Urlaub – losgelöst vom Alltag – aber ohne gewisse Regeln geht es nicht

Manche Menschen glauben leider, mit dem Urlaub seinen alle Höflichkeit und Respekt des Alltags nicht nötig. Aber gerade ohne dieses geht es denn doch nicht, vor allem im Hotel, weil dort oft Menschen verschiedener Kulturen zusammen sind. Der Deutsche Hotelverband beantwortete einige Fragen, die immer wieder gestellt werden, wie zu lesen war:

Da ist das alte Thema, wer kennt das nicht aus seinem Urlaub, die Reservierung der Liege am Pool! Kurzfristig sei es kein Thema, aber schon vor dem Frühstück die besten Liegeplätze mit Handtüchern zu blockieren, sei schlicht unhöflich. (Von der Verfasserin auf vielen Reisen erlebt. Von sechs Uhr morgens an ging es los).

Auch ein weit verbreitetes Thema: Das Mitnehmen von Speisen und Getränken vom Frühstücksbüffet. Das sei in der Regel nicht erlaubt. (In einem Norwegenurlaub vor vielen Jahren  habe ich aber erlebt, dass es erwünscht war, da konnte sich jeder Brote schmieren für den Tag, dafür gab es erst abends warmes Essen, weil die meisten Gäste tagsüber wanderten. Ungewohnt: Um acht Uhr abends gab es noch Kaffee und Kuchen!). Auch Speisen und Getränke von außerhalb mit aufs Zimmer zu nehmen sei nicht gestattet.

Wäsche waschen und trocknen im Zimmer sei in Maßen erlaubt, wenn man z.B. vom Strand kommt und nasse Sachen im Bad aufhängt. Aber sollte einer auf die Idee kommen, eine Wäscheleine quer durchs Zimmer zu spannen und tropfende Wäsche dranhängen, ist das natürlich nicht gut.

In Badekleidung durch die Hotelhalle zu spazieren, sei ebenfalls ein Affront. Man sollte wenigstens ein Hemd oder Bluse und Badelatschen tragen.

Zimmerlautstärke ist auch ein altes Thema! Wer sich gestört fühlt, sollte sich nicht scheuen, die Rezeption einzuschalten.

Was ich oft erlebt habe, ist das nächtliche Schwimmen im Pool, meist von jungen Leuten nach Discobesuch o.ä. Es sei natürlich nicht erlaubt, vor allem aus Versicherungs- und Haftungsgründen, so der Hotelverband.

Dann fand ich noch etwas Interessantes: Wie sind die deutschen Urlauber im Ausland gelitten: Wissenschaftler haben das untersucht: Deutsche Gäste gelten als höflich, leise, ordentlich und – geizig. Die lautesten Gäste sind die US-Amerikaner vor den Italienern und den Briten. Als unhöflich gelten weltweit die US-Amerikaner, Russen und Franzosen.

Als negativ sagt man den Deutschen nach: Sie beschweren sich am häufigsten!

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