Tag Archiv ‘Deutschland’

Lieber in der Nähe bleiben…

Immer mehr Deutsche verbringen ihren Urlaub lieber in der Heimat. Das Thema Sicherheit ist zu einem entscheidenden Faktor bei der Auswahl des Reisezieles geworden. Anschläge, unsichere politische Verhältnisse, aber auch Naturkatastrophen oder auch Streiks und Pleiten bei Airlines – das alles hat zu Bedenken geführt.

Dazu gab es auch wie zu allem eine Umfrage des Forsa-Instituts. Danach meiden mittlerweile 46 % der Deutschen bestimmte Ziele, weil sie sich da nicht sicher fühlen. Deutschland dagegen gilt als sicheres Urlaubsland, da ist der Urlaub im Heimatland immer beliebter.

Vor allem beim Kurzurlaub gehen die Buchungszahlen nach oben. 74 % der Deutschen verbringen ihn im eigenen Land, das hat eine Umfrage der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen ergeben.

Dabei hat man festgestellt, dass man es viel einfacher hat – nämlich keine Zeit- und Klimaumstellung, kürzere Anfahrtswege, guter Service in den Hotels und heimische Küche. Deutschland bietet für jeden etwas: Wellness, Kultur, Strand, Wandern usw. Von den Inseln an Nord- und Ostsee bis zu Gebirgslandschaften, Metropolen und Einkaufsstädte.

Bei Wanderern sind besonders beliebt der Bayerische Wald, der Schwarzwald oder das Allgäu. Bei Städtereisen liegen Hamburg, Berlin, Dresden und München vorne, vor allem wegen der zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Dann die vielen Möglichkeiten für Musical-Fans: „Fack  ju Göhte in“ in München, „Bodygard“ in Stuttgart oder „Tanz der Vampire“ in Berlin sind nur einige der vielen Angebote. Für Historik-Lieber sind die vielen kleinen Städte mit ihren Kleinoden zu empfehlen, sei es Bamberg, Freiburg, Weimar und mehr.

Für Familien ist gesorgt, dass der Nachwuchs auch auf seine Kosten kommt: Eine große Auswahl an Freizeitparks, Zoos und Aquarien sorgt für jede Menge Abwechslung.

Sinnvoll ist es, vorab komplette Arangements zu buchen, die besondere Extraleistungen enthalten, wie Poolbenutzung und Wellnessbereich im Hotel, Karten für Events, öffentliche Verkehrsmittel oder den Freizeitpark. Das spart Zeit und die Erholung kann gleich beginnen.

Foto: Günter Hommes / pixelio.de

 

Fisherman´s Friend – Eine Erfolgsgeschichte…

Wer hat nicht schon mal die beliebten Pastillen gelutscht, ob unterwegs oder einfach so? Manche mögen einfach den guten Geschmack, andere bekämpfen Mundtrockenheit, Mundgeruch, oder aber Heiserkeit damit. Dabei war es ursprünglich als Mittel gegen die rauen Kehlen von Seeleuten in England erfunden worden.

Im Jahre 1865 entwickelte der englische Apotheker James Lofthouse eine Essenz, die den Hochseefischern seines Heimatortes Fleetwood in Englands Norden als Mitteln gegen ihren oft rauen Hals dienen sollte. Es war eine Mischung aus Eukalyptus, Menthol und Zucker. Nach ihrer Bestimmung nannte der Apotheker sie „Fisherman´s Friend“. Es war eine flüssige Lösung, die in den Fläschchen auf hoher See oft zu Bruch gingen. Da hatte er die Idee, die Tinktur mit einer teigigen Masse zu verdicken. Er rollte diese aus und stanzte Pastillen daraus.

In den folgenden 100 Jahren blieb der Versand auf die einheimische Gegend beschränkt. Der Sohn des Erfinders verkaufte die Pastillen in seiner Apotheke, seine Frau beschriftete die weißen Tütchen mit der Schreibmaschine – Schwarz und Rot, weil die Farbbänder so waren. Es gab nur eine Sorte „Original Extra Strong“.

Der Urenkel des Erfinders bot die Pastillen dann im Frühjahr und Sommer zusätzlich in zwei kleineren Läden am Strand an, wo sie vor allem Touristen kauften. Sie brachten seine Frau 1963 auf die Idee, die Bonbons auch außerhalb der Gegend zu verkaufen. Ab 1967 packte sie ihr Auto voll und suchte nach Läden, die Interesse hatten. Bald gab es Unmengen an Bestellungen – und das Unternehmen Loufthouse wuchs.

Anfang der 1970er Jahre kaufte die Familie ein Gelände am Stadtrand von Fleetwood mit 2000 Quadratmetern, darauf wurden Produktionshallen gebaut. Bald brauchte man weitere Hallen und einen Bürotrakt.

Auf Anfrage wurde Fisherman´s Friend zu Testzwecken nach Norwegen exportiert. Bald wurden es aufgrund der riesigen Nachfrage, Containerladungen. Dann kam Finnland, Schweden und 1977 Deutschland dazu.

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Harry Belafonte – der König des Calypso wird 90 Jahre alt

Forever young – so könnte man sagen, Harry Belafonte war und ist mein ganz großer Schwarm, mit seinen unvergesslichen Liedern, aber auch mit seinem Engagement als Bürgerrechtler.

Ich hatte das Glück, ihn mehrmals im Laufe der Jahre in mitreißenden Konzerten zu erleben. Unvergesslich ist auch sein Auftritt bei einer großen Friedens-demonstration in Bonn.

