Viele Lichter leuchten uns

Da ist mir doch gestern eine Meldung aufgefallen in den Medien und im Internet, die ich doch interessehalber weitergeben möchte. Es geht um die Weihnachtsbeleuchtung, ich schrieb ja auch darüber.

Der Oeko-Strom-Anbieter lichtblick veröffentlichte eine Studie, die besagt, dass für Weihnachtsbeleuchtung, Lichterketten und bunte Lichterdekoration in der Weihnachtszeit in Deutschlands Haushalten 500 Millionen Kilowatt-Stunden verbraucht werden.

Diese Menge reichte nach Angaben von lichtblick aus, um 140 000 Haushalte ein Jahr lang mit Strom zu versorgen.

Am Heiligabend werden 8,5 Milliarden Deko-Lämpchen in den Wohnzimmern und den Fenstern leuchten. Durchschnittlich habe jeder Haushalt sechs Lichterketten und andere leuchtende Dekorationen, so die Experten.

Foto: Kurt Bouda / pixelio.de

Blumen, die jetzt unser Herz erfreuen

In der Winterzeit leuchtet sie mit ihrer Schönheit, die Amaryllis. Es gibt sie in herrlichen Farben und ist nicht nur ein Hingucker in der Wohnung, auch als Geschenk immer sehr willkommen. Hinzu kommt, dass ihre üppigen Blüten zwei Wochen halten. Die Amaryllis ist anspruchslos und verträgt sogar die Wärme im geheizten Zimmer. Was läge da nahe, sich diesen Blütentraum gerade jetzt in der dunklen Zeit zu gönnen!

Woher kommt diese schöne Pflanze? Das wollte ich doch mal genau wissen: Die Amaryllis ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Amaryllisgewächse. Das Wort „Amaryllis“ ist vom Namen einer Schäferin aus der Eclogael (10 Hirtengedichte) Vergils abgeleitet.

Die Heimat ist Südafrika, es gibt mehrere Gattungen, die echte ist die in den Bergen der Kapregion wachsende Belladonnalilie. Es gibt auch Amaryllisarten, die der Gattung Hippeastrum zugeordnet werden. Im Deutschen wird sie auch Ritterstern genannt, wegen der sternförmigen Blüten. „Hippeastrum“ geht auch auch auf griechische Ursprünge zurück, und zwar auf „hippeos“ für Ritter und „astron“ für Stern.

Übrigens raten die Gartenfachleute, beim Kauf auf Qualität zu achten. Man sollte dicke Knospen mit mehreren Blüten wählen. Wenn diese gut durchgefärbt sind, kann man davon ausgehen, dass sie auch schön aufblühen. Es gibt wunderschöne neue Züchtungen, wie ich gelesen habe. Aber Achtung, so die Experten, alle Pflanzenteile sind giftig!

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Oh du fröhliche ? ……

So sehr ich die Vorweihnachtszeit liebe, muss ich doch mal einige Anmerkungen machen über nicht so besinnliche Strömungen, die mir immer wieder auffallen. Inzwischen gibt es auch zahlreiche Glossen in den Medien darüber.

Gemeint sind einmal die immer bunteren Beleuchtungen, die nicht nur Geschäfte und Weihnachtsmärkte haben, sondern auch in vielen Privatfenstern, Gärten, Hausgiebeln usw. am Abend ins Auge fallen. Das geht schon manchmal früh los, mit auf- und abflackernden Sternen oder so in den Fenstern. Was mir seit einigen Jahren auffällt, ist der Drive zu blau schimmernder Dekoration. Das ist Geschmackssache, manchen tun die Augen weh. Da war die junge Frau, die klagte, dass sie immer abends in die blauen Fenster gegenüber schauen muss. Leider hat sie keine Jalousien. Jetzt bemüht sie sich, einfach nicht mehr hinzusehen.

