Kategorie ‘allerlei’

Wer weiss denn sowas?

Es gibt kuriose und lustige Begriffe in vielen Ländern, die sich einfach nicht ins Deutsche übersetzen lassen!

In Italien sagt man „Gattara“ – und zwar bezeichnet das eine alte Frau, die sich leidenschaftlich gerne um Katzen kümmert. Miau!

Dann gibt es   in Schweden die „Sambo“, das ist ein Paar, die nicht verheiratet sind, aber in einer festen Beziehung leben. Die Silbe „sam“ bedeutet zusammen, die Endung „bo“ steht für Bewohner.

In Ungarn sagt man „Tizoraizni“ – Da in Ungarn gern gegessen wird, hat auch das Frühstück eine große Bedeutung. Das genießt man in Ungarn sogar gerne zweimal. Die doppelte Frühstücks-Freude hat sogar ihren eigenen Begriff – Tizoraizni.

In Estland wird auch gerne in die Sauna gegangen – Die Person, die den Saunadampf erzeugt, indem sie Wasser auf die heißen Steine kippt, ist der oder die „Leiliviskaja“.

In Amerika sagt man „Tan Line“ – das ist der sichtbare Übergang von gebräunter zu weißer Haut. Wer sich auch bei uns viel in der Sonne aufhält, kennt das auch, nur bei uns heißt es nicht „Tan Line.

Foto: by-by-sassie / pixelio.de

Vielerlei Maibräuche……..

Alles blüht und grünt, das Wetter ist meist warm und schön. Obwohl eine alte Bauernregel sagt:“Mai kühl und nass, füllt dem Bauern Scheun`und Fass.“ Gerade für die Zeit vom 30.April und dem 1. Mai gibt es nicht nur in Deutschland, sondern auch in fast ganz Europa viele verschiedene Maibräuche. Diese sind nicht nur von Region zu Region, sondern oft von Dorf zu Dorf verschieden. Alle sollen das Ende des Winters und den Beginn des Frühlings symbolisieren.

Schon die alten Kelten haben uns viele Bräuche vererbt, so auch Maibräuche. So war die Nacht vom 30. April bis zum 1.Mai das zweithöchste Jahresfest der Kelten: Beltene. Es war dem Heiler, Licht- und Fruchtbarkeits-Heros Belenus geweiht. Es wird heute noch beispielsweise in Schottland groß gefeiert. Das werden nicht nur Liebhaber schottischer Highland-Sagas wissen! Schon damals soll es einen Maibaum mit grünem Wipfel gegeben haben.

Heute werden noch in vielen Orten (leider ist auch dieses Brauchtum lange eingeschlafen, allmählich kommt es wieder mehr ins Bewusstsein) große Maibäume, meist Fichten, ohne Äste, aber mit dem grünen Wipfel aufgestellt. In Bayern gibt es die wunderschönen Ortsmaibäume, die das ganze Jahr stehen bleiben.

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