Kategorie ‘Infos’

Eis – Labsal an heißen Tagen…

Ein kühles Eis an heißen Tagen ist nicht nur erfrischend  und lecker, es macht einen auch direkt glücklich! Leider hat es viele Kalorien: In zwei Kugeln Schokoladeneis stecken 240 Kalorien, die durch den hohen Anteil an Zucker und Fett zustande kommen.

Aber warum auf die kalten Leckereien verzichten, es gibt Ideen genug zum Selbermachen (mit weniger Kalorien!). Wie wär`s mit Frozen Joghurt? Einfach einen fettarmen Joghurt mit frisch pürierten Früchten mischen. Bei Bedarf etwas süßen und in einer Schüssel ins Gefrierfach stellen. Damit das Ganze auch wirklich cremig wird, alle zwei Stunden umrühren, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Besonders leicht kann man auch Fruchtsaft am Stiel, Plastikeisformen mit Stiel herstellen. Man braucht nur  einen beliebigen Saft oder ein Smoothie (möglichst mit wenig Zucker). Diesen in kleine Plastikeisformen mit Stiel füllen (die gibt es überall zu kaufen). Oder man nimmt kleine Joghurtbecher mit Plastiklöffeln. Nach mindestens vier Stunden im Gefrierfach ist das Eis fertig. Lässt es sich nicht aus dem Behälter lösen, einfach kurz unter warmes Wasser halten.

Eine ebenfalls leckere Erfrischung ist es, wenn man Weintrauben für mindestens drei Stunden ins Gefrierfach legt. So hat man perfekte Eisbonbons oder kühlende Snacks. Oder auch Wassermelonen in Stücke schneiden und für zwei Stunden ins Eisfach legen. Auch herrlich erfrischend!

Foto: gänseblümchen / pixelio.de

Kurkuma – sonnengelbes Würzwunder

Kurkuma wird immer beliebter – nicht allein im traditionellen Curry, es geht bis zum Trendgetränk Kurkuma Latte. Kein Wunder, denn neben seinem orientalischen Aroma besitzt das Ingwergewächs gesundheitsfördernde Eigenschaften.

Kurkuma – auch Gelbwurz stammt ursprünglich aus dem asiatischen Raum. Verwendet wird die frische Knolle oder das aus ihr gewonnene Pulver. Die kräftige ockergelbe Farbe leuchtet nicht nur in Curry-Gewürzmischungen, Kurkuma wird in Asien auch zum Färben von Stoffen gebraucht.

In der ayurvedischen Lehre gilt Kurkuma seit Jahrhunderten als Heilmittel. Es wirkt blutreinigend und soll Leber- und Gallenprobleme lindern. Auch die traditionelle chinesische Medizin nutzt Kurkuma als Heilmittel zur Stärkung der Lebensenergie, bei Darmproblemen und bei Depressionen.

Auch in Europa untersucht man seit längerem die heilende Wirkung dieser Wurzel. Die Inhaltsstoffe sollen entzündungshemmend wirken, die ätherischen Öle regen die Verdauung an.

Ein Rezept: Rote Linsen mit Kurkuma – schmeckt heiss und kalt.

Zutaten für zwei Personen: 300 g rote Linsen, 100 g Räuchertofu, 1-2 EL Kokosöl, 1 Schalotte, 1 kleine grüne Peperonischote, 2 Knoblauchzehen, 1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriandersamen, 1 EL Kurkumapulver, ca. 10 g Ingwer.

Die Linsen gut waschen und abtropfen lassen. Den Räuchertofu in kleine Würfel schneiden, Schalotte schälen und schneiden. Peperoni waschen, etwa ein Fünftel bis ein Viertel in dünne Ringe schneiden, je nach Schärfegrad. Ingwer und Knoblauchzehen schälen und klein schneiden. Im erhitzten Topf Kreuzkümmel und Koriandersamen ohne Fett kurz anrösten. Das Kokosöl zugeben, den Räuchertofu leicht anbraten, dann Schalotte, Peperoni, Knoblauch und das Kurkumapulver dazugeben und dünsten. Mit zwei Tassen Wasser auffüllen, kurz aufkochen, rote Linsen und Ingwer zufügen  und weitere ein bis zwei Tassen Wasser dazu gießen. Alles köcheln lassen, bis die Linsen gar sind, 10-15 Minuten. Beim Kochen, wenn nötig, noch etwas Wasser zugießen und mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und etwas Zitronensaft abschmecken.

Foto: Irene Ilten / pixelio.de

Gewitter ziehen über`s Land…

blitzDie große Hitze in Deutschland bringt zur Zeit auch sehr häufig starke Gewitter, Sturm, Blitz und Regen mit sich. Tennisgroße Hagelkörner waren zu sehen. Gewitzte Leute hatten sogar welche eingefroren, als Beweis für die Versicherung. Da ist es an der Zeit, auch daran zu denken, was so ein Blitz für eine Gefahr darstellt. Da habe ich Ratschläge gesammelt und gebe sie gern weiter.

