Kategorie ‘Frauenleben’

Und Katzen mögen ihren Menschen doch!

Sie kommen, spielen und schmusen. Aber nur, wenn sie wollen – und nicht, wenn ihr Halter will. Katzen gelten als unabhängige Einzelgänger, die im Gegensatz zum Hund kein besonders inniges Verhältnis zu ihrem Menschen aufbauen.

Aber ein US-Studie zeigt, sie mögen uns doch! Manchmal sogar mehr als ihr Lieblingsfutter. Ein Forscherteam von der Oregon State University hat in etlichen Experimenten die Vorlieben von 50 Katzen getestet. Eine Hälfte lebte in einem Haushalt mit ihren Besitzern, die andere im Tierheim. Man konfrontierte die Stubentiger mit Reizen aus vier verschiedenen Kategorien: Futter, Gerüche, Spielzeug, Mensch. Die Forscher hielten jeweils fest, welcher der Reize bei der Katze am besten ankam.

Elf Testtiere zeigten keinerlei Interesse an den ihren dargebotenen Reizen. Also diese waren wirklich Einzelgänger.  Doch die anderen 39 waren eine Labsal für Katzenfreunde. 19 Katzen bevorzugten die Interaktion mit den Menschen. 14 beschäftigten sich lieber mit dem Futter. Weit abgeschlagen rangierten Gerüche und Spielzeug.

Aber laut Verhaltensforschern ist es durchaus möglich, wenn der Stubentiger satt ist, dass er uns dann seine Aufmerksamkeit schenkt. Aber Lust auf Schmusen hatten nur wenige. Fazit: Wenn die Katze sich dem Menschen zuwendet, heißt das noch lange nicht, dass um seiner selbst tut.

Foto: by-sassi /pixelio.de

 

WMF – seit über 160 Jahren beliebt für Küche und Co.

Das Sortiment der Württembergischen Metallfabrik, kurz WMF, beeindruckt neben der Qualität auch mit der großen Bandbreite der Produkte.

1853 gründete der Müller Daniel Straub mit den Brüdern Schweizer in Geislingen die Metallwarenfabrik Straub & Schweizer. Schon 1862 wurden deren Tafel- und Serviergeräte auf der Weltausstellung in London ausgezeichnet. 1866 verließen die Brüder Schweizer die Firma, 1880 schloss sich das Unternehmen mit der Fa. Ritter aus Esslingen zusammen zur Württembergischen Metallwarenfabrik.

Um die Jahrhundertwende waren schon 3000 Mitarbeiter beschäftigt, zehn Jahre später bereits 4000. Um 1920 sicherte sich WMF die Alleinverwendung des von Krupp entwickelten V2-A-Stahles bei Tafel- und Küchengeräten. Die erhielten das Warenzeichen „Cromargan“, ein Name, der zum Synonym für rostfreien Edelstahl wurde. Später fertigte WMF auch Großkaffeemaschinen für die Gastronomie an.

Nach Kriegsende gelang der erfolgreiche Wiederaufbau, 1950 wurden schon wieder 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Es entstanden Produktklassiker, die millionenfache Verbreitung in den deutschen Haushalten fanden.

Als die Zahl der Beschäftigten auf 5800 stieg, wurden 1960 Zweigwerke gegründet. In den folgenden Jahrzehnten übernahm WMF mehrere Unternehmen der Branche. Im Mai 2016 wurde WMF dann selbst übernommen – von dem französischen SEB-Konzern.

Ob Besteck oder Kochgeschirr, Tischaccessoires, Thermokannen, Backformen, Sekt- und Weinkühler, Korkenzieher, Kaffeemaschinen und vieles mehr gehört nach wie vor zum Angebot von WMF.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

Die jecken Weiber sind los….

Nun  ist es wieder soweit: Am Donnerstag vor Aschermittwoch wird traditionell der Übergang vom Sitzungskarneval zum Straßenkarneval vollzogen. Dieser Tag ist fest in der Hand der Frauen, Weiberfastnacht, Altweiberfastnacht, oder einfach Altweiber, Wieverfastelovend im Rheinland, es gibt viele Bezeichnungen. In der alemannischen Fasnacht ist es der Schmotzige Donnerstag.

Meist wird schon in den Betrieben gefeiert, Tradition ist, den Herren die Krawatten abzuschneiden. Da kommen manche absichtlich  mit einer alten, die sie schon lange ausmustern wollten. Für die abgeschnittene Krawatte gibt es dann ein Küsschen ( Bützchen im Rheinland). Pünktlich um 11.11 Uhr beginnen auch die Feiern auf den Plätzen und vor den Rathäusern.

Man (frau) zieht mit Freundinnen und Vereinen, viele einheitlich kostümiert, los, um an diesem Tag mal ganz losgelöst vom Alltag, fröhlich zu feiern. Gerade hier im Rheinland ist es ganz egal, ob man kostümiert im Zug oder der Straßenbahn fährt. Ich habe Zugfahrten mit allgemeiner Gesangs- und Bierseligkeit erlebt, wo vollkommen Fremde bei der Ankunft am Ziel (sprich Köln oder Bonn) beste Freunde waren.

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Im Takt -Tanz mal wieder

450319_web_r_k_by_erich-keppler_pixelio-deWarum nicht mal wieder nach guter alter Sitte das Tanzbein schwingen oder auch Neues in der Tanzwelt ausprobieren? Das ist nicht nur für Musikliebhaber was, tut auch sowie so gut. Denn Tanzen macht nicht nur körperlich fit, sondern tut auch der Psyche gut. Es hebt die Stimmung und stärkt das Selbstbewusstsein.

