Kategorie ‘Heim und Haus’

Sommerferien – aber nicht für Einbrecher!

Die Sommerferien haben begonnen oder stehen vor der Tür. Damit beginnt die Urlaubszeit und für viele eine Reise, mehr oder weniger lang. Leerstehende Wohnungen und Häuser sind dann wieder ein beliebtes Ziel, denn die Einbrecher nutzen oft diese Zeit besonders  gern.

Permanent geschlossene Rollläden, ein überquellender Briefkasten, eine Abwesenheitsansage auf dem Anrufbeantworter oder auch, was viele unbedacht machen, ein entsprechender Eintrag in den sozialen Netzwerken signalisieren Abwesenheit.

Damit die Rückkehr aus dem Urlaub nicht zur bösen Überraschung wird, sollten unbedingt einige Punkte beachtet werden. Es ist sehr hilfreich, was zu lesen war:  Alle Fenster und Türen schließen und alle vorhandenen Sicherungen nutzen. Nachbarn oder Freunde bitten, den Briefkasten zu leeren und die Rollläden morgens aufzuziehen und abends bei Dunkelheit herabzulassen, damit Haus oder Wohnung nicht unbewohnt wirken. Zeitschaltuhren, wenn vorhanden nutzen für Rollläden, Radio und Beleuchtung.

Einstiegshilfen wie Leitern, Mülltonnen oder Gartenmöbel vor Reiseantritt einschließen. Hausschlüssel niemals auf dem Grundstück deponieren! Die üblichen Verstecke unter der Matte oder dem Blumentopf sind auch Einbrechern bekannt!

Verzicht auf Urlaubsschnappschüsse in den sozialen Medien. Auch hier sind Einbrecher unterwegs, denn wer gerade in der Sonne liegt, kann nicht gleichzeitig sein Haus hüten.

Ein guter Tipp: Allzu sichtbare Kofferanhänger vermeiden! Einbrecher treiben sich auch auf Flughäfen oder Bahnhöfen rum. Da ist es leicht, anhand der gelesenen Kofferanhänger den nächsten Einbruch zu planen.

Sicherung der Wertsachen – Sparbücher, Scheckkarten oder Schmuck nicht offen liegen lassen. Da ist man gut mit einem Tresor oder Bankschließfach beraten.

Außerdem legt die Polizei, auch für die Haushüter, ans Herz: Verdächtige Wahrnehmungen umgehend über den Polizeinotruf – 110 -melden.

Alsdann, guten Urlaub, und das nichts passiert!

Foto: lichtkunst.73 / pixelio.de

 

Frühling komm doch bald……

Nun, da sich die Sonne (bis auf einige Rückfälle des Winters) wieder öfter blicken lässt, möchte man in den eigenen vier Wänden auch etwas davon spüren. Immerhin ist seit dem 1. März für die Meteorologen schon der Frühling aktuell da. Jedenfalls lässt er sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte.., dieses Gedicht geht einem dann schon durch den Kopf.

Gerade auch im Hinblick auf Ostern gibt es so schöne Sachen, wo einem das Herz lacht.

Schon ein Strauß Tulpen oder Narzissen zaubert häusliche Frühlingsgefühle. Aber auch die Frühlingsdeko ist vielfältig, ob Vogel- oder Hasenmotive, Blumen, Lämmer, Eier usw., aus verschiedentlichen Materialien, zum Aufhängen, Stellen usw., erlaubt ist, was gefällt.

Man sollte sich aber für einen Stil, bestimmte Materialien und Farben entscheiden, damit das Ganze nicht überladen wirkt. Ein optischer Blickfang sind Kerzen in Eiform, in schönen Gestellen, sei es in Eierbecherform oder, wie ich habe, in einem Keramikhuhn. Ein Muss ist für mich ein Osterstrauß, der bei mir schon seit 1. März die Wohnung verschönt. Weidenkätzchenzweige, bei einem ersten Spaziergang gepflückt, mit Korkenzieherweiden in einem Keramiktopf dekoriert. Dazu Aufhänger für die Zweige in Eiform. Besonders schön ist es natürlich, Eier auszublasen und zu bemalen, einen Faden an einem kleinen Holzstückchen, von einem Zahnstocher, durchzuziehen und aufzuhängen. Das macht vor allem Kindern Spaß.

Man kann auch schon der vorösterlichen Essenstafel im Handumdrehen eine frühlingshafte Note verleihen, etwa durch frühlingshaft bedruckte Servietten. Dazu Hasen, sei es aus Schokolade oder aus Dekomaterial, oder auch Hühner, habe ich sehr schön aus Holz, das macht das Ganze fröhlich.

