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Holunder – Blüten und Beeren sind köstlich.

Der allseits verbreitete Holunder setzt im Spätsommer und Frühherbst  mit seinen schwarzen Beeren zur Reife an. Da sind natürlich die Vögel nicht weit, für die sie ein Leckerbissen sind. Aber die Blüten und Früchte sind so vielseitig zu verwenden, es ist nur nicht allen bekannt. Kommt aber wieder sehr, für Hobbyköche und Hausfrauen. Außerdem sehen die Sträucher oder manchmal fast kleine Bäume sehr schön aus, besonders im Frühling mit ihren gelblich weißen, duftenden Blüten.

Erst mal etwas Geschichtliches: Der Holunder gehört zu den Moschuskrautgewächsen, heißt lateinisch Sambucus nigra, und ist in Europa, Nordafrika sowie West- und Mittelasien heimisch.

Woher der Holunder, auch Holler und in Norddeutschland Flieder seinen Namen  hat, ist  ungewiss. Er wird sogar mit der Märchengestalt der Frau Holle in Verbindung gebracht, deren Name von der germanischen Göttin Holla stammen soll. Im Mittelalter wurde der Strauch Holuntar genannt, hol für hohl, tar für Baum, da die Äste wohl hohl sind. Um den Holunder ranken sich überhaupt viele Märchen, außerdem spielt er im Christentum eine Rolle: Judas soll sich an einem Holunderbaum erhängt haben.

Fest steht, dass der Holunder schon in der Antike als medizinisches Mittel sehr geschätzt wurde, für Erkältungen, zum Abführen, Blutreinigen. Auch heute noch ist ein Tee aus getrockneten Holunderblüten bei Erkältung und Husten wirksam. Die Holunderbeeren sind reich an Vitamin C und A, Holundersaft ist sehr gesund, wird aber auch ebenfalls gern bei Erkältungen eingesetzt.

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Vor 50 Jahren – Mondlandung…….

Dieses Wochenende ist in allen Medien die Erinnerung an die sagenhafte erste Mondlandung der Amerikaner präsent. Am 21. Juli 1969 betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond – eine halbe Milliarde Menschen waren live dabei. Die Welt hielt den Atem an – seine Worte beim Betreten sind unvergessen und für immer Kult: „That´s one small step for man, one giant leap for mankind“.

Bis heute bleibt der Mythos vom Mann im Mond ungebrochen. Inzwischen ist die Welt aber weiter gewandert: A b 2024 wollen die USA dauerhaft Astronauten auf dem Erdtrabanten stationieren. In Deutschland bereiten sich zwei Frauen darauf vor, als erste deutsche Astronautinnen in den Weltraum zu gehen. Entsetzt war ich darüber, dass man bereits sagenhaft viele Tonnen Müll auf dem Mond vermutet, da es inzwischen ja schon mehr Mondlandungen gegeben hat. Auch die Messgeräte und Sonden, die hoch katapultiert wurden, gehören zum Müll.

Aber heute und morgen erinnern wir uns hauptsächlich an das große Ereignis – besonders der von mir sehr geschätzte Sender „ARTE“, aber auch ntv, 3Sat, das Erste (in der Sendung mit der Maus) und ZDF  bringen von Samstag bis Montag sehr interessante Sendungen.

Jeder hat heute noch mal seine eigenen Erlebnisse bei der Mondlandung ins Gedächtnis geholt – Ich werde nie vergessen, wie es bei mir war. Mein Mann und ich waren am Tegernsee in Urlaub. Nach einer Woche nur Regen haben wir kurzentschlossen die Weiterfahrt in den Süden über Triest nach Istrien in Jugoslawien gemacht. Dort haben wir noch eine Woche Sonne getankt. Und eben auch die Mondlandung erlebt. In einer kleinen Gaststätte waren Massen von Menschen, um die Übertragung zu erleben. Wir verstanden kein Wort des Moderators, aber die Bilder sagten alles aus. Das war ein wunderbares Erlebnis, dass mir immer in Erinnerung bleibt (zumal ich damals meinen Sohn erwartete!)

Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

 

Rhodos – von den Göttern geküsst…

Rhodos, die zauberhafte griechische Insel, ist wie eine Legende sagt, von den Göttern geküsst. Kein Wunder, denn die Insel hat eine sehr lange Geschichte.

Wer die traumhaften Strände und das Meer liebt, ist hier den ganzen Sommer gut aufgehoben. Selbst der Januar ist mit 14 Grad noch mild (dann natürlich nicht zum Baden). Die gastfreundlichen Griechen hier auf Rhodos nebst den Sirtaki-Klängen muss man lieben.

