Mit Dampf voraus…

Historische Loks, die es an verschiedenen Orten gibt, entführen ihre Fahrgäste in längst vergangene Zeiten, als nicht nur die Züge langsamer vorwärts kamen.

Aus eigenem Erleben, in meiner Schulzeit fuhr man mit der Dampf-Eisenbahn (1955..) und der Fahrt mit der Harzer Schmalspurbahn, weil bevorzugtes Reisziel, habe ich mit großem Interesse über diese wunderbare Art des Fahrens gelesen.

Die meisten Touristen wollen die 34 km lange Fahrt von Wernigerode (sehr sehenswert-Weltkulturerbe) auf den Brocken erleben, Deutschlands sagenumwobenen Gipfel im Norden. Die Gründe sind mannigfach, manche wollen einfach nur mal langsamer fahren, andere erfüllen sich damit einen Kindheitstraum, wieder andere wollen sehen, ob die Technik von damals den Berg schafft.

So eine Dampflok ist locker mal 60 Jahre alt und der Heizer schippt unablässig Kohle auf den Rost. ER erklärt, dass der Druck im Dampfkessel bei 14 Bar liegen muss. Wenn der Zug anfährt, geht ein Vibrieren, ruckeln und zuckeln durch den Zug. Einmal in Fahrt gekommen, beruhigt sich das Ganze.

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Wohlig warm – Kaminöfen

Es ist schon faszinierend, wie Flammen, Glut und Holzknistern so wohltuend auf uns wirkt. Darum möchten sich auch viele dieses Gefühl ins eigene Heim holen – etwa mit einem Kaminofen.

Die modernen Modelle sind eine Kombination aus Gemütlichkeit und Effizienz. Sie sind sowohl dekorativer Blickfang als auch Wärmequelle. So ein Kaminfeuer sorgt für eine gleichmäßige Verteilung der Wärme und sorgt gerade an kalten Abenden für eine wunderbare Atmosphäre. So ein stilvoller  Kaminofen ist einfach auch eine schöne Bereicherung des Wohnraumes.

Bei der Anschaffung sollte man auf beste Qualität, eine komfortable Handhabung sowie auch ein schönes Design achten. Die Auswahl ist riesig, wasserführend, klassisch oder extravagant, raumluftabhängig oder raumluftunabhängig betrieben. Oder mit einem geraden, zweiseitigen oder von drei Seiten einsehbarer Feuerraum, das sind nur einige Merkmale.

Mit den optimalen Wärmespeicherelementen versehen, sorgen die Öfen für noch mehr Wärme im Wohnraum. Zu bedenken ist auch der günstige Anschaffungspreis. Auch in Sachen Umweltfreundlichkeit sind die Heizelemente durch Verwendung natürlicher Rohstoffe ganz oben. Wichtig ist auch, auf die Qualitätssiegel zu achten, damit alle Anforderungen erfüllt werden.

Übrigens: Ein Kaminofen unbedingt mit Scheitholz beheizt werden. Auch Kohle und Pellets können sowohl für Wärme und auch Lagerfeuerromantik sorgen. Viele Verbraucher haben zudem entdeckt, dass man mit dem Kaminofen Heizkosten sparen kann! Auch dieUmwelt profitiert, denn dank ihrer hohen Energieeffizienz brauchen sie nur wenig Brennmaterial.

Foto: Steffi Pelz / pixelio.de

 

Der Froschkönig – die Geschichte der Schuhcreme Erdal

Seit 1903 gibt es das Logo für Erdal, damals war es nicht unüblich, dass man eine Märchenfigur nutzte. Mit der Wahl des Froschkönig Schutz für das Wetter bietet, so wie die Schuhcreme.

Die Erdal-Geschichte beginnt am 23.10.1867, als Friedrich Chistoph und Georg Werner in Mainz die Wachswarenfabrik „Gebr. Werner“ gründeten. 1887 übernahm Adam Schneider die Anteile des verstorbenen dritten Partners. Er entwickelte ein neuartiges Produkt aus Hartwachs, die erste moderne Schuhcreme. Sie färbte und pflegte nicht nur, sondern war auch feuchtigkeitsabweisend. Vorher hatte man Schuhwichse verwendet, die aus Fett mit Ruß bestand. Der Name entstand aus der Mainzer Mundart heraus. 1901 wurde der Begriff beim Patentamt angemeldet. Die erstklassige Qualität und die praktische Metalldose machten die Schuhcreme weit bekannt.

