Kategorie ‘Essen und Trinken’

Was Leckeres für heiße Tage………

749089_web_R_K_B_by_Martin Moritz_pixelio.deWie ja schon geraten wird, die Sommertemperaturen  verlangen  viel zu trinken. Aber immer nur Wasser trinken, ist auf die Dauer langweilig. Obwohl erst kürzlich in den Medien veröffentlicht wurde, dass bei Testen das Leitungswasser manches Mineralwasser übertrumpft. Weil sehr gründlich kontrolliert wird, kann man das Wasser aus dem Hahn auch ohne weiteres konsumieren.

Aber so einen dezenten Geschmack, der gut schmeckt, kann man schon erreichen, indem man Obst oder Kräuter einige Zeit im Wasser ziehen lässt. Oder -ganz leicht – sind sprudelnde Getränke selbst herzustellen. Dabei kann man komplett auf künstliche Aromen verzichten, anders als bei den industriell hergestellten Limonaden.

Da war ein Rezept für Sirup als Grundzutat zu lesen. Sirup, aus Blüten, Früchten oder Kräutern hergestellt, ist eine gute Basis für Limonaden, Brausen und Spritzgetränke. Dafür muss man Zucker und Wasser zusammen in einem Topf erhitzen und uner Rühren aufkochen, bis sich der Zucker gelöst hat. Dann vom Herd nehmen und mit Beeren, Früchten oder Kräutern mischen. Das filtrierte Konzentrat wird in Flaschen gefüllt oder verdünnt getrunken. Wer will, kann dazu Sprudelwasser nehmen. Durch den Zuckergehalt und unter Luftabschluss ist der Sirup auch ohne Kühlung lange haltbar.

Fassbrause kann man auch mit selbstgemachtem Frucht- oder Kräutersirup herstellen. Einfach mit alkoholfreiem Bier mixen, dazu gibt es viele Varianten. Übrigens, bereits 1908 wurde Fassbrause in Berlin aus Malzextrakt und natürlichen Frucht- und Kräuterzusätzen hergestellt. Der Name kommt daher, weil die Brause früher direkt vom Fass gezapft wurde.

Zum Spritz kann man ebenfalls gut den Sirup nehmen. Dann mit Prosecco oder Sekt, einem Spritzer kohlensäurehaltigem Mineralwasser und Eiswürfeln in einen leckeren Spritz-Cocktail verwandeln. Dazu schmecken auch frische Kräuter wie Minze, Zitronenmelisse und sogar Basilikum.

So lässt es sich doch gut aushalten im Sommer!

Foto: Martin Moritz / pixelio.de

 

Lavendel – Sommerfreude aus der Provence

734333_web_R_K_B_by_Gabriele Schmadel_pixelio.deEr blüht blau-lila von Juni bis August. Ich liebe den zarten Duft, in natura, und auch in Seifen, Parfüms, im Wäschesäckchen usw. Einen meiner schönsten Urlaube verbrachte ich in Südfrankreich, wobei mir noch immer, nach langen Jahren, unvergesslich die riesigen Lavendelfelder der Provence in besonderer Erinnerung sind.

Außerdem finde ich immer wieder schön, den Lavendel in den Gärten zu erleben. Jetzt, wo er in voller Blüte steht, ist er besonders herrlich mit Rosen in jeder Art kombiniert. Am besten sehen die kleinblütigen, buschartigen Rosen in zartem Rosè zu der zarten Farbe des Lavendel aus.

Der Lavendel gehört zu den Lippenblütlern wie Minze und Salbei und ist in ganz Südeuropa, besonders in den Mittelmeerländern heimisch. Schon die alten Römer, die ja wussten, was gut war, verwandten den Lavendel für duftende Essenzen.Von ihnen kommt auch der Name, nämlich vom lateinischen „lavare“ – waschen. Er ist die beherrschende Pflanze in der Hoch-Provence.

Benediktinermönche führten den Lavendel nördlich der Alpen ein. Schon Hildegard von Bingen wusste um seine heilsame Wirkung. Bei uns gibt es zwar keine Lavendelfelder, aber in vielen Gärten, siehe oben, ist er sehr beliebt als schöner Blickpunkt.

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Deutsches Bier – gehört zu den besten!

704750_web_R_by_Florian Schmilinsky_pixelio.deGerade im Moment, wo König Fußball viele Möglichkeiten bietet, dem guten Bier zuzusprechen, las ich über die wechselvolle Geschichte dieses Gebräus.

Deutsches Bier gehört zu den besten der Welt. Aber es bedarf eines verblichenen Papiers, um dafür zu werben.

Beim Bier geht es dabei um Gesundheit. Deshalb ist das deutsche Reinheitsgebot von 1516 so wichtig, denn rein heißt gesund. Das Reinheitsgebot gehört zu den Mythen im Lande. Eben wegen rein und gesund.

