Reising Star Basmati – auf den (Reis) Zahn gefühlt

basmatiBereits seit mehr als tausend Jahren bauen Bauern diese einzigartige Sorte mit langen lockeren Körnern und einem blumigen Aroma in bestimmten Gebieten am Fuße des Himalaja an. Auf dem Weltmarkt kosten eine Tonne Basmati 1600 Dollar, herkömmlicher Reis bis zu 1000 Dollar weniger. In Europa, so stand zu lesen, sind neun Sorten Basmatireis vom Zoll befreit, wenn sie ungeschält importiert werden. Geschälter Basmati und anderer Reis wird mit einem Importzoll von mehr als 100 Euro je Tonne belegt.

Es gibt sogar eine Art Reinheitsgebot, den „Code of Practice on Basmati Rice“ aus Großbritannien, der früheren Kolonialmacht in Indien und Pakistan. Er erkennt 15 Basmati-Sorten als echt und toleriert bis zu sieben Prozent Fremdreis.

Da inzwischen jede fünfte Packung Reis in Deutschland Basmati-Reis ist, hat die Stiftung Warentest Prüfungen durchgeführt. Dabei hat sie sich an diesem oben genannten Code orientiert, da es in Deutschland bislang keine Regelung gibt.

Dabei sind allerdings 16 von 31 getesteten Sorten nur mit der Note mangelhaft durchgekommen. Manche rochen muffig, nach Jutesack, oder sie verkleisterten beim Kochen oder enthielten keinen Basmati. Das waren fünf Produkte mit Fremdreis von 16 bis 100 Prozent. Nur fünf Marken mit weißem Reis gingen als gut durch: Tilda, Kaisers Tengelmann Star Marke, Real/Tip und die Kochbeutel-Basmati von Real Quality und Uncle Bens. Vollkorn-Basmati, den gibt es auch, hatten gut: Almatura und Davert.

Auch auf genetisch veränderten Reis wurde ein Auge geworfen, da war aber alles in Ordnung. Nur in China ist dieser bisher zugelassen.

Allerdings fanden die Tester Schadstoffe, zwei Produkte waren sehr stark belastet, 22 Produkte enthielten Rückstände von Pflanzenschutzmitteln . Alle Pestizidrückstände lagen unterhalb der EU-Höchstgehalte. Auch Bromid wurde gefunden, lag aber auch unter der Grenze.

Quelle: Stiftung Warentest 10/2010

Hinterlasse bitte einen Kommentar, oder eine Trackback von Deinem Blog.

Hinterlasse einen Kommentar

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss