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Phlox – Blütenmeer im Hochsommer…

Jetzt ist die Zeit, wo der Phlox blüht – Vier Wochen lang prägen jedes Jahr die meterhohen Blütenkuppeln des sommerlichen Staudenphlox die Blumen- und Bauerngärten. Ich erinnere mich besonders gern an die Bauerngärten in Süddeutschland, besonders am Bodensee. Phlox und Stockrosen blühen jetzt dort um die Wette.

Der Phlox begeistert uns  nicht nur in den schönsten Farben – mit ein paar einfachen Tricks hält diese Pracht sogar bis zum Oktober. Allerdings hat der Phlox etwas unter den trockenen, heißen Frühjahren gelitten. Das lässt sich denken, wenn man nachliest, woher diese wunderbare Pflanze kommt. In den niederschlagsreichen Wäldern Nordamerika ist der Phlox weit verbreitet. Darum sollte man hier bei uns darauf achten, dass der Phlox einen Platz im lichten Schatten mit ausreichend Bodenfeuchtigkeit bekommt. In jedem Fall sollte er luftig stehen, sonst kann er mit Mehltau befallen werden. Im Frühjahr sollte man den Phlox immer wieder kräftig wässern. Gartenexperten empfehlen, die Pflanze Anfang Mai zurückzuschneiden, so um 50 % der Triebe um ein Drittel. Nach dem Rückschnitt, so wird erklärt, Komposterde um die Pflanze geben.

Nun noch was zum Hohen Phlox – er erreicht eine Höhe zwischen 70 und 100 cm. Aus dem Wurzelstock kommen dicht nebeneinander stehende kräftige Triebe, die dann einen kuppelförmigen Blütenstand bilden. Die Farbe der Einzelblüten reichen von Rot-Violett-Tönen über Lilablau bis Weiß. Vor allem abends leuchten die Farben besonders intensiv, und auch der Duft ist wunderbar. Damit lockt die Pflanze Nachtfalter an. Wenn man die Sorten gut auswählt, hat man bis zum Oktober einen Blütenflor.

Foto: Erika Hartmann / pixelio.de

Was Feines aus Kanada – Ahornsirup

Vor vielen Jahren, 1975, entdeckte ich auf einer Kanadareise meine Liebe zum Ahornsirup. Ich erinnere mich gern an Frühstücksschlachten mit Pancakes und Porridge bei meinen Gastgebern. Ich kannte den Sirup noch gar nicht, damals war er hier wohl noch nicht so zu bekommen. Mein damals 5-jähriger Sohn war auch ganz begeistert und hat sich diese Liebe wie auch ich bis heute bewahrt. Inzwischen ist der Ahornsirup längst auch hier bekannt und geschätzt.

Meine Freunde erzählten mir auch Wissenswertes über den Ahorn, der ja sozusagen ein National-Symbol für Kandier ist. Ein Ahornblatt ist ja auch auf der Flagge des Landes zu sehen.

Der Ahornsirup wird aus dem Saft des Zuckerahorns gewonnen. Dazu werden die Bäume im Frühjahr zur Saftgewinnung für 2 bis 3 Wochen angezapft. Das dürfen aber nur Fachleute machen, damit die natürliche Entwicklung des Baumes nicht gestört wird. Also ist der Original-Ahornsirup aus Kanada ein reines Naturprodukt. (Das hörte sich an, als ob es diverse Nachahmer gibt, könnte ich mir durchaus, wie bei so vielem, vorstellen). Der gewonnene Saft wird schonend erhitzt, sodass er dickflüssig wird. So bleiben aber auch seine natürlichen Inhaltsstoffe erhalten.

Ahorn gibt es in vier Sorten: Golden, Bernstein, Dunkel und Sehr Dunkel. Der Geschmack ist von fein-mild über aromatisch bis zu einem kräftigen Geschmack. Es ist auch eine gute Sache, ihn zum Kochen und Backen zu verwenden, besonders den dunklen.

Ahorn, auch das „flüssige Gold “ genannt, ist auch zudem sehr gesund, wie ich mal gelesen habe. Er hat viele Vitamine und gute Mineralstoffe. Außerdem ist er vegan, was ja heute im Trend liegt.

