Kategorie ‘Heim und Haus’

Ostern – Osterbräuche in aller Welt

osternBei uns gehört der Osterhase einfach zum Osterfest dazu, wie die Henne zum Ei. Da ist es interessant, zu wissen, wie andere Länder das Fest feiern.

In Australien ist es nichts mit Meister Lampe, denn dort hat er bekanntlich einen miesen Ruf. Das liegt an seinen Verwandten, den Kaninchen. Man weiß ja aus der Geschichte, dass die ersten Einwanderer vor über 250 Jahren Kaninchen mitbrachten als Fleischlieferanten. Nicht alle wurden natürlich gleich verzehrt, und da sie sich bekanntlich rasch vermehren, wurden sie zur Plage. Heute gibt es 300 Millionen davon – 16 auf jeden Einwohner. Die Folge ist, dass sie alles kahl fressen, sodass für viele einheimische Tierarten nichts mehr übrig bleibt. Die Eier werden aber trotzdem zu den Kindern gebracht, von Easter Billby, dem Kaninchennasenbeutler.

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Rosmarin – feine Würz- und Heilpflanze

Viele widmen dem Rosmarin erst so richtig Aufmerksamkeit im Sommer, wenn man im Garten frische Kräuter erntet. Dabei erreicht die Pflanze ihren optischen Höhepunkt schon viel früher. Ein Gartenexperte verrät, dass die Blütezeit des Rosmarin schon im Dezember beginnt und hält bis April, Mai an. Eine Nachblüte kann es im Sommer geben.

Die Blätter sind sehr schmal und länglich. Die lila Blüten lassen darauf hin deuten, dass der Rosmarin ein Lippenblütler ist. Junge Pflanzen entwickeln sich langsam, erklärt der Fachmann, darum sind auch kleine Töpfe relativ teuer. Der Rosmarin hat viele verschiedene Arten, bekannt ist der mit den schmalen Blättern am meisten.

Im Garten ist meist die Urform mit den aufrecht stehenden Zweigen vertreten. Es gibt auch flachwachsende Sorten, die sind sehr frostempfindlich, dann überhängende und kriechende. Rosmarin unterscheidet sich auch im Geschmack, es gibt die Sorte „Corsican Blue“, die Fachleute für die geschmacklich beste halten. Dann gibt es „Lavabdulaceus“, Pinien-Duft u.a.

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Wiederbelebt – die vielfältigen Pastinaken

Die Pastinake gehört zu den alten Gemüsesorten, die lange etwas in Vergessenheit geraten sind. Dabei gab es sie schon in der Antike in Europa. Früher war das spindelförmige Wurzelgemüse lange Zeit auch in Deutschland ein Grundnahrungsmittel.

Als dann die Kartoffel zu uns kam, wurde die Pastinake spätestens im 18. Jahrhundert leider aus der heimischen Küche verdrängt. Aber da es den Verein zur Erhaltung der Nutzpflanzenvielfast in Deutschland gibt, ist auch wieder an die Pastinake gedacht worden. Sie wurde nämlich zum „Gemüse des Jahres 2011/2012“ gekürt. Seitdem erlebt sie eine Renaissance.

Da kommt ihr die vielseitige Verwendbarkeit zugute. Die Pastinake hat einen süßlichen Geschmack, deswegen wird sie auch Süßkartoffel genannt. Sie passt – püriert, gebraten oder gekocht – gut zu Mohrrüben und Kartoffeln und als Gewürz in Suppen. Früher wurde die Wurzel sogar getrocknet und zu Mehl für einen Teig verarbeitet. Man machte sogar Lebkuchen daraus, die ein bestimmtes Aroma hatten.

Heute hat man auch den hohen Nährwert der Pastinake erkannt. Sie hat einen hohen Gehalt an cellulosehaltigen Faserstoffen. Sie regen in der Darmflora die Produktion von Bakterienstämmen an, die die Verdauung fördern. Außerdem sind die Pastinaken noch für vieles andere gesund, so haben sie Kalium und damit einen Energiespender für Muskeln.

Foto: w.r.wagner / pixelio.de

Müll-Weisheiten für die Tonne

Mit Entsetzen habe ich gelesen, dass jeder Bundesbürger pro Jahr 500 kg Müll produziert. Das ist wirklich eine Menge, aber wir Deutschen sind bekannt dafür, dass viel Müll aber nicht einfach weggeworfen wird. Fast alle trennen, dann wird der Müll entsorgt und bestenfalls recycelt. Dass die Mülltrennung aber vielerorts nicht immer klappt, hat nach Meinung der Fachleute verschiedene Ursachen: Da ist einmal die persönliche Bequemlichkeit, aber es gibt auch Ausnahmen von der Regel.

Da ist es hilfreich, noch mal einige Tipps zu beachten, die zu lesen waren: Was darf in die Biotonne – Gartenabfälle, Topfpflanzen mit der Erde, Reste von Backwaren, Eierschalen, Milchprodukte, Kaffeesatz mit der Filtertüte. Dann Knochen und Reste von Fleisch, Wurst und Fisch. Auch Tee-Reste, Federn und Haare, unbehandeltes Holz sowie Kleintierstreu aus biologisch abbaubarem Material. Mit Laub ist es so eine Sache – Im Herbst, wenn viel anfällt gibt es Laubsäcke und Laubannahmestellen. Das erfährt man bei seiner Gemeinde. Übrigens, wer ungenehmigt Laub und Gras verbrennt, kann mit einem Bußgeld von bis 2.000 € rechnen.

