Kategorie ‘Essen und Trinken’

Essbare Blüten – eine verkannte Delikatesse…

blütenWas viele gar nicht beachten, am Wegesrand und im Garten gibt es mehr essbare Blüten, als wir gemeinhin denken. In vielen Sterneküchen ist man schon auf den Geschmack gekommen, warum sollten wir nicht auch mal etwas probieren, was uns die Natur großzügig anbietet?

So vielfältig der Geschmack, nussig, süß, kresseartig, scharf – so vielfältig sind die Einsatzmöglichkeiten in der Küche. Vor allem sind die Blüten auch ein Hingucker. So jetzt im Sommer für einen Salat, eine Delikatesse mit großen Blütenblättern ergänzt, wie Nachtkerzen, Malven oder auch Rosen. Bei letzteren müsste man nur beachten, die unteren Stücke der Rosenblätter, die nahe am Stiel sind, abzuschneiden. Diese schmecken bitter. Wiesenschaumkraut ist auch beispielsweise sehr schmackhaft, schmeckt scharf nach Meerrettich, wer hätte das gedacht? Oder bunte Blütenbutter, die eine Kräuterpädagogin herstellt und das Rezept weitergibt.

Natürlich gibt es auch giftige Exemplare, da muss man schon aufpassen: Etwa Eisenhut, Fingerhut, Glyzinie, Hyazinthe, Herbstzeitlose, Maiglöckchen oder Seidelbast. Eine Faustformel, wie man giftig und ungiftig unterscheidet, gäbe es leider nicht, so die Fachfrau. Also im Zweifel wie bei Pilzen lieber die Finger davon lassen. Rosen beispielsweise verwende sie nur aus dem eigenen Garten, sagt die Kräuterpädagogin, da kann sie sicher sein, dass sie nicht gespritzt sind.

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Nudeln oder was anderes?

Freunde der italienischen Küche und nicht nur sie lieben Nudeln. Schöne dampfende Spaghetti, Farfalle oder Makkaroni, die Auswahl ist groß. Doch alle diese Köstlichkeiten werden aus Weizen gemacht. Und der hat seit einiger Zeit einen eher schlechten Ruf! Warum? Er enthält kaum Nährstoffe, so wird von den Experten erklärt, aber viele Kohlenhydrate und Gluten. Eben das vertragen manche Menschen nicht. Aber deswegen muss man nicht auf leckere Pasta verzichten. Solange man nicht an einer Glutenunverträglichkeit leidet, kann man ruhig ab und zu Nudeln genießen, so wird erläutert.

Außerdem gibt es zahlreiche gesunde Alternativen, die zum Teil nur nicht so bekannt sind. Beispielsweise Spirelli aus Kichererbsen odder Linsen, Fettucine aus Soja,, Spaghetti aus schwarzen Bohnen, Penne aus Erbsen. Das ist natürlich Ansichtssache. Aber diese Sorten überzeugen durch gesunde Inhaltsstoffe. 100 g Nudeln aus Hülsenfrüchten enthalten bis zu 45 g hochwertiges Eiweiß (Hartweizen-Pasta nur 5 bis 12 g). Ein hoher Ballaststoffanteil von bis zu 21 % (Hartweizen nur 3 %) ist gut für die Verdauung und hält lange satt. Die Kohlenhydrate werden sehr langsam verdaut – darum schnellt der Blutzucker- und Insulinspiegel nicht in die Höhe, so wird erläutert. Je nach Hülsenfrucht haben die Nudeln auch viele Vitamine und Mineralstoffe. Auch Kalzium, Eisen und Zink sowie Magnesium und Kalium.

Beispielsweise die Pasta aus Linsen u.ä. besteht zu 100 % aus dem Mehl der jeweiligen Hülsenfrucht. Also sind keine Geschmacksverstärker oder Salz drin. Darum sind sie auch für eine salzarme Ernährung gut.

Foto: Joujou / pixelio.de

 

Hochsaison für die Grillmeister……

Gerade in diesen Zeiten ist man gerne an der frischen Luft! Eine beliebte Abwechslung, nicht nur jetzt, ist für Jung und Alt das Grillen – zu Hause, auf der Terrasse, dem Balkon oder im Garten.