Seine Geschichte ist die Geschichte Amerikas im 20.Jahrhundert, so wurde über ihn geschrieben. 1927 im Schwarzenviertel Harlem geboren, verbringt er aber einen großen Teil seiner Jugend in der jamaikanischen Heimat seiner Mutter. Nach Kriegsdienst bei der US Navy besuchte er eine bekannte Schauspielschule und wurde mit Hollywood-Filmen wie „Carmen Jones“ bekannt. Dann kam die Musik dazu und Harry Belafonte wurde zum „Calypso-King“. Sein legendärer „Banana Boat Song ist längst ein Ohrwurm. Auch die vielen anderen wunderbaren Songs von ihm sind Klassiker . „Island in the Sun“, „Matilda“, mein Lieblingssong „Try to remember the time of September“ und viele mehr. Mehr als 100 Millionen Platten verkaufte er und spielte in mehr als 40 Filmen mit.

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Für den Herbst – Kurzurlaub mit Kultur

Wie wäre es, zum Herbst einen Kurzurlaub oder ein verlängertes Wochenende zu benutzen, um Deutschland vielfältige Städte- und Kulturangebote zu erleben. Eine Entdeckungsreise durch das Land der Denker und Dichter, wie Deutschland so treffend genannt wird, lohnt sich allemal. Historische Bauwerke, Ausstellungen und auch moderne Architektur gibt es allenthalben zu bestaunen.

Das Angebot ist groß, da lohnt es sich, mal Informationen einzuholen. Natürlich, so die Reiseexperten, sind die großen Metropolen wie Berlin, Hamburg und Dresden bei Kulturreisenden besonders beliebt. Aber auch kleinere historische Städte wie Bamberg (siehe das wunderschöne Foto), Bayreuth, Weimar, Passau, Goslar und viele andere mehr bieten eine Menge.

Um bei Bamberg zu bleiben, die UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt fasziniert seinen Besucher durch ihre fast vollkommen erhaltene mittelalterliche Altstadt. Man fühlt sich sofort in eine andere Zeit versetzt. In den verwinkelten Gassen findet man urige Bierkneipen, schöne Restaurants und kleine Läden.

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Deutschland ist an der Spitze der Beliebtheit

Eine große internationale Umfrage der britischen Rundfunkgesellschaft BBC brachte es an den Tag: Deutschland ist das beliebteste Land der Welt. Hierzu wurden 26.000 Menschen in 25 Ländern befragt. 59 Prozent der Befragten meinten, dass der Einfluss Deutschlands in der Welt positiv sei.

Die Beliebtheit Deutschlands war in allen Ländern hoch, außer in Pakistan (29 Prozent), in Indien (27 Prozent) und Griechenland (25 Prozent). Einzig in Griechenland äußerte sich die Mehrheit der Befragten wohl deshalb negativ zum Einfluss Deutschlands, weil sie Deutschland für den Sparzwang verantwortlich machen. Hohe Beliebtheitswerte erzielte Deutschland auch in Frankreich und Polen sowie in Großbritannien.

Ähnlich gut wie Deutschland schnitten auch Kanada und Großbritannien in der Umfrage ab. So große Staaten wie USA, China, Indien und Russland lagen in der Beliebtheitsskala im Mittelfeld. Schlusslichter sind Israel, Nordkorea, Pakistan und der Iran.

Hier die gesamten Platzierungen der Staaten: Deutschland – 59 Prozent, Kanada – 55 Prozent, Großbritannien – 55 Prozent, Japan – 51 Prozent, Frankreich – 49 Prozent, EU – 49 Prozent, Brasilien – 46 Prozent, USA – 45 Prozent, China – 42 Prozent, Südkorea – 36 Prozent, Indien – 34 Prozent, Russland – 30 Prozent, Israel – 21 Prozent, Nordkorea – 19 Prozent, Pakistan – 15 Prozent, Iran – 15 Prozent.

Foto: Qpictures / pixelio.de

Wer hat am meisten Urlaub?

Da fiel mir eine Notiz in die Hand, die auch bestätigt, was eigentlich alle wissen: Die Deutschen sind nicht nur Weltmeister im Reisen, sondern auch Meister in Urlaubstagen. Alleine schon die ganzen Angebote an Pauschalreisen zu Schnäppchenpreisen sorgen dafür, dass die Zahl der Urlauber von Jahr zu Jahr steigt. Da soll von politischer Seite gesagt worden sein, dass die Deutschen viel arbeiten und die Menschen in den Ländern, die uns zur Zeit Sorgen machen, viel Urlaub machen und mehr arbeiten sollten.

Eine kürzlich veröffentlichte Studie der Europäischen Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen (Eurofonds) besagt das Gegenteil: Den meisten Urlaub in der EU bekommen die Deutschen und die Dänen. Hier gibt es 30 bezahlte Urlaubstage pro Jahr, die Griechen beispielsweise haben nur 23 Tage. Dazu gibt es in beiden Ländern zehn bezahlte Feiertage. Im Schnitt hätten die Arbeitnehmer 35,3 bezahlte freie Tage, da liegen die Deutschen deutlich drüber.

Auch die Portugiesen, die bei der politischen Aussage gemeint waren, haben mit 33 Tagen weniger frei als der Durchschnitt. Auch mit der wöchentlichen Arbeitszeit liegen die Deutschen mit einem Schnitt von 37,7 Wochenstunden unter dem europäischen Durchschnitt von 38 Stunden. Es ist aber weitgehend so bei uns, dass mit 2,8 Arbeitsstunden als Überstunden die tatsächliche Arbeitszeit pro Woche 40,5 Stunden beträgt! Nur die Rumänen (41,3) und die Luxemburger (40,8) arbeiten mehr.

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