Es stand sogar „ärztlich empfohlen“ auf einer Werbetafel für „Tauchlitzer Schwarzbier“. Und der legendäre Dr. Eisenbarth verordnete im 17. Jahrhundert allzu dünnen jungen Damen warmes Braunbier mit Honig. Auch die alten Griechen und Römer waren schon vom gesunden Bier überzeugt. Sie nahmen es auch als Schlafmittel zu sich. Für den großen Rausch bevorzugten sie allerdings Wein.

Viel wurde um das Reinheitsgebot und ums Bier überhaupt erfunden. Da gibt es sogar eine Ausstellung „500 Jahre deutsches Reinheitsgebot“ im Mannheimer Museum „Technoseum“; vom Bügelverschluss, 1875, der Einheitsflasche, 1920 sowie das selbstkühlende Fass.

Eigentlich ist der 23. April 1516 nicht richtig als Geburtstag des Reinheits-gebotes. Denn gibt es auch eine Münchner Landtagsprotokoll vom 4. März 1918 zum Reinheitsgebot. Denn dem berühmteren Erlass von 1516 (das entsprechende Papier, braun und alt, ist auch im „Technoseum“ ausgestellt) ging es hauptsächlich darum, das nur Gerste, Hopfen und Wasser zur Herstellung genommen wird.

Übrigens wurden in vielen Gegenden von England bis Belgien ähnliche Bestimmungen erlassen. Mal ging es auch darum, dass nur Gerste verwendet wird, da eine Hungersnot herrschte, weil sonst der fürs Brotbacken nötige Weizen verbraut würde. Dann ging es gegen traditionelle Bier-Zugaben wie Schafgarbe, Thymian und Salbei.

So ging es vom 16. Jahrhundert bis heute mit dem Reinheitsgebot.

Aber die Liebe zum Bier zusammen mit guten Freunden zu genießen bleibt unverdrossen bestehen. Na denn, Prost.

Foto: Florian Schmilinski / pixelio.de

 

Eine gute Sache: Lebensmittel sinnvoll verwerten!

335143_web_R_K_B_by_RainerSturm_pixelio.deImmer mehr Bestrebungen werden laut, nicht so viel Lebensmittel weg zu werfen. Es sind jährlich Unmengen und damit Unsummen! Auch das Kaufen von immer makelloserem Gemüse und Obst gehört dazu. Da darf keine Kartoffel etwas krumm sein oder Möhren oder vieles andere. Meist gelangt das gar nicht erst in die Läden. Es sind zwar schon einige, die da Vorreiter sind und auch nicht so ganz toll gewachsenes Obst oder Gemüse anbieten.

Da ist wunderbarerweise von Unternehmen zu lesen, die solche Lebensmittel restaurantmäßig verwerten und die schönsten Gerichte daraus anbieten. Beispielsweise in Berlin gibt es ein Projekt, das Freunde ehrenamtlich betreiben. Mit Spontanität und Kreativität kochen sie für Veranstaltungen usw.

Die Idee kam durch ein Restaurant in Kopenhagen, das ausschließlich mit solchen Lebensmitteln arbeitet. In anderen deutschen Großstädten gibt es ähnliche Konzepte. Da werden die Lebensmittel bei Bauern oder Bäckereien abgeholt. Eben Gemüse, das wegen seiner Form nicht loszuwerden ist oder übriggebliebene Brote.

Die Betreiber sagen, dass sie mit ihrem Engagement auch bei vielen Leuten im  Umfeld gut ankommen. Mancher hat sich das zu Herzen genommen, was sie vorleben und wirft kaum noch was weg. Und das Essen aus solchen Produkten genau so viel wert ist als herkömmliches.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Klassische Salate – immer wieder gut

556967_web_R_K_B_by_Helene13_pixelio.deDie Klassiker unter den Salaten, die wir immer schon liebten, sind immer wieder gut. Auch wenn moderne Köche die Zutaten etwas verändern. Am besten sind die Rezepte mit wenig Kalorien, aber reichlich Vitaminen und Mineralstoffen. Nicht nur als Party- oder Abendmahlzeit, auch zum Mitnehmen ins Büro als Mittagssnacks gut geeignet.

Hier einige Beispiele:

Heringssalat – unvergänglich lecker

Zutaten für vier Personen:4 kleine Rote Bete, vorgekocht und vakuumiert, 1 TL Meerrettich, 200 g Frischkäse (0,2 % Fett), 150 g Sauerrahm, 4 Gewürzgurken, in Essig, 400 g Bismarckhering, 2 große Äpfel, 1 Bund Schnittlauch, Salz, Pfeffer aus der Mühle.

Zubereitung: Rote Bete würfeln, Saft auffangen, mit Meerrettich, Frischkäse und Sauerrahm vermengen, ggf. Gurkensud unterrühren. Gurken, Fisch und Apfel-Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden. Schnittlauch hacken, mit Hering, Gurke, Rote Bete und Apfel unter die Frischkäse-Sauerrahm-Soße mischen, würzen.

