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Rucola – lange Zeit verkannt….

Lange Zeit war Rucola in Deutschland als Unkraut verschrien, man ist erst spät dahinter gekommen, wie lecker und gesund Rucola ist. Der Salat stammt aus dem Mittelmeerraum, wird auch Rauke genannt, und ist sehr leicht anzubauen und gedeiht beispielsweise auch im Hochbeet prima. Rucola erinnert geschmacklich an Walnüsse und Kresse.

Schon die alten Römer, die wussten was gut war, kannten Rucola. Bei ihnen galt er als Aphrosidikum.

Das grüne Kraut beeinhaltet Senföle, die für den scharf-aromatischen Geschmack sorgen. Die jungen Blätter lassen sich gut als Salat verwenden, auch für viele andere Gerichte kann man Rucola verwenden. Beispielsweise Nudeln mit Rucola und vieles andere mehr. Die älteren Blätter schmecken intensiver, diese eignen sich eher zum Würzen von Pizza und wie gesagt, Pasta.

Rucola ist nicht nur lecker, sondern beinhaltet viele gute Stoffe. Den Ölen werden verschiedene Heilwirkungen nachgesagt. Unter anderem hemmen sie Bakterien und Viren in den Harn- und Atemwegen. Außerdem ist Rucola ein wertvoller Folsäure-Lieferant. Und last bot not least – eine wahre Vitamin-C–Bombe.

Foto: w.r.wagner / pixelio.de

 

Lavendel – Duft des Sommers…..

Er blüht blau-lila von Juni bis August. Ich liebe den zarten Duft, in natura, und auch in Seifen, Parfüms, im Wäschesäckchen usw. Einen meiner schönsten Urlaube verbrachte ich in Südfrankreich, wobei mir noch immer, nach langen Jahren, unvergesslich die riesigen Lavendelfelder der Provence in besonderer Erinnerung sind.

Außerdem finde ich immer wieder 734333_web_R_K_B_by_Gabriele Schmadel_pixelio.deschön, den Lavendel in den Gärten zu erleben. Jetzt, wo er in voller Blüte steht, ist er besonders herrlich mit Rosen in jeder Art kombiniert. Am besten sehen die kleinblütigen, buschartigen Rosen in zartem Rosè zu der zarten Farbe des Lavendel aus.

Der Lavendel gehört zu den Lippenblütlern wie Minze und Salbei und ist in ganz Südeuropa, besonders in den Mittelmeerländern heimisch. Schon die alten Römer, die ja wussten, was gut war, verwandten den Lavendel für duftende Essenzen.Von ihnen kommt auch der Name, nämlich vom lateinischen „lavare“ – waschen. Er ist die beherrschende Pflanze in der Hoch-Provence.

Benediktinermönche führten den Lavendel nördlich der Alpen ein. Schon Hildegard von Bingen wusste um seine heilsame Wirkung. Bei uns gibt es zwar keine Lavendelfelder, aber in vielen Gärten, siehe oben, ist er sehr beliebt als schöner Blickpunkt.

Der Lavendel, wie er erwerbsmäßig, vor allem in Frankreich angebaut wird, liefert die Basis für Essenzen, Parfüms, Seifen und Öle. Er wird am frühen Morgen geerntet oder nach Regen, wenn die Blüten wieder abgetrocknet sind. Da ist das Ausgangsmaterial am gehaltvollsten.

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Sommer -Kühlen Kopf behalten……..

Sommer –  Da heisst es aber auch, gesund damit umzugehen. In südlichen Ländern wird tradtionell Siesta über die heiße Mittagszeit gehalten. Das Leben spielt sich dann bis in die Nacht hinein ab. Hierzulande geht das gewohnte Leben weiter, da ist man oft nicht so gut eingestellt auf hohe Temperaturen.

Gesunde stecken das weg, doch alle vertragen die Hitze nicht. Insbesondere, so warnt eine Meteorologin vom Deutschen Wetterdienst, besondere Vorsicht gilt vor Überhitzung. Dazu muss man wissen, dass der menschliche Körper mit Schweißdrüsen übersät ist. Diese funktionieren bei Kindern bis zu zweieinhalb Jahren noch nicht verlässlich. Und bei alten Menschen nimmt die Aktivität der Schweißdrüsen ab.