Da ist erlaubt, was gefällt, man kann der Fantasie freien Lauf lassen und so den Frühling schon ins Haus holen.

Foto:
Margrit / pixelio.de

Länger Freude an Schnittblumen

Wer freut sich nicht über einen schönen Blumenstrauß! Es ist immer ein liebenswertes Geschenk, oder man gönnt sich einfach selbst mal einen Blumenschmuck. Das macht die Wohnung auch gleich strahlender.

Der Hasenfuß dabei ist, dass man manchmal nicht viel davon hat! Es ist so schade, dass die ersten Blüten bei manchen Blumen schon nach kurzer Zeit die Köpfe hängen lassen und verwelken. Mich ärgert das immer sehr!

Wie gut, dass es einige lang erprobte Tricks gibt, um die Schnittblumen länger zu erhalten. Als erstes müssen die blühenden Schönheiten angeschnitten werden. Blumen mit einem harten Stiel, wie Rosen, sollte man mit einem scharfen Messer schräg anschneiden. Andere, wie Tulpen, sollten gerade angeschnitten werden.

Was primär wichtig ist: eine saubere Vase verwenden, denn Ablagerungen sind ein guter Nährboden für Bakterien, dadurch besteht die Gefahr, dass die Blumen schneller altern. Wo man auch drauf achten sollte, das Wasser täglich zu wechseln!

Der gute alte Tipp, Zucker ins Wasser, ist nach wie vor, hilfreich. Tatsächlich verlangsamt eine kleine Prise den Alterungsprozess. Wenn man zu viel nimmt, können Mikroorganismen entstehen, die auch für schnelleres Verwelken sorgen. Da nimmt man besser, um sicher zu gehen, Nährstofflösungen vom Floristen.

Ganz generell ist es wichtig, die Blumen von Zugluft, warmer Heizungsluft und direkter Sonnenbestrahlung fernzuhalten.

Foto: Karin Jung / pixelio.de

Andere Länder, andere (Oster-)Sitten

Bald steht das Osterfest vor der Tür, viele Hausfrauen haben schon die Wohnung österlich geschmückt, die Ostersträuße sind in den Vasen, damit sie bis Ostern Blüten haben. Die Kinder, falls sie es noch tun, werden Moos holen für Osternester. Und natürlich wird das Ostermenue und die Tischdekoration überlegt.

Da ist es mal interessant, über den (Oster-)Tellerrand zu schauen, wie andere Länder Ostern feiern. Hier ein paar interessante Beispiele:

Haiti – Die Kinder in Haiti fangen schon Monate vor dem Fest an, Papierdrachen zu basteln, die sie Ostern in den Himmel steigen lassen. Am Abend ziehen dann nach alter Tradition die Menschen durch die Straßen. Begleitet werden sie von rhythmischer Musik auf Naturinstrumenten. Es gibt auch viel Lärm von Blechgegenständen. Das Ziel ist die Austreibung von Dämonen. Viele Tänzer, Akrobaten und auch die Würdenträger begleiten den Zug. Am Ostersonntag gibt es auch hier ein Festmahl.

USA- hier findet die traditionelle „Easter Parade“ statt. Da verkleiden sich die Leute und fahren auf geschmückten Wagen durch die Straßen.

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Mein bester Freund….

Es ist eine alte Weisheit  – Tiere sind oft die besten Freunde für uns Menschen!

Dazu gab es einige Weisheiten zu lesen: Es ist eine große Freude, sein Haustier zu streicheln. Das haben sogar Wissenschaftler bewiesen: Beim Streicheln eines Haustiers sorgt der Botenstoff Oxytion für Wohlgefühl und Entspannung – nicht nur bei uns Menschen. Auch bei den Tieren steigt beim Streicheln der Hormonspiegel. Das hat man sogar bei Ratten nachgewiesen – sie haben es gern, wenn man sie am Bauch krault.

Schon bei den alten Römern war der enge Kontakt zu den Haustieren bekannt. Ein besonderes Beispiel ist überliefert: Für sein Lieblingspferd Incitatus war dem römischen Kaiser Caligula nichts gut genug. Das Pferd bekam einen Stall aus Marmor, edelsteinbesetzte Halsbänder, eine Futterkrippe aus Elfenbein. Im Jahre 42 n.Chr. hatte er sogar den Vorsatz, das Tier zum Konsul zu ernennen! Aber leider wurde er, bevor er das verwirklichen konnte, ermordet!

