Seltsame Straßennamen – wo kommen sie her?

69395_web_R_by_VGMeril_pixelio.deJeden Tag und überall begegnen einem Straßenschilder – man liest sie, wundert sich, aber selten kommt einer auf die Idee, nach ihrem Ursprung zu forschen. Und das, obwohl die Benennungen von Straßen und Gassen manchmal schon sehr skurill ist.

Darüber gibt es sogar eine aktuelle Analyse von Catella Research. Die Finanz- und Immobilienspezialisten haben sich die Mühe gemacht, die Straßenschilder zwischen Flensburg und Füssen auf seltsame Namen anzuschauen. Es ist wirklich amüsant, was da zusammengekommen ist.

Sie haben nun die 15 außergewöhnlichsten Namen gesammelt. Darunter sind so illustre Vertreter wie die „Kühlwetterstraße“ oder der „Strullerweg“. Dann die „Knochenmühle“, das erinnert an das tägliche Geplagtsein. Ebenfalls nicht beneidenswert sind die Leute, die „Zur Hölle“, am „Prügelweg“, oder gar am „Promilleweg“ wohnen. Da gibt es sicher manches Kopfschütteln, wenn die ihre Adresse bekannt geben müssen. Beispielsweise auch der „Kniebrecher“!

Schön klingen hingegen der „Feierabendweg“ und die „Schöneweibergasse“, die nicht selten „Zur schönen Gelegenheit“ führt.

Wer sich für die Entwicklung in der Namensgebung interessiert, erfährt, dass die meisten deutschen Straßennamen auf historische und geografische Aspekte der jeweiligen Ortschaft zurückzuführen sind. Nicht selten weisen sie auf lokale Begebenheiten, geschichtliche Ursrpünge oder dergleichen hin. Viele sind auch alten Flurnamen entnommen.

Oder sie sind ein Spiegelbild des jeweiligen politischen Zeitgeistes- noch heute erinnern viele „Kaiser-Wilhelm-Straßen“ oder -Plätze an die Zeit von Pickelhaube und Zwirbelbart.

Etwas sehr Interessantes haben die Tester herausgefunden – im Dritten Reich prangten die Namen von Nazigrößen auf den Straßenschildern. Die wurden nach Kriegsende schnell in „Hauptstraße“ umbenannt. Das ist übrigens der häufigste Straßenname in Deutschland.

Foto: VG Meril / pixelo.de

 

Neukaledonien – die unbekannten Inseln

496038_web_R_K_B_by_Nico_pixelio.deLa Cotè Oublièe – die vergessene Küste, nennen Neukaledonier die Küste im Südosten ihrer Hauptinsel Grande Terre. Leider scheint der ganze Archipel von der Welt vergessen zu sein. Selbst im Mutterland Frankreich haben viele, die man fragt, noch nie von der Inselgruppe zwischen Australien und den Fidschi-Inseln gehört. Dabei ist sie gar nicht so klein, allein die Hauptinsel des französischen Überseegebietes ist so groß wie Korsika.

Weit verstreut liegen die Inseln da – es gehören unter anderem auch die Belep-, Chesterfield und Loyalitätsinseln sowie die touristisch bekanntere, schöne Ìle des Pins dazu. Allerdings leben in ganz Neukaledonien etwa 250.000 Einwohner, das ist für das große Gebiet nicht viel. Im Pazifik gebe es kaum andere so wenig erschlossene Inseln, aber auch hier habe der Mensch seine Spuren hinterlassen, erklärt ein Reiseführer.

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Das Goldene Prag – die Moldaumetropole

177570_web_R_by_chrisandre_pixelio.deEin Besuch der Goldenen Stadt Prag ist unbedingt zu empfehlen, ob länger oder kürzer. Da haben die Touristenmassen recht. Aber das darf nicht stören, man ist ja selbst dann einer. Es gibt so viel zu sehen. Und den Beinamen „Goldene Stadt“ trägt Prag zu Recht, denn seit der Samtenen Revolution von 1989 hat sich die Stadt in eine glänzende, weltoffene Metropole gewandelt.

Allein der Blick von der Prager Burg oder einem der zahlreichen Kirch- und Aussichtstürme ist schon prächtig. Besonders schön ist die Sicht vom Hügel Petrin und dessen Aussichtsturm. Ein tolles Panorama mit Türmen, Palästen und Kirchen liegt einem da zu Füßen. Auch vom Rathausturm hat man einen schönen Blick auf die Altstadt. Der Turm ist bis 22 Uhr geöffnet. Auf den Hügel Petrin kann man mit der Standseilbahn von Újezd fahren.

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Outlander – Fernsehserie (nicht nur) für Fans

119356_web_R_by_Finni_pixelio.deAls totaler Diana Gabaldon-Fan habe auch ich lange auf die Verfilmung der Highland-Saga gewartet. Nun ist endlich die 1. Staffel nach dem ersten Band „Feuer und Stein“ gesendet worden. Dabei ist dieses Buch schon 1991 erschienen. Inzwischen gibt es acht Bände, alle in 27 Ländern veröffentlicht und über 25 Millionen Mal verkauft!

