Kategorie ‘allerlei’

Die Geschichte des Geldes….

Sehr interessant war, was ich kürzlich las. Das meiste ist ja geläufig, aber manches war mir auch neu.

Unsere Altvorderen waren auf Tauschhandel angewiesen, als Geld noch unbekannt war. Wer also Getreide übrig hatte beispielsweise, aber kein warmes Fell für den Winter hatte, tauschte eins gegen das andere. Aber das funktionierte nicht immer.

So dachten die Menschen über ein Tauschmittel nach, das brauchbar war. Archäologen haben Muschelschalen, Schneckengehäuse und Feuersteine aus der Zeit vor Tausendjahren gefunden. Sie reihten diese Zahlungsmittel an Schnüren auf.

Als man in Europa schließlich Gold und Silber entdeckte, begann man, diese Edelmetalle als Zahlungsmittel zu nehmen. Um zu wissen, wieviel so ein Stück Gold wert war, hat man es erst abgewogen. Die ersten Münzen wurden dann vor 2.700 Jahren in der heutigen Türkei geprägt. Diese Münzen hatten immer das gleiche Gewicht. Der Wert wurde mit einem Stempel aufgedrückt. Diese Zahlungsweise übernahmen auch die Römer. Man hat auch schon manche Münze aus der Römerzeit gefunden.

Erst viel später kam das Papiergeld dazu. Vor rund 400 Jahren fingen die Menschen an, ihre Münzen zu Banken zu bringen, um sie dort verwahren zu lassen. Als Quittung gab man einen Zettel aus, auf dem der Wert vermerkt war. So wurden die Banknoten erfunden. Wie sich herausstellte, war so ein Papier viel leichter als Münzen. Darum setzte sich das als Zahlungsmittel durch.

Heute wird sogar nicht immer mehr mit Bargeld bezahlt. Der Wert wird von einem Konto abgebucht und einem anderen gutgeschrieben. So existiert das Geld dabei nur virtuell.

Foto: Astrid Götze-Happe / pixelio.de

 

Ein Geburtstag – Die Waldorfschule wird 100 Jahre alt

Vor hundert Jahren gründete Rudolf  Steiner zusammen mit Emil Molt die erste Waldorfschule in Stuttgart. Da Emil Molt eine Zigarettenfabrik besaß, war die Schule erst nur für die Kinder der Arbeiter gedacht. Aber eigentlich war es auf der neuen Schule egal, woher die Kinder kamen. Die Hauptsache war: Sie lernten zusammen.

Die Idee war und ist, dass hier nicht das Prinzip der Auslese herrscht, also gute Schule werden versetzt und schlechter bleiben sitzen. Aber hier bleibt niemand sitzen! Hier wird jeder Schüler und jede Schülerin gefördert, bis das Fach sitzt. Denn es geht hier nicht darum, was die Gesellschaft will, sondern was gut für das Kind ist. Je besser hier das Kind ist, kann es auf der Waldorfschule bis zum Abitur jeden Abschluss schaffen.

Auf Waldorfschulen werden nicht nur die üblichen Fächer unterrichtet, sondern, was die Schule auch besonders ausmacht, es wird großer Wert auf Kunst und Handwerken gelegt. Da gibt es dann auch Gartenbau, Schreinern oder Steinmetzen. Es gibt große Gärten für Gemüse und Zierpflanzen. Auch werden Insektenhotels angefertigt.

Ein außergewöhnliches Schulfach gibt es noch: Eurythmie. Das ist eine Bewegungskunst, die Musik mit Sprache und Bewegung verbindet. Buchstaben werden mit Bewegung verbunden. So können die Kinder, das ist aber freiwillig, oft ihren Namen tanzen.

Dann ist außerdem etwas anders – Lernen in Epochen. Drei bis vier Wochen beschäftigt sich beispielsweise eine Klasse jeden Morgen intensiv mit einem Thema, etwa Mathe. Diese Stunden in wenigen Wochen entsprechen den Stunden, die sonst über ein ganzes Jahr verteilt sind.

Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

 

Die lebenswertesten Städte der Welt

Wie jedes Jahr wurde auch diesmal wieder ein Ranking erstellt, welche Städte die meiste Lebensqualität bieten.

