Eine Fahrt mit den Hurtigruten-Postschiffen im Winter ist eine Reise ans Ende der Welt. Nordlichter sind das Highlight in der Nacht, das vergisst man so schnell nicht.
Auf der Fahrt wird von einem Seemann des Schiffes Alarm ausgelöst, wenn sich ein Nordlicht am nächtlichen Himmel zeigt. Dann stürzen alle Passagiere an Deck, um das Himmelsphänomen zu sehen. Sie harren auch lange in der Kälte aus, um nichts zu verpassen. Da sind Engländer und sogar Australier, die einmal im Leben die Nordlichter erleben wollen.
Selbst für diejenigen, die schon seit vielen Jahren auf der Route fahren, sind die Nordlichter etwas ganz Spezielles. In der ersten Nacht nördlich des Polarkreises sieht man noch nicht so viel, aber in der nächsten Nacht zwischen Tromsö und Honningsvag sieht man sie lange. Es ist ein Farbentanz, von Gelb über Grün bis Blau und Lila. Da zitieren die Norweger gern einen Spruch:“ Schlafen kannst Du im Süden.“
Trotz des guten Essens und Komfort auf dem Schiff ist für die Passagiere das Nordlicht am wichtigsten. Wer es einmal gesehen hat, kann sich nichts Schöneres vorstellen, als das Farbenspiel zu beobachten. Wenn es am Morgen nach der Nacht mit Polarlichtern langsam hell wird, gibt es ein besonders magisches Licht der blauen Stunde. Die tief verschneiten Berge erstrahlen in rosa Farbtönen. Darüber sieht man den Himmel in allen Blauschattierungen. Dazu die auch am Morgen noch immer hell erleuchteten Orte und das Schwarz der Fjorde, durch die sich das Schiff fast lautlos fortbewegt.

Eva
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Was manche nicht glauben, aber die Nordsee eignet sich auch im Winter hervorragend für einen erholsamen Urlaub. Natürlich gibt es jetzt keine Strandkörbe, Bikinis oder Surfbretter, dafür viel frische Luft, Weite, Ruhe und eine Natur, die auch im Winter schön ist.
In meinem Winterdomizil lese ich viel, bin sowieso eine Leseratte. In einem Geschäft habe ich eine Ausleihe von gebrauchten Büchern, auch in Deutsch, entdeckt. Begeistert war ich von einem historischen Roman „Im Schatten des roten Stieres“. Er spielt im 15. Jahrhundert zur Zeit des berüchtigten Papstes Alexander Borgia. Es ist ein Familienroman, sehr gut recherchiert, was die Zeit und die Vorkommnisse betrifft. Die Personen sind fiktiv. Alessia, die Hauptperson, gerät in die Intrigen der Söhne Borgia. Ich habe die Geschichte gleich zweimal hintereinander gelesen.
Echte Mallorcakenner wissen das – die beliebte und schöne Insel ist nicht nur im Sommer für Badehungrige ein viel gebuchtes Reiseziel. Besonders Mallorcas Westküste ist in Herbst und Winter ein Wanderparadies!
Da ich Alicante gut kenne, kann ich den mediterranen Charme dieser Stadt schildern.
Ich las etwas Interessantes, dass nicht nur im November, sondern auch zwischen Weihnachten und Frühling bei vielen noch der Winterblues einsetzt. So mit schlechter Laune usw.! Es wurden Überlebenstipps für Kältemuffel angeboten. Das muss doch weitergegeben werden!
Die Weihnachtsfeiertage sind zu Ende. Nun sind wir so „zwischen den Jahren“, diese Tage zwischen dem festlichen Weihnachtsfest und dem fröhlichen Neujahr sind etwas Eigentümliches. Man fühlt sich so anders, es ist kein richtiger Rhythmus drin. Viele haben ja auch Urlaub, manche natürlich müssen gerade jetzt hart arbeiten. Ich denke da an das Verkaufspersonal der Kaufhäuser, die den alljährlichen Umtausch- und Schnäppchenstress erleben, die Metzger, Bäcker, Friseure usw.