Kategorie ‘allerlei’

Rot steht für die Liebe…

Es gibt mal wieder eine neue Studie – Forscher befragten Menschen, welche Gefühle sie mit welcher Farbe verbinden. Dabei stellte sich heraus, dass man sich    weltweit einig ist – Rot steht für die Liebe, aber auch für Ärger, Geld sorgt für Freude und Braun löst eher wenig Gefühle aus.

Wissenschaftler der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz befragten im Rahmen einer internationalen Studie über Farb-Assoziationen 4600 Menschen aus 30 Nationen auf sechs Kontinenten. Diese mussten 12 Farben jeweils bis zu 20 Gefühlen zuordnen. Daraus bildeten die Forscher einen nationalen Mittelwerte. Diese wurden dann mit dem weltweiten Durchschnitt verglichen, so wird erläutert. Laut den Wissenschaftlern hat es so eine umfangreiche Studie zuvor noch nie gegeben.

Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin „Psychological Science“ veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass neben den weltweiten Übereinstimmungen auch nationale Besonderheiten auftreten. Beispielsweise, so wird erklärt, wird Weiß in China mehr mit Trauer verbunden als anderswo. So wie Lila in Griechenland. Die Unterschiede sind auch größer, je weiter die Länder entfernt sind. Zudem, so wird erläutert, kommt es auch auf sprachlichen Unterschiede an. Sogar das Klima kann eine Rolle spielen. Laut den Forschern wird die Farbe Gelb in Ländern mit wenig Sonnenschein mehr mit Freude verbunden als in anderen. Es gäbe auch noch andere Einflussfaktoren, die müssten noch geklärt werden.

Foto: bagal / pixelio.de

Beliebt – Burger in jeder Variation………

Kaum eine andere Speise aus den USA hat in den vergangenen Jahren so große Beliebtheit errungen wie der Burger. In vielen Supermärkten gibt es inzwischen alles, was man für einen Burger braucht.

Doch seit dem bekannt wurde, wie die Zustände in den großen Schlachtbetrieben sind, wird viel umgedacht. Manche sind sogar ganz vom Fleisch abgekommen aus Solidarität. Aber wer seine Burger liebt, setzt auf hochwertiges Fleisch oder vegetarische oder gar vegane Alternativen. Ein Fachmann rät, dass besonders drei Dinge beim Burger entscheident sind: die Soße, das Bun und natürlich das sog. Patty selbst. Dafür sollte der Burger-Freund aber stets zu bestem Rindfleisch greifen, erläutert er.

Nicht Burger-Fachleute fragen sich, was ist mit den Begriffen gemeint? Das „Bun“ sind die beiden Brötchenhälften, die typisch für den Burger sind. Die Patties, also das Fleischstück, kann man, wie man will, aus frischem Hackfleisch formen. Es gibt natürlich auch fertige Patties zu kaufen, das spart Arbeit. Aber auch hier sollte man auf Qualität achten. Bei der Zubereitung kann man eigentlich nichts falsch machen. Einfach den Grill für hohe und direkte Hitze vorbereiten und die Patties drauflegen. Das dauert ungefähr 1,5 bis 2 Minuten. Dann mit Pfeffer und Salz würzen. Das Fleisch die gleiche Zeit geben und fertig, so wird erklärt. Für das Brötchen gibt es verschiedene Vorlieben. Der Klassiker ist immer noch das Sesam-Bun. Bei der Soße  kann man nach Belieben zu Ketchup und Senf oder einer würzigen BBQ-Soße greifen. Zum Schluß noch das Gemüse, also Salat, Tomaten, Zwiebeln und Gurken drauf.

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Barfußlaufen – ist gesund und erholsam –

Barfußlaufen ist im Trend – Was in alten Zeiten gang und gäbe war, meist auch aus Armutsgründen – ist wieder in. Schon der Pfarrer Kneipp hat seinerzeit Barfußlaufen in seine Gesundheitslehren eingeflochten.

Ob am Strand, im Park oder Garten, im Sommer sollte man oft barfuß gehen. Idealerweise frühmorgens über eine Wiese, wer das möglich machen kann.

