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Karneval mal anders – in Venedig

Während bei uns überall die närrische Zeit auf Hochtouren läuft, wird in Venedig der berühmte Karneval zelebriert. Aber ganz anders als bei uns üblich ist. Es ist eine ganz alte Tradition mit prachtvollen Festen und atemberaubenden Masken und Kostümen.

Es ist ein einzigartiges Erlebnis: Zehn Tage lang beherrschen geheimnisvolle Gestalten die italienische Stadt. Die Gesichter hinter kunstvoll verzierten Masken versteckt. Es war nicht immer so. Die großen Feste und Bälle wurden im Laufe der Jahrhunderte immer glanzvoller. Aber als auch diese Stadt von Napoleon im 18. Jahrhundert besetzt wurde, verbot er das närrische Treiben. Erst um 1980 wurde die alte Tradition wiederbelebt.

Nun bestimmen wieder die prächtigen Kostüme das Stadtbild. Inzwischen ist es auch längst ein Touristenmagnet. Sie kommen aus aller Welt, um dieses prunkvolle Bild zu sehen. Auf dem Markusplatz und in den Gondeln sind verkleidete Menschen unterwegs, oft mit turmhohen Hüten. Sogar die Haustiere werden kunstvoll kostümiert.

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14. Februar – Valentinstag in aller Welt

Am Valentinstag wird traditionell von Verliebten dem Partner, der Partnerin ,ein Geschenk zum Zeichen der Liebe gemacht. Der absolute Renner sind natürlich Blumen, vor allem Rosen, oder auch Parfüm oder Pralinen für die Damen. Meist laden die Herren zum Valentinsdinner ein. Viele Restaurants bieten dafür spezielle Menüs an.

Sehr beliebt sind seit Jahren bei uns, nicht nur am Valentinstag, Vorhängeschlösser an Brücken anzubringen. Man schaue sich nur mal auf der Hohenzollernbrücke in Köln um! Auch in Italien und in vielen Ländern Osteuropas gibt es an Brückengeländern große Ansammlungen von Vorhängeschlössern. Sie stammen ebenfalls von Verliebten, die sich am Valentinstag gegenseitig ein Schloß schenken, worauf sie ihre Namen schreiben und manchmal auch Fotos kleben. Die Schlüssel werden übrigens in den Fluß geworfen. Dann gibt es auch Stadtverwaltungen, die von Zeit zu Zeit, um Platz zu schaffen, eine Anzahl Schlösser wieder entfernt.

In Finnland wird dieser Tag als „Freundschaftstag“ gefeiert. Das heißt, jeder der mag, schickt K<arten oder kleine Geschenke an alle Menschen, die er eben mag. Die Aufmerksamkeiten werden meist anonym versende, damit sich niemand zurückgesetzt fühlt.

In Spanien verschenkt man sinnigerweise Bücher. Allerdings wsird dort nicht der „Valentinstag“, sondern am 23. April der „Dia de St. Jordi“ gefeiert. Der heilige Jordi, also Georg, war ein heldenhafter Drachtentöter, wie man weiß. Jede Frau erhält in Erinnerung an ihn eine rote Rose. Da aber am gleichen Tag auch der Geburtstag des Schriftststellers Miguel de Cervantes gefeiert wird, bekommen – diesmal – die Männer Bücher geschenkt.

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Nun ist die närrische Zeit da – was essen wir am besten?

Die Karnevalszeit in in vollem Gange, mit dem Donnerstag wird auch der Straßenkarneval vielerorts eingeläutet. Karneval, Fasching, Fastnacht, wie auch immer regional die Bezeichnung ist, gefeiert wird viel und gerne. Bis Aschermittwoch kommt mancher Narr gar nicht zum Schlafen.

Da ist die gute Frage, was isst der Narr, um bei Kräften zu bleiben oder nach durchfeierter Nacht wieder zu ebendiesen zu kommen? Bekanntlich setzt ja die fünfte Jahreszeit die altgwohnten Essensregeln außer Kraft. Am beliebtesten sind natürlich gerade jetzt Berliner in jeglicher Form, Apfel, Punsch, mit Marmelade gefüllt, da gibt es viele Variationen. Mutzenmandeln, ein rheinisches Fettgebäck, ganz köstlich, Krapfen, Ballbäuschen und vieles mehr.

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Wer wird weltweit am meisten bewundert?

518824_web_R_by_Heike_pixelio.deUnd wieder gab es eine interessante Umfrage: Die weltweit am meisten bewunderten Frauen und Männer hat das britische Markt- und Meinungsforschungsinstitut YouGov ermittelt. You Gov hatte in einem ersten Schritt 30 000 Menschen in 34 Ländern befragt. Im Januar wurden in einem zweiten Schritt 25 000 repräsentative ausgewählte Menschen in 23 Ländern interviewt, davon 1043 in Deutschland.