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Neuer Trend: Jumping Dinner…

349297_web_R_K_B_by_Jutta Kühl_pixelio.deBeim Jumping-Dinner bleibt niemand allein! Wenn man bedenkt, dass die besten Parties in der Küche stattfinden. Nicht selten kann man vom lockeren Plaudern zum spannenden Gespräch kommen.

Diesen Gedanken hatten findige junge Leute im Sinn plus der Annahme, dass Liebe ja durch den Magen geht, schon ist ein neuer Trend geschaffen. Kochen als „Blind Date“ oder wie es in der Szene heißt: Jumping-Dinner.

Das Prinzip ist einfach: Jeder Teilnehmer bereitet mit seinem Kochpartner ein Gericht eines 3-Gänge-Memues zu. Wer dieser Partner sein wird, erfährt man spätestens drei Tage vorher. Ob Männlein oder Weiblein, kann man vorher selbst bestimmen. Außerdem wird festgelegt, in welcher Wohnung der Teilnehmer für die vier unbekannten Gäste gekocht wird. Nach jedem Gang geht es in eine andere Wohnung, wo wieder vier neue Gäste warten.

Das klang auch der Autorin zunächst verwirrend, ist aber im Prinzip einfach. Man kann dadurch zwölf neue Menschen kennen lernen. Aus diesem Grunde ist Jumping-Dinner besonders in den Großstädten sehr beliebt. Nicht nur Singles melden sich an. Auch für Neuankömmlinge in der Stadt ist es eine prima Idee.

Bei der Planung berücksichtigen die Organisatoren auch die Entfernung zwischen den einzelnen Wohnungen. Sie legen die Abstände möglichst nicht zu groß fest. So können immer alle ins Gespräch kommen. Und zum Abschluss geht es gemeinsam in eine Bar! Wer interessiert ist: www.jumpingdinner.de

Foto: Jutta Kühl / pixelio.de

 

 

Schmeckt nach Frühling – grüner Spargel..

604520_web_R_by_www.foto-fine-art.de_pixelio.deJetzt ist Hauptsaison für den König der Gemüse – den Spargel! Er ist nicht nur ein Fest für Augen und Gaumen – obendrein ist er sehr gesund. Spargel ist kalorienarm, belebt den Stoffwechsel, stärkt das Immunsystem. Eine durchschnittliche Portion Spargel deckt sogar den Tagesbedarf an Vitamin C und Folsäure. Genuss ohne Reue – wenn man die ach so leckere Sauce hollandaise weglässt. Aber die gehört einfach dazu!

Am vitaminreichsten ist übrigens der grüne Spargel, er ist chlorophyllhaltig und schmeckt auch etwas würziger und intensiver. Das kann ich nur bestätigen, meine Familie ist ein Fan des grünen Gesellen!

Was wenige wissen, über die Farbe entscheidet nicht die Sorte, sondern die Sonne. Während der weiße Spargel in aufgeworfenen Erddämmen von der Sorte fern gehalten wird, wächst grüner Spargel auf ebenen Beeten unter voller Lichteinwirkung.

Auch beim grünen Spargel gilt: Frisch gestochen und möglichst noch am selben Tage zubereiten. Geerntet wird der dünne Grünspargel, wenn er 20 bis 25 cm aus der Erde herangewachsen ist. Im Gegensatz zum weißen Spargel sollte man ihn nicht ins feuchte Tuch einhüllen, um ihn noch frisch zu halten. Der grüne Bruder lagert am besten aufrecht stehend in einer hohen Vase.

Auch für den grünen Spargel gibt es eine Menge klassischer oder innovativer Rezepte. Am einfachsten ist die klassische Variante: Den Spargel in einem Sud, mit einem Stück Butter, einem Spritzer Zitrone und etwas Salz garen. Dann ab in die Pfanne, kurz mit etwas Olivenöl anbraten. Wer mag, kann vor dem Servieren frisch geriebenen Parmesankäse drüber streuen.

Was noch beim grünen Spargel so angenehm ist: er muss – wenn überhaupt – nur im unteren Drittel geschält werden. Auch in der Garzeit gibt es Unterschiede zum weißen Spargel. Beim grünen genügt aufgrund seines geringeren Durchmessers und seiner zarteren Beschaffenheit eine Kochzeit von 8 bis 15 Minuten. Man kann das edle Gemüse übrigens auch problemlos einfrieren.

Was unbedingt zusammen gehört, ist Spargel und Wein. In vielen Regionen ist es sogar selbstverständlich, weil der Wein dort wächst. Etwa Rheinhessen, Pfalz oder Baden. Doch Achtung, Spargel gilt als wählerisch! Klassisch ist da auch der Riesling. Zu empfehlen ist da ein junger Silvaner, ein Weißburgunder, Grauburgunder oder Rivaner.

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