Kategorie ‘Tiere’

Achtung – junge Wildtiere!….

Jetzt im Frühling ist die Zeit der gerade geborenen und jungen Wildtiere. Manchmal kann man in der Natur auf  hilflos wirkende Jungtiere stoßen. Das möchte man gern anfassen und irgendwie helfen. Das ist aber genau das Falsche!

Da wird auch von den Veterinärämtern ganz dringend darauf hingewiesen. Der Rat ist, nicht anfassen und schnell weitergehen. Es ist nämlich ganz normal, dass die Vogeleltern die Jungen kurzzeitig allein lassen, um Nahrung zu beschaffen. Es ist sogar so, dass falsch verstandene Tierliebe die Kleinen möglicherweise in Lebensgefahr bringt. Da sich mit dem Berühren der menschliche Geruch überträgt, nehmen die Tiereltern sie nicht mehr an. Solche Tiere sind dann auf Lebenszeit auf den Menschen angewiesen. Denn von Menschen aufgezogene Wildtiere lassen sich kaum auswildern.

Ausnahmen sind junge Wildtiere, die offensichtlich verletzt sind. In solchen Fällen aber bitte sofort fachkundige Hilfe beim Jagdpächter, dem Forstamt, dem nächsten Tierarzt einholen. Übrigens ist auch zu bedenken, wie erläutert wird, wer Wildtiere aufnimmt, ist für alles verantwortlich, Aufzucht, Haltung Auswilderung und tierärztliche Versorgung und auch für die Kosten. Und eine dauerhafte Haltung von Wildtieren ist verboten.

Eine Ausnahme für das „Nicht anfassen“-Gebot gilt für aus dem Nest gefallene Jungvögel, so war zu lesen. Da heißt es in der Fachsprache „Nestlinge“, das sind unbefiederte Vogelbabys, und „Ästlingen“, befiederten Jungvögel. Nestlinge sollten wieder ins Nest zurückgesetzt werden. Eine Ausnahme sind die Mauersegler und Wanderfalken können nicht so einfach zurückgelegt werden, da ihre Nester zu hoch liegen. Die brauchen dann aber auch Hilfe von fachkundiger Hand. ( In der Nähe meines Wohnortes gibt es eine Vogelauffangstation, sicher auch anderswo.) Oft geben die kleinen Vögel ihren Eltern ihre Position durch Rufen kund. Das soll man nicht mit Hilfeschreien verwechseln und helfen wollen.

Foto: Rosemarie Doll/ pixelio.de

 

Wenn die Kraniche ziehen …….

Der Titel eines berühmten russischen Films hat mich zu der Überschrift angeregt. Ja es ist so, die Kraniche ziehen – die ersten Zugvögel fliegen aus dem Süden in den Norden. Es liegt auch sicher daran, dass es sich zurzeit mehr nach Frühling als nach Winter anfühlt (Schön ist es!) Schneeglöckchen und Krokusse lassen den Frühling ahnen.

Viele Vögel verbringen  die kalte Jahreszeit im Süden und fliegen beispielsweise von Europa nach Afrika oder von Skandinavien nach Südeuropa. Was eines der größten Phänomene für mich ist! Da ist eine interessante Erklärung der Umweltschutzorganisation NABU zu lesen, dass die Zugvögel nicht nur wegfliegen, weil es so kalt ist, sondern, weil sie dann nicht mehr genug Futter finden – Schnee, Kälte und kürzere Tage machen es ihnen schwer, Insekten, Würmer oder Samen zu finden.

Laut NABU kehren die ersten Zugvögel Ende Februar aus dem Süden zurück. Aber in den vergangenen Tagen waren schon allerorts viele Schwärme von Kranichen zu sehen. Kraniche überwintern in Marokko, Algerien und Äthiopien, häufig auch in Spanien und Südfrankreich. Wenn sie aus ihren Winterquarieren zurück nach Skandinavien, Polen, Estland, Lettland, Litauen oder Weisrussland fliegen, überqueren sie Deutschland.

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