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Winter am Bodensee….

Dbodensee1-150x86er Bodensee, beliebtes und wunderschönes Reiseziel, hat auch im Winter viel zu bieten. Was viele gar nicht wissen, es ist nicht nur im Sommer dort sehr schön! Auch im Winter ruht die Schifffahrt nicht, man kann per Fähre oder Katamaran (sehr zu empfehlen) überall hin gelangen.

Gerade fiel mir eine schöne Reiseempfehlung in die Hand, die möchte ich gleich weitergeben. Es gibt sehr sehenswerte Weihnachtsmärkte rund um den See. Wer kurz entschlossen ist, kann diese besuchen, es lohnt sich! Aber auch sonst ist durchaus im Winter was zu sehen.

Wer jetzt mit dem Katamaran in Friedrichshafen ankommt, den führt der Weg direkt auf den Weihnachtsmarkt. Gleich am Zeppelin-Museum beginnt er am Hafen. (Übrigens ist das Museum zu jeder Zeit einen Besuch wert, aus eigenem Erleben nur zu empfehlen!). Schöne geschmückte Holzbuden begrüßen den Besucher, kleine Lichter zu Tausenden sind in den Bäumen angebracht. Am Ufer entlang führt der Weg zum Schloss. Hier ist der Advent im Schlosshof des Herzogs von Württemberg mit Glühwein aus eigenen Trauben präsent.

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Neue Exoten – Superfood…

Fitter, leichter, gesünder- viele Menschen setzen zunehmend auf bisher wenig bekannte Nahrungsmittel. Superfood – ein moderner Ausdruck für gesunde Ernährung, besonders betrifft das pflanzliche Nahrungsmittel. Vor allem sind exotische Früchte, Kerne und Samen in. Sie gelten als besonders nährstoffreich und enthalten viele Vitamine und andere gesunde Stoffe.

Da gibt es Acai, Aronia, Baobab, Edamame, Goji, Jackfrucht und Chia-Samen. Auch Algen wie Spirulina und Matcha. Allerdings muss man bedenken, dass sie im Vergleich zu regionalem Obst und Gemüse aufgrund ihrer Herkunft aus fernen Ländern eine deutlich längere Reise zurücklegen. Zum  Einsatz kommt Superfood unter anderem bei Detox-Kuren. Da geht es vor allem darum, so erläutern die Experten, den Körper zu entgiften und den Stoffwechselorganen eine Auszeit von stark säure-, fett- und zuckerhaltiger Nahrung zu gönnen.

Nun eine Auswahl aus den exotischen Früchten: Acai- die gesunde Palmbeere. Sie ähnelt der Heidelbeere, es gibt sie auch als Pulver, Saft und Fruchtauftrich. Baobab-Supperfood aus Afrika. Das ist die Frucht vom afrikanischen Affenbrotbaum. Das Fruchtfleisch wird zu Saft oder Pulver für Smoothies und Quarkspeisen verarbeitet. Jackfrucht – (siehe Foto) Diese ist schon eher bekannt. Sie ist grün, gelb oder braun. Es gibt sie in der Dose – roh, gegart, salzig oder süß eingelegt und getrocknet. Für Desserts und Chips geeignet. Die großen Kerne werden außerdem zu Mehl gemahlen. Edamame: Das sind junge, unreif in der Schote geerntete Sojabohnen. Sie schmecken nussig-süsslich, als Snack, Suppe oder Pürree zu verwenden. Die Hülse ist nicht essbar. Schwarze Sapote. Schokoersatz, da sie wie Schoko-Pudding schmeckt. Sie sieht wie ein Apfel aus und hat ein cremiges Fruchtfleisch. Je reifer, desto brauner ist sie. Man kann sie wie eine Avocado löffeln oder fein mixen für Shakes oder Quarkspeisen.

Foto: Janusz Klosowski / pixelio.de

 

Advent – Adventsbräuche in Europa

In Deutschland ist der Advent die Zeit der Lichter und Kerzen, Adventsschmuck in Stadt und Land. Auch in den Wohnungen wird adventlich geschmückt, die meisten haben einen Adventskranz oder ein Gesteck mit Tannenzweigen. In vielen Familien wird noch (oder wieder) gebacken, gebastelt und auch gesungen. Ein alter Brauch ist, am Barbaratag (4.12.) nicht nur den Kindern was Süßes in die Schuhe zu stecken, sondern auch Kirschzweige von draußen zu holen in die warme Wohnung. Es ist schön, wenn sie dann zu Weihnachten blühen. Dann kommt am 6.12. der Nikolaus, das wird auch überall begangen.

