Tag Archiv ‘Deutschland’

Eine Legende wird 90 Jahre – Mario Adorf

Mario Adorf ist ist lebende Filmgeschichte, schon seit den 50er Jahren ist er dabei. Kürzlich habe ich eine interessante Dokumentation über ihn und mit ihm gesehen. Er hat nicht allein in Komödien gespielt, er war auch vielfach der Bösewicht vom Dienst. Er hat mit den bedeutendsten Regisseuren gearbeitet, Robert Siodmak hat mal zu ihm den Satz gesagt: „Schauen Sie doch mal böse“. Dabei sei das nur ein kleiner Teil seiner Rollen, sagte er mal. Aber die haben sich besser eingeprägt.

Beispielsweise hat er den Santer in einem  Winnetou-Film gespielt, der Winnetous Schwester umgebracht hat, das nimmt ihm mancher heute noch persönlich übel. Legendär ist auch seine Rolle in der „Blechtrommel“. Aber er hat auch umwerfend komische Seiten -Unvergessen ist sein rheinischer Generaldirektor Heinrich Haffenloher in „Kir Royal“. Ich habe kürzlich noch eine Wiederholung davon gesehen. (Da ich kein Portait-Foto von Mario Adorf zur Verfügung hatte, habe ich den „‚Kir Royal“ genommen.

Interessant ist auch seine Lebensgeschichte, die schon oft zu lesen war: 1030 in Zürich als Sohn eines verheirateten italienischen Arztes und einer deutschen Mutter geboren. Seine Kindheit verbrachte er in Mayen in der Eifel. (Er hat mal in einem Interview gesagt, dass er das immer noch als seine Heimat betrachte. Obwohl er längst nicht mehr dort lebt. Ich habe aber mal gelesen, dass er immer noch gern gesehener Ehrengast bei Klassentreffen des dortigen Gymnasiums ist.) Er hat erst Philosophie, Kriminalogie und Musikgeschichte in Mainz studiert sowie in der Schweiz. Erst 1954 ging er zur Falckenberg-Schauspielschule in München.

Seine Bühne waren Europa und besonders Deutschland. Er fühlte sich nie berufen, nach Hollywood zu gehen. Die Traumfabrik war ihm zu geldgierig und anonym, wie er einmal gesagt haben soll. Es war zu lesen, dass er im Rückblick auf sein reiches Leben gesagt hat, dass die ersten Jahre am Theater die einprägsamsten waren.

Herzlichen Glückwunsch, danke für die vielen Rollen-Erlebnisse und weiterhin noch viele schöne Jahre, lieber Mario Adorf! Darauf einen „Kir Royal“.

Foto: Thorsten de Jong / pixelio.de

Guten Rutsch ins Neue Jahr…

Es gibt viele schöne Silvesterbräuche wie Bleigießen usw. Doch am beliebtesten ist nach wie vor ein Feuerwerk! Silvesterknaller werden allerorts in Massen gekauft, wie jedes Jahr. Obwohl sich viele vornehmen, es diesmal nicht so laut werden lassen.

Da kam eine Meldung gerade recht, die bekannt gibt, wie das so ist mit dem Feuerwerk. Speziell in Deutschland: Rund 4500 Tonnen Feinstaub werden hierzulande durch Feuerwerke freigesetzt. Das entspricht in etwa 15,5 % der Menge, die durch Straßenverkehr im ganzen Jahr entsteht.

133 Millionen Euro! betrug der Silvesterumsatz mit Feuerwerk  2018 in Deutschland.

Cirka 50 bis 60 schwere Handverletzungen werden in einer Silvesternacht in einem großstädtischen Krankenhaus behandelt. Betroffen sind meist Männer zwischen 15 und 30 Jahren.

Das größte Silvester-Spektakel bisher veranstaltete nach eigenen Angaben Dubai. Dort wurde das neue Jahre 2018 angeblich mit 400 000 Feuerwerkskörpern begrüßt.

Last but not least die Erklärung, wie es überhaupt zu dem Wunsch „Guten Rutsch“ kam. Das hat nichts mit rutschen zu tun. Forscher haben herausgefunden, dass es auf das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schana oder auf das altdeutsche Wort für Reise zurück zu führen ist.

Na denn, guten Rutsch!

Foto: Rike / pixelio.de

Die Sonne lässt uns den Frühling ahnen……

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Bei den ersten schönen Frühlingstagen, die wir schon zwischendurch haben, freuen sich alle der schönen warmen Sonnenstrahlen.

Da waren einige interessante Anmerkungen dazu zu lesen, die wert sind, sie weiterzugeben: Die Sonne schien im Jahre 2015 im Schnitt in Deutschland 1.723 Stunden. Sonnenreichstes Bundesland war Sachsen mit 1.875 Stunden.

Zu den 10 häufigsten Hotelnamen in Deutschland zählt „Sonne“. Da ist sicher, dass so ein Platz an der „Sonne“ einen idealen Urlaub verspricht.