Was dabei heraus gekommen ist, muss natürlich weiter gegeben werden. Zuerst natürlich die Frauen:

Den 1. Platz belegt die US-Schauspielerin Angelina Jolie! Sehr bekannt und prominent, also meistbewundert! Auf dem 2. Platz die erst 17jährige Malala Yousafzai, in aller Herzen ob ihres Schicksals, das sie meistert und weiterhin als Kinderrechtsaktivistin tätig ist. Der 3. Platz geht an  Hillary Clinton, die frühere US-Außenministerium, Ehefrau von Bill Clinton, dem früheren US-Präsidenten, sehr toughe Frau! Auf dem 4. Platz finden wir Elizabeth II, die britische Queen. Mit inzwischen 88 Jahren versieht sie ihr Amt unermüdlich. Der 5. Platz geht an Michelle Obama, Ehefrau des US-Präsidenten. Den 6. Platz errang Céline Dion, die kanadische Sängerin. 7. ist die US-Moderatorin Oprah Winfrey. Den 8. Platz hat die US-Schauspielerin, pretty woman Julia Roberts inne. Dann auf dem 9. Platz die wirklich bewundernswerte Aung San Sun Kyi, die birmanesische Oppositionsführerin. Endlich auf den 10. Platz gelangt Bundeskanzlerin Angela Merkel. (mehr …)

Feuer ist Leben – seit Urzeiten

126325_web_R_by_Jürgen Radzieja_pixelio.deWir verdanken dem Feuer unsere Kultur – und vielleicht auch unsere Intelligenz. Es ist immer wieder ein Erlebnis, wenn Holzscheite knistern, Funken sprühen – wenn draußen ein Feuer brennt. Martinsfeuer, Osterfeuer, Lagerfeuer – es fasziniert immer wieder. Dieses Erlebnis holen sich immer mehr Menschen ins Haus, sie kehren zur ursprünglichen Form des Heizens zurück.

Statistisch gesehen, hat schon jeder vierte deutsche Haushalt einen Kamin, 14 Millionen kleine Öfen und 700 000 Kesselöfen, so laut dem Bundesumweltamt. Laut einer Studie des Industrieverbandes für Haus-, Heiz- und Küchentechnik hätten mehr als 40 Prozent gern ein Kaminfeuer, also geht der Trend nach oben. Häuslebauer wollen inzwischen fast alle einen Kamin haben.

Das ist eigentlich, wenn man darüber nachdenkt, ein uralter Wunsch, tief verwurzelt seit Menschengedenken: die eigene Feuerstätte. Nichts hatte soviel Einfluss auf unsere Kultur – und vielleicht unsere Evolution – wie das Feuer. So haben es auch schon viele Wissenschaftler erforscht. Allerdings streiten sich die Gelehrten darüber, wann Menschen das erste Mal Feuer entfachten. Wahrscheinlich haben Steinzeitmenschen schon vor 300 000 Jahren regelmäßig Lagerfeuer gehabt. Es gibt immer wieder spektakuläre Funde: Beispielsweise Reste aus der Wonderwerk-Höhle in Südafrika, die sollen rund eine Million Jahre alt sein, in Israel gibt es 700 000 Jahre alte Funde. Doch ob die Flammen überhaupt von Menschenhand entstanden oder durch Blitzschlag, ist unklar. Ein Wissenschaftler sagt, dass sicher sei, die Neandertaler konnten vor 60 000 bis 100 000 Jahren mit Feuersteinen und Pyrit umgehen.

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Duftender Orient – Baumharze wie Weihrauch, Myrrhe und Mastix

580050_web_R_K_B_by_Dieter Schütz_pixelio.deDie duftenden Baumharze sind unverzichtbar für kultische Rituale, aber auch in der Parfümherstellung. Einige Harze haben auch einen therapeutischen Nutzen. Schon seit alten Zeiten sind die duftenden Harze in vielen Kulturen bekannt. „Schweiß der Götter“ oder „Duft des Himmels“ – so poetisch nannten schon die alten Ägypter den Duft von Weihrauch. Sein betörendes Aroma machte ihn zum begehrten Luxus für Kaiser und Könige. Weihrauch war aber darüber hinaus Heilmittel, Liebeszauber und man nahm ihn zum Mumifizieren hochstehender Persönlichkeiten.

Seit dem Mittelalter nimmt man Weihrauch auch mit anderen Baumharzen wie Myrrhe, Styrax, Benzoe oder Copal gemischt in der katholischen Kirche zu den Gottesdiensten. Das Aufsteigen des Rauches soll die Entfaltung des Göttlichen versinnbildlichen und die Verbindung der Gläubigen zu den höheren Mächten stärken.

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Und täglich grüßt das Murmeltier….

98362_web_R_K_by_Rainer Gräser_pixelio.deWer kennt ihn nicht, diesen unsterblichen Film aus dem Jahre 1993 mit dem wunderbaren Bill Murray :“Und täglich grüßt das Murmeltier“? Er reist am 2.Februar, um dem amerikanischen Brauch zu huldigen, in das Städtchen mit dem unaussprechlichen Namen Punxsutawney in Pennsylvania. Dort gerät er in eine Zeitschleife und erwacht immer wieder am 2.Februar – und muss denselben Tag erleben. Mehr will ich nicht verraten, denn dieser Film wird auch immer wieder im Fernsehen gezeigt, immer wieder schön.

Also, es ist so, jedes Jahr am 2.Februar wird ein Murmeltier zum Wetterfrosch: Dann holen die Menschen das Tier aus dem Winterschlaf. Denn die Amerikaner glauben, je nachdem wie das Wetter an diesem Tag ist, soll der Winter noch sechs Wochen lang dauern. Oder der Frühling kommt bald. Das ist in den USA der „Groundhog Day“, also Murmeltiertag.

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