Kühlen Kopf behalten in der Sommerhitze……

121725_web_R_by_Christian Steiner_pixelio.deNun haben wir den ersehnten heißen Sommer. Da heisst es aber auch, gesund damit umzugehen. In südlichen Ländern wird tradtionell Siesta über die heiße Mittagszeit gehalten. Das Leben spielt sich dann bis in die Nacht hinein ab. Hierzulande geht das gewohnte Leben weiter, da ist man oft nicht so gut eingestellt auf hohe Temperaturen.

Gesunde stecken das weg, doch alle vertragen die Hitze nicht. Insbesondere, so warnt eine Meteorologin vom Deutschen Wetterdienst, besondere Vorsicht gilt vor Überhitzung. Dazu muss man wissen, dass der menschliche Körper mit Schweißdrüsen übersät ist. Diese funktionieren bei Kindern bis zu zweieinhalb Jahren noch nicht verlässlich. Und bei alten Menschen nimmt die Aktivität der Schweißdrüsen ab.

Ähnlich wie mit dem Schwitzen ist es mit dem Durstgefühl, auf dass sich Kinder und Senioren häufig nicht verlassen können. Dabei ist das höchste Gebot jetzt, regelmäßig trinken! Kinder vergessen es beim Spielen, wenn sie nicht darauf hingewiesen werden. Senioren sollten sich an heißen Tagen vornehmen, etwa zwei Liter am Tag zu trinken. Dabei ist besonders wichtig, regelmäßig zu trinken. Also nicht eine Flasche auf einmal, damit führt man dem Körper mehr Flüssigkeit zu, als dieser verwerten kann. Dann kann sein, dass wichtige Mineralien ausgespült werden und die Salzkonzentration im Körper stark abfällt. Das kann zu Schwindel und bei alten Menschen zu Desorientierung führen. weiter lesen »

Endlich Sommerferien – alles gecheckt?

350916_web_R_K_B_by_Andreas Morlok_pixelio.deIn einigen Ländern haben die Sommerferien begonnen, die anderen folgen bald. Wer mit dem Auto in Urlaub fährt, muss erst mal alles checken. (Laut ADAC-Reisemonitor fahren 44 Prozent der Bundesbürger mit dem Auto in Urlaub.)

Wer schnell den Kofferraum vollpackt und losdüst in Richtung Sonne, hat manchmal gleich Ärger. Die Fahr endet erstmal unfreiwillig auf dem Standstreifen, weil die Technik streikt. Mit einem gründlichen  Fahrzeugcheck, am besten in einer Fachwerkstatt, können Autofahrer schon im Vorfeld solche Pannen vermeiden.

Wenn schon Panne, woran liegt das? Zu den ärgerlichen, aber vermeidbaren Klassikern gehört die Batterie. Die meisten Autofahrer prüfen selten den Zustand der Batterie. Viele Zwangspausen werden dadurch verursacht. Ursachen können nachträglich eingebaute Verbraucher sein, etwa das Navi, oder DVD-Player für die Kinder. Um eine Tiefentladung gerade auf langen Strecken zu vermeiden, ist es ratsam, ein Ladegerät mitzunehmen. (Ein Fahrzeugcheck vor dem Urlaub hätte das Problem schon zu Tage gebracht!)

Ebenso gehört zum Check, Bremsen, Reifen, Wischerblätter usw. Denn diese sicherheitsrelevante Technik wird gerade auf langen Strecken und bei einem vollbepackten Auto stark beansprucht. Besonders wichtig ist auch die Inspektion der Klimaanlage, die ja bei sommerlichem Wetter läuft. Mindestens einmal im Jahr sollte auch der Innenraumfilter erneuert werden. Das stellt sicher, dass die Fahrzeuginsassen von Pollen, Feinstaub und Abgasen verschont bleiben.

Dann was ganz Wichtiges: Der Verbandskasten! Der sollte auf alle Fälle gründlich auf Vollständigkeit geprüft werden. Warnwesten, Ersatzlampen- und Sicherungen gehören dazu.

Dann kann es losgehen! Und gute Fahrt!

Foto: Andreas Morlok / pixelio.de

Über den Wolken…….

