Indisches Lungenkraut – aufatmen für Allergiker

Etwas Interessantes und für mich nicht bekanntes entdeckte ich neulich: die Heilpflanze aus Asien: Indisches Lungenkraut.

Das indische Lungenkraut war schon vor 2000 Jahren hinduistischen Mönchen als Heilpflanze bekannt. Bei Atmungsbeschwerden kauten sie die Blätter und die jungen Knospen von Vasa,, wie die Pflanze in der altindischen Sprache Sanskrit heißt. Das Lungenkraut wächst in Indien, bis in die niedrigen Lagen des Himalaya, auch in Sri Lanka, Burma und Malaysia. Es ist ein immergrüner Busch, kann bis zu drei Meter hoch werden, mit großen Blättern und weiß, rosa oder purpurfarbenen Blüten. In Indien gehört es auch heute noch zu am meisten genutzten Heilpflanzen gegen Erkältungen, Asthma und Fieber. Für arzneiliche Zubereitungen werden von Pharmazeuten Auszüge aus den Blättern genutzt. Die Weltgesundheitsorganisation bewertet das Indische Lungenkraut als sicheres Arzneimittel.

Allerdings kennt man es hier kaum, wie ich oben auch erwähnte. Vor allem nicht als Erkältungsmittel. Neu entdeckt wurde es aber als Antiallergikum. Es wird von Homöopathen benutzt bei Heuschnupfen und soll die lästigen Begleiterscheinungen wie laufende Nase oder tränende und brennende Augen lindern. Es gibt eine Anwendungsbeobachtung bei 100 Patienten durch ein Institut der Uni Münster. Nach drei Tagen spürten die Patienten die erste Erleichterung, nach einer Woche gab es eine deutliche Besserung und die Hälfte der Probanden waren sogar beschwerdefrei.

Die Einnahme wird von Fachleuten über mindestens vier Wochen empfohlen und kann auch mit anderen Antiallergika kombiniert werden.

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