Was schrecklich, aber eigentlich schon wieder witzig ist, erlebe ich dieses Jahr täglich in der Nachbarschaft: Auf einer Wiese vor dem Haus sah ich abends zu Beginn es Advents einen überdimensionalen Schneemann aus Plastik, weiß, mit Schal, Zylinder, alles aufgemalt. Anderntags mittags fiel mir auf, der lag armselig zusammengefallen auf dem Boden. Ach Gott, dachte ich, da war ihm kein langes Leben beschieden! Denkste, abends erstrahlte er in alter Pracht! Ein Nachbarsjunge klärte mich auf, der wird jeden Abend aufgepumpt und beleuchtet und morgens sozusagen in Schlaf versetzt. Es kam mir wie bei einem Heißluftballon vor! Aber die Arbeit, die es macht!

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Heiß und glühend im Winter – Glühwein

Unverzichtbar als wärmender Trank, wenn es stürmt oder schneit und vor allem als unverzichtbare Duftnote auf jedem Weihnachtsmarkt ist der Glühwein. Er heizt ein, wärmt die Finger und weckt so ein weihnachtliches Gefühl in einem.

Der Glühwein hat eine lange Tradition. Die erste schriftliche Erwähnung ist zu lesen in einem 2000 Jahre alten Kochbuch des Römers Apicus. Die Römer waren ja große Freunde von gutem Essen und Trinken, wie man weiß aus der Geschichte! Der Feinschmecker Apicus schrieb Honig und allerlei Gewürze wie Nelken, Zimt, Lorbeer und Thymian vor. Die sollten zum einen den Wein haltbar machen, zum anderen waren die Gewürze sehr kostspielig und sollten somit nur für die reichen Römer, die es sich leisten konnten, gelten.

Heute gibt es unzählige Rezepte für Glühwein. Das klassische Rezept ist ganz einfach: Es sollten aber nur gute Zutaten verwandt werden. Vor allem ein trockener, kräftiger Rotwein als Basis. Hinzu kommen Zimtstangen, Gewürznelken und Kandis. Nach Wunsch kann man auch mit Sternanis, Kardamom und Zitronenschale verfeinern.

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Endlich wieder da- Christstollenzeit

Endlich ist wieder Christstollenzeit. Ich freue mich das ganze Jahr darauf. Natürlich gibt es sie in den Supermärkten immer früher in Mengen auf den Markt geworfen, aber richtig munden sie erst in der Vorweihnachtszeit.

Dieses Weihnachtsgebäck ist längst das beliebteste in ganz Deutschland, es heißt in den verschiedenen Regionen auch anders, aber lecker ist es immer. Die Fertigung ist etwas aufwendig, aber es lohnt sich. Wer sich nicht die Mühe machen kann oder will,  jeder gute Bäcker und Konditor, der etwas auf sich hält, lässt es sich nicht nehmen, seine speziellen Stollen anzubieten.

Durch eine Geschichte um den Stollen, die mir in die Hände fiel, wollte ich auch etwas über den Ursprung des Christstollens wissen. Eine Sage erzählt übrigens, dass die Form an das gewickelte Jesuskind erinnern soll! Das ursprüngliche „Christbrot“ wurde schon im 14. Jahrhundert erwähnt. Da war es noch ein Fastengebäck der Klöster mit Mehl, Hefe und Wasser. Zucker war auch damals viel zu teuer.

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Ein Geschenkvorschlag – Babylon

Einen tollen Geschenkvorschlag fand ich kürzlich, natürlich nicht Babylon! Aber ich entdeckte ein ganz entzückendes Buch mit kuriosen Ortsnamen und ihren Geschichten.

Das Buch habe ich mir gleich besorgt und lese mit größtem Vergnügen darin. Ganz bestimmt hat jeder schon mal den längsten und so unaussprechlichen Namen für einen Ort gehört, nämlich den für jenes walisische Dorf „Llangfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch“. Hoffentlich habe ich es richtig hingekriegt! Die dazu gehörige Geschichte besagt, dass ein Schuster sich  diesen Namen ausgedacht hat, um das Dorf bekannt zu machen und die Eisenbahngesellschaft zu bewegen, einen Bahnhof einzurichten. Das war im 19. Jahrhundert.

