Juni / Juli – die Monate der Rosen

rosenNun ist der Frühling mit seinem besonderen Blütenzauber in den Sommer übergegangen. Mit  großer Freude bewundere ich die wunderschönen Rosen in den Gärten überall. Auch die Heckenrosen und Kletterrosen sind sehr schön anzusehen. Es ist ja nicht so, dass wir heutzutage das ganze Jahr über Freude an Rosen haben können, sie erreichen uns aus der ganzen Welt, wenn wir Winter haben. Aber, seien Sie mal ehrlich, es ist nichts gegen die Freude an den Freilandrosen in ihrer großen Vielfalt. Es ist schwer zu sagen, welche man als Lieblingsrose küren sollte, englische, historische, rote, ich tendiere zur Teerose. Und dann der Duft, es ist nichts damit zu vergleichen! Leider haben sie mehr Dornen als die gezüchteten, aber was macht das schon.

Ich habe mich mal ein bisschen schlau gemacht über die Kulturgeschichte dieser einzigartigen Blume, es ist natürlich nur ein kleiner Ausschnitt:

Die Rosen (Rosa) gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosa ceae). Es gibt 100 bis 250 Arten, und immer kommen noch neue Züchtungen dazu. Es sind sommergrüne Sträucher mit meist auffälligen fünfzähligen Blüten. Der Gärtner unterscheidet zwischen Wildrosen und Kulturrosen.

Rosen spielten schon in der Antike in vielen Kulturen eine große Rolle, ob China, Ägypten oder Griechenland. Sappho war die erste, die die Rose als „Königin der Blumen“ bezeichnete. Das ist sie bis heute geblieben. Die Rosen gelten seit dem Altertum als Symbol der Liebe, das ist in vielen Mythologien nachzulesen. In Namen und Wappen sind sie bekannt, auch in unzähligen Sagen und Legenden. Ganz zu schweigen von der Musik.

Seit 2000 Jahren wird die Rose als Zierpflanze gezüchtet. Das aus den Blättern gewonnene Öl war und ist  ein wichtiger Bestandteil der Parfümherstellung. Rosenwasser wird zur Zubereitung von Marzipan und Lebkuchen verwandt. Die Rosen in ihrer Vielfalt kommen fast überall auf der Erde vor, in Europa bis nach Island. Die Früchte der Rosen sind Hagebutten, ein Leckerbissen für Vögel, Mäuse und vielerlei Getier. Wildrosen findet man oft in Hecken, Waldsäumen und Wällen. Leider gibt es auch viele Krankheiten, von denen die Rosen heimgesucht werden können. Für Rosengärtner ist zu beachten, dass sie Licht und Luft lieben. Zur Rosenzeit, also jetzt, muss man besonders auf Pilz- oder Lausbefall achten. Rosen soll man niemals im Herbst, nur im Frühjahr schneiden, habe ich mir sagen lassen, bis auf vier bis fünf ausgebildete Knospen, d. h. 20 bis 40 Zentimeter. Ich habe es zwar immer auf Augenmaß gemacht. Gerade jetzt findet man eine Riesenauswahl an Rosensorten in den Gärtnereien. Da könnte man schon schwach werden. Man bekommt da natürlich auch die besten Tipps. Für Schnittrosen habe ich einen alten übernommenen Trick, lang anschneiden, etwas Zucker ins Wasser, und immer mal nach schneiden.

Was gibt es Schöneres als eine schöne Tafel mit Rosenschmuck, Teerosenblüten auf dem Tisch verstreut angeordnet oder Rosenblüten in einer Schale mit Wasser als Dekoration, Rosenblätter (nicht nur zum Blumenstreuen bei Hochzeiten), auch verstreut als Deko anordnen usw. Eine Freundin, Rosenliebhaberin mit einem Rosengarten, den sie mit viel Mühe und Freude pflegt, lädt jährlich zum Rosenfest ein. Zu der oben erwähnten Rosendeko hatte sie sogar passende Tischdecken und Stuhlbezüge genäht. Dazu natürlich Rosengelee und Rosenbowle. Der Kuchen natürlich mit Marzipanrosen verziert.

Das brachte mich auf die Idee, nach Rosenrezepten zu suchen, es gibt so viele, wie ich es nicht geglaubt hätte. Hier findet Ihr ein paar Anregungen: Rosenrezepte

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Ein Kommentar to “Juni / Juli – die Monate der Rosen”

  1. Rolf sagt:

    Hallo Eva,
    ich gratuliere dir zur Gründung deiner „Frauenzeitschrift“! Da du viele unterschiedliche Themen aufgreifst, ist sogar für mich (als Mann!) etwas interessantes dabei. Und interessant müssen deine Texte sein, sonst triften die wissbegierigen Leute rasch ab. Mehr noch: sie erwarten, dass du regelmäßig schreibst. Regelmäßig heißt: Jeden Tag. Denn auch sonst klicken sie deine Seite kaum wieder an (ich weiß das!). Und dann wird es richtig anstrengend für dich. Mit ein Grund, weshalb ich lieber Kommentare als einen eigenen Blog verfasse. Aber gut: du könntest es notfalls auch „nur für dich selbst“ in den Computer eingeben. Schreiben tut der Seele gut! Aber was sage ich — einen treuen Leser hast du schon gefunden, und das bin ich. Oder vieleicht einige hundert oder tausend? Das wünsche ich dir jedenfalls von ganzem Herzen! Also ran! Schreibe, schreibe, schreibe!

    Mit freundlichen Grüßen

    Rolf

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