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Vielerlei Maibräuche……

Alles blüht und grünt, das Wetter ist noch aprilmäßig, hoffentlich aber bald warm und schön. Obwohl eine alte Bauernregel sagt:“Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun`und Fass.“ Gerade für die Zeit vom 30.April und dem 1. Mai gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch in fast ganz Europa viele verschiedene Maibräuche. Diese sind nicht nur von Region zu Region, sondern oft von Dorf zu Dorf verschieden. Alle sollen das Ende des Winters und den Beginn des Frühlings symbolisieren.

Schon die alten Kelten haben uns viele Bräuche vererbt, so auch Maibräuche. So war die Nacht vom 30. April bis zum 1.Mai das zweithöchste Jahresfest der Kelten: Beltene. Es war dem Heiler, Licht- und Fruchtbarkeits-Heros Belenus geweiht. Es wird heute noch beispielsweise in Schottland groß gefeiert. Das werden nicht nur Liebhaber schottischer Highland-Sagas wissen! Schon damals soll es einen Maibaum mit grünem Wipfel gegeben haben.

Heute werden noch in vielen Orten (leider ist auch dieses Brauchtum lange eingeschlafen, allmählich kommt es wieder mehr ins Bewusstsein) große Maibäume, meist Fichten, ohne Äste, aber mit dem grünen Wipfel aufgestellt. In Bayern gibt es die wunderschönen Ortsmaibäume, die das ganze Jahr stehen bleiben.

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Reisen über die Osterfeiertage- sehr beliebt.

Eine spontane Städtereise, Kurzurlaube an den Küsten oder auch der erste größere Urlaub im Jahr, da bieten sich jetzt viele schöne Ziele an.

Besonders beliebt sind auch Ziele in Spanien, insbesondere die Kanaren und die Balearen, sowie die deutschen Küstengebiete werden gebucht, so die Fachleute. Die Favoriten sind Städtereisen – klassisch Paris und Rom, auch Barcelona, Lissabon, Sevilla.

Bei den Inseln ist natürlich Mallorca im Trend. Die Sonneninsel hat alles zu bieten, was es gibt: Zahlreiche Strände und Buchten, schöne Städte und eine atemberaubende Natur. Als Geheimtipp gilt Valletta, die Hauptstadt von Malta. Hier kann man bereits im April in der Sonne liegen.

Bei den Städtereisen ist -mein persönlicher Favorit – Paris sehr begehrt. Auch Rom, wenn man zumal noch von den katholischen Osterfeierlichkeiten was mitbekommen will. Aber auch Sevilla, dort und in der Region kann man die spanischen Osterbräuche mit großen Prozessionen erleben.

Sehr schön ist auch Budapest. Die Donaumetropole punktet mit vielen Sehenswürdigkeiten, alle nahe der Donau gelegen. Budapest könnte allerdings auch Zwischenstation auf einer großen Donau-Kreuzfahrt sein, die von Passau über Bratislava nach Budapest und dann über Esztergom, Wien, Krems, durch die Wachau, Melk und wieder zurück nach Passau führt.

Eine Reise ganz anderer Art für Individualisten bietet sich auch an: eine Zeitreise in die steinzeitliche Vergangenheit! Für viele Menschen ist da die Osterinsel die Trauminsel schlechthin! Erodierte Vulkankrater und schroffe Steilküsten, mehlweiße Strände und besonders die etwa 1000, in ihrer Entstehung unerklärlichen Moai-Steinskulpturen von teils 20 Meter Höhe machen die Insel zu einem wirklich einmaligen Ort.

Foto: Claudia Huldi / pixelio.de

 

Weltweite Osterbräuche – eine Auswahl

Nicht nur hierzulande feiern die Menschen das Osterfest – fast überall in der Welt gibt es Osterbräuche. Sie sind manchmal ebenso unterschiedlich wie kurios.

Nicht überall ist es der Hase, der für das Verstecken der Eier zuständig ist. Beispiel Australien: Da die australische Natur, wie bekannt, sehr unter den von den Einwanderern eingeschleppten Langohren gelitten hat, hat der Hase in Down Under eher einen schlechten Ruf. Dafür gibt es den putzigen Kaninchennasenbeutler, der im Englischen auch Bilby genannt wird. Den gibt es mittlerweise sogar in Schokoladenform zu kaufen.

