Sommerzeit – Ferienzeit – nicht für Diebe!

Nun ist endlich der Sommer da, die Hitze freut uns einerseits, aber wir möchten auch für frische Luft sorgen. Dann nahen mit Macht zur Freude der Kinder die Sommerferien. Viele zieht es hinaus in den wohlverdienten Urlaub.

Das freut, wie wir leider immer wieder feststellen müssen, nicht nur die Urlauber oder die Frischluftfanatiker, sondern leider auch die Einbrecher und Diebe. Sie werden immer raffinierter und auch oft dreister. Dauernd liest man in den Zeitungen darüber, das Fernsehen berichtet.

Die Polizei ist auch gerade jetzt sehr präsent und gibt in vielen Orten sogar Tipps und klärt die Bürger auf, wie sie sich am besten verhalten sollen.

Da las ich kürzlich von der Bonner Polizei, die mit einem Beratungsmobil auf den großen Plätzen präsent war und zum Einbrecherschutz informierte. Dazu sagte ein Sprecher, dass die Einbruchszahlen „auf einem konstant hohen Niveau“ seien!

Es ist nämlich nicht unbedingt so, dass die dunkle winterliche Jahreszeit die Diebe eher anlocke, eben jetzt zur Sommer-und Ferienzeit wird oft genau ausgespäht, wer verreist ist, und da greifen die Ganoven auch zu.

Einige wertvolle Tipps, die von den beratenden Polizisten der Bevölkerung (die zu dem Beratungsmobil, wie oben erwähnt, zahlreich erschienen war) ans Herz gelegt wurden:

Häuser und Wohnungen sollten für Fremde immer wie bewohnt aussehen, wenn die Bewohner verreist sind: Briefkästen und Mülltonnen sollten von Nachbarn oder Freunden geleert werden sowie die Rollladen auf- und zugezogen werden. (Mein Enkel hat sich da mal ganz schön was verdient, er ist eine Woche lang jeden Morgen und Abend zu unserem Haus geradelt und hat sich um diese Dinge gekümmert!)

Fenster und Türen stets verschlossen halten, selbst ein gekipptes Fenster ist gefährlich, so die Ordnungshüter. Ist es mal erforderlich, Fenster und/oder Türen offen zu halten, dann aber immer beobachten! Man hätte gerade im Sommer mit Einschleichdieben zu tun, so die Polizei.

Leitern oder andere Dinge, die Einbrecher benutzen könnten, bitte verschlossen halten! Wertgegenstände und Schmuck auf alle Fälle ins Banksafe bringen, da sind schon die dreistesten Diebstähle passiert.

Übrigens gibt die Polizei auch Ratschläge, wie man Schlösser, Fenster und Türen nachbessern könnte. Ein normales Fenster zu öffnen dauert ja nur wenige Sekunden, ein nachgerüstetes ist erst nach mehr als fünf Minuten überwunden. Das sei den meisten Einbrechern zu lange, da kriegen sie doch Manschetten. Es würde jeder zweite Einbruchsversuch scheitern, weil eben Fenster und Türen gut gesichert sind.

Auch deswegen scheitern viele Versuche, weil doch aufmerksame Zeugen reagieren würden, so teilt die Polizei mit Genugtuung mit. Darum auch nochmal die Bitte, sofort  1 1 0  anrufen, wenn man was Verdächtiges bemerkt!

Foto: Thorben Wengert / pixelio.de

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