Reisezeit – Ferienzeit – bald ist es soweit

Eine sehr interessante Studie der GlK Marktforschung ergab, dass die Deutschen in 2010 wieder mehr reisen.  Nur noch 17 Prozent wollen ganz zu Hause bleiben oder seltener und kürzer verreisen. In 2009 lag die Zahl noch bei 28 Prozent. Aber trotz dem Aufschwung an Reisen werden mehr All-inklusive-Angebote angenommen, nämlich von 38 Prozent der Urlauber.

Was nehmen die Deutschen mit? Da fand ich die Ergebnisse einer Umfrage von TNS Infratest. Standard ist natürlich: Fotoapparat, aber auch Bücher und natürlich Arzneimittel. Aber darüber hinaus ist bei jungen Leuten inzwischen selbstverständlich, das Handy mit dabei zu haben. 60 Prozent der jungen Leute zwischen 18 und 29 Jahren können darauf nicht verzichten, jeder vierte nimmt noch den Laptop mit. Die Jungen wollen auch im Urlaub nicht mehr nur abschalten, sondern   wie heißt es so schön auf Neudeutsch – Action, Fun, Events. Nach dem 30.Geburtstag ist das Handy nur noch für 34 Prozent wichtig, . Dagegen packen bei den Älteren ab 65 Jahren 37,3 Prozent einen Flaschenöffner ein! Bei den jungen Leuten nur 13,4 Prozent.

Würde es Sie in diesem Zusammenhang interessieren, wie die Übernachtungspreise der Hotels sind? Der Internet-Reservierungsservice hotel.de veröffentlicht regelmäßig ein Hotelpreis-Barometer für Deutschland, aber auch international. Gerade in 2010 ist es spannend, zu beobachten, wie die Preise nach der Senkung der Mehrwertsteuer für das Gastgewerbe und die vorsichtige wirtschaftliche Besserung sind. Danach liegen diese weiter unter dem Limit vor der Zeit der Wirtschaftskrise. Deutsche Hoteliers verzeichnen zwar eine gewisse Stabilisierung, dafür ist es tröstlich zu wissen, dass man im Vergleich zu anderen Ländern noch preiswert logieren kann.

Teuerste Stadt ist z. B New York mit 190 Euro pro Nacht.

Hier noch eine kleine Auswahl:

Genf – 163  Euro

Zürich – 130  Euro

Lausanne – 129  Euro

Bonn – 112  Euro

Köln – 106  Euro

Nürnberg – 101  Euro

Frankfurt – 101  Euro

Hamburg – 99  Euro

Wien – 89  Euro

Berlin – 79  Euro

Zu beachten für Autoreisende:

Strafzettel auch aus anderen Ländern zu zahlen!

 

Ab 1.Oktober tritt ein EU-Abkommen in Kraft, wonach deutsche Behörden auch noch nicht bezahlte Geldbußen im Straßenverkehr aus anderen EU-Ländern eintreiben. Dabei können auch frühere Verstöße geahndet werden, da laut Abkommen nicht der Zeitpunkt der Tat entscheidend ist, sondern der Tag, an dem das Bußgeld verhängt oder rechtskräftig worden ist. Die Mindestsumme, die abkassiert wird, ist 70 Euro, darunter ist der Verwaltungsaufwand zu hoch.

Wenn man aber bedenkt, was für Strafsätze andere Länder haben, ist man da oft schnell drüber. In Italien z.B. kostet Telefonieren ohne Freisprechanlage bis zu 624 Euro! In Großbritannien gibt es  für Geschwindigkeitsüberschreitungen bis zu 5.834 Euro Strafe! Voraussetzung für die Gültigkeit der Strafzettel ist allerdings, dass eine Übersetzung mitgeliefert wird.

Na denn, gute Fahrt.

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