Von den Naturvölkern weiß man, dass die traditionelle Gesichtsbemalung nicht nur schmücken soll, sondern auch vor der Sonne schützen. Die Frauen in Myanmar etwa haben folgendes Mittel gegen die UV-Strahlen der Sonne: Sie zerreiben auf Steinen die Rinde des Indischen Holzapfelbaums, vermischen sie mit Wasser und streichen sich die kühlende Paste auf bWangen, Nase, Kinn und Stirn.

Auch ein deutsches Forschungsschiff trägt den Namen „Sonne“. Es gilt als das modernste der Welt. Seit 2014 bringt es mehr Licht in die Geheimnisse im Pazifik und im Indischen Ozean. Die „Sonne“ hat eine Reisegeschwindigkeit von 12,5 Knoten und kann maximal 52 Tage auf See bleiben. Im März fährt sie vom Südwest-Pazifik nach Wellington, der Hauptstadt von Neuseeland.

Bestimmt schon mal gelesen, in den Bergen sind manche Dörfer so von Felsriesen umgeben, dass monatelang kein Sonnenstrahl zu ihnen dringt. Um dem abzuhelfen, hat man in Italien und Norwegen beispielsweise große Spiegel installiert. Diese sogenannten Heliostaten folgen dem Lauf der Sonne und reflektieren ihre Strahlung. Auf diese Weise hat man das Schattendasein der Dörfer Rjukan und Viganella beenden können. Das hört sich doch gut an!

Foto: Petra Schmidt / pixelio.de

Deutsche gehen weiterhin gern auf Reisen…

Wie für fast alles heutzutage, wurde wieder eine Studie gemacht. Die 35. Deutsche Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hat die Ergebnisse veröffentlicht. Da stand sehr viel Interessantes zu lesen!

Danach sind im Jahre 2018 so viele Bundesbürger verreist wie noch nie.

62 % waren wenigstens fünf Tage unterwegs, das waren vier Prozentpunkte mehr als in 2017. Dies sei das bislang höchste gemessene Plus gewesen, so wurde mitgeteilt. Das wird auf den langen heißen Sommer zurückgeführt, der guten Konjunktur und dadurch weniger Arbeitslose.

Vor allem die 55-jährigen und noch älteren Bürger reisen viel. Sie bilden die Mehrheit der Bundesbürger (wer hätte das gewusst?). Und sie haben die meiste Zeit und auch  meistens Geld genug und fühlen sich, auch meist, fit genug auch für große Reisen.

Wohin  fahren wir Deutschen? Auch in 2018 ist das eigene Land an der Spitze, aber auch Reisen in das europäische Ausland legten zu. Interessanterweise war Bayern nicht mehr am meisten besucht, sondern Mecklenburg-Vorpommern. Das liegt wohl an seinen schönen Stränden. Das Ausland, also hier das europäische, wird von Spanien und Italien angeführt. Dann kommen Österreich, die Türkei und Skandinavien.

Die Forscher erläutern, dass es so aussieht, dass auch in 2019 viel gereist würde. Ob soviel wie im vergangenen Jahr, bliebe allerdings abzuwarten. Sie haben aber auch schon nachgefragt, demnach sei sich immerhin jeder zweite Deutsche sicher, auch in diesem Jahr zu verreisen.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Lieber in der Nähe bleiben…

Immer mehr Deutsche verbringen ihren Urlaub lieber in der Heimat. Das Thema Sicherheit ist zu einem entscheidenden Faktor bei der Auswahl des Reisezieles geworden. Anschläge, unsichere politische Verhältnisse, aber auch Naturkatastrophen oder auch Streiks und Pleiten bei Airlines – das alles hat zu Bedenken geführt.

Dazu gab es auch wie zu allem eine Umfrage des Forsa-Instituts. Danach meiden mittlerweile 46 % der Deutschen bestimmte Ziele, weil sie sich da nicht sicher fühlen. Deutschland dagegen gilt als sicheres Urlaubsland, da ist der Urlaub im Heimatland immer beliebter.

Vor allem beim Kurzurlaub gehen die Buchungszahlen nach oben. 74 % der Deutschen verbringen ihn im eigenen Land, das hat eine Umfrage der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen ergeben.

Dabei hat man festgestellt, dass man es viel einfacher hat – nämlich keine Zeit- und Klimaumstellung, kürzere Anfahrtswege, guter Service in den Hotels und heimische Küche. Deutschland bietet für jeden etwas: Wellness, Kultur, Strand, Wandern usw. Von den Inseln an Nord- und Ostsee bis zu Gebirgslandschaften, Metropolen und Einkaufsstädte.