Das fühlt sich nicht nur gut an, sondern ist auch gesund. Denn unsere Füße werden meist stiefmütterlich behandelt, dabei leisten sie täglich   Schwerstarbeit. Außerdem werden sie meist in viel zu enge Schuhe gequetscht, womöglich noch mit hohen Absätzen. Zudem liegen an den Füßen viele Nerven, die das Barfußlaufen zum Erlebnis für die Sinne machen.

Das lässt sich besonders intensiv auf Barfußpfaden erfahren. Durch die ungewohnten Reize lernt man, seine Füße neu zu spüren. Diese Barfußpfade gibt es inzwischen sehr viele. In Köln gibt es beispielsweise einen kleinen Barfußpfad, wo man in unterschiedlichen Feldern barfuß vorwärts tasten kann. In Neuss, so war zu lesen, kann man sich in eine idyllische Flußaue begeben. Im sog. Neusser Hochzeitshain sind 18 sog. Erlebnisstationen angelegt, wo man barfuß was für die Gesundheit tun kann. Das soll, wie erklärt wird, Geist und Körper Erholung verschaffen.

Wer wissen möchte, wo es in seiner Nähe so etwas gibt, kann ruhig mal googeln. Da findet sich sicher was. Denn wer hat schon eine Wiese für sich?

Foto: Dorothea Jacob / pixelio.de.

Geschenke zur Einladung?

Man weiß ja, Geschenke erhalten die Freundschaft! Erstes sind sie eine Geste der Wertschätzung und zweitens wird erwartet, dass der Gast etwas mitbringt. (Dazu muss ich sagen, dass meine engsten Freunde und ich uns darauf geeinigt haben, nichts in diesem Sinne zu machen!) Aber im Normalfall ist das schon üblich.

Der „Allrounder“ ist der Blumenstrauß, das geht immer. Aber auf keinen Fall einen von der Tankstelle, da sollte man schon in einen Blumenladen gehen. Aber welche Blumen? Rote Rosen besser nicht, auch Lilien oder Calla, das ist ja Grabschmuck. Wie viel Geld man dafür ausgibt? Man sollte eher nicht so hoch und  wuchtig ansetzen, sonst fühlt sich der Gastgeber zu sehr verpflichtet, sich zu revanchieren. Wichtig ist, dass die Geste zählt. Zum Verzehr geeignete Mitbringsel sind auch gut geeignet, eine besondere Süßigkeit oder eine Flasche Wein. Da muss man aber vorsichtig sein, wenn man es mit einem Weinkenner zu tun hat! Empfohlen wird von den Experten für Benimm, im Zweifelsfall Erkundigungen bei der Familie des Beschenkten einzuziehen. Wenn man einen Gutschein schenkt, für ein besonderes Geschäft, tritt da aber die Frage auf, wie hoch man ansetzt. Das kommt dann auf den Bezug zu der beschenkten Person an.

Da wird noch ein besonderes Geschenk empfohlen, dass ich sehr wertvoll finde: Zeit! Geschenkte Zeit ist heute von größtem Wert. Einem gestressten jungen Elternpaar für einen Tag die Kinder abnehmen, einen Ausflug organisieren, oder ganz einfach das Fahrrad reparieren, usw. – Es kommt natürlich darauf an, wie eng man befreundet ist. Aber mit solchen Gesten bringt man die Freundschaft womöglich besser zum Ausdruck als mit teuren Sachgeschenken.

Foto: bagal / pixelio.de

Du oder Sie – spielt das überhaupt noch eine Rolle?

Die Regeln für die Anrede haben sich die letzten 10 – 15 Jahre sehr geändert. Das liegt auch an der Digitalisierung und vielen ist es nicht mehr so wichtig. Das Du steht für Nähe, Vertrautheit, Bindung. Das Sie steht für eine gewisse Neutralität und Distanz. Früher sagte man:“ Du Esel“ sagt sich leichter als „Sie Esel“.

Im Berufsleben ist es einfach, der hierarchisch Höhere, also Chef oder Chefin bietet das Du an, nie umgekehrt. Was ich aber seit Jahren feststelle, in den jungen Unternehmen, Start ups mit modernen schnellen Produkten sowie Branchen, die von der agloamerikanischen Unternehmenskultur dominiert werden, ist die Angleichung an das englische You, also das Du völlig normal. Man sollte nur nicht, wenn man neu in ein Unternehmen kommen,wo man das Du vermutet, gleich mit der Tür ins Haus fallen. Erst mal horchen, wie die gängige Praxis ist.