Da waren Gesundheitstipps vom Verbraucherschutz des Lebensmittelüberwachungsamtes zu lesen, die sehr nützlich sind: Hygiene ist bei der Aufbewahrung und Vorbereitung des Grillgutes sehr wichtig! Achtsames Grillen ist dem Geschmack zuträglich. Dann ist das Lob für den Grillmeister oder die Meisterin ein schöner Lohn.

Im einzelnen wurde erläutert: Zum Anzünden eines Kohlegrills sollten Grillanzünder verwendet werden. Auf keinen Fall Spiritus oder Benzin!! Das Grillgut erst auflegen, wenn die Kohle durchgeglüht ist. In den letzten Jahren sind Gas-oder Elektrogrill Mode geworden, da geht es natürlich schneller. Aber ich finde, die richtige Atmosphäre zaubert nun mal ein Kohlegrill.

Grillgut, was gekühlt werden muss, erst kurz vor dem Grillen aus dem Kühlschrank nehmen. Wichtig ist, so wird erläutert, nicht nur das Grillfleisch, sondern auch Gemüse oder eingelegte Leckereien nicht direkt auf den Grill legen. Alternativ soll man Gefäße aus Edelstahl, Keramik oder Emaille nehmen. Oder auch beschichtete Aluschalen. Denn wenn der Fleischsaft oder die Marinade auf die Glut tropft, entsteht Rauch. Dieser enthält, was viele nicht wissen, krebserregende Stoffe. Außerdem verbrennt das Grillgut nicht so schnell, wenn es nicht direkt auf dem Rost liegt. Aber Einmal-Grillschalen sollten nicht verwendet werden, denn sie bestehen aus unbeschichtetem Aluminium. Da können geringe Mengen mit dem Essen in den menschlichen Körper gelangen.

Fleisch und Würstchen und besonders Geflügel- und Schweinefleisch sollen durchgegart werden. Aber den Grill nur so lange wie nötig erhitzen. Verbrannte Stellen bitte unbedingt vor dem Essen abschneiden, darin sind Schadstoffe. Gepökeltes Fleisch wie Kassler oder Leberkäse sollte gar nicht gegrillt werden, auch wegen krebserrengender Stoffe, die durch das Erhitzen entstehen.

Fertig Gegrilltes sollte zum Schutz vor Bakterien auf einen sauberen Teller gelegt werden! Auf keinen Fall auf die Platte legen, wo vorher das rohe Grillfleisch lag. Also mit diesen Gesundheitstipps vom Fachmann kann die Grillsaison beginnen!

Übrigens ist unbedingt zu versuchen, mal Gemüse zu grillen, besonders lecker. Das können Paprikastücke, Auberginen-Scheiben, Zucchini usw. sein. Der Fantasie ist da keine Grenze gesetzt.

Foto: Heike Zabel / pixelio.de

Obst – nur das beste ist gut….

Gesundes Obst ist unverzichtbar für die Gesundheit. Es schmeckt nicht nur gut, sondern hat auch viele wertvolle Inhaltsstoffe. Wie heißt es so schön:“An apple a day keeps the doctor away.“ – Ein Apfel am Tag erspart den Doktor. Gutes Obst muss garnicht teuer sein, wie manche meinen. Wenn man beim Einkauf aufpasst, kann man auch zum kleinen Preis die beste Ware bekommen.

Oft sehen die Früchte alle so appetitlich aus, die man so im Supermarkt sieht. Oft sieht es dann zuhause so aus, dass alles nicht besonders schmeckt und schnell verdirbt. Da gibt es ein paar Tricks, die von dem Fachmann erklärt werden: Ältere Ware wird vom Personal des Supermarktes meist nach oben verpackt, damit es schnell verkauft wird. In den unteren Lagen findet man die frischen Früchte. Außerdem sollte man bedenken, dass diese noch nicht so oft angefasst wurden. Denn dabei entstehen Druckstellen, wodurch das Obst schneller verdirbt. Ein Tipp: Blattgrün vertrocknet am schnellsten, ist es noch da und wirkt saftig, ist die Frucht noch ganz frisch.

