Täuschung mit Pfandflaschen

Verbraucher sollten Mehrwegflaschen aus Umweltschutzgründen künftig besser von teils ebenfalls pfandpflichtigen Einwegverpackungen unterscheiden können. Ökologisch gilt nach wie vor das System der Mehrfachverwertung von  Getränkeverpackungen als das sinnvollere. Eine Analyse des bifa Umweltinstituts für das Umweltbundesamt plädiert für eine klarere Kennzeichnung der Flaschen.

Seit 2003 wurde das Pfand auf Mehr- sowie auch auf Einwegverpackungen für Bier, Wasser und Limonade eingeführt. Grund: Die gesetzliche Quote von mindestens 72 Prozent Mehrweganteil im Getränkeverkauf war unterschritten worden. Vor einigen Monaten hatten sich bereits Umweltschützer und Getränkehersteller für eine deutlichere Unterscheidung von Einweg- und Mehrwegflaschen ausgesprochen. Viele Verbraucher glaubten, stets Mehrwegflaschen zu kaufen, wenn sie Pfand bezahlten, so die Experten. Dies sei falsch.

Das Einwegflaschen-Pfand habe zwar positive ökologische Auswirkungen gehabt, aber der Effekt sei nicht so groß wie beim Mehrwegsystem. Darm sollte eine klare Kennzeichnung der Getränkeflaschen für den Verbraucher wichtig sein, um mit zu helfen, die Umwelt zu schützen.

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