Bis 1917 gab es im ganzen drei Großbrände, vorher war man umgezogen, nun blieb man am Standort und errichtete 1918 den sogenannten „Froschturm“. 1919 veränderte man die Farbe des Frosches, grün, in rot.

1944 wurden 80 % des Firmengelände bei einem Großangriff zerstört. Der Froschturm blieb nahezu erhalten und gehört heute zu den ältesten Werbeanlagen in Europa.

Danach expandierte das Unternehmen durch Ausweitung auf andere Geschäftsgebiete. Man führte beispielsweise tuba zum Teppichpflegen und die Autopolitur Rex ein. Der lateinische Titel „Rex“ für König stellte auch hier wieder den Bezug zum Froschkönig her.

1962 führten man als Logo einen lächelnden Froschkönig ein, ab 1971 gibt es das stilisierte Logo. Als 1986 eine Produktlinie umweltfreundlicher Haushaltsreiniger eingeführt wurde, schuf man die erfolgreiche Marke Frosch.

Zum 100-jährigen Bestehen von Erdal im Jahre 2001, schenkte sich die Erdal-Rex GmbH, die immer noch ein Familienunter nehmen ist, einen zwölf Meter hohen und 400 kg schweren Froschkönig, der auf dem Froschturm thront.

Foto: Karl-Heinz Laube / pixelio.de

 

 

Gewürze – haben eine lange reiche Geschichte

Jahrhundertelang haben Gewürze den Lauf der Geschichte mitbestimmt. Die vielerlei Gewürze, die beispielsweise beim Plätzchenbacken verwendet werden, gibt es hier noch gar nicht so lange. Die Pflanzen, die vielen Plätzchen ihr Aroma geben, kommen aus Arabien und Ländern in Asien.

Erst mit den Kreuzzügen kam solche Gewürze auch zu uns. Eingeführt wurden beispielsweise  Safran, Gewürznelken, Muskat, Zimt und Ingwer.

Das wichtigste Gewürz aber kannte man schon im alten Rom, den Pfeffer. Friedrich der Große würzte sogar seinen Kaffee mit Pfeffer. Es galt damals, je mehr, je besser. Ob man aber mit Pfeffer so guten Geschmack erzielte, sei mal dahingestellt. Die Händler machten große Gewinne. Sie transportierten den Pfeffer mit Maultieren über die Alpen und verkauften dann das Gewürz mit 600-prozentigem Aufschlag. Daher rührt wohl auch die Bezeichnung „Pfeffersäcke“, den Namen hatten die reichen Kaufleute, wie Fugger und Welser, weg.

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Alles Backpulver – oder was?

Viele sagen, früher war alles besser – vor allem der Hausputz. Immer noch schwören sie auf die alten Hausmittel, wie sie Oma verwendete. Heute ist alles nur noch Chemie! Aber moderne Haushaltsexperten und Lebensmittelchemiker haben manches untersucht und doch nicht für gut befunden. Außerdem hat sich die chemische Zusammensetzung von zu Putzendem und Putzmittel verändert.

Hier einige Beispiele, die zu lesen waren: Fliesenfugen werden wieder sauber, wenn man sie mit Backpulver scheuert. Nein, Fliesenfugen werden nie gescheuert – auch dadurch werden sie tiefer. Außerdem enthält Backpulver Stärkemehl, und wenn in der Fuge Wasser und Stärke stehen, ist der Schimmelpilz nicht weit. Besser man sprüht Sodareiniger auf, eine halbe Stunde einwirken lassen, die Fugen sanft ausreiben und mit klarem Wasser nachspülen.

Und überhaupt  –  Wer neben Wasser genug Lappen im Haushalt hat, brauche sonst nicht viel, so die Expertin. Ein Universalreiniger, ein Badreiniger und Spiritus. Nur manchen Oberflächen – Hochglanz, geöltem oder gewachstem Holz oder Glattleder – sollte man nicht mit Mikrofasern zu Leibe rücken. Dazu zählen auch selbsteinigende Duschwände – da können Kunstfasern Kratzer hinterlassen.