In Erinnerung an wunderbares kanadisches Porridge habe ich mir von meinen Gastgebern ihr Rezept geben lassen. Was ich auch selbst schon viele male ausprobiert habe – Zutaten für 4 Personen: 140 g zarte Haferflocken, 800 ml Vollmilch, 1 EL Ahornzucker, 1 Prise Salz, 1/3 TL Zimt (darf bei mir in vielem nicht fehlen!), dann Früchte nach Belieben wie Apfelstücke oder Orangenschnitze, oder aber Beeren gemischt, etwa Himbeeren, Edbeeren, Heidelbeeren, insgesamt 600 g, 60 g. Walnusskerne, 6 EL kanadischer Ahornsirup, gold oder bernsteinfarben. Haferflocken und Milch in einem Topf verrühren und bei mittlerer Hitze unter Rühren aufkochen. Dann ausschalten und noch 3 Minuten weiterrühren, bis der Brei cremig ist. Dann Ahornsirup, Salz und Zimt unterrühren. Schön ist es, wenn man das Porridge schon in Schalen verteilt. Dann Beeren und Obststücke auf dem Porridge verteilen.Walnüsse grob hacken und kurz anrösten. Mit Ahornsirup übergießen,  den man einmal hat aufkochen lassen. Dann auf dem Porridge verteilen und mit dem warmen Ahornsirup beträufeln. Das sieht nicht nur sehr appetitlich aus, sondern ist auch ein Gaumengenuß.

Es ist für mich immer ein innerlicher Ausflug in dieses schöne Land, was ich seit damals noch mehrfach bereisen konnte!

Foto: Harry Hautumm / pixelio.de

 

Köstlich im Sommer – Melonen…

Nun haben wir den Sommer und da ist saftige Erfrischung gefragt. Da soll es nicht dran mangeln, denn jetzt gibt es Melonen in Hülle und Fülle. Beim Kauf gibt es ein paar Tricks, wie man eine reife Melone erkennt – Bei Galia- und Cantaloupmelonen ist der intensive Duft ein Reifezeichen. Eine reife Honigmelone hat ein dezenteres Aroma und beim Druck gibt die Schale leicht nach. Bei der Wassermelone ist der altbekannte Klopftest das beste Mittel. Der Klang reifer Früchte ist dumpf und voll, unreine klingen hohl und leise. Allgemein ist zu beachten, wenn eine Melone angeschnitten ist, sollte man sie schnell aufessen. Man kann sie ein, zwei Tage in Frischhaltefolie in den Kühlschrank legen. Aber in der Kälte verlieren sie an Aroma.

Am bekanntesten ist die Wassermelone. Sie hat einen hohen Wassergehalt und damit ist es die ideale Erfrischung. Ausserdem ist sie auch ein Schlankmacher – 100 g enthalten nur 24 Kilokalorien! Die Wassermelone passt zu Obst aller Art – besonders lecker ist die Kombination mit säuerlichen Beeren. Sie kann auch Salat – mit Gurke, Tomate, dann noch Oliven und Feta, richtig ist dazu etwas Salz. Was viele nicht wissen: In den Kernen stecken viele gesunde Stoffe. Man kann die Kerne mitessen, muss aber gut kauen. Man kann sie aber auch sammeln, trocknen lassen und in der Pfanne rösten zum Überstreuen von Salat.

Die Honigmelone ist auch sehr beliebt wegen ihrer milden Süße. Klassisch ist Melone mit Schinken als Vorspeise. Übrigens: Honigmelonen wie auch Wassermelonen eignen sich gut zum Grillen. Das geht so: 2 bis 3 cm dicke Scheiben in einer Tonschale am Rand des Grills langsam garen lassen. Danach pfeffern, salzen und mit etwas Öl beträufeln.

Dann ist auch sehr bekannt: Die Galia- oder Netzmelone. Sie hat ein süßes Aroma. Sie harmoniert mit Obst, aber auch mit Blauschimmelkäse. Ein schönes Rezept ist, aufschneiden, die Kerne rauslöffeln und die Vertiefung mit Obst füllen. Sie kann sogar als Beilage auf dem Fischteller punkten. Mit anderen Sorten gemischt und mit einem pikanten Dressing.