Ähnlich wie mit dem Schwitzen ist es mit dem Durstgefühl, auf dass sich Kinder und Senioren häufig nicht verlassen können. Dabei ist das höchste Gebot jetzt, regelmäßig trinken! Kinder vergessen es beim Spielen, wenn sie nicht darauf hingewiesen werden. Senioren sollten sich an heißen Tagen vornehmen, etwa zwei Liter am Tag zu trinken. Dabei ist besonders wichtig, regelmäßig zu trinken. Also nicht eine Flasche auf einmal, damit führt man dem Körper mehr Flüssigkeit zu, als dieser verwerten kann. Dann kann sein, dass wichtige Mineralien ausgespült werden und die Salzkonzentration im Körper stark abfällt. Das kann zu Schwindel und bei alten Menschen zu Desorientierung führen. (mehr …)

Und wieder blühen die Linden……..

Jedes Jahr ist es immer wieder schön, wenn die Linden blühen. Wer das auch liebt, wartet schon darauf, ob der betörende Duft der Lindenblüten schon da ist. Heute habe ich plötzlich den Duft wahrgenommen, zwei große Linden stehen nahe bei meinem Haus. Der Wind trug den wunderbaren Duft zu mir. Es ist so, dass mich diese eigentlich sehr verbreiteten und  beliebten Bäume mit großer Freude regelrecht magisch anziehen, weil da alte Erinnerungen wach werden an eine große Linde bei meinem Elternhaus und auch an eine alte Dorflinde, die es schon lange nicht mehr gibt.

Wer kennt nicht das wunderbare Gedicht von Wilhelm Müller “ Der Lindenbaum“, das eigentlich viel bekannter ist als „Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum“. Es ist eigentlich ein sog. Kunstlied, das zum Zyklus der „Winterreise“ gehört und von Franz Schubert vertont wurde. Die „Winterreise“ ist das unbedingte Muss für jeden guten Sänger. Von Dietrich Fischer-Dieskau über Hermann Prey, Peter Schreier, um nur einige zu nennen, haben uns große Stimmen damit erfreut. Das Lied vom Lindenbaum ist ein richtiges Volkslied geworden. Auch die Bilder von berühmten alten Dorflinden oder Lindenalleen und ihre Geschichte sind ja ein Begriff. Da habe ich mich mit Vergnügen ein bisschen in Wissen über diesen wunderbaren Baum vertieft. Was zum Baum selbst: Es gibt 20 bis 45 Arten der Linde, die meist in gemäßigten bis subtropischen Gebieten wachsen. Hier in Mitteleuropa gibt es hauptsächlich zwei Arten, die Sommer- und die Winterlinde. Die Linde erreicht eine Höhe von 15 bis 40 Metern, hat einen Stammdurchmesser bis zu 1,8 Metern und kann bis 1000 Jahre alt werden!  Siehe oben, die berühmten alten Dorflinden. (mehr …)

Obst – nur das beste ist gut….

Gesundes Obst ist unverzichtbar für die Gesundheit. Es schmeckt nicht nur gut, sondern hat auch viele wertvolle Inhaltsstoffe. Wie heißt es so schön:“An apple a day keeps the doctor away.“ – Ein Apfel am Tag erspart den Doktor. Gutes Obst muss garnicht teuer sein, wie manche meinen. Wenn man beim Einkauf aufpasst, kann man auch zum kleinen Preis die beste Ware bekommen.

Oft sehen die Früchte alle so appetitlich aus, die man so im Supermarkt sieht. Oft sieht es dann zuhause so aus, dass alles nicht besonders schmeckt und schnell verdirbt. Da gibt es ein paar Tricks, die von dem Fachmann erklärt werden: Ältere Ware wird vom Personal des Supermarktes meist nach oben verpackt, damit es schnell verkauft wird. In den unteren Lagen findet man die frischen Früchte. Außerdem sollte man bedenken, dass diese noch nicht so oft angefasst wurden. Denn dabei entstehen Druckstellen, wodurch das Obst schneller verdirbt. Ein Tipp: Blattgrün vertrocknet am schnellsten, ist es noch da und wirkt saftig, ist die Frucht noch ganz frisch.

Nicht selten ist das Obst bereits um die halbe Welt gereist, bevor es hier zu kaufen ist. Durch die langen Transportwege leiden natürlich Vitamingehalt und oft auch der Geschmack. Nicht zu denken, wie auch die Umwelt leidet. Da sollte man sich auf regionale Ware verlassen. Aber oft ist auch das irreführend, da der Begriff nicht geschützt ist. Da gibt es als Tipp das einheitliche Regionalfenster, das auf immer mehr Waren zu finden ist. Da steht alles genau drauf und ist verlässlich.