Dafür berichtet der Autor auch von den kürzesten Namen, nämlich von einer Insel in der Südsee, die schlicht und einfach „O“ heißt. In Norwegen gibt es gleich vier Orte, die „A“ heißen.

Es gibt sogar eine Lehre von den Ortsnamen, habe ich gelernt: Toponomastik. Die Experten stocherten manchmal ganz schon im Dunkeln rum, wenn sie die Ursprünge von manchen Ortsnamen herausfinden wollten. Scheinbar kam der Mensch gleich nach der Schöpfung und gab allem einen Namen. Meist kennt man ja nur die sprachlichen Wurzeln, aber dabei gibt es auch eine Menge von Verballhornungen und verblüffende Herleitungen. Da sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Viele schöne Geschichten weiß der Autor, Wolfgang Koydl, zu berichten. Da ist die Geschichte von „Yucatan“ – wonach das Buch benannt ist. Es geht auf den spanischen Eroberer Diego Velasquez zuück, der jene mexikanische Halbinsel in Besitz nahm, die heute ein bliebtes Touristenziel ist, Yucatan. Er meinte, die Eingeborenen hätten ihm den Namen  genannt, Platz der Reichtümer. Aber die Freude war nicht von langer Dauer, in Wirklichkeit hatten die Indios, die ihm als erste begegneten, U yu`uk a t`aan – Wir verstehen nichts – gesagt, als sie diese fremden Gestalten sahen. Da kommt der Gedanke auf, dass die Eroberer bessere Dolmetscher gebraucht hätten.

Also, wie wäre es, falls Sie sich für meinen Tipp interessieren: „Yucatan- Kuriose Ortsnamen und ihre Geschichten“, Carlsen-Verlag.

Foto: Henning Hraban Bamm / pixelio.de

So ein Käse – auch hier ein Rückruf !

Was sehe ich denn da? Nichtsahnend will ich meine mails aufrufen, es ist ein stürmischer Dezemberabend, 5.12., da springt mir bei den News im Internet gleich eine Meldung ins Auge! Die will ich aber gleich weitergeben.

Denn wieder wird eine Lebensmittellieferung zurückgerufen: Heute sind es Käseprodukte von „Tirol Milch Wörgl“. In einigen Käsesorten sind gesundheitsgefährdende Listerien gefunden worden. Der Hersteller hat deshalb eine Rückrufaktion gestartet. So die Angaben von www.lebensmittelwarnung.de.

Die Keime befänden sich sich laut dem Hersteller in der Rinde, nicht jedoch im Inneren der Käse. Was genau sind Listerien? Zur Aufklärung heisst es, dass diese Bakterien insbesondere bei Schwangeren, Kleinkindern und Menschen mit geschwächtem Immunsystem schwerwiegende Erkrankungen hervorrufen können. Im schlimmsten Fall kann es zu lebensgefährlichen Hirnhautentzündungen oder Blutvergiftungen kommen!

Es handelt sich um folgende Produkte: „Andreas Hofer Jubiläumskäse“ – 200 g Packung, Verfalldatum 09.02.2012, vertrieben von der Firma Heiderbeck, „Alpenmark Österreichischer Bergkäse“, 300 g Packung, Verfalldatum 28.02.2012, 05.03.2012, 06.03.2012, verkauft von Aldi-Süd, „Bergkäse“ – 430 g Packung, Verfalldatum 27.02.2012, 03.03.2012, 04.03.2012, 10.03.2012, 11.03.2012, verkauft von Aldi-Nord.

Also bitte noch mal genau hinsehen!

Foto: Rolf Handke / pixelio.de

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