Im Kundenkontakt empfehlen die Benimm-Experten, anfangs das umstandslose Du vermeiden. Am besten lässt man erst das Gegenüber sprechen und achtet, wie von dort aus gesprochen wird. Ein Sonderfall ist, wenn man mit jemand privat per Du ist, dann aber beruflich mit ihm zu tun hat. Da kann man es so handhaben, dass man vorübergehend zum Sie überwechselt. Das ist gerade im öffentlichen Auftreten eine Frage des Respekts.

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Achtung! – Sprays vor der Sonne schützen…

Sprays sollte man im Sommer vor der Sonne schützen, sonst droht Explosionsgefahr! Besonders im Auto kann es gefährlich werden. Denn im Sommer heizt sich der Innenraum des Autos schnell auf, er kann  bis zu 70 oder  80 Grad heiß werden. Der Auto Club Europa (ACE) rät deshalb dingend, Spraydosen möglichst nicht im Auto aufzubewahren. Wenn sie doch mitgenommen werden müssen, sollte man sie beispielsweise im Handschuhfach aufbewahren.

Wer Deo oder Insekten in Pumpsprayflaschen aus Plastik mitnehmen will, sollte sich ebenso verhalten. Das erklären die Experten so, wenn der Druck in der Flasche steigt, kann sich der Verschluss lösen und der Inhalt auslaufen. Es wird gewarnt, dass der Verschluss sogar wie ein Geschoss aus der Flasche schiessen kann. Es wird auch zur Vorsicht mit Desinfektionsmitteln mit Alkohol gewarnt. Je nach Zusammenstellung können sie sich leicht entzünden. Das kann man schon auf den Etiketten sehen, da stehen Warnhinweise drauf. Also diese auch besser nicht in Sonne und Hitze kommen lassen.

Jetzt in Corona-Zeiten wird allgemein empfohlen, im Auto vor der Fahrt Lenkrad, Armaturenbrett und Gangschaltung zu desinfizieren. Dazu wird geraten, es nur bei guter Belüftung zu machen. Am besten ein Einmaltuch außerhalb des Autos besprühen und dann innen die Flächen abwischen. Auch hierbei gilt die Warnung, egal ob Sprays oder Pumpsprays kühl und aus der Sonne aufzubewahren, also besser nicht im Auto!

Foto: Harry Hautumm / pixelio.de

Ein Geburtstag – 70 Jahre Taschenbuch…..

Preiswerte Weltliteratur zu kleinen Preisen – Das erste Taschenbuch erschien  vor 70 Jahren, am 17.6.1950 im Rowohlt-Verlag. Die Premiere war für 1,50 D-Mark zu haben, inklusive Zigarettenwerbung. Das erste Taschenbuch war Hans Falladas „Kleiner Mann, was nun?“. Zeitgleich kamen „Am Abgrund des Lebens“ von Graham Green,  das unsterbliche „Dschungelbuch“ von Rudyard Kipling und „Schloß Gripsholm“ von Kurt Tucholsky auf den Markt.

Das neue Format kam gut an: Jedes Buch startete mit einer Auflage von 50 000 Exemplaren. Dann folgten bis Mitte Oktober weitere acht Bände, damit waren schon 620 000 Bücher abgesetzt. Im März 1952 gab es dann die legendären „rororo“ Bände mit einer Gesamtauflage von drei Millionen Stück. Der Grund, warum es so billig war, es steckte im Buch eine Werbeseite. Das rief Anstoß bei den konservativen Lesern hervor. Dann störten sich etliche daran, dass das Taschenbuch nichts Edles an sich hatte, man konnte mit ihm nicht im Bücherschrank angeben.

Das bunte Novum kam dann aus den USA.  Der Sohn von Ernst Rowohlt entdeckte die „Pocketbooks“, die sich damit Chancen auf dem deutschen Buchmarkt etablieren konnten. Mit der Taschenbuch-Produktion zogen die meisten Verlage nach, weil diese günstig gedruckt werden konnten. Das Taschenbuch ist immer noch billiger als ein gebundener Band. In den vergangenen Jahren hatte, so der Börsenverein des Deutschen Buchhandels seinen höchsten Umsatzanteil in der Belletristik, dann in Sozialwissenschaften, Recht und Wirtschaft.

Foto: Almut Nitzsche / pixelio.de

 

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