Die Oberfläche des Obstes sollte prall und kräftig gefärbt sein, aber auch das ist manchmal nicht ganz stimmend. Denn heutige Züchtungen sind oft nur auf Optik getrimmt. Daran riechen ist oft gut, denn je besser die Früchte riechen, desto besser werden sie auch schmecken. Manchmal aber ist auch hier Vorsicht zu walten, denn ein aufdringlich süßer Duft kommt daher, dass die Früchte sehr oder auch überreif sind.

Dann wird noch ein Rat von den Fachleuten gegeben: Lose Ware ist zwar etwas teurer wie abgepacktes Obst. Aber bei weichen Früchten wie Erdbeeren lohnt sich das. Denn sie fangen in den vollgestopften Verpackungen und unter Folie schnell unentdeckt an zu schimmeln.

Foto: Tommy Weiss / pixelio.de

 

Highlight im Frühling – der Spargel

Jetzt ist Hauptsaison604520_web_R_by_www.foto-fine-art.de_pixelio.de, noch bis 24. Juni, für den König der Gemüse – den Spargel! Er ist nicht nur ein Fest für Augen und Gaumen – obendrein ist er sehr gesund. Spargel ist kalorienarm, belebt den Stoffwechsel, stärkt das Immunsystem. Eine durchschnittliche Portion Spargel deckt sogar den Tagesbedarf an Vitamin C und Folsäure. Genuss ohne Reue – wenn man die ach so leckere Sauce hollandaise weglässt. Aber die gehört einfach dazu!

Am vitaminreichsten ist übrigens der grüne Spargel, er ist chlorophyllhaltig und schmeckt auch etwas würziger und intensiver. Das kann ich nur bestätigen, meine Familie ist ein Fan des grünen Gesellen!

Was wenige wissen, über die Farbe entscheidet nicht die Sorte, sondern die Sonne. Während der weiße Spargel in aufgeworfenen Erddämmen von der Sorte fern gehalten wird, wächst grüner Spargel auf ebenen Beeten unter voller Lichteinwirkung.

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Hansestädte – von Lübeck bis Köln…

Eine sehr interessante Auflistung der alten Hansestädte war zu lesen. Vielleicht kann der eine oder andere sie sich mal ansehen. Sie sind ja alle in Deutschland. Was manch einer nicht weiss, viele der 200! alten Hansestädte liegen gar nicht am Meer! Ein paar davon waren beschrieben, alle wäre ja zu viel gewesen.

Die Königin der Hansestädte ist Lübeck, ab Mitte des 12. Jahrhunderts, hielt 200 Jahre später die Zügel des Städtebundes fest in der Hand. In Lübeck wurden damals Waren aller Art und aus aller Welt umgeschlagen. Ob Gewürze aus Übersee, Bernstein, Felle – alles war dabei. Bald dehnte sich der Handel über Tausende von Kilometern aus. So gab es vier ausländische Kontore, in Nowgorod, Bergen, London und Brügge.

Hier in Deutschland lief der Handel von den Hafen- in die Binnenstädte. Aber die meisten der bis zu 200 Orte, die der Hanse angehörten , gerieten nach dem Ende der Hanse, im 17. Jahrhundert in Vergessenheit. Was gar nicht bekannt ist, mir jedenfalls nicht, 1980 hat die niederländische Stadt Zwolle die Neue Hanse gegründet, also die Historie wieder aufleben lassen. Es haben sich 193 Städte aus 15 Ländern dem Bund angeschlossen. Sie mussten natürlich eine Hansevergangenheit nachweisen.

Buxtehude –  Bereits im 13. Jahrhundert wurde das schöne Städtchen zur Hafenstadt. Überall in der Stadt kann man noch heute hansische Geschichte besichtigen. Besonders sehenswert ist die Backsteingotik aus dieser Zeit. Buxtehude, die kleine Schwester der großen Hansestadt Hamburg, war damals ein idealer Umschlagplatz, besonders für Getreide. Besonders im Frühjahr ist ein Aufenthalt im Alten Land, nahe der Stadt, sehr zu empfehlen. Bekannt ist ja, dass sich das Alte Land in ein Kirsch- und Apfelblütenmeer verwandelt.

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