Zum Urlaub braucht man nun mal Geld…

Jedes Jahr wird darauf hingewiesen, wie das so ist mit Geldabheben im Ausland. Ich habe auch schon mal drüber geschrieben. Es ist ja so, dass in den meisten Fällen, wenn man eine Pauschalreise bucht vor allem, das meiste und wichtigste bezahlt ist. Aber man will ja auch vor Ort mal was ausgeben. Gehört ja einfach dazu. Für Individualreisende ist es sowieso wichtig, Geld abheben zu können.

Für Reisen in Europa reicht die girocard, sie hat das EC-Zeichen. Aber, das ist auch nachzulesen in der Zeitschrift „Finanztest“, für Reisen außerhalb Europas ist es wichtig, zwei Karten dabei zu haben. Die girocard funktioniert in fernen Ländern oft nicht, so wird gewarnt. (Verblüffenderweise habe ich aber vor Jahren damit im australischen Outback in Alice Spring mühelos Bargeld gezogen!).

Auf den meisten girocards der deutschen Kreditinstitute steht das blau-rote Maestro-Zeichen für Auslandseinsätze. Wie ich las, geht es weltweit an 14 Millionen Stellen.

Dann gibt es seit 2010 das blau-gelbe V-Pay-Zeichen auf girocards der Postbank, Targo-Bank, einigen Sparkassen sowie Volks-und Raiffeisenbanken. Sie sind mit einem Chip ausgestattet, der die Karte sicherer macht. Aber diese funktionieren nicht überall! Da erkundigt man sich am besten bei seiner Bank, ob die Karte am Reiseziel einzusetzen geht.

Mit einer Kreditkarte zusätzlich ist man sicher gut beraten. Damit kann man auch im In- und Ausland wie mit der girocard bezahlen und Geld abheben. Die Kosten für den Einsatz sind von Bank zu Bank sehr unterschiedlich. Daher wird dem Kunden geraten, auch hier vor der Reise abzuklären, ob und wie man Geld bekommt, wie auch das Limit ist, sehr wichtig! Da habe ich gelesen, dass gute Kundenberater auch die Möglichkeit haben, herauszufinden, wie die Urlaubsregion mit Geldautomaten ausgestattet ist! Was nützt eine oder mehrere Karten, wenn man kein Geld bekommt?

Das wäre der nächste Punkt, wozu die Experten raten, man sollte auch immer etwas Bargeld dabei haben, zumindest für die ersten Tage. (Da hatte ich ein schlimmes Erlebnis, auch auf einer Australienreise, mitten im Outback. In dem Ort Hermannsburg, einer ehemaligen deutschen Missionarsstation, brauchte ich dringend Benzin. Die einzige Tankstelle nahm keine Karten an, nur Bargeld! Gottlob  hatte ich gerade soviel Bares dabei, um zu bezahlen!) Es gilt ja auch noch zu beachten, wenn man in ein Land mit eigener Währung reist, dass man zuhause bereits etwas umtauscht.

Travellerschecks sind immer noch aktuell, habe ich bei meiner Recherche erfahren. Von American Express ausgegeben und weltweit einzusetzen. Sie gelten als sicher und sind bei Verlust versichert. (Auch da kann ich ein Erlebnis beisteuern: Ich habe die Schecks früher gern genutzt; Bei einer Kanadareise befand ich mich in Vancouver, mitten in der Chinatown und wollte bei einer Bank dort Schecks eintauschen. Bei der Vorlage des Reisepasses stutzte die reizende kleine Chinesin und machte mich mit silbern klingendem Stimmchen darauf aufmerksam, dass dieser nicht unterschrieben war! Das einzufordern hatte das Amt bei Ausgabe versäumt und ich war jahrelang damit gereist und hatte schon öfter Schecks eingetauscht!! Ich war sehr beeindruckt.)

Allgemein ist zu beachten, so wird von den Fachleuten darauf hingewiesen, niemals die Pin-Nr. der Karten bei sich zu haben, also auswendig zu lernen. Das ist ja überhaupt zu raten! Für evtl. nötige Sperren sofort die zentrale Rufnummer 116 116 (0049) anrufen. Dazu sollte man am besten auf einem Zettel BLZ und Konto-Nr. parat haben.

Dann das Schlimmste, was einem passieren kann: Aus irgendwelchen Gründen steht man plötzlich ohne alles da, Karten und Geld, dann kann eine Blitzüberweisung helfen, so habe ich erfahren. Das macht Western Union oder Money Cram, die mit Geldinstituten zusammen arbeiten.(Das war mir neu, ich habe das schon mal telefonisch von Bank zu Bank für jemand geregelt.) Man braucht seinen Ausweis und spezifische Angaben, dann ist das Geld schon innerhalb weniger Minuten bei einer örtlichen  Agentur abzuholen. Allerdings ist sowas sehr teuer.

Da fand ich einige Internet-Adressen, wer sich genau schlau machen will: www.scard.de/reise, www.mastercard.com, www.maestrocard.com.

Foto: Michael Staudinger / pixelio.de

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