Millionen Blitzeinschläge treffen täglich die Erde, so haben Meteorologen herausgefunden. Fünf bis sieben Deutsche sterben jährlich daran. Deutlich mehr Menschen werden durch Blitze verletzt. Da solle man so ein Gewitter nicht auf die leichte Schulter nehmen, am besten sehen, dass man im Haus ist, möglichst mit einem Blitzableiter! Schon als Kinder haben wir gezählt vom Blitz zum Donner, das ist nicht verkehrt, denn die Experten sagen, wenn der Abstand 10 Sekunden ist, sollte man schleunigst in Sicherheit sein.
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Sehenswert – Hameln – die Rattenfängerstadt

Eine meiner Lieblingsstädte ist Hameln. Durch verwandtschaftliche Bande war ich schon öfter dort, und es gefällt mir jedesmal aufs Neue. Natürlich wird man sofort den Namen der Stadt mit der unsterblichen Sage vom Rattenfänger verbinden.

Und das ist auch allgegenwärtig. Sogar für einen Stadtrundgang hat man zur Orientierung kleine Ratten auf dem Pflaster angebracht. Sie weisen zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der wunderschönen Altstadt. Sie dienen im knallroten Street Art-Format als Werbeträger für Geschäfte oder versüßen die Auslagen beim Bäcker. Touristen, die für die alte Sage nach Hameln gekommen sind, freut das sehr.

Es gibt sogar einen hauptamlichen Rattenfänger von Hameln, der im historischen Gewand im Auftrag der Touristen-Zentrale die wahre Geschichte erzählt. Bei einem einstündigen Rundgang erklärt er erstmal, dass es eigentlich nicht um Ratten, sondern um die Kinder ging. Die Spurensuche startet an der Marktkirche und seinem romanischen Rundfenster, das den Rattenfänger und die Kinder zeigt. Dazu habe es früher eine lange Inschrift gegeben, die endete: „Folge dem Pfeifer nicht, das führt ins Verderben.“ Gehasst habe man ihn, den Rattenfänger, weil er in den Augen der Mächtigen den leibhaftigen Teufel verkörperte. Dabei sei er nichts weiter gewesen als ein musizierender Fremder mit dem Zeug zum Jugendidol.

Die Führung geht bis zur Bungelosenstraße, einer Gasse, über die im Jahre 1284 die Kinder die Stadtgrenze in Richtung Osten ein für alle Mal überschritten haben. Das bezeugt eine historische Inschrift am gegenüberliegenden Rattenfängerhaus. Zum Zeichen der Trauer darf in der Straße ohne Trommel seitdem nicht getanzt und auch nicht musiziert werden. Das respektieren die Hameler bis heute, so der Guide.

Aber Hameln hat noch viel mehr zu bieten, die wunderschönen Fachwerkhäuser, Wälder, Sonnenuntergang am Schiffsanleger und eine Insel, um die herum Wasser anstelle Verkehr rauscht.

Drei R bietet Hameln an: Ratten: jeden Sonntag von Mai bis September beginnt in der Hameler Altstadt ein Rattenfänger-Freilichtspiel. Renaissance: Sieben Schlösser rund um Hameln. Radfahren: Weser-Radweg von Hann.-Münden bis zur Nordsee, gut 500 Kilometer. Besonders die Benediktinerabtei Corvey ist absolut sehenswert. An der Weser gibt es viele Möglichkeiten, mal zu pausieren.

Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de

200 Jahre Fahrrad – von der Draisine zum E-Bike

Vor 200 Jahren, genau am 12. Juni 1817, fuhr Karl von Drais mit seiner Laufmaschine erstmals durch Mannheim und erfand die Urform des Fahrrades. Ein langer Weg bis zum E-Bike.

Es ist überliefert, dass er mit 13 – 15 Stundenkilometern auf seiner Draisine genannten Laufmaschine von Mannheim nach Schwetzingen fuhr. Eine Sensation! Die Ur-Form des Fahrrades war geboren, auch wenn sie eher den Laufrädern ähnelte, wie sie heute von Kleinkindern genutzt werden.

Der Freiherr von Drais hatte seine Laufmaschine aus Holz gebaut. Dennoch wog sie nicht mehr als ein Hollandrad heute. Bergab soll die Laufmaschine sogar schneller als ein Pferd gewesen sein. Apropos Pferd: Es heißt, dass für die Erfindung ausschlaggebend das Hungerjahr 1816 gewesen sein soll. In diesem Sommer wurde der Hafer so knapp, dass für die Pferde, das damalige Verkehrsmittel Nr. 1, kein Futter mehr vorhanden war.

