Kategorie ‘Essen und Trinken’

Tipps für den Sommer, die Hitze und den Durst…

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Bei den Temperaturen, wie sie endlich da sind, kommt man ja auch sprichwörtlich ins Schwitzen. Da sollte man den einen oder anderen Tipp vom Fachmann beherzigen, um gut und unbeschadet dadurch zu kommen.

Gesundheitsexperten raten, wie ja eigentlich bekannt sein sollte, auch wenn man keinen Durst hat, trinken, trinken, trinken. So wird erklärt: Normalerweise brauche der menschliche Körper täglich mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit. An sehr heißen Tagen könne sich der Bedarf durchaus verdreifachen. Gerade bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen sollte unbedingt auf genügend Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. Sonst bestehe die Gefahr der Austrocknung und der Bluteindickung.

Der beste Durstlöscher ist immer noch Wasser, Kaffee oder Tee sollte man nur in Maßen trinken. Eisgekühlte Getränke sind nicht so gut. Sie können in großen Mengen zu Magenverstimmungen führen. Mineralwasser ist insofern gut, weil es wichtige Mineralstoffe enthält.

Aber man sollte an heißen Tagen, so wird zu Recht ebenfalls geraten, nur leichte Speisen zu sich nehmen, vielleicht mehrere kleinere. Sie sind dann besser verträglich als eine große Portion. Gemüse, Salat und wasserreiches Obst sind ideal.

Wer gern joggen geht und in dieser Zeit nicht darauf verzichten will, könne das durchaus auch durchführen. Morgens oder abends laufen und Tempo und Strecke den gestiegenen Temperaturen anpassen, ist allerdings ratsam. Schattige Waldwege sind ideal. Auch Funktionskleidung ist eine Erleichterung. Das passende Sportgetränk nicht vergessen! Wegen des Natrium- und Magnesiumgehaltes, der wichtig ist, sind Mineralwasser, Saftschorlen oder ungesüßter Tee ratsam.

Ganz allgemein gesehen, sollte natürlich jeder möglichst seinen Tagesablauf der Hitze anpassen. Körperliche Belastungen und Tätigkeiten im Freien, wenn es geht, in die frühen Morgen- oder späteren Abendstunden verlegen. Unbedingt beachten: Säuglinge und Kleinkinder sowie Kranke, aber auch Haustiere dürfen niemals! in einem unbelüfteten Fahrzeug allein gelassen werden. Hier kann es zu einem Hitzschlag kommen. ( Mit großer Empörung liest man immer wieder von solchen Fällen! Gerade heute war von einem vierjährigen Mädchen zu lesen, dass die Mutter im Auto für Stunden allein gelassen hatte. Es ist leider böse ausgegangen.)

Wer aber so einige Tipps der Experten beherzigt, kann also auch einen heißen Sommertag ohne Reue genießen.

Foto: uschi dreiucker / pixelio.de

Was Leckeres für heiße Tage………

749089_web_R_K_B_by_Martin Moritz_pixelio.deWie ja schon geraten wird, die Sommertemperaturen  verlangen  viel zu trinken. Aber immer nur Wasser trinken, ist auf die Dauer langweilig. Obwohl erst kürzlich in den Medien veröffentlicht wurde, dass bei Testen das Leitungswasser manches Mineralwasser übertrumpft. Weil sehr gründlich kontrolliert wird, kann man das Wasser aus dem Hahn auch ohne weiteres konsumieren.

Aber so einen dezenten Geschmack, der gut schmeckt, kann man schon erreichen, indem man Obst oder Kräuter einige Zeit im Wasser ziehen lässt. Oder -ganz leicht – sind sprudelnde Getränke selbst herzustellen. Dabei kann man komplett auf künstliche Aromen verzichten, anders als bei den industriell hergestellten Limonaden.

Da war ein Rezept für Sirup als Grundzutat zu lesen. Sirup, aus Blüten, Früchten oder Kräutern hergestellt, ist eine gute Basis für Limonaden, Brausen und Spritzgetränke. Dafür muss man Zucker und Wasser zusammen in einem Topf erhitzen und uner Rühren aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Dann vom Herd nehmen und mit Beeren, Früchten oder Kräutern mischen. Das filtrierte Konzentrat wird in Flaschen gefüllt oder verdünnt getrunken. Wer will, kann dazu Sprudelwasser nehmen. Durch den Zuckergehalt und unter Luftabschluss ist der Sirup auch ohne Kühlung lange haltbar.

Fassbrause kann man auch mit selbstgemachtem Frucht- oder Kräutersirup herstellen. Einfach mit alkoholfreiem Bier mixen, dazu gibt es viele Varianten. Übrigens, bereits 1908 wurde Fassbrause in Berlin aus Malzextrakt und natürlichen Frucht- und Kräuterzusätzen hergestellt. Der Name kommt daher, weil die Brause früher direkt vom Fass gezapft wurde.

