Hacker und andere Internetsünder

Gerade jetzt vor Weihnachten tauchen wieder vermehrt Meldungen auf, die vor Internetsündern warnen. Es hat sich ja schon seit Jahren vermehrt gezeigt, dass auf vielfältigste Weise versucht wird, an die Daten der Verbraucher zu kommen. Man kann gar nicht vorsichtig genug sein, damit nicht an die sauer verdienten Groschen herangegangen wird.

Da las ich eine Meldung mit einem neuen Trick: Dass Internetnutzer mails von angeblichen Kreditinstituten erhalten, ist ja nicht neu, aber nun wird von der Deutschen Bundesbank gewarnt, dass als Absender „Deutsche Bundesbank“ angegeben wird, was natürlich nicht stimmt. Die Betrüger weisen auf eine Kooperation zwischen dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik und führenden Kreditkartenunternehmen hin, so wurde berichtet. Damit solle der illegale Handel mit gestohlenen Kreditkarten unterbunden werden. Ganz schön dreist, würde ich sagen!

Die Mail-Empfänger würden aufgefordert, sich auf dem in der Mail angegebenen Portal zu verifizieren – anderenfalls, so drohen die Absender, würden Datensätze gesperrt. Dabei, so die Bundesbank, handele es sich nur um einen neuen Betrugsversuch, um an die Daten der Kunden zu gelangen. Also auf keinen Fall auf solche Post reagieren, so die Bitte der Bundesbank. Und auf keinen Fall irgendwelche angeforderten PIN-Daten, Kreditkarten-Nummern oder ähnliches preisgeben!!

Da ist noch eine andere Meldung interessant, die ich las. Auch nicht neu, aber immer wieder ärgerlich! Die Internet-Experten beim Bund Deutscher Kriminalbeamter (BDK) warnen vor immer häufiger vorkommenden  Plünderungen von Bankkonten beim Online-Banking von Hackern.

Allein im vergangenen Jahr seien 5000 Fälle bei der Polizei angezeigt worden, doppelt so viele wie im Vorjahr. Der durchschnittliche angerichtete Schaden sei mit 4000 Euro zu beziffern. Aber, so wurde berichtet, die meisten Fälle würden von den Banken ohne Anzeige geregelt. Also sei der tatsächliche Schaden wesentlich höher.

Es sei davon auszugehen, so die Experten, dass einmal die Hacker immer raffinierter würden, anderenfalls machten es aber viele Internetnutzer den Tätern einfach, weil sie ihre Computer unzureichend sicherten und, da haben wir die Aussage wie vor, zu leichtsinnig Daten von sich preisgeben!

Da kann man nur immer wieder versuchen, sehr vorsichtig zu sein. So toll die neuen technischen Errungenschaften sind, sie bergen auch neue Gefahren in sich.

Foto: manwalk / pixelio.de

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