mindeshaltbarkeitsdatums fanden die Tester in ganz geringen Mengen in wenigen Toastpackungen Schimmelpilze oder andere Keime. Die meisten waren einwandfrei. Allerdings, das ist ja bekannt, kann sich bei geöffneter Packung leicht Schimmel bilden. Da sollte man, das ist eben nötig, auch wenn eine Scheibe nur befallen ist, die ganze Packung vorsichtshalber in den Müll geben. Von geschulten Prüfern wurden übrigens am Ende des Midensthaltbarkeitsdatums auch noch die Toastscheiben verkostet. Die meisten rochen ungeröstet nicht mehr ganz frisch. Frisch wirkten beispielsweise der Golden Toast und auch dder Goldähren-Toast von Aldi. Die besten Vollkorntoasts waren von Golden, Lidl und Netto.

Schadstoffe, die sich in zu braun getoasteten Toastscheiben bilden kann, können vermieden werden, indem man die Scheiben nur hellbraun toastet. Verbrannte Scheiben sollten nicht abgekratzt werden, sondern weggeworfen werden.

Dann ging es den Testern auch um Konservierungsstoffe, da konnten keine nachgwiesen werden. Das ist bei dem heute üblichen keimfreien Verpacken und Pasteurisieren nicht mehr erforderlich. Allerdings würden fast alle Hersteller den Zusatzstoff Natriumdiacetat verwenden. Der reguliert die Säure im Teig, wirkt aber auch konservierend. Nur die Bioanbieter nutzen Äpfel- oder Milchsäure. Da wurde der im Reformhaus oder Bioladen erhältliche Biotoast von der Bäckerei „Das Backhaus“ genannt, der ohne Zusatzstoffe auskäme, so die Studie.

Wer genau nachschauen will: Im Augustheft „Test“ oder anklicken: www.test.de.

Foto: Gänseblümchen / pixelio.de

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