Bei Wanderern sind besonders beliebt der Bayerische Wald, der Schwarzwald oder das Allgäu. Bei Städtereisen liegen Hamburg, Berlin, Dresden und München vorne, vor allem wegen der zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Dann die vielen Möglichkeiten für Musical-Fans: „Fack  ju Göhte in“ in München, „Bodygard“ in Stuttgart oder „Tanz der Vampire“ in Berlin sind nur einige der vielen Angebote. Für Historik-Lieber sind die vielen kleinen Städte mit ihren Kleinoden zu empfehlen, sei es Bamberg, Freiburg, Weimar und mehr.

Für Familien ist gesorgt, dass der Nachwuchs auch auf seine Kosten kommt: Eine große Auswahl an Freizeitparks, Zoos und Aquarien sorgt für jede Menge Abwechslung.

Sinnvoll ist es, vorab komplette Arangements zu buchen, die besondere Extraleistungen enthalten, wie Poolbenutzung und Wellnessbereich im Hotel, Karten für Events, öffentliche Verkehrsmittel oder den Freizeitpark. Das spart Zeit und die Erholung kann gleich beginnen.

Foto: Günter Hommes / pixelio.de

 

Fisherman´s Friend – Eine Erfolgsgeschichte…

Wer hat nicht schon mal die beliebten Pastillen gelutscht, ob unterwegs oder einfach so? Manche mögen einfach den guten Geschmack, andere bekämpfen Mundtrockenheit, Mundgeruch, oder aber Heiserkeit damit. Dabei war es ursprünglich als Mittel gegen die rauen Kehlen von Seeleuten in England erfunden worden.

Im Jahre 1865 entwickelte der englische Apotheker James Lofthouse eine Essenz, die den Hochseefischern seines Heimatortes Fleetwood in Englands Norden als Mitteln gegen ihren oft rauen Hals dienen sollte. Es war eine Mischung aus Eukalyptus, Menthol und Zucker. Nach ihrer Bestimmung nannte der Apotheker sie „Fisherman´s Friend“. Es war eine flüssige Lösung, die in den Fläschchen auf hoher See oft zu Bruch gingen. Da hatte er die Idee, die Tinktur mit einer teigigen Masse zu verdicken. Er rollte diese aus und stanzte Pastillen daraus.

In den folgenden 100 Jahren blieb der Versand auf die einheimische Gegend beschränkt. Der Sohn des Erfinders verkaufte die Pastillen in seiner Apotheke, seine Frau beschriftete die weißen Tütchen mit der Schreibmaschine – Schwarz und Rot, weil die Farbbänder so waren. Es gab nur eine Sorte „Original Extra Strong“.

Der Urenkel des Erfinders bot die Pastillen dann im Frühjahr und Sommer zusätzlich in zwei kleineren Läden am Strand an, wo sie vor allem Touristen kauften. Sie brachten seine Frau 1963 auf die Idee, die Bonbons auch außerhalb der Gegend zu verkaufen. Ab 1967 packte sie ihr Auto voll und suchte nach Läden, die Interesse hatten. Bald gab es Unmengen an Bestellungen – und das Unternehmen Loufthouse wuchs.

Anfang der 1970er Jahre kaufte die Familie ein Gelände am Stadtrand von Fleetwood mit 2000 Quadratmetern, darauf wurden Produktionshallen gebaut. Bald brauchte man weitere Hallen und einen Bürotrakt.

Auf Anfrage wurde Fisherman´s Friend zu Testzwecken nach Norwegen exportiert. Bald wurden es aufgrund der riesigen Nachfrage, Containerladungen. Dann kam Finnland, Schweden und 1977 Deutschland dazu.

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Harry Belafonte – der König des Calypso wird 90 Jahre alt

Forever young – so könnte man sagen, Harry Belafonte war und ist mein ganz großer Schwarm, mit seinen unvergesslichen Liedern, aber auch mit seinem Engagement als Bürgerrechtler.

Ich hatte das Glück, ihn mehrmals im Laufe der Jahre in mitreißenden Konzerten zu erleben. Unvergesslich ist auch sein Auftritt bei einer großen Friedens-demonstration in Bonn.

Seine Geschichte ist die Geschichte Amerikas im 20.Jahrhundert, so wurde über ihn geschrieben. 1927 im Schwarzenviertel Harlem geboren, verbringt er aber einen großen Teil seiner Jugend in der jamaikanischen Heimat seiner Mutter. Nach Kriegsdienst bei der US Navy besuchte er eine bekannte Schauspielschule und wurde mit Hollywood-Filmen wie „Carmen Jones“ bekannt. Dann kam die Musik dazu und Harry Belafonte wurde zum „Calypso-King“. Sein legendärer „Banana Boat Song ist längst ein Ohrwurm. Auch die vielen anderen wunderbaren Songs von ihm sind Klassiker . „Island in the Sun“, „Matilda“, mein Lieblingssong „Try to remember the time of September“ und viele mehr. Mehr als 100 Millionen Platten verkaufte er und spielte in mehr als 40 Filmen mit.

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