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München – auch im Herbst eine Reise wert

Viele meinen, das Oktoberfest sei der absolute Höhepunkt des Jahres in München. Aber das ist mitnichten so, jetzt gibt es beispielsweise den Kulturherbst in München. Denn die bayerische Landeshauptstadt ist reich an Geschichte, Kultur und Natur. Das meiste kann man sogar zu Fuß kennenlernen. Am besten, man sucht sich ein Hotel, macht einen Wunschplan und sieht, was kommt.

Es ist ganz einfach mit der Bus-Museenlinie 100. Sie verbindet vom Ostbahnhof bis zum Hauptbahnhof Nord 21 Münchner Museen. Man kann immer wieder unterbrechen, wenn was Interessantes kommt und fährt dann einfach weiter.

Da ist zum Beispiel das Lenbachhaus: Die Villa von Franz von Lenbach wurde 1887 erbaut und von Norman Foster 2009 eindrucksvoll mit einem Neubau verbunden. Im Foyer gibt es eine Skluptur von Olafur Eliasson zu sehen, ein Wirbel aus farbigem Glas. Das Haus hat eine herrliche Sammlung der Maler des legendären Blauen Reiters. Vom 31. Oktober ist speziell Gabriele Münter eine Sammlung gewidmet.

An der Busroute liegt auch die Neue Pinakothek, für Liebhaber zeitgenössischer Kunst sehr sehenswert. Es wird alles gezeigt von Goya bis Van Gogh. Im Restaurant im Souterrain gibt es übrigens einen köstlichen Mittagstisch und abends Fische aus Wildfang.

Bevor die Glyptothek in eine längere Restaurierungsphase geht, sollte man sich unbedingt noch mal die Büsten und Statuen der Antike anschauen. Das Haus sieht von außen griechisch aus und ähnelt drinnen der Architektur römischer Thermen.

Dann ist da noch, unter vielen anderen, das Antiquarium, in das man durch das Residenz-Museum gelangt. Es ist einer der prächtigsten Renaissancesäle nördlich der Alpen aus dem 16. Jahrhundert. Büsten und Skulpturen, Stadt- und Schlossansichten – es gibt viel zu sehen. Auch eine Schatzkammer ist sehr sehenswert.

Das ist nur eine kleine Auswahl, übrigens alles auch im Internet nachzusehen. Wer Lust hat, kann dazwischen mal über den Viktualienmarkt schlendern. Dieser startete 1807 als Kräutlmarkt und ist ein absolutes Muss.

Foto: Florian Schneider / pixelio.de

 

Buchempfehlung: „Die Perlenschwester“

Ich habe ja schon einige Male die Bücher meiner Lieblingsschriftstellerin Lucinda Riley empfohlen. Auch das erste Buch einer Reihe, wo ganz bestimmt noch andere folgen werden: „Die sieben Schwestern“. Es handelt von dem Vater, der sechs Kinder aus aller Welt als Babys adoptiert. Inzwischen waren die Mädchen erwachsen und beruflich überall verstreut. Als der Vater plötzlich starb, kehren sie alle an den Genfer See in ihr Elternhaus zurück. Sie erfahren von dem Anwalt des Vaters, dass er verfügt hat, dass die jungen Frauen ihre wirklichen Eltern suchen sollen. Er hat Briefe mit Hinweisen hinterlegt.

Die ersten Folgebände: „Die Sturmschwester“ und „Die Schattenschwester“ erschienen bereits und bereiteten ein spannendes Lesevergnügen. Interessant, wie sich alles fügt. Vor allem kommt auch die Liebe nicht zu kurz, denn die jungen Frauen lernen bei ihren Reisen in die Kindheit auch ihre Lebenspartner kennen.

Nun ist, sehnlichst erwartet, der nächste Band erschienen „Die Perlenschwester“. Auch hier ist für Spannung und auch fürs Herz gesorgt. Kein Wunder, dass ich schon vorbestellt hatte und mich gleich daran gegeben habe, die Abenteuer von CeCe lesend mit zu erleben.

Zwischendurch hat Lucinda Riley noch Zeit, andere Geschichten zu veröffentlichen. Zuletzt vor kurzem „Der verbotene Liebesbrief“, da betritt sie ein anderes Genre, das ist schon fast ein Krimi, aber auch zu empfehlen.

Also, wer auch Riley-Fan ist oder mal was Spannendes mit Niveau und Herz lesen möchte, ist hier richtig.

Foto: Jutta Marquardt / pixelio.de

 

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