Wie oft ist etwas übrig vom Essen, oft mag es keiner mehr anderntags aufgewärmt. Da lässt sich aber noch was draus machen, einfach etwas Fantasie walten lassen.
Dazu habe ich etwas Interessantes gelesen : Erstmal ist es erschrecken zu erfahren, wieviel Lebensmittel in Deutschland weggeworfen werden täglich!!! Mehr als die Hälfte stammt aus Privathaushalten.
Mit dem Wegwerfen von Lebensmitteln ist es nicht getan. Wir verschwenden damit wertvolle Ressourcen wie Wasser, Düngemittel und fruchtbaren Ackerboden, die eingesetzt wurden, um diese Lebensmittel herzustellen.
Weltweit gesehen landet ein Drittel der erzeugten Lebensmittel im Müll. Gleichzeitig fehlt es in vielen armen Ländern an Nahrung und nun kommt das Ungeheuerlich: Auf ihren Äckern werden Lebens- und Futtermittel für reiche Länder erzeugt!
Beispielsweise Kartoffeln – mit denen kann man eine Menge machen. Kartoffeln auf Vorrat kochen und Reste am nächsten Tag, das kann auch Zeit sparen. Etwa mit den klassischen Bratkartoffeln . Die sind mit vorgegarten Kartoffeln im Vergleich zu rohen in der halben Zeit fertig. Übrigens, etwas sehr Interessantes habe ich bei der Lektüre erfahren. In den Resten von gekochten Kartoffeln bildet sich nach einem Tag resistente Stärke. Dieser Ballaststoff verhütet einen zu schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels.

Eva
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So einfach geht es, mit gesunder Ernährung und viel Bewegung. Aber ist es so einfach? Wahrscheinlich sind viele jetzt dabei, zu überlegen, was aus den guten Vorsätzen für das neue Jahr geworden ist: Mehr Sport, abnehmen, gesünder essen, nicht mehr rauchen usw. Es ist ja auch nicht immer möglich, alles auf einmal umzusetzen.
Nicht nur die Weihnachtsbräuche sind sehr verschieden in der Welt, auch die kulinarischen Gepflogenheiten. Hier ein paar Auszüge, alles aufzuschreiben, wäre zu viel:
Ich bin in meinem Winterdomizil in Spanien und entdecke plötzlich in einer hiesigen Wochenzeitung (in Deutsch) eine Geschichte des Christstollens. Es ist nicht so, dass man ihn hier nicht bekommt, bei den allgegenwärtigen deutschen Discountern ist das durchaus möglich. Ich habe kleine gekauft, schmecken aber durchaus gut. Er galt übrigens als „Festtagsbrot der armen Leute“.
Voller Freude habe ich auch dieses Jahr Federweißen probiert. Alle Freunde dieses spritzigen Getränks empfinden sicher genau so. Sauser, Rauscher, die Bezeichnungen kenne ich vom Bodensee her, oder auch Bitzler wird er genannt. Selbst eingefleischte Weintrinker wissen nicht, woher der neue Wein den Namen Federweißer hat.
Heutzutage, wo man jedes Gemüse und Obst, was man begehrt, das ganze Jahr über importiert aus aller Welt haben kann, sind die guten alten deutschen Wintergemüse fast in Vergessenheit geraten. Das ist eigentlich sehr schade, denn in ihnen stecken wertvolle Inhaltsstoffe und Vitamine. Da sind nicht nur die klassischen Gemüsesorten wie Grünkohl, Weißkohl oder Rotkohl. Da gibt es die Steckrüben, die schon Mutter und Großmutter zu leckerem Eintopf verwandelten. Wer kennt die heute noch? Oder die Schwarzwurzel, die immer „der Spargel des kleinen Mannes“ genannt wird, dann die Roten Bete, die früher wie die Schwarzwurzel in keinem Garten fehlen durften. Heute kauft man beides oft einfachheitshalber im Glas. Die Pastinake ist nicht sehr bekannt, aber total lecker. 