Mir nicht so bekannt war die Cantaloupmelone. Sie ist sehr schmackhaft, hat ein intensives Aroma und viel Saft. Sie passt zu allen Früchten und man kann eine wunderbare Sommersuppe daraus machen. Die Melonen in Stücke schneiden, pürieren, mit frischen Kräutern, Tomaten und Limettensaft wird eine prima Kaltschale daraus.

Foto: Karl Strebl / pixelio.de

 

Es blüht der Holunder……….

Ältere werden sich bei der Überschrift an einen alten Schlager erinnern, oder auch „Weißer Holunder“… Tatsache ist, dass der Holunder uns zwischen April und Juli mit wunderschönen, zart duftenden Blüten erfreut. Dass diese vielseitig verwendbar sind, wissen manche gar nicht. Viele verwenden eher die reifen Holunderbeeren, die im August und September zu ernten sind. Diese sollten unbedingt gewaschen werden, die Blüten eher nicht. Ob als Getränk, Gebäck oder Gelee – da gibt es manche Möglichkeit.

Holunder wächst nicht nur im Garten, vielerorts auch wild am Rande von Wäldern, Grünflächen oder in Feldhecken. Er wird auch sogar von gut sortierten Gemüsehändlern oder Floristen angeboten. In Landschaftsschutzgebieten ist das Ernten kleiner Mengen erlaubt. Was man sowieso beachten sollte, ist ein mäßiges  Pflücken von Wildfrüchten, das ist man der Natur schuldig. Wegen der Schadstoffe pflückt man eher nicht am Straßenrand.

Wer Holunder im Garten anbaut, braucht viel Platz. So ein Strauch wird mindestens fünf Meter och und vier Meter breit, andere Sorten werden „nur“ drei Meter hoch. Übrigens ist Holunder auch gesund: Er enthält viel Vitamin C. Der Saft der Beeren ist ein altes Hausmittel gegen Erkältung!

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Schwarzwald – schöne Urlaubsregion….

Jetzt, wo man wieder reisen kann, bietet sich der Schwarzwald unter vielen anderen Regionen als Urlaubsziel an. Es gibt die schönen Kurorte wie Bad Liebenzell, Bad Krozingen, Badenweiler, Sasbachwalden und andere. Auch ist vor allem Baden-Baden unbedingt einer Reise wert. Wer städtischen Flair genießen will, eingebettet in schöne Landschaft, und mit Kurhaus, Spielkasino, hervorragenden Thermen, Kurtheater, ist hier richtig.

Ideal ist der Schwarzwald zum Wandern, da ist die Auswahl an Wanderrouten groß. Und abends die gute Küche genießen und ein Viertele von dem guten Wein, den es in verschiedenen Gegenden gibt, Breisgau und Ortenau beispielsweise, das hat was für sich.

Stellvertretend für alle Sehenswürdigkeiten möchte ich als Tipp, den sehenswerten Ort Triberg mit seinen Wasserfällen beschreiben. Ich war des öfteren dort, und es hat mir sehr gut gefallen. Die Triberger Wasserfälle gehören zu den schönsten Naturschauspielen Deutschlands, so sind sie beschrieben. Mehr als 163 Meter stürzen sie in die Tiefe, ehe das Wasser über mächtige Granitfelsen in einem bewaldeten Talkessel ankommt. Es ist das neunthöchste Naturschauspiel dieser Art in Deutschland und das höchste außerhalb der Alpen.

Zum Anfang des 19. Jahrhunderts kannten nur wenige Menschen die Triberger Wasserfälle, weil das Gebiet noch nicht erschlossen war. Dadurch konnte man nur mit großem Aufwand dahin gelangen. 1805 wurde es dann so erschlossen, dass Wege und Zugangsmöglichkeiten die Erkundung der Wasserfälle einfacher machten. Nicht nur die Touristen hatten Nutzen davon, auch der Ort selber. Schon 1884  zog man wirtschaftlichen Nutzen aus den Wasserfällen. Dadurch konnte man als erste deutsche Stadt eine elektrische Straßenbeleuchtung einführen. Bis heute wird elektrische Energie erzeugt.

Allerdings ist inzwischen der finanzielle Ertrag durch den Tourismus viel bedeutender geworden. Die Fälle werden jährlich von 500.000! Reisenden besucht. Erwachsene müssen einen Eintritt von 4,50 € bezahlen. Davon wird aber ein Teil für die Instandhaltung des Areals genutzt.