Das flugzeugunsterbliche Lied von Reinhard Mey besingt die grenzenlose Freiheit des Fliegens – über den Wolken. Das ist natürlich wunderbar, aber für die Wirklichkeit gibt es auch da Grenzen. Gemeint ist das Benehmen im Flugzeug. Da sollten schon gewisse Regeln eingehalten werden. Grenzenlos ist wohl nur für jemand, der allein unterwegs ist. Aber wo viele Menschen für Stunden zusammen sind, ist schon Benimm angebracht.

Gerade rechtzeitig zur Ferienzeit war eine interessante Zusammenstellung von diversen Punkten zu lesen: Da wäre die Platzwahl – Bitte vorher überlegen, was der richtige Platz ist, am Fenster, vorne, viel Beinfreiheit. Für Flugängstliche gibt es sogar die Maxime, wer vorne sitzt, hat mehr Chancen, bei einem Unglück zu überleben, das fand eine Studie der Universität Greenwich heraus. Aber ehrlich, wenn Sie Ihren Wunschplatz nicht bekommen haben, sollten Sie nicht versuchen, den Nachbarn zum Tauschen zu überreden. Das ist einfach unhöflich.

Wer sich für einen Platz vorne entschieden hat, wartet beim Einstieg ab, bis sich die hinteren Reihen gefüllt haben. So kommt jeder schneller an seinen Platz und muss nicht über die einräumenden Passagiere klettern. Aber mal ehrlich, haben Sie so viel Rücksicht schon mal erlebt? Ich nicht, auf vielen Flügen weltweit!

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Sommerurlaub zu Hause…

ferienPünktlich zu Beginn der Sommerreisezeit hat das Marktforschungsinstitut YouGov eine repräsentative Umfrage durchgeführt und die deutschen Bürger nach ihren Urlaubsplänen befragt.

Dabei kam heraus, dass jeder vierte Deutsche, nämlich 26 Prozent, zuhause bleiben. Die einen führen als Grund an:“Zu Hause ist es doch am schönsten“. Die anderen geben zu, dass sie kein Geld übrig haben für Urlaub.

Die Mehrheit allerdings plant einen Urlaub, nämlich 57 Prozent. Knapp jeder Fünfte ist allerdings noch unentschlossen.

Es wurde auch gefragt, was die Reisewilligen für den Urlaub auszugeben gedenken. Da wurde erklärt, nämlich von einem Drittel der Befragten, dass sie 5oo bis 1000 Euro für den Urlaub einplanen. Jeder F’ünfte will 1000 bis 1500 Euro ausgeben.

Na denn, schöne Ferien!

Foto: Qpictures /pixelio.de

Ein Lied – und die Linde sie blüht…….

Jedes Jahr ist es immer wieder schön, wenn die Linden blühen. Wer das auch liebt, wartet schon darauf, ob der betörende Duft der Lindenblüten schon da ist. Heute habe ich plötzlich den Duft wahrgenommen und gleich geschaut, wo die Linde stand. Es ist so, dass mich diese eigentlich sehr verbreiteten und  beliebten Bäume mit großer Freude regelrecht magisch anziehen, weil da alte Erinnerungen wach werden an eine große Linde bei meinem Elternhaus und auch an eine alte Dorflinde, die es schon lange nicht mehr gibt.

Wer kennt nicht das wunderbare Gedicht von Wilhelm Müller “ Der Lindenbaum“, das eigentlich viel bekannter ist als „Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum“. Es ist eigentlich ein sog. Kunstlied, das zum Zyklus der „Winterreise“ gehört und von Franz Schubert vertont wurde. Die „Winterreise“ ist das unbedingte Muss für jeden guten Sänger. Von Dietrich Fischer-Dieskau über Hermann Prey, Peter Schreier, um nur einige zu nennen, haben uns große Stimmen damit erfreut. Das Lied vom Lindenbaum ist ein richtiges Volkslied geworden. Auch die Bilder von berühmten alten Dorflinden oder Lindenalleen und ihre Geschichte sind ja ein Begriff. Da habe ich mich mit Vergnügen ein bisschen in Wissen über diesen wunderbaren Baum vertieft. Was zum Baum selbst: Es gibt 20 bis 45 Arten der Linde, die meist in gemäßigten bis subtropischen Gebieten wachsen. Hier in Mitteleuropa gibt es hauptsächlich zwei Arten, die Sommer- und die Winterlinde. Die Linde erreicht eine Höhe von 15 bis 40 Metern, hat einen Stammdurchmesser bis zu 1,8 Metern und kann bis 1000 Jahre alt werden!  Siehe oben, die berühmten alten Dorflinden. weiter lesen »