Zum Spritz kann man ebenfalls gut den Sirup nehmen. Dann mit Prosecco oder Sekt, einem Spritzer kohlensäurehaltigem Mineralwasser und Eiswürfeln in einen leckeren Spritz-Cocktail verwandeln. Dazu schmecken auch frische Kräuter wie Minze, Zitronenmelisse und sogar Basilikum.

So lässt es sich doch gut aushalten im Sommer!

Foto: Martin Moritz / pixelio.de

 

Lavendel – Sommerfreude aus der Provence

734333_web_R_K_B_by_Gabriele Schmadel_pixelio.deEr blüht blau-lila von Juni bis August. Ich liebe den zarten Duft, in natura, und auch in Seifen, Parfüms, im Wäschesäckchen usw. Einen meiner schönsten Urlaube verbrachte ich in Südfrankreich, wobei mir noch immer, nach langen Jahren, unvergesslich die riesigen Lavendelfelder der Provence in besonderer Erinnerung sind.

Außerdem finde ich immer wieder schön, den Lavendel in den Gärten zu erleben. Jetzt, wo er in voller Blüte steht, ist er besonders herrlich mit Rosen in jeder Art kombiniert. Am besten sehen die kleinblütigen, buschartigen Rosen in zartem Rosè zu der zarten Farbe des Lavendel aus.

Der Lavendel gehört zu den Lippenblütlern wie Minze und Salbei und ist in ganz Südeuropa, besonders in den Mittelmeerländern heimisch. Schon die alten Römer, die ja wussten, was gut war, verwandten den Lavendel für duftende Essenzen.Von ihnen kommt auch der Name, nämlich vom lateinischen „lavare“ – waschen. Er ist die beherrschende Pflanze in der Hoch-Provence.

Benediktinermönche führten den Lavendel nördlich der Alpen ein. Schon Hildegard von Bingen wusste um seine heilsame Wirkung. Bei uns gibt es zwar keine Lavendelfelder, aber in vielen Gärten, siehe oben, ist er sehr beliebt als schöner Blickpunkt.

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Deutsches Bier – gehört zu den besten!

704750_web_R_by_Florian Schmilinsky_pixelio.deGerade im Moment, wo König Fußball viele Möglichkeiten bietet, dem guten Bier zuzusprechen, las ich über die wechselvolle Geschichte dieses Gebräus.

Deutsches Bier gehört zu den besten der Welt. Aber es bedarf eines verblichenen Papiers, um dafür zu werben.

Beim Bier geht es dabei um Gesundheit. Deshalb ist das deutsche Reinheitsgebot von 1516 so wichtig, denn rein heißt gesund. Das Reinheitsgebot gehört zu den Mythen im Lande. Eben wegen rein und gesund.

Es stand sogar „ärztlich empfohlen“ auf einer Werbetafel für „Tauchlitzer Schwarzbier“. Und der legendäre Dr. Eisenbarth verordnete im 17. Jahrhundert allzu dünnen jungen Damen warmes Braunbier mit Honig. Auch die alten Griechen und Römer waren schon vom gesunden Bier überzeugt. Sie nahmen es auch als Schlafmittel zu sich. Für den großen Rausch bevorzugten sie allerdings Wein.

Viel wurde um das Reinheitsgebot und ums Bier überhaupt erfunden. Da gibt es sogar eine Ausstellung „500 Jahre deutsches Reinheitsgebot“ im Mannheimer Museum „Technoseum“; vom Bügelverschluss, 1875, der Einheitsflasche, 1920 sowie das selbstkühlende Fass.

Eigentlich ist der 23. April 1516 nicht richtig als Geburtstag des Reinheits-gebotes. Denn gibt es auch eine Münchner Landtagsprotokoll vom 4. März 1918 zum Reinheitsgebot. Denn dem berühmteren Erlass von 1516 (das entsprechende Papier, braun und alt, ist auch im „Technoseum“ ausgestellt) ging es hauptsächlich darum, das nur Gerste, Hopfen und Wasser zur Herstellung genommen wird.

Übrigens wurden in vielen Gegenden von England bis Belgien ähnliche Bestimmungen erlassen. Mal ging es auch darum, dass nur Gerste verwendet wird, da eine Hungersnot herrschte, weil sonst der fürs Brotbacken nötige Weizen verbraut würde. Dann ging es gegen traditionelle Bier-Zugaben wie Schafgarbe, Thymian und Salbei.

So ging es vom 16. Jahrhundert bis heute mit dem Reinheitsgebot.

Aber die Liebe zum Bier zusammen mit guten Freunden zu genießen bleibt unverdrossen bestehen. Na denn, Prost.

Foto: Florian Schmilinski / pixelio.de

 

Eine gute Sache: Lebensmittel sinnvoll verwerten!

