Ein ganz heißes Thema, nicht nur für den Urlaub – Taschendiebe und Trickbetrüger sind überall

Überall kann es einem widerfahren, nicht nur im Ausland, dass man auf Taschendiebe und Trickbetrüger herein fällt. Oft sind die Betroffenen selbst schuld, da sie sehr leichtsinnig agieren.

Frauen tragen ihre Handtaschen nachlässig über der Schulter,die Männer stecken ihre Geldbörse in die hintere Hosentasche. Handy und Geldbörse wird oft im Rucksack untergebracht. Die Polizei rät, Geld, Schecks, Kreditkarten und Papiere immer in verschiedenen verschlossenen Innentaschen zu deponieren, für Geld einen Brustbeutel, eine Gürtelinnentasche, einen Geldgürtel zu benutzen. Handtaschen verschlossen auf der Körpervorderseite tragen oder fest unter den Arm klemmen. Beim Einkauf keine Handtasche mit Geldbörse vorne in den Wagen legen.  Im Restaurant oder im Geschäft Handtaschen nicht über die Stuhllehne  hängen oder unbeaufsichtigt lassen.

Man merkt es nicht, obwohl man meint, die Tricks zu kennen. Allerdings sind diese inzwischen so vielfältig, dass man nicht damit rechnet, dass es einem selbst geschehen könnte. Da gibt es den sog. Künstlichen Stau-Trick, den Rempel-Trick, den Geldwechsel-Trick, den Beschmutzer-Trick, den Taschenträger-Trick, besonders bei alten Menschen angewandt.

Wenn es denn passiert, sollte man vor allem die Ruhe bewahren.Ist die Kreditkarte gestohlen, sollte man sofort folgende Nummern anrufen:

116 116 – Zentraler Sperrnotruf, rund um die Uhr erreichbar und innerhalb Deutschlands

gebührenfrei

oder:

0 1805/02 10 21 – EC-Bankkarten

0 69/97 97 77 77 – American Express

08 00/8 19 10 40 – Eurocard/Mastercard

0 180/5 91 15 07 – Diners Club

08 00/8 14 91 00 – Visa

Auch für das Handy geht die Sperrung der SIM-Card  in der Regel über den zentralen Sperr-Notruf.

Um die Polizei zu verständigen:  1 1 0.

Schlimm ist es, wenn Ausweis und Geldbörse gleichzeitig mit dem Wohnungsschlüssel gestohlen worden sind. Da sollte man schleunigst Nachbarn informieren für den Fall, dass die Diebe in die Wohnung gelangen.

Wenn Ausweis, Führerschein und Dokumente gestohlen worden sind, empfiehlt es sich, mit der Neuanschaffung, die meist bei 200 Euro liegt, eine Woche etwa zu warten. Es ist schon oft vorgekommen, dass die Diebe nur das Bargeld genommen haben und den Rest wegwerfen. Ein großer Teil taucht dann später wieder auf.

Bei Reisen ins Ausland ist zu beachten, dass die Reihe der Tricks, die sich Taschendiebe und Trickbetrüger einfallen lassen, besonders groß ist. Es gibt die „Straßenpiraten“ mit künstlichen Pannen, Kontrollen mit falschen Polizisten, den Kätzchen-Trick, da wird man gebeten, ein Kätzchen unter dem Auto hervor zu locken, währenddessen räumen Komplizen die Wertgegenstände blitzschnell aus dem Auto usw. usw. Auf der website des ADAC sind diese ganz ausführlich erläutert:

www.adac.de mit Links zu den einzelnen Ausführungen. Es lohnt sich, das zu lesen!

Der ADAC rät dringend, Wertsachen immer am Körper zu tragen, an Geldautomaten PIN verdecken, zum Türöffnen andere Karte benutzen, keine Wertsachen im Auto, die Handtasche nicht auf den Beifahrersitz legen, Kreditkarten nicht aus der Hand geben, bei Verdacht auf Betrug lieber sperren lassen,  niemals Verträge unter Zeitdruck und wenn man sie nicht ganz versteht (sprachlich) zu unterschreiben.

Für Sperrung von Kreditkarten gelten übrigens die gleichen Telefon-Nummern wie oben, mit der Länderkennzahl vorab: also +49 116 116 für den Zentralen Notruf oder +49 1805 021021

Es ist zu wünschen, dass Ihnen das alles nicht passiert!

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