Wer aber auch neben Strand noch etwas von der Insel sehen will, hat hier die Auswahl. Das herausragende Ziel ist Rhodos-Stadt im Norden des Urlauber-Paradieses. Hier kann man ganz tief in die Geschichte der Insel eintauchen.Einen Stadtrundgang startet man am besten am Mandraki-Hafen. Der Legende nach soll hier einst der „Koloss von Rhodos“, die 30 Meter hohe Bronze-Statue des Gottes Helios, gestanden haben. Man kann am Wasser entlang laufen, bis man zur Ritterstraße kommt. Alte Steinhäuser und der prächtige Großmeisterpalast erinnern heute noch an die Macht des Johanniter-Ordens.(Der Palast kann auch besichtigt werden).Ein Abstecher in die Sokrates-Straße lohnt sich, sie ist die Flanier-Meile der Insel. Abends kann man wunderbar am Hippokrates-Platz bei einem griechischen Wein den Sonnenuntergang genießen.

Im Osten von Rhodos verzaubert die Gemeinde Lindos die Urlauber mit ihrem Charme. Dort ist auch eine traumhafte Badebucht. Sehenswert ist in Lindos natürlich auch hier die Altstadt. In verwinkelten Gässchen locken kleine Cafés und Tavernen mit griechischen Leckereien. Unverzichtbar ist der Gang auf den 116 Meter hohen Burgberg mit der Hauptattraktion der Insel – die Akropolis mit dem teilweise rekonstruierten Athena-Tempel. Von hier hat man einen atemberaubenden Ausblick! Außerdem kann man  bei einer Besichtigung der Akropolis in die spannende Zeit der griechischen Götter eintauchen.

Außerdem gibt es so manche kleine Orte, die es sich lohnt, anzusehen. Etwa im Ort Kiotari findet man hübschen handgearbeiteten Schmuck. In Xaritou kann man im „Museum of Modern Greek Art“ wunderschöne Kunstwerke aus der griechischen Historie bestaunen.

Wer sich kein Auto mieten für die Rundfahrten mieten will, kann sich ein Taxi nehmen oder sogar mit einem Esel auf Tour gehen. Dann aber natürlich nicht in die Städte.

Foto: H. Hoppe / pixelio.de

Helle Nächte in Finnland

Finnland ist in den Sommermonaten von der Sonne verwöhnt. Nicht, dass es so heiß ist, aber je weiter man nach Norden kommt,desto kürzer und heller sind die Sommernächte.

Hier ist das Mittsommerfest fast wichtiger als
Weihnachten. Zu dieser Zeit geht die Sonne an einigen Orten mehrere Wochen lang nicht unter. Die Finnen, die sowieso naturliebend sind, zieht es dann in ihr Mökki“, das Sommerhaus. Am liebsten an einem See oder auf einer der unzähligen Schären.

Die Stille und Einsamkeit wird erst durch einen besonderen Kontrast richtig schön – Es gibt besonders im Sommer viele Open-Air-Konzerte und Festivals. Angefangen vom Opernfestival in Savonlinna über das berühmte Jazz-Festival in Pori an der Westküste bis zum Tango-Festivel in Seinäjoki. Das ist für uns Mitteleuropäer fast nicht zu glauben. Aber ich weiss es von Freunden, die viele Jahre ihren Urlaub in Finnland verbrachten. Sie mieteten meist ein Holzhaus weit draußen und fuhren damit zum Festspielort.

Noch was zum Sommerhaus: Während ihres Aufenthaltes werden von den Finnen eifrig Pilze und Beeren gesammelt. Gekocht und gegessen wird draußen –  einfach, aber frisch und köstlich. Urlauber können im Sommer an dieser Tradition teilnehmen. Die Zutaten aus der Natur werden auf traditionelle Weise zubereitet und gemeinsam genossen.

Foto: Peter Fenge / pixelio.de

Happy Birthday, Tower Bridge…….

Wer kennt sie nicht, auch wenn man nicht in London war! Dann hat man sie bestimmt schon mal im Fernsehen gesehen. Für eifrige Londonbesucher wie ich ist die Tower Bridge das unverwechselbare Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde gestern 125 Jahre alt und ist eine der bekanntesten Brücken der Welt.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Verkehr in London so groß, dass sich die Stadt entschloss, zur Überquerung der Themse eine neue Brücke zu bauen. Die Bauarbeiten begannen 1886, etwa 400 Arbeiter waren daran beteiligt. Im Jahre 1894 wurde sie in Betrieb genommen. Ihre typische Farbe erhielt die Brücke übrigens erst 1977, zum 25. Thronjubiläum von Queen Elizabeth II. Da überstrich man die braunen Metallteile in Blau, Weiß und Rot. Wie die Farben auf der Flagge des Vereinigten Königreiches.