Da ist man doch mal neugierig, wie wohl die anderern Europäer Advent feiern. Es gibt da so viele verschiedene Bräuche, landestypisch. Eine kleine Auswahl, was ich gelesen habe. Vieles ist auch bekannt, wird aber bei uns meist nicht begangen.

England: Im Advent werden die Wohnungen mit Girlanden dekoriert und die Weihnachtskarten werden an Wäscheleinen, die quer durchs Zimmer gespannt werden, mit Klammern angehangen. Das haben sich manche hier bei uns auch abgeguckt. Unverzichtbar ist, einen Mistelzweig über einer Tür aufzuhängen. Das hat eine lange Tradition, denn Mistelzweige sind ein Symbol für Frieden. Wenn sich früher zwei Feinde unter einem Mistelzweig trafen, umarmten sie sich. Heute wird der Brauch auch so abgewandelt, wenn sich ein junges Pärchen unter dem Mistelzweig an Weihnachten küsst, werden sie heiraten. Dieser Brauch hat sich hier in Deutschland auch eingebürgert.

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Sesamstraße hat Geburtstag – 50 Jahre

Der, die, das, / Wer, wie, was /Wieso, weshalb, warum… Wer nicht fragt, bleibt dumm. Diese Zeilen kann jeder mitzeigen, egal, ob Kinder oder Erwachsene, die das an ihre eigene Kindheit erinnert. Klar, das ist das Lied der Sesamstraße!

Die Idee für die Sesamstraße hatten Fernsehmacher aus USA. Ernie, Bert, das Krümelmonster un die anderen Figuren hat sich Jim Henderson ausgedacht. Er hat später auch die Muppet Show erfunden. Die Sendung lief am 10.Novemer 1969 zum erstenmal im amerikanischen Fernsehen. In Deutschland fanden viele Leute, dass die Sesamstraße zu verrückt für deutsche Kinder ist. Schließlich strahlten einige deutsche Sender die amerikanische Sendung dann doch aus – in deutscher Übersetzung. Zum ersten Mal am 8. Januar 1973. Ich erinnere mich noch sehr gut, dass ich mit meinem damals 4-jährigen Sohn von Anfang an begeisterter Zuschauer war.

Später wurde dann eine eigene Sesamstraße in Deutschland produziert. Es kamen auch  neue Figuren dazu, die es in Amerika nicht gibt: Samson und Tiffy beispielsweise.

Was macht den einmaligen Charme der Sesamstraße aus? Die Sendung soll kleinen Kindern wichtige Dinge wie Zahlen oder das ABC nahe bringen, aber nicht so, als wenn sie in der Schule säßen. Es soll Spaß machen – Deshalb sind die Figuren auch alle so lustig und verrückt. Aber es ist auch hier ein Lerneffekt dabei: Die jungen Zuschauer sollen lernen, tolerant zu sein. Eben wie die unterschiedlichen Figuren.

Übrigens, war es für manche Prominente schon eine Ehre, bei der Sesamstraße dabei zu sein – Ich erinnere mich an Henning Venske, Horst Janson, die unvergleichliche Lilo Pulver und viele andere.

Also, bleib weiterhin so jung und spritzig, liebe Sesamstraße.

Foto: B. Taubitz / pixelio.de

 

Wandern für die Seele

Wandern, besonders Bergwandern, ist eine tolle Kombination aus Bewegung und Entspannung. Inzwischen sind zu jeder Jahreszeit Menschen aller Altersgruppen im Gebirge unterwegs. Es ist nicht nur gut für den Körper, sondern auch für Geist und Seele. Alltagsstress ist schnell vergessen und man tankt neue Energie.

Ein besonderes Event ist die Biolectra-Trophy, die in jedem Jahr zwischen Frühsommer und Herbst an besonders schönen Orten in den Alpen und im Mittelgebirge stattfindet. Es ist das größte Event unter den Langzeitwanderungen und bietet 12- und 24-Stunden Touren an. Aber hier steht trotz aller Anstrengungen das gemeinsame Wandererlebnis, die Attraktionen an der Wegstrecke und die Auslotung der eigenen Grenzen.