Die Nachricht von der zweirädrigen Laufmaschine verbreitete sich in ganz Europa und veränderte die Mobilität der Menschen. Sie wurde zahlreich kopiert, im Alltag setzte sich das Laufrad aber nicht durch. Aber es sollen schon 1829 Rennen mit den Laufmaschinen stattgefunden haben, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 22 km über eine halbe Stunde.(Da das Laufrad in ganz Europa kopiert wurde, gelang Drais selbst kein wirtschaftlicher Erfolg mit seiner Erfindung!)

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Lupinen – Soja des Nordens …

Lupinen sind Alleskönner und liefern hochwertiges Eiweiß.  Hätten Sie`s gewusst? Ich nicht! Bis ich auf interessante Ausführungen stieß. Man kennt Lupinen gemeinhin als schönblühende Pflanze, gerne auf Abhängen oder Begrenzungen. Dann als Viehfutter, weil sie für unseren Gaumen zuviel Bitterstoffe enthält.

Allerdings muss man vorab sagen, es geht hier nicht um die Zierstauden im Garten, sondern um die sog. Blaue Süßlupine. Die Züchtung gibt es schon seit den 1920er Jahren. Inzwischen ist es auch gelungen, Lupinensorten mit wesentlich weniger Bitterstoffen zu züchten. Die Lupine ist eine heimische Pflanze. Deutschland ist in Europa Nummer eins beim Lupinenanbau, so die Experten vom Institut für Ernährungsmedizin in München. Besonders gut gedeihen die anspruchslosen Pflanzen auf den sandigen Böden Mecklenburg-Vorpommerns. Weltweit ist Australien der größte Lupinenproduzent.

Inzwischen gilt sie als Superfood und Allrounder in der Küche. Die Lupine scheint sich einen prominenten Platz in der Familie der Hülsenfrüchte zu erobern. In Mittelmeerländern liebt man längst eingelegte Lupinensamen als Snack in Bars zu Bier.

Lupinensamen enthalten viel hochwertiges pflanzliches Eiweiß, wenig, aber hochwertiges Fett und kaum Kohlenhydrate. Außerdem wirkt sich die Lupine sehr ballaststoffreich und damit positiv auf den Stoffwechsel aus, so wird erläutert. Vor allem Vegetarier und Veganer setzen auf die Eiweißlieferanten. Es gibt sogar Lupinenkochbücher – die Autorin schwört beispielsweise auf Lupinenfilet, das sie während einer Diät als Fleischersatz entdeckt hat.

Vorher kannte man meist Tofu, das aus Sojabohnen hergestellt wird, die teilweise rund um den Erdball erst hierhin kommen. So hat obige Autorin im Lupinensamen das „Soja des Nordens“ entdeckt. Obiges Lupinenfilet ist ein rein pflanzliches Produkt, das der Farbe und Konsistenz magerem Fleisch ähnelt. Es wird aus Süßlupinensamen, Weizeneiweiß und Gewürzen sowie Gemüsen und Kräutern hergestellt.

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Das Salzbergwerk Berchtesgaden wird 500 Jahre

Auf der Rutsche in die Grube, für unzählige Ausflügler und Ferienreisende gehörte und gehört es zur Reise in die Berge. Auch ich habe vor Jahrzehnten schon mit großem Spaß eine Fahrt untertage während eines Urlaubs in der wunderschönen Region gemacht.

Man bekommt einen schwarzen Schutzanzug mit weißen Warnstreifen und kommt sich vor wie ein Grubenarbeiter. Auf gehts zur Grubenbahn. „Glück auf“ bekommt man mit auf den Weg und die Ansage:“Aufsteigen im Reitersitz“. Die kleine grüne Elektrobahn fährt 650 Meter in den Berg hinein. Kurz geht es ein Stück zu Fuß, dann auf einer Holzrutsche weitere 34 Meter hinab.

Das Salzbergwerk Berchtesgaden ist das älteste aktive Bergwerk Deutschlands – und bietet Einblick in 500 Jahre Geschichte! Im Jahre 1517 wurde der erste Stollen geschlagen. Heute noch arbeiten 50 aktive Begleute unter Tage, wie der Tourismus-Leiter erklärt. Aber das ist kein Vergleich zu den rund 360 000 Besuchern pro Jahr!

Die Zeitreise unter Tage geht zum Spiegelsee, der 30 % Salzgehalt hat. Zum Vergleich: Das Meer hat drei bis 4. Dann gibt es eine mystische Floßfahrt und später viel Wissenwertes zu Salzentstehung, großen Maschinen, endlose Pipelines und Wetterschächten. Dann noch eine Rutsche und ein Aufzug. Schon spuckt die Grubenbahn die Freizeitbergleute wieder aus. Was alle von den vielen Informationen ganz besonders behalten haben: Salz ist kostbar.

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