Miez, miez – Weltkatzentag

Heute, am 8.8., erfahre ich zu meiner Verblüffung zufällig, dass wieder ein Welttag ist (ich muss mir mal einen diesbezüglichen Kalender beschaffen!), und zwar – Weltkatzentag -.

Da habe ich mich, als erklärte Katzenliebhaberin, mal schlau gemacht, was es dazu Neues und Altes gibt. Also, auch hierfür gibt es natürlich eine Statistik, und zwar des Deutschen Bundesamtes, die besagt, dass in Deutschland 8,2 Millionen Katzen in den Haushalten leben und jeder Haushalt im Schnitt 13 Euro im Monat für die Lieblinge ausgibt, Tendenz steigend. Rentner und Pensionäre etwas weniger, nämlich 8 Euro. Am meisten geben Beamte aus, 18 Euro. Dann gibt es noch die Altersgruppenstatistik: Da liegen die 35- bis 45-jährigen mit 18 Euro vorne. 

Es ist sehr erstaunlich, wofür aber manche viel Geld ausgeben! Unsere eigenen Katzen leben glücklich und zufrieden auf dem Lande, bekommen natürlich ihr spezielles Futter und auch ein Stück Wurst, wenn sie sehr betteln. 

Aber was es so gibt: Laut Erhebung des Industrieverbandes Heimtierbedarf (IHV) (was es alles gibt!) geht die Tendenz schon fast zu Feinkostspeisen wie im Restaurant, beispielsweise „Ente und Garnele mit grünen Nudeln und Brunnenkresse“ und auch neuerdings zu Bio-Produkten.

Dann die Spielzeuge, Körbchen, Kissen, Kratzbäume (eine feine Katze geht ja nicht stromern draußen), ach was es alles gibt! Was sah ich zu meinem Erstaunen: Pfotenschoner, Kleidchen, Hüte!!! Da gab der IVH bekannt, dass sich in 2010 der Umsatz an diesem allem auf 184 Millionen Euro belief. Katzenstreu allein machte nochmal 241 Millionen Euro aus. Tendenz steigend gegenüber dem Vorjahr. Das Besondere daran allerdings ist, dass nach Angaben der Experten aber die Zahl der Katzen nicht erkenntlich zugenommen hat!

Was aber, wenn Mieze krank wird? Da sei es schwierig, Durchschnittskosten zu sagen, so die Bundestierärztekammer. Natürlich gäbe es auch schon Krankenversicherungen für Katzen, so habe ich erfahren. Allerdings wird von Seiten der Tierschützer allen Katzenbesitzern geraten, einen festen Betrag für Tierarztkosten einzuplanen, so habe ich auch gelernt. Finde ich auch sehr gut. Da erinnere ich mich an einen tragischen Fall im Bekanntenkreis: Die geliebte Katze wurde von einem Auto überfahren, man brachte sie in die Tierklinik. Was draus geworden ist, hat man verschwiegen, nur dass eine Operation 500 Euro gekostet hätte. Also, was schließt man daraus?

Nochmals zum Tierschutzbund, es wird zu Recht geraten, die Katzen sterilisieren lassen, die Kosten liegen bei 60 bis 100 Euro. Das sei leider manchen zuviel: Die Folge ist, dass viele Tiere herrenlos herumstreunen und 130 000 Stück jährlich in Tierheimen landen.

Dann was Interessantes: Es gibt auch einen Bundesverband der Tierbestatter, der darlegte, dass 15 Prozent der Katzenbesitzer sich eine Einäscherung 250 Euro kosten lassen, oder auf dem Tierfriedhof 400 Euro für ein Grab ausgeben.

Ich weiss nicht, wo die Katzen geblieben sind, die schon mein Leben begleitet haben, einige sind weggelaufen, einige leider überfahren worden. Ich denke an alle gern zurück.

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