Dafür wurden 140 Städte ausgewählt und nach bestimmten Kriterien begutachtet. Das waren Lebensqualität, Kriminalitätsrate, Gesundheitsversorgung, Kulturangebote, Umweltsituation, Schulsystem und Infrastruktur. Erstmals wurden in diesem Jahr auch die Folgen des Klimawandels berücksichtigt.

Das Ranking für die ersten 10 Städte: 1. Platz – Wien mit 99,1 von 100 Punkten. 2. Melbourne, 3. Sydney, 4. Osaka, 5. Calgary, 6.Vancouver, 7. Toronto, 8. Tokio, 9. Kopenhagen, 10. Aidelaide.

Deutschlands lebenswerteste Stadt ist München. Auf den letzten Platz im Ranking kam Damaskus.

Foto: Cornerstone / pixelio.de

 

 

Herbst – Kirmeszeit

Besonders jetzt im Spätsommer und dann im Herbst ist die Zeit der Volksfest und Kirmesveranstaltungen. Viele dieser Feste haben Kult, wie die Granger Kirmes, natürlich das Oktoberfest, oder im Rheinland Pützchens Markt, um nur einige zu  nennen, die mir gerade einfallen.

Darüber hinaus hat fast jeder Ort, ob groß oder klein, seine Herbstkirmes oder sein Volksfest. In den verschiedenen Regionen gibt es auch eigene Begriffe im jeweiligen Dialekt dazu, wie beispielsweise Kerwe.

Da habe zu diesem Thema einige interessante Fakten gelesen: Was viele nicht wissen, das Lullusfest in Bad Hersfeld gilt als das älteste Volksfest Deutschlands. Erstmals wurde im Jahre 852 zu Ehren des Mainzer Erzbischofs ein Kirchenfest gefeiert. Das gibt es noch heute.

Das Münchner Oktoberfest ist natürlich das bekannteste. Es wird inzwischen auf der ganzen Welt imitiert – so in Kanada (habe ich selbst mitgemacht), Brasilien oder Namibia. Meines Wissens leben in diesen Ländern viele Deutsche oder Nachkommen von Auswanderern. Und Namibia war ja mal deutsche Kolonie. Eine der beeindruckensten Kopien findet man im chinesischen Quingdao, dort wird schon im August gefeiert. Der Unterschied ist, dass hier vier statt der sechs Millionen Gäste wie in München kommen. Das ist doch aber schon eine ganze Menge!

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Es ist Sommer……

Es ist Sommer und man kann die Sommertage und besonders auch die Sommernächte genießen. Lauschig und draußen, ob in den Biergärten, zuhause auf der Terrasse oder bei den vielen Festen und Open-air-Konzerten. Ein spritziger kalter Wein oder ein süffiges Bier darf nicht fehlen.

Da waren einige schöne Anmerkungen zu lesen, was es mit den Sommertagen- und nächten so auf sich hat. Das skandinavische Mittsommerfest wird zwischen dem 20. und 26. Juni gefeiert. Da gab und gibt es so einige Bräuche, etwa den in Finnland. Da beugten sich früher als Frau unbekleidet über einen Brunnen, um im Wasser den zufkünftigen Bräutigam zu erblicken. Noch heute legen sich die jungen Mädchen traditionell sieben gepflückte Blumen unters Kopfkissen, damit sie ihren Zukünftigen im Traum sehen können.

Was für Frühaufsteher – Das Ende einer Sommernacht verkündet bei uns der Gartenrotschwanz. Er beginnt schon 80 Minuten vor Sonnenaufgang zu zwitschern. 40 Minuten später singt der Zaunkönig. Wenn man den Buchfinken hört, ist die Sonne in zehn Minuten das.

Ein Sommertag ist laut dem Deutschen Wetterdienst meteorologisch ein Tag, an dem die Temperatur 25 Grad oder mehr erreicht. Fällt die Temperatur zwischen 18 und sechs Uhr nicht unter 20 Grad, spricht man nicht von einer Sommer- sondern von einer Tropennacht. Aber die meisten Messstationen ermitteln davon durchschnittlich weniger als eine im Jahr.