Die Tower Bridge besteht aus zwei Arten von Brücken, was viele nicht wissen. Die Teile zwischen den Flussufern und den Türmen sind typisch für Hängebrücken. Die Strecke zwischen den Türmen ist eine Klappbrücke. Das heißt, wenn ein Schiff unter der Brücke durchfahren will, werden die Mittelteile hochgeklappt.

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Geruhsamer Urlaub – Lüneburger Heide

Die Lüneburger Heide ist vielseitig für einen schönen ruhigen Urlaub. Kutschfahrten, Imker und Buchweizentorte gehört dazu.

Unter vielem anderen sind Kutschfahrten sehr beliebt. Die historische gelbe „Europakutsche“ ist in Wirklichkeit die Nachbildung eines von Pferden gezogenen „Omnibus“. Um 1900 hat dann die Eisenbahn die Kutsche als Beförderungsmittel abgelöst. Das und viele andere Anekdoten hören die Urlauber auf der „Fahrt ins Blaue“, die acht Stunden durch die Heide geht. Sie gehört zum Inventar des „Traumzeithofes“, der umgeben von Wald und Kuhweiden liegt. Natürlich gehören da auch Pferde zu.

Das die Heide etwas abgelegen ist, merkt man während der Fahrt. Sie besteht übrigens mehrheitlich aus Wald! Nicht so, wie man landläufig meint, nur aus Erika und Wacholdersträuchern. Das macht nur einen Bruchteil der Fläche aus. Früher war es ein ärmlicher Landstrich, die Leute aßen Buchweizenbrot, weil das billiger war. Inzwischen ist das eine Delikatesse, die von Gourmets wegen des nussigen Geschmacks gelobt wird. Buchweizenmehl ist inzwischen wesentlich teurer als Weizenmehl. Wenn man beispielsweise das typische Heidedorf Müden besucht (so wird es in Reiseführern genannt), sollte man nicht versäumen, ein Glas Heidehonig mitzunehmen.

Berliner finden übrigens in der Lüneburger Heide ein beeindruckendes Zeugnis der Luftbrücke: Vom Flughafen Fassberg starteten die Flugzeuge, die während der legendären Luftbrücke von 1948 – 1949 die eingekesselten Berliner mit lebenswichtigen Gütern versorgten- es waren insgesamt 280.000 Flüge! Jetzt kann man noch eine Original-Maschine im Luftbrückenmuseum in Fassberg sehen.

Foto: Peter Freitag / pixelio.de

Geburtstag: Meryl Streep wird 70 Jahre….

Was las ich heute morgen in der Zeitung – Die wunderbare Meryl Streep wird 70 Jahre alt!

Sie ist schon zu Lebzeiten eine Leinwand-Legende. Sie hat über viele Jahrzehnte so manchen Filmen ihren unverwechselbaren Stempel aufgedrückt. Sie ist sehr wandelbar, immer gewesen, man denke nur an so unterschiedliche Filme wie „Der Teufel trägt Prada“, „Mamma mia“ oder „Die eiserne Lady“. Ganz zu Recht hat sie die meisten Oscar-Nominierungen, nämlich 21, von allen Schauspielern bisher erhalten, dreimal den Oscar bekommen: als Nebendarstellerin in „Kramer gegen Kramer“, 1980, mit dem ebenfalls tollen Schauspieler Dustin Hoffmann, als Hauptdarstellerin für „Sophies Entscheidung“, 1983, und als Margret Thatcher in „Die eiserne Lady“, 2012. Dazu viele andere Preise wie Golden Globe, 8 Stck., usw.

Dabei hat sie sich nach Studien an Eliteschulen wie dem Vassar College und dem Master of Fine Arts an der Yale-University und trotz der vielen Rollen ihre Bodenständigkeit bewahrt. Skandalfrei lebt sie seit über 40 Jahren verheiratet mit dem Bildhauer Don Gummer in New York und dem ländlichen Connecticut. Sie älteste ihrer vier Kinder macht sie jüngst zur Großmutter. Wie kaum ein anderer Star schafft sie es, ihr Privatleben unter Verschluss zu halten.

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