In Polen wird das Osterfest eher feuchtfröhlich begangen: Am Ostermontag bespritzt man sich hier gern gegenseitig mit Wasser. Dieser Brauch heißt „‚Lany poniedzialek“, „nasser Montag“. Christlichen Überlieferungen zufolge soll der eigentümliche Brauch an die Taufe Mieszkos I. im Jahre 966 erinnern, der dem polnischen Volk das Christentum näher brachte. Manche Historiker führen den Brauch auch auf das symbolische Reinigen zum Frühlingsbeginn in vorchristlicher Zeit zurück.

In Irland wird es dann richtig skurril: Am Ostersonntag wird hier ein Hering! zu Grabe getragen. Das wirkt natürlich schon seltsam, ist aber ein überlieferter Brauch. Denn zu Ostern endet ja bekanntlich die Fastenzeit, wobei der Hering hier symbolisch für das strenge Fasten steht. So kommt es vor, dass der Hering in Städten wie Cork oder Dublin – als symbolische Hauptmahlzeit der  Fastentage – in einer feierlichen Prozession beerdigt wird.

Bei unseren Schweizer Nachbarn gibt es auch ein Brauch, der in Deutschland überhaupt nicht bekannt ist: Beim „Zwängerle“ strecken die Kinder den Erwachsenen ihre Ostereier entgegen, wobei diese versuchen müssen, ein Zwanzigrappenstück so auf das Ei zu werfen, dass es in der Schale stecken bleibt. Falls die Münze abprallt, was meistens der Fall ist, gehört das Geld dem Kind. Bleibt die Münze stecken, bekommt der Erwachsene sowohl die Münze wie das Ei.

 

Foto: ABa81 / pixelio.de

 

Blütenzauber im Frühling -Magnolien und mehr

724117_web_R_K_by_Andreas Hermsdorf_pixelio.deJedes Jahr freue ich mich aufs neue auf diese schönen Blüten, die ins Auge fallen. Man sieht sie an den schönen Magnolienbäumen, die manch einen Vorgarten so zauberhaft verschönern. Es ist immer ein Wettlauf für mich, wo die ersten Blüten aufgegangen sind. An geschützten Stellen ist es natürlich früher. Am schönsten sind die Tage der Knospen. Dann, wenn die Blüten weit aufgehen, ist es auch noch schön. Aber dann weiß man schon, dass die Tage gezählt sind, bis der Traum vorbei ist.

Ich habe ein bisschen gestöbert und las, dass die Magnolien zur Gattung der Magnoliengewächse gehören. Es gibt etwa 230! Arten. Sie stammen aus Asien und Amerika. Sie sind nach dem französischen Botaniker Pierre Magnol benannt.

Die Magnolien blühen, wie man ja sieht, bevor die Blätter erscheinen, das macht die Pflanzen als Ziergehölze besonders attraktiv. Man findet sie in Parks sowie in Hausgärten. Kleine Sorten kann man auch in Kübeln auf der Terrasse ziehen. Da ist die Tulpen-Magnolie mit ihren weiß bis dunkelrosa tulpenförmigen Blüten ebenso geeignet wie die wunderschöne Purpur-Magnolie mit ihren weinroten, lilienartigen Blütenblättern. Magnolienblüten leiden allerdings häufig unter Spätfrösten. Unempfindlich ist da die Sommer-Magnolie, die ich noch gar nicht so beachtet habe. Sie öffnet ihre schalenförmigen weißen Blüten mit leuchtend roten Staubgefäßen erst im Juni und Juli.

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Wer wird denn weinen….

Tränen sind ein Phänomen, das sich lohnt, etwas näher zu betrachten.

Wusstet Ihr, dass der Mensch das einzige Lebewesen ist, das gefühlsbedingt weinen kann? Die Flüssigkeit, die dann über unsere Wangen rinnt, unterscheidet sich in ihrer Zusammensetzung auch deutlich vom normalen Tränenfilm. Das wissen alle, dass dieser unsere Augen vor dem Austrocknen schützt. Außerdem versorgt er die Hornhaut mit Sauerstoff und Nährstoffen.

Weinen auf Kommando ist fast unmöglich – Zwiebelschneiden ausgenommen. Wie machen das die Schauspieler? Sie  versetzen sich in emotionale Situationen aus ihrem Leben. Oder sie tragen einen Mix aus Creme und Menthol-Öl auf ihre Wangen auf.

Weshalb weinen wir auch vor Freude? Forscher sind zu der Annahme gelangt, dass dahinter ein Schutzmechanismus sitzt. Bei überwältigend positiven Gefühlen – beispielsweise bei einer Hochzeit – steuern Körper und Psyche mit Tränen gegen. Ziel: schnell wieder emotional stabil werden.