Nicht selten ist das Obst bereits um die halbe Welt gereist, bevor es hier zu kaufen ist. Durch die langen Transportwege leiden natürlich Vitamingehalt und oft auch der Geschmack. Nicht zu denken, wie auch die Umwelt leidet. Da sollte man sich auf regionale Ware verlassen. Aber oft ist auch das irreführend, da der Begriff nicht geschützt ist. Da gibt es als Tipp das einheitliche Regionalfenster, das auf immer mehr Waren zu finden ist. Da steht alles genau drauf und ist verlässlich.

Die Oberfläche des Obstes sollte prall und kräftig gefärbt sein, aber auch das ist manchmal nicht ganz stimmend. Denn heutige Züchtungen sind oft nur auf Optik getrimmt. Daran riechen ist oft gut, denn je besser die Früchte riechen, desto besser werden sie auch schmecken. Manchmal aber ist auch hier Vorsicht zu walten, denn ein aufdringlich süßer Duft kommt daher, dass die Früchte sehr oder auch überreif sind.

Dann wird noch ein Rat von den Fachleuten gegeben: Lose Ware ist zwar etwas teurer wie abgepacktes Obst. Aber bei weichen Früchten wie Erdbeeren lohnt sich das. Denn sie fangen in den vollgestopften Verpackungen und unter Folie schnell unentdeckt an zu schimmeln.

Foto: Tommy Weiss / pixelio.de

 

…Bier – ein Lebensgefühl

Für viele Deutsche gehört ein Bier einfach dazu, zum Fußballschauen, Grillen, Picknick oder einfach zum Feierabend.Überhaupt hat dieses Kultgetränk in Deutschland eine lange Tradition. Und, was ich noch nicht wusste, es hat sogar einen eigenen Tag im Kalender – am 23. April war der „Tag des deutschen Bieres“. Das Datum bezieht sich auf die Verordnung des Reinheitsgebots am 23. April 1516. So lange gibt es das schon! Das hieß, dass für Bier nur Gerste, Hopfen und Wasser verwendet werden durfte. Später kam noch Hefe dazu.

Dieses Gebot war vor allem wichtig, wie erklärt wird, weil im Mittelalter zahlreiche, z. Teil gefährliche Zutaten verwendet wurden. Wie beispielsweise Tollkirschen oder Ruß, die wurden mit in das Bier gemischt, das hat sogar zu Vergiftungen geführt. Das Reinheitsgebot von 1516 gilt noch heute.

Aber die Geschichte des Bieres reicht eigentlich noch viel weiter zurück, mehrere Tausend Jahre. Funde in China und Israel belegen das. Im heutigen Iran wurden Überreste von Bier gefunden aus der Zeit von 3.500 bis 2.900 v.Chr. Es gibt aus dieser Zeit sogar Zeugnisse, dass es über 20 Biersorten gab. Die Babylonier und Ägypter tranken Bier genauso gern wie die Kelten und Germanen, so war zu lesen.

Im Mittelalter wurde deswegen mehr Bier getrunken, weil es durch die Herstellung oft weniger mit Keimen belastet war wie das normale Trinkwasser. Es war alltäglich, worauf auch der Begriff „flüssiges Brot“ hindeutet. Die Mönche brauten Fastenbier, weil das in der Fastenzeit erlaubt war.

Bei uns unterscheiden sich die bekannten Biersorten nach obergärig und untergärig. Bei den obergärigen steigt die Hefe an die Oberfläche, bei den untergärigen sinkt sie zum Boden des Gärtanks. Heute allerdings sinkt die Hefe bei den modernen Brauverfahren auch beiden obergärigen Bieren zum Boden. Dann gibt es auch noch die höheren Gärtemperaturen für Obergärung, 15 bis 22 Grad, die untergärigen benötigen Temperaturen unter 10 Grad, so wird von den Experten erläutert.

Wer wissen will, was zu wem gehört: Zu den obergärigen Sorten zählen u.a. Weizenbier, Kölsch, Altbier, Berliner Weiße und Ale. Untergärig sind Pils, Helles, Schwarzbier und Robtbier.