335143_web_R_K_B_by_RainerSturm_pixelio.deImmer mehr Bestrebungen werden laut, nicht so viel Lebensmittel weg zu werfen. Es sind jährlich Unmengen und damit Unsummen! Auch das Kaufen von immer makelloserem Gemüse und Obst gehört dazu. Da darf keine Kartoffel etwas krumm sein oder Möhren oder vieles andere. Meist gelangt das gar nicht erst in die Läden. Es sind zwar schon einige, die da Vorreiter sind und auch nicht so ganz toll gewachsenes Obst oder Gemüse anbieten.

Da ist wunderbarerweise von Unternehmen zu lesen, die solche Lebensmittel restaurantmäßig verwerten und die schönsten Gerichte daraus anbieten. Beispielsweise in Berlin gibt es ein Projekt, das Freunde ehrenamtlich betreiben. Mit Spontanität und Kreativität kochen sie für Veranstaltungen usw.

Die Idee kam durch ein Restaurant in Kopenhagen, das ausschließlich mit solchen Lebensmitteln arbeitet. In anderen deutschen Großstädten gibt es ähnliche Konzepte. Da werden die Lebensmittel bei Bauern oder Bäckereien abgeholt. Eben Gemüse, das wegen seiner Form nicht loszuwerden ist oder übriggebliebene Brote.

Die Betreiber sagen, dass sie mit ihrem Engagement auch bei vielen Leuten im  Umfeld gut ankommen. Mancher hat sich das zu Herzen genommen, was sie vorleben und wirft kaum noch was weg. Und das Essen aus solchen Produkten genau so viel wert ist als herkömmliches.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Klassische Salate – immer wieder gut

556967_web_R_K_B_by_Helene13_pixelio.deDie Klassiker unter den Salaten, die wir immer schon liebten, sind immer wieder gut. Auch wenn moderne Köche die Zutaten etwas verändern. Am besten sind die Rezepte mit wenig Kalorien, aber reichlich Vitaminen und Mineralstoffen. Nicht nur als Party- oder Abendmahlzeit, auch zum Mitnehmen ins Büro als Mittagssnacks gut geeignet.

Hier einige Beispiele:

Heringssalat – unvergänglich lecker

Zutaten für vier Personen:4 kleine Rote Bete, vorgekocht und vakuumiert, 1 TL Meerrettich, 200 g Frischkäse (0,2 % Fett), 150 g Sauerrahm, 4 Gewürzgurken, in Essig, 400 g Bismarckhering, 2 große Äpfel, 1 Bund Schnittlauch, Salz, Pfeffer aus der Mühle.

Zubereitung: Rote Bete würfeln, Saft auffangen, mit Meerrettich, Frischkäse und Sauerrahm vermengen, ggf. Gurkensud unterrühren. Gurken, Fisch und Apfel-Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Schnittlauch hacken, mit Hering, Gurke, Rote Bete und Apfel unter die Frischkäse-Sauerrahm-Soße mischen, würzen.

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Neuer Trend: Jumping Dinner…

349297_web_R_K_B_by_Jutta Kühl_pixelio.deBeim Jumping-Dinner bleibt niemand allein! Wenn man bedenkt, dass die besten Parties in der Küche stattfinden. Nicht selten kann man vom lockeren Plaudern zum spannenden Gespräch kommen.

Diesen Gedanken hatten findige junge Leute im Sinn plus der Annahme, dass Liebe ja durch den Magen geht, schon ist ein neuer Trend geschaffen. Kochen als „Blind Date“ oder wie es in der Szene heißt: Jumping-Dinner.

Das Prinzip ist einfach: Jeder Teilnehmer bereitet mit seinem Kochpartner ein Gericht eines 3-Gänge-Memues zu. Wer dieser Partner sein wird, erfährt man spätestens drei Tage vorher. Ob Männlein oder Weiblein, kann man vorher selbst bestimmen. Außerdem wird festgelegt, in welcher Wohnung der Teilnehmer für die vier unbekannten Gäste gekocht wird. Nach jedem Gang geht es in eine andere Wohnung, wo wieder vier neue Gäste warten.

Das klang auch der Autorin zunächst verwirrend, ist aber im Prinzip einfach. Man kann dadurch zwölf neue Menschen kennen lernen. Aus diesem Grunde ist Jumping-Dinner besonders in den Großstädten sehr beliebt. Nicht nur Singles melden sich an. Auch für Neuankömmlinge in der Stadt ist es eine prima Idee.

Bei der Planung berücksichtigen die Organisatoren auch die Entfernung zwischen den einzelnen Wohnungen. Sie legen die Abstände möglichst nicht zu groß fest. So können immer alle ins Gespräch kommen. Und zum Abschluss geht es gemeinsam in eine Bar! Wer interessiert ist: www.jumpingdinner.de

Foto: Jutta Kühl / pixelio.de

 

 

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