Wenn es blitzt und kracht….

Mit Erschrecken habe ich von den schlimmen Gewittern, die es letztes Wochende in Deutschland gab, im Fernsehen gesehen und auch in den Printmedien verfolgt. Es war ja wirklich sehr schlimm, es gab Verletzte und Tote. Deutschlandweit sind außerdem die Feuerwehren beschäftigt mit Sturmschäden. Bahnlinien waren durch Hangrutsche blockiert und vieles mehr.

Da habe ich mit großem Erstaunen vernommen, dass lt. Mitteilung des Deutschen Wetterdienstes 364 000 Blitze gemessen worden sind!! Das ist für mich unfaßbar, habe ich mich nie mit befasst. Es werden in Deutschland jährlich zwei Millionen Blitze gemessen, so die Experten. Der Großteil sind sog. Wolkenblitze, die sich innerhalb der Wolken entladen und keinen Schaden anrichten. Zwischen 200 000 und 400 000 seien als für Menschen gefährliche Blitze zu bezeichnen, so der Wetterdienst.

Dass so ein Blitz 30 000 Grad Celsius heiß ist, also Verbrennungen wie wenn man an eine Hochspannungsleitung käme, hervorruft, sagte mir das allwissende Wikipedia! Nicht auszudenken! Und weltweit gibt es zu jedem Zeitpunkt 2000 bis 3000 Gewitter!

Das hat mich schon sehr betroffen gemacht. Blitz und Donner waren immer schon gefährlich und wurden gefürchtet. Ich habe nachgelesen, von der Bibel an über die griechische Antike und die Germanen galten Blitze und Donner als der Zorn Gottes und als Orakel.

Ich erinnere mich gut, dass wir als Kinder die Sekunden gezählt haben zwischen Blitz und Donner, daran soll man erkennen können, wie nahe das Gewitter ist. Meine Mutter hat immer eine Kerze angezündet, wir Kinder mussten unter den Tisch kriechen, und es wurde gebetet. Da gibt es auch die alten Bauernregeln, die aber nicht so hundertprozentig stimmen, glaube ich: „Buchen sollst Du suchen, Eichen sollst Du meiden“.

Da habe ich mich etwas schlaugemacht, eigentlich weiß man ja das Wesentliche: Dass man im Freien, vor allem auf Hügeln oder erhöhten Standpunkten besonders der Gefahr eines Blitzschlages ausgesetzt ist. Also möglichst meiden. Außerdem in und auf dem Wasser oder in Pools ist es gefährlich!

Das hat man uns schon früher eingebleut: Wenn man schon im Freien ist, soll man wegen der Schnittspannung die Füße zusammenstellen, in die Hocke gehen, Arme am Körper halten, den Kopf einziehen und möglichst eine Vertiefung suchen. Nicht auf den Boden legen!

Am besten ist natürlich, wenn man Schutz findet in Gebäuden oder Fahrzeugen. Das mit den Fahrzeugen hatte ich auch schon immer gehört.

Übrigens droht auch Gefahr durch den Knall, kann Hörschäden verursachen, oder durch die Blendwirkung und auch den Schreck. Und was noch in der Zeitung stand, laut Wetterdienst sei die Unwettergefahr noch nicht vorbei. Meist gegen Nachmittag könne man noch mit Gewitter, Regen und Sturm rechnen.

Aber zum Trost, gerade heute und gestern (3. und 4.7.) waren wunderbare Sommertage. Also lassen wir es auf uns zukommen!

Foto: Thomas Lehner / pixelio.de

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