Harry Belafonte – der König des Calypso wird 90 Jahre alt

Forever young – so könnte man sagen, Harry Belafonte war und ist mein ganz großer Schwarm, mit seinen unvergesslichen Liedern, aber auch mit seinem Engagement als Bürgerrechtler.

Ich hatte das Glück, ihn mehrmals im Laufe der Jahre in mitreißenden Konzerten zu erleben. Unvergesslich ist auch sein Auftritt bei einer großen Friedens-demonstration in Bonn.

Seine Geschichte ist die Geschichte Amerikas im 20.Jahrhundert, so wurde über ihn geschrieben. 1927 im Schwarzenviertel Harlem geboren, verbringt er aber einen großen Teil seiner Jugend in der jamaikanischen Heimat seiner Mutter. Nach Kriegsdienst bei der US Navy besuchte er eine bekannte Schauspielschule und wurde mit Hollywood-Filmen wie „Carmen Jones“ bekannt. Dann kam die Musik dazu und Harry Belafonte wurde zum „Calypso-King“. Sein legendärer „Banana Boat Song ist längst ein Ohrwurm. Auch die vielen anderen wunderbaren Songs von ihm sind Klassiker . „Island in the Sun“, „Matilda“, mein Lieblingssong „Try to remember the time of September“ und viele mehr. Mehr als 100 Millionen Platten verkaufte er und spielte in mehr als 40 Filmen mit.

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WMF – seit über 160 Jahren beliebt für Küche und Co.

Das Sortiment der Württembergischen Metallfabrik, kurz WMF, beeindruckt neben der Qualität auch mit der großen Bandbreite der Produkte.

1853 gründete der Müller Daniel Straub mit den Brüdern Schweizer in Geislingen die Metallwarenfabrik Straub & Schweizer. Schon 1862 wurden deren Tafel- und Serviergeräte auf der Weltausstellung in London ausgezeichnet. 1866 verließen die Brüder Schweizer die Firma, 1880 schloss sich das Unternehmen mit der Fa. Ritter aus Esslingen zusammen zur Württembergischen Metallwarenfabrik.

Um die Jahrhundertwende waren schon 3000 Mitarbeiter beschäftigt, zehn Jahre später bereits 4000. Um 1920 sicherte sich WMF die Alleinverwendung des von Krupp entwickelten V2-A-Stahles bei Tafel- und Küchengeräten. Die erhielten das Warenzeichen „Cromargan“, ein Name, der zum Synonym für rostfreien Edelstahl wurde. Später fertigte WMF auch Großkaffeemaschinen für die Gastronomie an.

Nach Kriegsende gelang der erfolgreiche Wiederaufbau, 1950 wurden schon wieder 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Es entstanden Produktklassiker, die millionenfache Verbreitung in den deutschen Haushalten fanden.

Als die Zahl der Beschäftigten auf 5800 stieg, wurden 1960 Zweigwerke gegründet. In den folgenden Jahrzehnten übernahm WMF mehrere Unternehmen der Branche. Im Mai 2016 wurde WMF dann selbst übernommen – von dem französischen SEB-Konzern.

Ob Besteck oder Kochgeschirr, Tischaccessoires, Thermokannen, Backformen, Sekt- und Weinkühler, Korkenzieher, Kaffeemaschinen und vieles mehr gehört nach wie vor zum Angebot von WMF.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

Allerorten ist Karneval – was essen wir jetzt am besten?

Die Karnevalszeit in in vollem Gange, mit dem Donnerstag wurde auch der Straßenkarneval vielerorts eingeläutet. Karneval, Fasching, Fastnacht, wie auch immer regional die Bezeichnung ist, gefeiert wird viel und gerne. Bis Aschermittwoch kommt mancher Narr gar nicht zum Schlafen.

Da ist die gute Frage, was isst der Narr, um bei Kräften zu bleiben oder nach durchfeierter Nacht wieder zu ebendiesen zu kommen? Bekanntlich setzt ja die fünfte Jahreszeit die altgwohnten Essensregeln außer Kraft. Am beliebtesten sind natürlich gerade jetzt Berliner in jeglicher Form, Apfel, Punsch, mit Marmelade gefüllt, da gibt es viele Variationen. Mutzenmandeln, ein rheinisches Fettgebäck, ganz köstlich, Krapfen, Ballbäuschen und vieles mehr.

Wer lieber was Deftiges isst, kann naürlich auf die im nachstehenden Artikel beschriebenen Eintöpfe zurückgreifen. Wie ich schon schrieb, vorkochen und bei Bedarf auftauen und wärmen. Das gibt vor allem eine gute Grundlage (Unterlage, wie der Volksmund sagt) vor dem Feiern. Da kann es auch mal ein Topf Chili con Carne sein, da wären gegrillte Hühnerkeulen, natürlich Würstchen in jeder Art, oder Nudelsalat sowie der altbewährte Kartoffelsalat zu empfehlen. Bratrollmöpse und vor allem Käse sind da gut.

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Die jecken Weiber sind los….

Nun  ist es wieder soweit: Am Donnerstag vor Aschermittwoch wird traditionell der Übergang vom Sitzungskarneval zum Straßenkarneval vollzogen. Dieser Tag ist fest in der Hand der Frauen, Weiberfastnacht, Altweiberfastnacht, oder einfach Altweiber, Wieverfastelovend im Rheinland, es gibt viele Bezeichnungen. In der alemannischen Fasnacht ist es der Schmotzige Donnerstag.

