Es grünt so grün…Kräuter, unentbehrlich in der Küche

Frische Kräuter – was gibt es Schöneres, aromatisch und würzig. Sie sind das i-Tüpfelchen in der Küche. Zumal sie viel intensiver würzen als getrocknete. Ich habe etliche Töpfe parat stehen, damit man etwas Frisches zur Speisenzubereitung da hat. Vor allem Basilikum liebe ich, sowie Dill, und gerade habe ich einen großen Topf Rosmarin erstanden.

Wie ich gelesen habe, sind die Gourmets immer mehr auf den Geschmack gekommen, so dass der Markt für frische Kräuter immens wächst. (Wer hat schon einen eigenen Kräutergarten?). Das hat die Stiftung Warentest zum Anlass genommen, Küchenkräuter auf etwa 500 Pestizide zu untersuchen.

Die Tester haben die beliebtesten Kräuter gewählt, nämlich Petersilie, Basilikum und Schnittlauch, aber auch die neueren (eigentlich auch altbekannten) Kräuter wie Rosmarin, Minze und Koriander. Darunter waren sowohl die Kräuter im Topf als auch geschnittene verpackte und tiefgekühlte. (Greife ich auch schon mal darauf zurück, wenn es sein muss.)

Es wurden 47 Proben untersucht. Der Tenor ist, dass keine Kräuterart ganz ohne Rückstände ist. Am besten schneidet Schnittlauch ab, der fast völlig pestizidfrei ist. Doch nur eine war so stark belastet, dass sie eigentlich nicht hätte verkauft werden dürfen, das war frische Minze aus dem Asia-Markt. Sie sei aber nicht gefährlich für die Gesundheit, wenn man sie in geringen Mengen verzehrt. Als Beispiel wird angeführt, dass ein Erwachsener, der 70 kg wiegt, nach dem heutigen Wissensstand gefahrlos an einem Tag 250 g dieser Minze essen könnte. Allerdings, wenn er am selben Tag noch andere stark belastete Produkte zu sich nimmt, könne es kritisch werden.

Bei insgesamt 17 Kräutern fanden die Tester Mehrfachrückstände, bis zu sieben in einer Probe – aber meist in geringen Mengen. Dabei seien die Auswirkungen auf die Gesundheit umstritten. Es ist bis heute unklar, wie sie im Körper wirken.

Da werdet Ihr sicher fragen, was ist mit Bio-Produkten? Die wurden natürlich auch getestet, obwohl ja da nicht unerlaubt gespritzt wird. Tatsächlich waren die Biokräuter im Test weniger belastet als die herkömmlichen. Ganz völlig rückständefrei waren nicht alle. Das kann natürlich daher kommen, wie ja bekannt ist, dass durch die Luft was rübergekommen ist oder es gab Kontakt, wie auf dem Markt oder beim Einkauf, mit behandelten Erzeugnissen gab.  

Wer genau nachlesen will, es ist sehr ausführlich aufgeführt: Im Heft test/Mai 2012 oder anklicken im Internet: www.test.de

Foto: Joujou / pixelio.de

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