Eine große Versuchung – „all inclusive“

Was für mich in manchem Urlaub oder auch sowieso eine schlimme, aber auch schöne Versuchung ist, sind Buffets, wo auch immer. Besonders aber im Urlaub, wenn es „all-inclusive“ ist. Mein Rekord war mal, acht kg in zwei Wochen zugenommen!

Da hat ein findiger Mensch seine Gedanken dazu preisgegeben und auch Tipps, wie man trotz des eigentlich wohlverdienten vielen Essens, man hat ja schließlich Urlaub, mit Genuss durch den Urlaub kommt. Auf einen ganz einfachen Nenner gebracht: Ganz klar, Zurückhaltung!

In den meisten Hotels mit „all-inclusive“ Angbot ist der Tag streng durchgedacht: Frühstück bis 10 Uhr, Snacks am Pool um 11, Mittagessen um 13 Uhr, Kuchen um 16, das Abendessen um 19 Uhr.

Da gibt es sogar eine Ernährungsberaterin, die mit guten Ratschlägen Hilfestellung leistet. Ein Punkt beispielsweise, der nichts bringt, ist, sich vom Frühstück bis zum Abendessen total zurückhalten, weil es evtl. gerade abends das leckere italienische, spanische oder mexikanische Buffett gibt. Da stürzt man ausgehungert drauf und verdirbt sich womöglich den Magen. Besser etwas Leichtes mittags, Salat und Fisch oder Obst und Gemüse. Das belastet den Magen sowieso nicht sehr.

Abends dann beim Buffett nicht mehr als dreimal hingehen, so lautet die fachliche Regel. Und auch darauf achten, was man nimmt. Pommes, Frittiertes, schwere Soßen, Überbackens sollte man meiden. (Das bringe sogar ich fertig, auch Brot lasse ich meist.) Ein alter Trick, den ich kenne, aber leider nicht beherzige, ist: Den großen Teller stehen lassen, erst mal einen kleineren nehmen. Da tricktst man sich selber aus!

Dann noch ein guter fachmännischer Rat: Nicht alles auf einmal probieren wollen. Man muss sich einreden, dass man ja noch einige Tage da ist. So einen Abend die Shrimps, dann Steaks usw., das sollte man gelassen angehen (wenn es klappt!).

Dann die Getränke! Meist fließen auch Bier und Wein in Strömen, sowie Hochprozentiges. Die haben natürlich auch Kalorien. Die süßen Mixgetränke und Cocktails an der Poolbar mit Vorsicht genießen und den Alkohol am besten auf den Abend verschieben! Für den Durst sind sowieso Schorlen, Wasser, kalter Tee am besten. Nicht unbedingt süße Limonade oder Cola usw. Abends kann es dann Sangria sein.

Dann die Versuchungen, die uns noch heimsuchen: Das Eis am Strand, muss man sich natürlich mal gönnen, aber nicht jeden Tag. Lieber sollte man Obst, frische Datteln oder Feigen mitnehmen.

Dann die unheimlich leckeren, aber sooo süßen Nachtische und Kuchen. Der Rat ist, sich nur einmal am Tag so eine Kalorienbombe gönnen, also entweder das Eis, morgen den Kuchen, übermorgen den Cocktail.

Aber last but not least: So schön es ist, endlich mal Urlaub zu haben und stundenlang die heiß umkämpfte Liege zu bevölkern, endlich ein Buch zu lesen, am hellen Tag ein Nickerchen zu machen (das kennen wir doch alle!), man sollte auch mal aufstehen und sich bewegen. Etwa ein täglicher Spaziergang am Strand, 20 Minuten Schwimmen im Pool. Schon lange verfügen die meisten Hotels über Sportangebote jeder Art, mit Animateuren und kompenten Trainern. Aber, da wundert sich selbst die Expertin, es machen beispielsweise immer nur dieselben Leute mit. (Auch das weiß ich aus eigenem Erleben: Als ich mit meinem damals vierjährigen Sohn auf Ibiza spielte und rumtollte, gesellten sich gleich andere Kinder zu uns. Die langweilten sich, da ihre Eltern nur faul in der Sonne lagen. Aber da kamen die entsprechenden Damen und Herren und beäugten mich mißtrauisch, da ich wohl aus der Art geschlagen war!)

In diesem Sinne, einen „rundum“ gelungenen Urlaub!

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