Natürlich wurde genau aufgepasst, ob sich die Regisseure an die Buchvorlage halten. Und jede kleine Abweichung wurde gleich erkannt. So beispielsweise der kleine Roger. Im Buch wird die Begegnung Claire – Roger anders dargestellt. Aber was soll`s, im großen und ganzen war es schon authentisch. Gleich wurde das Buch nochmal hervorgeholt und – gefühlt zum 5.Mal – gelesen. Sehr gespannt waren wir alle (auch meine Freundinnen sind Fans) auf die Darsteller.

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Malta -Englisch lernen – und Sonne tanken…

89447_web_R_by_Marco Görlich_pixelio.deSprachreisen boomen und gerade Malta bietet sich da hervorragend an. 78 000 Ausländer kommen jedes Jahr, die meisten aus Italien, Deutschland und Russland, darunter seit Jahrzehnten Schülergruppen in großer Zahl. Angesichts von gerade mal 420 000 Einwohnern und 1,4 Millionen Touristen in dem nur 316 qkm großen Staat sind die Englisch-Schüler durchaus zu beachten. Dabei gehen zunehmend Erwachsene auf Sprachreisen. Und große Sprachreisen-Anbieter wie LaL haben das erkannt. Sie zeigen für die Klientel, oft sogar jenseits von 40 und 50, besonderes Interesse. Es gibt komplette Sprach- und Kulturprogramme. Denn Malta hat inzwischen 42 Englisch-Schulen und wie man weiß, ist die Bevölkerung ja bilingual, man spricht Englisch, da man ja mal eine englische Kolonie war und Maltesisch.

Das Land ist zwar winzig, hat auch keine besondere Tier- oder Pflanzenwelt, gutes Klima aber, viel Sonne und wunderschöne alte Städte wie Mdina und Valetta, welches zu Recht als Weltkulturerbe zählt.

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Home Swapping – die interessante (und preiswerte) Urlaubsart

649096_web_R_by_Ingo Büsing_pixelio.deOft sind große Urlaube für Familien in Zeiten der teuren Sommerferien finanziell nicht zu bewältigen. Dabei gibt es einen Weg, fast kostenlos dort Urlaub zu machen, wo man immer schon mal hin wollte, sei es Paris, Kanada, London usw. Home-Swapping heißt diese Art des Urlaubs. Da brauchen nur die Kosten für die Reise aufgebracht werden. Für die Unterkunft am Ort können sich die Urlauber die Kosten sparen – wenn sie dafür ihr eigenes Haus oder ihre Wohnung tauschen. Was man dann ausgibt, bleibt einem selbst überlassen.

Im Internet ist das eine einfache Sache, man bezahlt nur die Gebühren für die Vermittlung. Diese liegen in der Regel bei 100 € pro Jahr, es gibt aber auch kürzere und günstigere Schnuppermitgliedschaften. Zu den bekanntesten Portalen zählen homelink.de, haustauschferien.com und homeforhome.com. Tauschwillige müssen dann zunächst ein detailliertes Profil ihres Hauses erstellen mit Fotos und aussagekräftigen Beschreibungen. Danach kann man nach Herzenslust nach Angeboten suchen. Sagt einem ein Angebot zu, nimmt man Kontakt mit dem Tauschpartner auf und verhandelt mit ihm. Wer auf einem der Tauschportale angemeldet ist, kann sein Heim tauschen, so oft er will.

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Andalusien – unvergesslich und schön

690105_web_R_by_detlef menzel_pixelio.deDas Hinterland von Màlaga bietet als Alternative zum Strand schöne Wanderwege, hohe Gipfel und seltene Flora. Eine Attraktion ist natürlich Ronda“ Königin der weißen Dörfer“. on der Ponte Nueva geht der Blick durch Eisengitter in die scheinbar bodenlose Schlucht El Tajo. Bemerkenswert ist das baumeisterliche Können der
Bürger, das den mehr oder weniger senkrechten Wänden des Felsplateau von Ronda noch Platz für Terrassen, Treppen und Häuser abtrotzte. Ronda ist wirklich wunderschön, natürlich als Attraktion sehr gefragt. Von der Sonnenterrasse geht hier der Blick ins südliche Andalusien – wo die Hügel schon richtige Berge sind.

Diese sind oft sogar sehr einsam, aber weithin ein touristischer Geheimtipp. Wer nicht nur die Metropolen ansehen möchte, wie Granada; Cordoba und Sevilla, kann hier im ländlichen Andalusien Urlaub machen. Es ist das Land der Weinberge, der Olivenbaumhaine, der Wanderer und Radfahrer. Hier gibt es die rustikalen Landhotels und die Tapa-Bars. Großartige Fischgerichte wechseln sich mit sehr guten Paellas ab. Und auch hier kann man die steinernen Zeugen römischer, maurischer und christlicher Vergangenheit aufsuchen.

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