Meist wird schon in den Betrieben gefeiert, Tradition ist, den Herren die Krawatten abzuschneiden. Da kommen manche absichtlich  mit einer alten, die sie schon lange ausmustern wollten. Für die abgeschnittene Krawatte gibt es dann ein Küsschen ( Bützchen im Rheinland). Pünktlich um 11.11 Uhr beginnen auch die Feiern auf den Plätzen und vor den Rathäusern.

Man (frau) zieht mit Freundinnen und Vereinen, viele einheitlich kostümiert, los, um an diesem Tag mal ganz losgelöst vom Alltag, fröhlich zu feiern. Gerade hier im Rheinland ist es ganz egal, ob man kostümiert im Zug oder der Straßenbahn fährt. Ich habe Zugfahrten mit allgemeiner Gesangs- und Bierseligkeit erlebt, wo vollkommen Fremde bei der Ankunft am Ziel (sprich Köln oder Bonn) beste Freunde waren.

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Der etwas andere Karneval – in Venedig

Während bei uns überall die närrische Zeit auf Hochtouren läuft, wird in Venedig der berühmte Karneval zelebriert. Aber ganz anders als bei uns üblich ist. Es ist eine ganz alte Tradition mit prachtvollen Festen und atemberaubenden Masken und Kostümen.

Es ist ein einzigartiges Erlebnis: Zehn Tage lang beherrschen geheimnisvolle Gestalten die italienische Stadt. Die Gesichter hinter kunstvoll verzierten Masken versteckt. Es war nicht immer so. Die großen Feste und Bälle wurden im Laufe der Jahrhunderte immer glanzvoller. Aber als auch diese Stadt von Napoleon im 18. Jahrhundert besetzt wurde, verbot er das närrische Treiben. Erst um 1980 wurde die alte Tradition wiederbelebt.

Nun bestimmen wieder die prächtigen Kostüme das Stadtbild. Inzwischen ist es auch längst ein Touristenmagnet. Sie kommen aus aller Welt, um dieses prunkvolle Bild zu sehen. Auf dem Markusplatz und in den Gondeln sind verkleidete Menschen unterwegs, oft mit turmhohen Hüten. Sogar die Haustiere werden kunstvoll kostümiert.

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Erkältungsbad – wohltuend wirksam!

Nun hält uns der Winter immer wieder fest im Griff. Das ist auch die große Zeit für Erkältungen! Frösteln, Niesreiz und Halskratzen gehören zu den ersten Anzeichen. Hinzu kommt noch meist eine allgemeine Abgeschlagenheit.

Das ist der richtige Zeitpunkt für ein wirkungsvolles Bad! Auch Gesundheitsexperten raten dazu, denn in dieser Phase könnte sich der Infekt oft noch abschwächen und der Ausbruch manchmal ganz abwenden, raten sie.

Durch die Wärme des Wassers wird die Durchblutung angeregt. Das wiederum brauchen die Schleimhäute, um die Krankheitserreger besser abwehren zu können. Außerdem weiß man um die wohltuende Entspannung der Muskeln beim Baden. Man merkt richtig, wie die Gliederschmerzen nachlassen. Und schließlich steigt auch die Körpertemperatur an, das ist gut so, denn dann können Viren und Bakterien gut bekämpft werden.

Damit das Vollbad aber seine Wirkung voll entfalten kann, kommt es auf die richtige Anwendung an. Da wäre die Wassertemperatur: Sie sollte idealerweise bei 36 bis 38 Grad Celsius liegen. Wärmer ist für den Kreislauf nicht gut, so der medizinische Rat. Die heilende Wirkung wird noch unterstützt von Badezusätzen mit ätherischen Ölen, etwa aus Eukalyptus, Thymian oder Kiefernadeln. Das sollte man sich ruhig mal gönnen. Außerdem werden Husten und Schnupfen damit gut gelindert und die Atemwege freier. Wer sich selbst noch was Gutes tun will, kann ruhig ein Gläschen Sekt oder Wein dabei trinken!

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Salzburg – immer wieder wunderschön!

Salzburg im Winter – es ist so zauberhaft wie sowieso das ganze Jahr über. Eine meiner absoluten Lieblingsstädte! Auch jetzt gibt es viele Touristen in der Stadt, die die vielen Sehenswürdigkeiten ansehen möchten.

Mozarts Geburtshaus erlebt durchschnittlich 1000 Besucher pro Tag! Salzburg und Musik sind durch Mozart fast Synomine geworden. Bis heute strahlt Mozarts Musik über allem, beispielsweise die hochkarätigen Festspiele bringen jeden Sommer die große Welt in die kleine Stadt.

Selbst profane Dinge werden durch Mozarts Namen ungemein bedeutungsvoll. So waren die „Echten Salzburger Mozartkugeln“ nicht nur Gastgeschenk bei den Verhandlungen in Brüssel über den Beitritt Österreichs zur EU. Auch der erste Astronaut des Landes hat sie mit ins Weltall genommen. Da ist es schön, dass die Hersteller der süßen Botschaften seit Langem die Internationale Stiftung Mozarteum fördert, die das Erbe Mozarts bewahrt.

Seit Jahrzehnten widmet die Stiftung dem größten Sohn der Stadt in den Tagen um seinen Geburtstag ein Festival. In der Mozartwoche vom 26. Januar bis zum 5. Februar. Es gibt Orchester-, Kammer- und Solistenkonzerte und vieles mehr. Gestartet wird mit einem außergewöhnlichen Programm in der Felsenreitschule. Mit einer  speziell konzipierten Choreografie wird hier Mozarts Requiem mit Pferden, Reitern und Musikern aufgeführt.

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