Man muss natürlich nicht unbedingt an der Trophy teilnehmen, aber wer Spaß daran hat, kann es ja ohne Stress angehen. Aber die Mediziner raten, dass man sich gut vorbereiten muss. Beim Vorliegen von Vorerkrankungen ist ein Check beim Hausarzt ratsam, denn Muskeln, Gelenke und Kreislauf werden stark belastet. Man sollte zur Vorbereitung ein Ausdauertraining mehrmals pro Woche machen. Man sollte auch seine Speicher mit modernen Päparaten aus der Apotheke auffüllen.Und nicht vergessen viel trinken.

Je länger die Wanderung dauert, desto wichtiger sind die Vorbereitungen und die Fitness wichtig. Die Wanderer sollten sich ganz und gar auf die Natur und ihren eigenen Körper konzentrieren, so der Fachmann. Nicht auskühlen, immer wieder pausieren, Beine und Rücken dehnen, trinken und evtl. Sonnenschutz auf dem Kopf. Aber auch immer wieder die phantastischen Aussichten genießen!

Foto: Christian Rummel / pixelio.de

Nun ist sie da – die Apfelzeit……

äpfelNun ist die Zeit der heimischen Apfelernte bis weit in den Herbst hinein. Obwohl im Frühling immer für mich die schönste Zeit ist, wenn die Äpfel anfangen zu blühen, ein wunderbares Bild. Aber wenn im Herbst die rotbackigen reifen Äpfel geerntet werden, kann man sich dem Aroma und dem saftigen Genuss nicht entziehen.

Es gibt natürlich heute aus aller Welt das ganze Jahr über frische Äpfel im Handel, aber die heimischen haben jetzt Saison.
Ich habe mich auch aus eigenem Interesse mal ein wenig schlau gemacht. Auch der Apfel hat eine lange Geschichte:
Er gehört zur Familie der Rosengewächse. Es ist eine wirtschaftlich sehr bedeutende Obstart, auch wird dem Apfel eine Wirkung als Heilmittel zugeschrieben.

Als die Frucht schlechthin symbolisiert der Apfel und der Apfelbaum die Themen Sexualität, Fruchtbarkeit und Leben, auch Erkenntnis, Entscheidung und Reichtum. Die Heimat des Apfels liegt möglicherweise in Asien.Wie und wann er nach Europa gelangte, ist nicht bekannt. Bereits die Kelten und Germanen wussten aus dem Mus der Früchte Most zu machen. Den Saft vergor man zusammen mit Honig.

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Ein Geburtstag – Die Waldorfschule wird 100 Jahre alt

Vor hundert Jahren gründete Rudolf  Steiner zusammen mit Emil Molt die erste Waldorfschule in Stuttgart. Da Emil Molt eine Zigarettenfabrik besaß, war die Schule erst nur für die Kinder der Arbeiter gedacht. Aber eigentlich war es auf der neuen Schule egal, woher die Kinder kamen. Die Hauptsache war: Sie lernten zusammen.

Die Idee war und ist, dass hier nicht das Prinzip der Auslese herrscht, also gute Schule werden versetzt und schlechter bleiben sitzen. Aber hier bleibt niemand sitzen! Hier wird jeder Schüler und jede Schülerin gefördert, bis das Fach sitzt. Denn es geht hier nicht darum, was die Gesellschaft will, sondern was gut für das Kind ist. Je besser hier das Kind ist, kann es auf der Waldorfschule bis zum Abitur jeden Abschluss schaffen.

Auf Waldorfschulen werden nicht nur die üblichen Fächer unterrichtet, sondern, was die Schule auch besonders ausmacht, es wird großer Wert auf Kunst und Handwerken gelegt. Da gibt es dann auch Gartenbau, Schreinern oder Steinmetzen. Es gibt große Gärten für Gemüse und Zierpflanzen. Auch werden Insektenhotels angefertigt.

Ein außergewöhnliches Schulfach gibt es noch: Eurythmie. Das ist eine Bewegungskunst, die Musik mit Sprache und Bewegung verbindet. Buchstaben werden mit Bewegung verbunden. So können die Kinder, das ist aber freiwillig, oft ihren Namen tanzen.

Dann ist außerdem etwas anders – Lernen in Epochen. Drei bis vier Wochen beschäftigt sich beispielsweise eine Klasse jeden Morgen intensiv mit einem Thema, etwa Mathe. Diese Stunden in wenigen Wochen entsprechen den Stunden, die sonst über ein ganzes Jahr verteilt sind.

Foto: S. Hofschlaeger / pixelio.de

 

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