Foto: S. Thomas / pixelio.de

 

Noch ein Geburtstag: Die Band „Queen“ ist 50 Jahre alt.

Die legendäre Band „Queen“ hatte vor 50 Jahren ihren ersten Auftritt. Müssig zu sagen, dass die meisten Erwachsenen sofort „Queen“ sagen, wenn man sie nach ihrer Lieblingsband fragt. Ich bin da voll dabei, obwohl ich eigentlich zu alt bin. Aber ich bin mit dieser Band jung gewesen und liebe sie auch heute noch. Besonders der unvergleichliche Freddy Mercury, der lange Zeit der Leadsänger war, ist für mich“die Stimme des Jahrtausends“, wie es mal ein Fernsehmoderator formulierte.

Damals, bei ihrem ersten Auftritt, ahnte noch niemand, dass die Band eine der berühmtesten der Musikgeschichte werden sollte. Millionen Platten und CD`s wurden verkauft, die Alben standen oft wochenlang auf Platz eins in den Charts. Sie traten in der ganzen Welt auf, oft sogar in vollen Fußballstadien.

Queen hatte 20 Jahre lang die gleiche Besetzung – jeder Fan weiß das: Freddy Mercury war der Leadsänger, Brian May war an der Gitarre, Roger Taylor am Schlagzeug und John Deacon spielte Bass. Sie kannten sich aus gemeinsamen Universitätszeiten in England. Was selbst die Fans nicht wissen, sie haben alle ein abgeschlossenes Studium. Das ist ungewöhnlich für Rockstars. Brian May hat sogar einen Doktortitel. So war jetzt in einer Würdigung zu lesen.

Leider war 1991 das Ende der Band. Denn in diesem Jahr starb Freddie Mercury an Aids. Aber es gibt „Queen“ nach wie vor, zur Freude der Fans spielen Roger Taylor und Brian May noch heute gemeinsam auf Bühnen. Aber es bleibt uns ja CD und Internet, wo man die alten Lieder hören kann. Da ist vor allem „We are the Champions“, das oft für Gewinner im Sport gespielt wird. Dann natürlich „We will rock you“ , der auch der Titel eines Musicals ist. Für mich ist das absolute Highlight „Barcelona“, das Freddie Mercury mit Montserrat Caballe in sagenhafter Deko aufnahm. Das wird oft im Fernsehen wiederholt, besonders in Musiksendungen. Es war so erfolgreich, dass es sogar bei der Olympiade 1992 in Barcelona gespielt wurde. Leider war die legendäre Ikone Freddie Mercury da schon tot. Mir läuft noch heute eine Gänsehaut den Rücken hinab, wenn ich das höre oder sehe.

Foto: Torsten Piwitz / pixelio.de

Andere Länder, andere Vorschriften!

Da das Reisen ja wieder geht, ist es für Autofahrer auch wieder wichtig, über die Vorschriften für Autofahrerinnen und Autofahrer im jeweiligen Land zu wissen. Darauf wird von den Verkehrsexperten, jetzt nach der Lockerung seit der Corona-Krise aufmerksam gemacht.

In Deutschland sind als Ausrüstung ein Verbandskasten, ein Warndreieck und Warnwesten Pflicht. Allerdings erklären die Expert, dass das in vielen Ländern nicht reicht und es gelten zusätzliche Regelungen. Da sollte man sich vor Reiseantritt schlau machen.

Da gibt es auch skurille Regeln, wie in Dänemark, da muss vor jeder Fahrt kontrolliert werden, ob jemand unter dem Auto liegt! Im amerkanischen Bundesstaat Colorado darf man sonntags nicht mit schwarzen Autos fahren!

Aber so ist es in den meisten Ländern nicht, was nicht heißt, dass man die jeweils geltenden Regeln nicht beachten braucht. In Frankreich sind beispielsweise Navis mit eingebauter „Blitz-Warnung“ verboten. Dasselbe gilt für Handys mit Navi-Funktion. Hier droht ein Bußgeld von bis zu 1.500 €! Außerdem muss man ein unbenutztes Alkoholtest-Set dabei haben. Die gibt es in Frankreich an Tankstellen, in Apotheken und sogar in Supermärkten. Sie müssen den Aufdruck „AF“ tragen, sonst werden sie nicht anerkannt.

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