Für Flugtouristen: gesundheitliche Aspekte beachten!

[So schön und selbstverständlich das Fliegen für uns alle inzwischen ist, sollte man, vor allem, wenn  man nicht ganz gesund ist, achtsam sein. Die Passagiere sind während des Fluges durch die Druckverhältnisse in der Kabine Belastungen ausgesetzt, die für manchen von ihnen spürbar werden. Das trifft z. B auf Herz-Kreislaufkranke zu.

Ein weiteres Problem ist die extrem trockene Luft an Bord, die Luftfeuchtigkeit liegt nur bei 10 Prozent. Man verliert viel Flüssigkeit, weshalb das Blut vor allem bei Langstreckenflügen eindickt, so erläutern die Experten des Deutschen Flugarztverbandes. Das kann eine Thrombose begünstigen.  Hilfreich sind Stütz- und Kompressionsstrümpfe. (Aus eigener Erfahrung als sehr gut empfunden!)

Die Passagiere sollten ab und zu umher gehen, Fußgymnastik machen, nicht die Beine übereinander schlagen, lieber, so wie es geht, aussstrecken.  Bequeme Schuhe, keine enge Kleidung und viel trinken, allerdings keinen Alkohol, Kaffee, entwässernde Tees, und auch auf Nikotin verzichten. Das trifft es sich gut, dass inzwischen ja Rauchverbot angesagt ist.

Frauen mit unkomplizierten Schwangerschaften dürfen bis zur 36.Woche ohne Einschränkung fliegen, danach kann der Medizinische Dienst der Fluggesellschaft für Kurzstrecken eine Ausnahmegenehmigung erteilen. Chronisch Kranke sollten die notwendigen Medikamente mit ins Handgepäck nehmen, falls der Koffer verloren geht und die Medikamente fehlen, empfiehlt der Medizinische Dienst der Lufthansa.

Auch Diabetiker sollten die erforderlichen Medikamente stets bereit halten. Während des Fluges sollten benötigte Medikamente in gewohnter Dosierung eingenommen werden, nur Herzkranke sollten während des Fluges kein gefäßerweiterndes Nitrospray verwenden, betonen die Mediziner., der Blutdruck und die Sauerstoffsättigung des Blutes könnten so stark abfallen, dass der Patient bewusstlos würde.

Bei einem Notfall ist das Bordpersonal angehalten, nach einem Arzt an Bord zu fragen und sofort mit Erst-Hilfe-Maßnahmen zu beginnen. Inzwischen sei ein Defibrillator auch auf Kurzstrecken meist dabei, so die Auskunft des Medizinischen Dienstes und erläutert, wenn kein Arzt an Bord sei, könne die Cockpitcrew den Dienst über eine Hotline erreichen und sie klärten, ob die Besatzung die Situation allein bewältigen könne oder ob ein Zwischenstopp nötig sei.

Am besten ist es allerdings, bei Beschwerden oder Erkrankungen vor dem Flug zum Arzt zu gehen und sich beraten zu lassen! Das trifft besonders auf  Herzkranke, Asthmaprobleme, Venen-, HNO-, neurologische Erkrankungen zu.

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