Tag Archiv ‘Frauen’

Wissenswertes über uns Frauen!!!

Es ist informativ und auch ergötzlich manchmal, was es alles über uns Frauen zu wissen gibt (könnten ruhig die Männer auch lesen!). Da waren ganz viel wissenswerte Dinge zu lesen.

Erstmal ein paar Fakten: Im aktuellen Bundestag ist der Anteil der Frauen auf 31 % gesunken. Also ist nur knapp ein Drittel der Abgeordneten weiblich, obwohl Frauen die Hälfte der Wählerschaft stellen! Der durchschnittliche Rentenzahlbetrag pro Monat für Männer im Westen beträgt 1.014 €, der von Frauen 583 €. Frauen bringen ungefähr 60 5 mehr Zeit für unbezahlte Arbeit auf. Selbst wenn beide Partner in Vollzeit arbeiten, machen Frauen deutlich mehr im Haushalt. (WSI 2017).

Schon zu allen Zeiten gab es mutige und auch kluge Frauen. Schon in der griechischen Mythologie gab es die Amazonen, ein kriegerisches Frauenvolk. Sie lebten autark und scheuten Mord und Totschlag nicht. Sie trugen kurze Röcke, Helme und Panzer und lehrten die Männerwelt das Fürchten. So ist das unter anderem in Homers Ilias dem 7. oder 8. Jahrhundert nachzulesen. Ob es tatsächlich Amazonen-Völker gegeben hat, ist leider historisch nicht belegt.

Die Pforzheimerin Bertha Ringer war unternehmerisch weitblickend für die damalige Zeit. Sie ließ sich ihre Mitgift schon vor der Ehe auszahlen und investierte in das Automobilunternehmen ihres späteren Mannes Carl Benz in Mannheim. Legendär ist ihre Autofahrt im Jahre 1888 von Mannheim nach Pforzheim. Dieses Ereignis ging zweifach in die Geschichte ein: die erste Auto-Fernfahrt und mit Bertha Benz als erster Frau am Steuer eines Kraftfahrzeuges.

Frauenrechte – ist auch ein wichtiges Thema: Seit 1918, also vor 100 Jahren, haben Frauen in Deutschland das aktive und das passive Wahlrecht. Was für uns heute selbstverständlich ist, wurde von mutigen Frauen nach dem Ersten Weltkrieg erstritten. Erst seit 1949 sind Frauen nach dem Gesetz gleichberechtigt! Kaum zu glauben für uns heute: Noch in den 1970er Jahren brauchte eine Frau in Deutschland die Erlaubnis ihres Ehemannes, wenn sie arbeiten gehen wollte -nicht zu fassen. Nach Willy Brandts Motto: „Nichts kommt von selbst. Und nur wenig ist von Dauer“ haben Frauen auch heute noch einiges zu tun.

Noch was Lustigeres: 1904 entwickelte der schwäbische Korsettmacher Wilhelm Meyer-Ilschen aus Bad Canstat den ersten Büstenhalter, ähnlich wie wir ihn heute kennen. Er wurde später patentiert und ging 1912 unter dem Markennamen „Prima Donna“ in Serienproduktion. Dass der Büstenhalter im Erfinderland Baden-Würtemberg erfunden wurde, wundert eigentlich keinen. Aber warum wurde er von einem Mann erfunden??

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Die größten und die kleinsten Menschen – wo gibt es sie?

651311_web_R_K_by_lichtkunst.73_pixelio.deEine interessante Studie wurde jetzt veröffentlicht vom Imperial College in London. Da geht es um die größten und kleinsten Menschen. Also die größten Frauen leben in Lettland, die größten Männer in den Niederlanden, erfährt man. Die Forscher untersuchten Daten über die Körpergröße von Menschen in 200 Ländern, die zwischen 1896 und 1996 geboren wurden.

Der durchschnittliche Niederländer war im Jahre 2014 1,83 Meter groß, die Lettin 1,70 Meter. Deutschland liegt bei den Frauen auf Rang 14 mit 1,66 Metern, und bei den Männern auf Rang 11 mit 1,80 Metern. Die kleinsten Frauen leben in Guatemala, 1,49 Meter. Die kleinsten Männer in Ost-Timor mit 1,60 Metern.

Ein Ranking mit den ersten fünf Plätzen ist ganz aufschlussreich, die Angaben beziehen sich jeweils auf links: Frauen, rechts: Männer.

Platz 1 – Lettland / Niederlande, 2. Platz – Niederlande / Belgien, 3. Platz – Estland, auf dem 4. Platz – Serbien / Lettland, 5. Platz – Slowakei / Dänemark.

Foto: lichtkunst.73 / pixelio.de

Wer wird weltweit am meisten bewundert?

518824_web_R_by_Heike_pixelio.deUnd wieder gab es eine interessante Umfrage: Die weltweit am meisten bewunderten Frauen und Männer hat das britische Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov ermittelt. You Gov hatte in einem ersten Schritt 30 000 Menschen in 34 Ländern befragt. Im Januar wurden in einem zweiten Schritt 25 000 repräsentative ausgewählte Menschen in 23 Ländern interviewt, davon 1043 in Deutschland.

Was dabei heraus gekommen ist, muss natürlich weiter gegeben werden. Zuerst natürlich die Frauen:

Den 1. Platz belegt die US-Schauspielerin Angelina Jolie! Sehr bekannt und prominent, also meistbewundert! Auf dem 2. Platz die erst 17jährige Malala Yousafzai, in aller Herzen ob ihres Schicksals, das sie meistert und weiterhin als Kinderrechtsaktivistin tätig ist. Der 3. Platz geht an  Hillary Clinton, die frühere US-Außenministerium, Ehefrau von Bill Clinton, dem früheren US-Präsidenten, sehr toughe Frau! Auf dem 4. Platz finden wir Elizabeth II, die britische Queen. Mit inzwischen 88 Jahren versieht sie ihr Amt unermüdlich. Der 5. Platz geht an Michelle Obama, Ehefrau des US-Präsidenten. Den 6. Platz errang Céline Dion, die kanadische Sängerin. 7. ist die US-Moderatorin Oprah Winfrey. Den 8. Platz hat die US-Schauspielerin, pretty woman Julia Roberts inne. Dann auf dem 9. Platz die wirklich bewundernswerte Aung San Sun Kyi, die birmanesische Oppositionsführerin. Endlich auf den 10. Platz gelangt Bundeskanzlerin Angela Merkel. (mehr …)

Frauen auf dem Land geht es schlechter

Zum Verständnis, Frauen auf dem Land geht es nicht grundsätzlich schlechter. Das Landleben hat auch seine großen Vorzüge. Bessere Luft, schöne Landschaft usw. Hier geht es ums Geldverdienen!

Eigentlich geht seit 1975 der Einkommensunterschied zwischen Frauen und Männern zurück. Doch noch immer verdienen Frauen auf dem Land deutlich weniger als Männer. Lt.IAB (Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsförderung bekamen im Jahre 2004 in ländlichen Gebieten Frauen mit gleicher Ausbildung, gleicher Berufserfahrung und Betriebszugehörigkeit sage und schreibe 25 Prozent weniger als Männer. In den Großstädten betrug die Differenz dagegen „nur“ rund 15 Prozent. Experten erklären sich das damit, dass Frauen sich meist um Haushalt und Familie kümmern müssen und daher einen schlecht bezahlten Arbeitsplatz in Wohnortnähe eher akzeptieren. In der Großstadt dagegen hätten die Frauen mehr Auswahl zwischen verschiedenen Arbeigebern und könnten sich so den Arbeitsplatz mit den besten Konditionen aussuchen.

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