Mittsommer – Sonnenwende

Bald haben wir den längsten Tag und die kürzeste Nacht erreicht. Gerade jetzt ist der Sternenhimmel besonders schön. Gerne bleibt man ja auch jetzt an den milden schönen Sommerabenden auf der Terrasse mit kühlem Wein oder Bier oder im Park sitzen und genießt, dass man draußen sein kann. Aber auch am Tage gibt es etwas Besonderes: Die Sonne erklimmt den Zenit ihrer Jahreslaufbahn. Genau um 13.28 Uhr Sommerzeit passiert sie am 21. Juni den Sommerpunkt, der ihren Eintritt in das Tierkreiszeichen Krebs markiert. Darum heißt es auch: der Wendekreis des Krebses. Noch am 21. Juni abends wechselt die Sonne in das Sternbild Zwillinge.

Interessant zu wissen ist, wie in Deutschland der längste Tag ist. Ich habe nachgelesen: in Hamburg dauert der längste Tag 17 Stunden und drei Minuten, in Leipzig 16 Stunden und 37 Minuten, in München 16 Stunden und fünf Minuten. Da sich unsere  Zeitrechnung nach einer fiktiven mittleren Sonne richtet, erfolgt der früheste Aufgang der wahren Sonne bereits am 16. und ihr spätester Untergang erst am 25.Juni. Das wird Zeitgleichung genannt.

Mit Einbruch der Dunkelheit erstrahlt im Juni Venus als Abendstern am Westhimmel. Auch Mars, allerdings nicht so auffällig wie Venus, kann in der ersten Nachthälfte beobachtet werden. Der dritte Planet ist Saturn, auch in der ersten Nachthälfte zusehen. Für Fachleute und Hobby-Astronomen gäbe es sicher noch viel mehr Interessantes am Sternenhimmel zu sehen.

Es gibt auch natürlich viele Bräuche zur Sommersonnenwende oder auch am 24.Juni, Johannnisnacht.

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Die leckeren Eiswaffeln – woher kommen sie?

467108_web_R_by_Andreas Dengs_pixelio.deEin Eis ohne Hörnchen ist wie ein Sommer ohne Sonne, so sagen viele zu Recht. Da kommt eine interessante Berichterstattung gerade recht: Was vielen gar nicht bekannt ist, ein Familienunternehmen aus Hamm liefert seit über 100 Jahren die knusprigen Waffeln – sogar nach Finnland.

Im Jahre 1913 wurde die Firma von Fritz Jaspert gegründet und ist immer noch in Familienbesitz, in der dritten Generation. Dazu sagt die Familiensaga, dass sich Fritz Jaspert als 18-jähriger in die USA aufmachte. In New York traf er auf die ersten Eiswaffeln, die 1903 von einem Italiener erfunden wurden. Als er nach Hamm zurückkam, begann er 1913 Waffeln zu backen zum Eis schlecken. Sein Sohn entwarf später ein Firmenlogo, an dem seit 1940 nichts verändert wurde.

Es duftet schon gut nach Gebackenem, wenn man die Produktionsräume betritt. 230 000 Waffeln werden pro Stunde produziert. Da sind die Spitztüte ohne Rand, großes Karo, die Wellrandtüte Corona, die Rieseneiserkuchentüte, die Formen Olympia, Carolin, Elke, Heidi und noch viel mehr.

Eine Eiswaffel muss knusprig, stabil sein und eine feine Krume besitzen. Und natürlich vor allem unten dicht sein. „Industriewaffeln haben kein Herz“, so erklären die Inhaber, Dirk und Ulf Jaspert, beim Gang an den 34 Maschinen vorbei. Es gibt Großhersteller, die ausschließlich für Gefrierbetriebe, wie Langnese oder Schöller, herstellen. Dazu muss man wissen, dass gerollte Waffeln mit ihrem zackigen Rand da, wo sich die Teigschichten treffen, eine kleine V-förmige Einbuchtung bilden – genannt das Herz. Industriewaffeln haben einen glatten  Rand, da sie maschinell befüllt werden.

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