An der deutschen Küste kann man Sommernächte deutlich kürzer genießen als im Süden des Landes. Am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres, beträgt der Unterschied sogar eine Stunde!

Sommernachtsdüfte – Einige Sommerblumen blühen nur im Dunklen oder riechen dann besonders gut. Da sind beispielsweise die Gemeine Nachtkerze mit ihren gelben Blüten oder die Mondviole. Ihr Geruch und ihre helle Farbe locken nachts Insekten wie Motten zum Bestäuben an.

Foto: Florian Schmilinsky / pixelio.de

 

 

Bunt, bunt bunt sind alle meine Kleider…

Wer kennt nicht das alte Kinderlied? Da gibt es außerdem so allerlei über bunte Farben usw. zu wissen. Interessante Fakten waren zu lesen –

Forscher haben auch das untersucht: Rund zwei Millionen Farbtöne kann das menschliche Auge unterscheiden! Dafür gibt es drei verschiedene Arten von Lichtsinneszellen. Das grundsätzlich mögliche Farbspektrum, das durch das Mischen der Grundfarben Rot, Blau und Grün entsteht, enthält sogar übr 16 Millionen Nuancen, unglaublich!

Manche Menschen hören Töne, wenn sie Farben sehen. Auch das haben Forscher herausgefunden, in den Niederlanden. Vielleicht ist die Erklärung für diese sog. Synästhesie das Erbgut. Es legt fest, wie sich Nervenzell-Fortsätze vernetzen. Seltene Arten dieser Gene könnten ungewöhnliche Verästelungen bewirken.

Wer Angst vor Spinnen hat, sollte zu Hause grüne Gegenstände oder Wände vermeiden. Auch darüber haben Wissenschaftler geforscht – Laut einer Studie der Uni von Cincinnati (USA) mit Wolfsspinnen sind diese zwar farbenblind, reagieren aber auf Grün. Das ist neben Ultraviolett die einzige Farbe, die sie wahrnehmen.

Früher wurde häufig die Farbe Blau als Grün-Nuance beschrieben. Da hat beispielsweise ein deutscher Sprachforscher festgestellt, dass es in vielen alten Sprachen kein Wort dafür gab. So ist beispielsweise bei dem antiken Dichter Homer das Meer nicht azurfarben oder türkis, sondern weindunkel.

Pink ist teuer – Für Frauen sind Dienstleistungen wie Wäschereinigung, also auch pinkfarbene Blusen etc. oft teurer als für Männer. Das hat die Antidiskriminiersstelle des Bundes herausgefunden. Auch etliche rosafarbene Pflegeprodukte sind teurer, das erklärt die Verbraucherzentrale Hamburg. Obwohl sie sich weder inhaltlich noch funktional von etwa blauen unterscheiden.

Foto: Stephanie Lautenschläger / pixelio.de

 

Wer weiss denn sowas?

Es gibt kuriose und lustige Begriffe in vielen Ländern, die sich einfach nicht ins Deutsche übersetzen lassen!

In Italien sagt man „Gattara“ – und zwar bezeichnet das eine alte Frau, die sich leidenschaftlich gerne um Katzen kümmert. Miau!

Dann gibt es   in Schweden die „Sambo“, das ist ein Paar, die nicht verheiratet sind, aber in einer festen Beziehung leben. Die Silbe „sam“ bedeutet zusammen, die Endung „bo“ steht für Bewohner.

In Ungarn sagt man „Tizoraizni“ – Da in Ungarn gern gegessen wird, hat auch das Frühstück eine große Bedeutung. Das genießt man in Ungarn sogar gerne zweimal. Die doppelte Frühstücks-Freude hat sogar ihren eigenen Begriff – Tizoraizni.

In Estland wird auch gerne in die Sauna gegangen – Die Person, die den Saunadampf erzeugt, indem sie Wasser auf die heißen Steine kippt, ist der oder die „Leiliviskaja“.

In Amerika sagt man „Tan Line“ – das ist der sichtbare Übergang von gebräunter zu weißer Haut. Wer sich auch bei uns viel in der Sonne aufhält, kennt das auch, nur bei uns heißt es nicht „Tan Line.

Foto: by-by-sassie / pixelio.de

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