In den Papiertonne kommen Zeitungen, Zeitschriften, Bücher usw., auch Papier- und Kartonverpackungen, wobei Geschenkpapier nicht beschichtet sein darf. Auch sonst alles, was überzogen ist. Kassenbons dürfen nicht mit hinein, auch wenn Briefumschläge Plastikfenster oder Luftpolsterfolie haben, muss man es auseinander machen.

Glas ist eigentlich einfach, denn die Container sind gekennzeichnet nach Farben. Aber es ist nicht egal, wenn man beispielsweise eine grüne Flasche zu den weißen wirft, vermischt sich das Glas beim Einschmelzen und die Farbe wird nicht einwandfrei. Bei Marmeladengläsern etc. reicht es, dass sie löffelrein sind, aber die Deckel abschrauben!

In die Gelbe Tonne kommt alles, was aus Kunststoff ist, Metall oder Verbundstoffen. Allerdings dürfen nur Stoffe hinein, die ein Produkt als Verpackung schützen.

In die Schwarze Tonne gehören etwa Kleiderbügel, Bauklötze, Puppen und Haarbürsten.

Es kann sich lohnen, bei Unsicherheit beim örtlichen Entsorger nachzufragen.

Foto: Rike / pixelio.de

 

Immer den Durchblick haben mit – Sidolin –

Welche Hausfrau kennt nicht die Marke Sidolin als Glasreiniger? Es ist ein Klassiker aus den Fünfzigerjahren – wie Nierentische, VW-Käfer oder Elvis Presley – und noch heute beliebt: Sidolin. Das Produkt, das nach seinem Verkaufsstart im Jahre 1955 in den deutschen Haushalten Putzeimer und Zeitungspapier ersetzte, hat es nach sechs erfolgreichen Jahrzehnten geschafft, selbstverständlich als Synonym für Glasreiniger zu gelten.

Schon im Jahre 1903 wurde in Köln die Chemische Fabrik Siegel & Co. gegründet, die Putzmittel herstellte. Das Metallputzmittel Sidol wurde sehr bekannt, so nannte man auch die Firma kurzerhand Sidol-Werke.

Zwischen den Weltkriegen expandierten die Sidol-Werke zu einem Konzern mit mehr als 4.000 Mitarbeitern und einem 100.000 qm großen Werksgelände. Im Jahre 1943 erlitten die Werke große Zerstörungen durch Luftangriffe. Der Sohn des Firmengründers, Franz Benno Wolff-Limper, begann nach dem Krieg schnellstens mit dem Wiederaufbau. Schon 1948 konnte man wieder produzieren.

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Was dürfen Mieter vor ihrer Wohnung abstellen?

Es ist mal ganz interessant und hilfreich, zu wissen, was man da eigentlich alles abstellen kann oder nicht in Flur und Treppenhaus.

In Mietshäusern sieht man vielerlei – im Hauseingang Fahrräder, Rollatoren, Kinderwagen. Vor den Wohnungstüren Putzsachen, Schuhe, Müllsäcke usw. usw. Das stört oft die Nachbarn gewaltig, zu Recht. Doch was ist eigentlich erlaubt und was nicht? Leider ist die Nutzung des Hausflurs gesetzlich nicht ganz klar geregelt.

Da gab es einiges zu lesen, was der Interessenverband Mieterschutz dazu erklärt: Grundsätzlich zählt das Treppenhaus zu den Gemeinschaftsräumen und kann somit von allen Mietern genutzt werden. Das Entscheidende ist natürlich, dass andere Mieter nicht beeinträchtigt werden. Beispielsweise muss auf jeden Fall ein Fluchtweg gewährleistet sein, jeder ungehindert an seinen Briefkasten können und die Trage eines Notarztes durch den Flur passen. Dafür ist in der Regel eine Durchgangsbreite von einem Meter vorgeschrieben.

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Kohl ist cool……

Kohl in jeder Form ist ein echtes nahrhaftes Wintergemüse. Da las ich, dass Grünkohl als „Kale“ neuerdings internationale Karriere im kulinarischen Bereich macht. Aber erst mal bleibt Kohl ein typisch deutsches Gemüse – 922 750  Tonnen wurden im Jahr 2017 geerntet, so teilt das Statistische Bundesamt mit. Das größte Anbaugebiet  liegt im norddeutschen Dithmarschen. Es ist meist noch ein bürgerliches Gemüse, sozusagen Hausmannskost.

Dabei ist das Gemüse aus der Familie der Kreuzblütler viel variabler, als es eben die deutsche Traditionsküche wahrhaben mag. Aber die sich gerade in Mode befindende levantinische Küche sowie auch die Küche der Asiaten verfeinern ihre Gerichte mit Kohl. So wird dem kulinarischen Mauerblümchen zu größerer Bekanntheit verholfen.

Einige bekannte Kohlsorten verdienen es, nochmal vorgestellt zu werden: Rotkohl – Da heißt es, wer ihn nur zur Ente kennt, hat den wahren Schatz verpennt! Mancherorts heißt er auch Blaukraut, das stammt aus dem Mittelalter. Viele kennen noch nicht den wahren Variationsreichtum dieses Gemüses. Es gibt es in der asiatischen Küche sowie auch in Roh-Verarbeitungen, außer der traditionellen Küche.

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