Trauer, Wut, Glück: Tränen können Emotionen zu anderen Personen transportieren. Das zeigte der Psychologe Randolf Cornelius uns auch in einem Experiment: Auf Fotos von weinenden Menschen ließ er die Tränen entfernen. Dadurch wirkten die fotografierten Gesichter auf die anderen Studienteilnehmer ausdruckslos.

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

 

Bärlauch – wieder in als Frühlingskraut…

Als eines der ersten Frühlingskräuter findet man ab März an schattigen Plätzen in Wäldern und Parks die ersten grünen Blätter des Bärlauchs. Wer den leichten Knoblauchgeschmack schätzt, kann Bärlauch auf verschiedene Arten haltbar machen.

Dazu vorab einiges Wissenswerte: Giftige Doppelgänger erschweren das Bärlauch-Sammeln. Besonders Sammler, die die wild wachsenden Kräuter haben wollen, sollten vorsichtig sein. Insbesondere die Blätter von Maiglöckchen, die in manchen Regionen fast zeitgleich mit Bärlauch blühen, sehen dem Bärlauch zum Verwechseln ähnlich. Auch die Herbstzeitlose und der Aronstab – beide wie das Maiglöckchen besonders giftig – können aus Versehen mitgenommen werden. Wer auf der sicheren Seite sein will, kann ihn im Garten anbauen oder kauft Bärlauch frisch im Handel oder auf dem Markt.

Bärlauch ist aus unserer Frühjahrsküche nicht wegzudenken, er schmeckt in Suppen und Salaten ebenso wie als Würze für Quark und Frischkäse. Leider ist bereits nach sechs bis acht Wochen die Saison vorbei. Nach der Blüte zieht sich der Bärlauch in den Boden zurück. Wie gut, das man dieses schöne Frühlingsgewürz konservieren kann, beispielsweise in Öl und Fett.

Bestes Beispiel hierfür ist das beliebte Bärlauchpesto, da man auf der Grundlage von Olivenöl herstellt. Gewürzt wird mit gerösteten, gemahlenen Pinienkernen, geriebenem Parmesan oder Pecorino und etwas Salz und Pfeffer.

Bärlauchbutter ist auch beliebt als Brotaufstrich für deftiges Brot. Hierfür wird sehr fein geschnittener Bärlauch in weiche Butter gerührt. Pesto und Butter halten sich im Kühlschrank einige Wochen, die Butter kann auch eingefroren werden. Ebenfalls gut haltbar ist mit Bärlauch aromatisiertes Salatöl. Hierfür gibt man einige Blätter Bärlauch ins Öl und lässt die Mischung einige Tage ziehen.

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Allerlei über uns Deutsche…

Wusstet Ihr eigentlich so manches Lesenswerte über uns Deutsche: Beispielsweise dass Deutschland noch nie so dick war wie heute!

Da gibt es den aktuellen Ernährungsbericht der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, der besagt, dass mittlerweile 59 Prozent der Männer und 37 Prozent der Frauen übergewichtig. Besonders gravierend bei Männern zum Ende ihres Berufslebens: Von ihnen sind 74,2 Prozent zu dick. Dagegen nur 56,3 Prozent der Frauen. Einziger Lichtblick der Studie: Bei Kindern, die eingeschult werden, steigt die Zahl der übergewichtigen seit einigen Jahren nicht mehr an!

Wusstet Ihr, dass 2016 in den 100 größten Städten Deutschlands 220.000 Ladendiebstähle angezeigt wurden!! Die meisten ereigneten sich in Flensburg, Saarbrücken, Dortmund, Heidelberg und Hannover. Allerdings liegt auch die Aufklärungsquote hoch, 90 Prozent. Viele Diebstähle werden aus verschiedenen Gründen (erst später bemerkt usw.) gar nicht angezeigt. Auffällig ist zudem, dass die Langfinger aus allen Bevölkerungsschichten kommen, sowie auch Altersgruppen. Von der Großmutter über Grundschüler und Studenten bis zu Migranten ist alles vertreten.

Und wusstet Ihr, dass die Deutschen über 10 Stunden am Tag mit der Nutzung von Medien verbringen? Das geht aus der VPRT-Mediennutzungsanalyse 2016 hervor. Schon Kinder ab drei Jahren sitzen im Durchschnitt 3 Stunden und 43 Minuten vor dem Fernseher! Bei den über 14-jährigen sind es schon 4 Stunden.

Foto: Florian-Schmilinsky / pixelio.de

 

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