Na denn, prost!

Foto: Floria Schmilinsky / pixelio.de

 

Obst ist gesund – nur abends nicht…

Früchte stecken voller gesunder Vitamine, das ist altbekannt. Sie sollten oft auf dem Speiseplan stehen – am besten aber tagsüber. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, täglich zwei Portionen Obst (250 g) zu essen – am besten zum Frühstück und nachmittags als Snack.

Warum Obst abends nicht gut ist, haben die Wissenschaftler erklärt: Wer zu Sodbrennen  neigt, sollte abends auf säurehaltiges Obst verzichten, also Ananas, Orangen oder Äpfel. Diese begünstigen, dass die Magensäure zurück in die Speiseröhre fließt. Wer doch was isst, sollte sich nicht gleich hinlegen, sondern noch einen kleinen Spaziergang machen.

Obst hat nicht nur viel Vitamine, sondern auch viel Fruchtzucker. Wird abends vor dem Schlafengehen Ost gegessen, nimmt der Körper mehr Fruchtzucker auf, als er benötigt. Dadurch kann besonders der Genuss von Weintrauben oder Mangos dazu führen, dass man zunimmt. Dann lieber, so raten die Experten Himbeeren oder Heidelbeeren essen, die haben nicht soviel Fruchtzucker.

Obst hat nicht nur Vitamine, sondern auch Ballast- und Faserstoffe. Die können abends nicht mehr gut verdaut werden. Dabei entstehen Gase und Blähungen. Eine Ausnahme ist die Banane, die beruhigt den Darm. Außerdem senkt das enthaltene Kalium die Pulsfrequenz, so wird erklärt. Also kann man Bananen ruhig vor dem Einschlafen essen. Übrigens wird daraufhin gewiesen, dass Bananen auch Magnesium in sich haben, das schützt vor nächtlichen Muskelkrämpfen. (Wer die hat, weiß wie unangenehm so was ist.)

Foto: Harry Hautumm / pixelio.de

Ingwershot – ein Kultgetränk

Ingwer-Shots sind in Supermärkten, Bioläden und Drogerien zu kaufen, die haben fast so viel Schärfe wie ein Schnaps. (Bloß ich hatte noch nichts davon gehört!)Aber für das Brennen sorgt der Ingwer, die Hauptzutat. Dazu gibt es oft Kurkuma und Säfte, beispielsweise mit Zitrone, Orange oder Apfel. Die Werbung versichert, dass sie ideal fürs Immunsystem sind.

Dazu sagt eine Ernährungswissenschaftlerin, dass er schon ein Potenzial dafür hat, es ist aber bisher lediglich im Labor festgestellt worden.

Aber wie bekannt ist, Ingwer ist auf jeden Fall für den Körper gut. Das ist auch am Menschen erforscht, wie erklärt wird. Bei Kopfschmerzen und Muskelkater und gegen die Morgenübelkeit bei Schwangeren sei er ein gutes Mittel. Wer aber zu Sodbrennen neigt, dafür ist so ein Ingwer-Shot nicht geeignet, die Schärfe kann das verschlimmern. Da taucht zu Recht die Frage auf, ob nicht der altbekannte Ingwertee genügend ist. Dazu wird erläutert, dass beim Aufbrühen mit Zitrone wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen. Das ist bei Shots nicht so.

Bei den gekaufte Ingwer-Shots ist allerdings viel Zucker enthalten. Man sollte die Zutatenliste gut prüfen, wird erklärt. Aber noch besser ist, sich die Ingwer-Shots einfach selbst zu machen. Es ist ja auch billiger und geht schneller. Das Rezept, wie zu lesen war: Für  200 Milliliter, das sind sieben bis Shots entsaftet man 50 g Ingwer, 2 Äpfel und eine halbe Zitrone. Wer Bio-Ingwer, braucht ihn nicht mal zu schälen. Man kann auch statt Entsafter ein Mixer oder Pürierstab nehmen, so wird empfohlen. Ingwer und Apfel werden dafür in Stücke geschnitten und mit dem Saft der zuvor ausgepressten Zitrone püriert. Anschließen durch ein Sieb streichen.

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