Die Haut – Spiegel der Seele

Ganz verschiedene Dinge können uns passieren und lösen doch alle dasselbe aus – eine Gänsehaut.

Eben weil die Haut als Spiegel der Selle bezeichnet wird. Es kann sein, wenn wir frieren, uns ängstigen oder berührt sind. Die Gänsehaut entsteht dort, wo sich Haare befinden, also fast überall am Körper mit Ausnahme der Fußsohlen und Handflächen. Warum wir z.B. Bei Kälte eine Gänsehaut bekommen, hat ein Wissenschaftler erklärt: Der Körper registiert die Haut und meldet sie über das Nervensystem weiter ans Gehirn. Die ausgesandten Botenstoffe lassen die Haarbalgmuskeln entspannen und die Härchen stellen sich auf. Für Tiere hat die Körperreaktion noch einen anderen Nutzen: Sie haben sicher schon gesehen, wie Katzen sich mit aufgerichtetem Pelz gegenüber einem Gegner behaupten. Oder bei manchen Tieren wird es bei der Balz eingesetzt.

Was aber ist mit der Gänsehaut bei starken Emotionen? Es gibt zur Beantwortung dieser Fragen eine eigene Gänsehautforschung, ein Teilgebiet der Emotionspsychologie. In einer Forschungsgruppe wurden den Testpersonen Filmszenen oder bewegende Musik vorgespielt. Aber die Einschätzung war mitunter sehr subjektiv, so erklärte ein Wissenschaftler. Nun forscht man mit einer eigens entwickelten Kamera und Software. Diese Kamera wird an den Arm oder das Bein der Versuchsperson geschnallt. Mit Hilfe von Leuchtdioden filmt diese, ob es zu einer Gänsehaut gekommen ist. Also, um den Unterschied zwischen einer Gänsehaut, die durch Kälte, Emotionen oder auch Muskelkraft entsteht, festzustellen, wird in der Kieler Forschungsguppe eifrig gearbeitet.

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