Die alten Ägypter waren auch Tiernarren, sie wollten sogar im Tod nicht auf ihre Haustiere verzichten. Sie wurden sogar mit ins Grab gegeben (hoffentlich nicht lebendig!). Bei Ausgrabungen fanden Archäologen Mumien von Katzen und Hunden. Offenbar gab es auch ein Neigung, sich exotische Tiere zu halten. Entdeckt wurden nämlich auch Mumien von Löwen, Krododilen und Affen.

Heutzutage gibt es auch einen Kult um Tiere, man denke an die Tierfriedhöfe, besonders in Amerika. Außerdem gibt es – lebendig – richtige Stars unter den Tieren, im Fernsehen und Film zu bewundern. Auch in den sozialen Medien sind sie finden. Das bekannteste Tier ist zur Zeit die Katze „Grumpy Cat“, das ist ihr Künstlername und bedeutet „mürrische Katze“. Jeder hat sie sicher schon mal abgebildet gesehen. Dabei leidet sie eigentlich an genetisch bedingtem felinen Kleinwuchs, so heißt es amtlich. Doch aus diesem Handycap machten findige Leute ein Markenzeichen. Sie hat einen Überbiss und die Mundwinkel nach unten gezogen. Damit verdient sie, sie ist eine Sie, Millionen! Inzwischen hat sie sogar ihren eigenen Eiskaffee“ Grumppuccino“.

Foto: Jewgenia Stasiok / pixelio.de

 

 

 

 

Wissenswertes über Stühle

In der Schule, am Schreibtisch,  beim Essen, immer sitzen wir auf Stühlen, ohne dass wir darüber nachdenken, ob es die überhaupt immer gegeben hat. Dabei gibt es beispielsweise Kinderstühle schon seit 3000 Jahren.

Schon im Grab des Pharaos Tutanchamun haben

Forscher zwei Kinderstühle gefunden. Aus Ebenholz, mit Elfenbein, Gold und Bronze verziert. Aber solche Stühle und auch die für Erwachsene waren bis vor 200 Jahren nur den Adelshäusern vorbehalten. Jahrhundertelang saß der Großteil der Kinder einfach auf dem Boden – so wie ihre Eltern auch. Wenn man die Geschichte verfolgt, kam außerdem hinzu, dass Kindern nicht viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde. Sie sollten den Eltern helfen und keine Probleme machen. Das änderte sich erst mit der Zeit der Aufklärung. Da kam man mehr zu der Überzeugung, dass Kinder selbst Persönlichkeiten waren.

Hinzu kam, dass sich die meisten Stühle gar nicht leisten konnten, sie mussten extra angefertigt werden und waren teuer. Manche Familien hatten höchstens Schemel  oder eine Bank.

Das änderte sich mit der Industrialisierung vor etwa 200 Jahren. Als man die Produkte maschinell herstellen konnte, wurden sie auch billiger. Aber erst nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Stühle richtig günstig. Denn da begann man auch, Stühle aus Kunststoff herzustellen. Dazu hat auch die Firma Ikea beigetragen.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

 

Gibt es einen Weihnachtsmann?

Gestern sah ich im Fernsehen, wie eine bekannte Schauspielerin die Geschichte von der kleinen Virginia erzählte. Da fiel mir ein, dass ich über diese wunderbare – wahre – Geschichte,  die mich sehr berührte, schon vor einigen Jahren geschrieben hatte. Ich hatte noch nichts davon gehört, obwohl diese Geschichte seit vielen, vielen Jahren sehr bekannt ist. Weil sie es wert, nochmal erzählt zu werden, möchte ich sie Euch ans Herz legen:

Sie spielt im Jahre 1897 und handelt von der kleinen Virginia aus New York, damals acht Jahre alt.  Sie glaubte zwar an den Weihnachtsmann, aber als andere Kinder sagten, es gäbe ihn nicht, bekam sie Zweifel. Sie fragte ihren Vater, der sich etwas überfragt fühlte. In der Familie war es üblich, bei Unsicherheiten bezüglich Begriffen oder historischen Fakten an die „Frage und Antwort“ – Kolumne der „New York-Sun“ zu schreiben. Das riet der Vater der kleinen Virginia, er meinte, die würden ihr schon die richtige Antwort geben.

Ihr Brief wurde an den Redakteur Francis P.Church weitergeleitet, der schon 20 Jahre bei der Zeitung war. Er war sich sicher, dass es keinen Ausweg gab, der Frage auszuweichen. So kam es, dass er einen der bis heute bemerkenswerten Kommentare der Zeitungsgeschichte schrieb. Er wurde über ein halbes Jahrhundert – bis zur Einstellung der „New York-Sun“ im Jahre 1949 alle Jahre wieder auf der Titelseite zu Weihnachten abgedruckt.

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