Viele haben sogar einst in der Tanzschule den Mann fürs Leben gefunden. Es gab die Zeiten, lang ist es her, dass alle jungen Leute pflichtgemäß eine Tanzschule besuchten. Aber seit einiger Zeit boomt dieser Trend wieder und die Tanzschulen laden mit modernem Programm ein.

Schön, was ein Ehepaar erzählt, wie zu lesen war: Sie hatte sich nur zu einem Tanzkurs angemeldet, um einer Freundin einen Gefallen zu tun. Doch dann fand sei zweierlei: ihren Ehemann und die Leidenschaft fürs Swingtanzen. Das ist jetzt 10 Jahre her und das gemeinsame Hobby wird gepflegt. Sie genießen es, nach stressigem Arbeitstag beim Tanzen abzuschalten und sozusagen alles hinter sich zu lassen. Allerdings, als sie gefragt wurden, ob man Schwierigkeiten und Konflikte wegtanzen könne, nein, klappt das mit dem Tanzen auch nicht so gut. Das Tanzen sei aber ein guter Anlass, um Dinge vorher zu klären.

Oder das Ehepaar in den 60ern, die sich vor 40 Jahren in einer Diskothek kennen lernten. Sie bekamen einen Gutschein für einen Tanzkurs geschenkt. Nach einem Jahr, fast vergessen, wagten sie es, ihn einzulösen. Sie sind sehr froh darüber, sind zwei- bis dreimal wöchentlich in der Tanzschule und genießen es ebenfalls, hier abschalten zu können.

Wie wäre es, mal wieder das Tanzbein zu schwingen, nette Leute kennen zu lernen und auch was für die Bewegung nebenbei zu tun?

Trend: Frauen gehen auf die Jagd!

633223_web_r_k_b_by_rosemarie-doll_pixelio-deVon wegen Männersport: Die Zahl der Jägerinnen steigt! Das Klischee, dass uns bisher sagte, Jagd ist nichts für Frauen, ist zwar ein Vorurteil. Das sitzt immer noch in vielen Köpfen fest.

Da sagt doch glatt der Sprecher des Deutschen Jagdverbandes, das Frauen die besseren Jäger seien! Sie würden eher auf Nummer Sicher gehen – eben auch bei der Jagd. Zwar ist der Anteil der Jägerinnen mit sieben Prozent noch gering, aber im Vergleich zu beispielsweise den 1980er Jahren stark gestiegen. Damals gab es nur ein Prozent Frauen, die einen Jagdschein besaßen.

Heute sitzen, so erfährt man, in den Vorbereitungskursen zur Jägerprüfung bereits teilweise 30 bis 40 Prozent Frauen. In den Altersklassen der 18- bis 34-Jährigen machen sogar mehr Frauen als Männer den Jagdschein.

Aber was total überraschend für das Motiv ist: der Hund der Jägerinnen! Rund 62 Prozent der Frauen machen den Jagdschein, so der DJV, weil sie ihren Vierbeiner beschäftigen wollen. Männer sehen das nicht so. Manche Menschen schaffen sich Tiere, also Hunde, an, die eigentlich für die Jagd geeignet sind. Das merkt man manchmal erst, wenn das Tier nicht mit einem Spaziergang um den Block zufrieden ist.

Der Hauptgrund, auf die Jagd zu gehen, ist aber bei beiden Geschlechtern gleich: die Natur genießen. Da könnte man ja auch einfach im Wald spazieren gehen. Aber dem widersprechen passionierte Jäger vehement: Das Erlebnis sei intensiver. Dabei klingt an, dass man bis zu 20 Stunden auf einem Hochsitz verbringt, um ein Wildschwein zu erlegen. In dieser Zeit hat man andere Wahrnehmungen für die Natur, so sagen sie. Was mich staunen lässt, so lange Zeit so zu verbringen, ist für den Laien nur bewundernswert!

Sehr zu bemerken ist noch, dass laut einer Erhebung des DJV die „typische Jägerin“ aus der Stadt kommt, während 70 Prozent der Jäger im ländlichen Raum leben.

Da kann man nur sagen, Waidmanns Heil!

Foto: Rosemarie Doll / pixelio.de

 

 

Sommerpflege – jetzt das Richtige für die Haut wählen…

550402_web_R_K_B_by_Inessa Podushko_pixelio.deFür die heißen Sommertage benötigt unsere Haut eine besondere Pflege. Sie braucht jetzt weniger Fett, mehr Feuchtigkeit und eine tägliche Portion Sonnenschutz – auch, das wird meist nicht beachtet – wenn es mal bewölkt ist. Der Dermatologe erklärt, dass ab 15 Grad die Haut mehr zu schwitzen beginnt. Sie verliert mehr Feuchtigkeit und neigt zum Austrocknen. Dazu kommt die Hitze, Klimanlagen-Luft, Chlor- und Salzwasser und natürlich die Sonneneinwirkung.

Gleichzeitig hat die Haut im Sommer mehr Fett zur Verfügung, dadurch erscheint der Teint auch fettiger. Nun muss man seine Hautpflege den Gegebenheiten anpassen. Also zu leichteren Pflege- und Make-up-Produkten greifen, die sich dem Teint gut anpassen. Was ist am besten? Das kommt auf die Haut an, ist sie unkompliziert, genügt im Hochsommer eine leichte Feuchtigkeitspflege. Ist der Teint trocken, sollten in der Creme ausreichend Lipide enthalten sein. Vor allem, wenn die Haut spannt. Sensible Haut braucht etwas zum Beruhigen. Etwa mit Mineralien, die ausgleichend wirken.

Unabhängig vom Hauttyp neigt die Haut im Sommer schneller zum Schwitzen, das ist leider sehr oft so. Den Flüssigkeitsverlust sollte man mit Thermalwassersprays, fettfreien Fluids oder Gels ausgleichen. Am besten gleich nach dem Duschen auftragen. Ein Hausmittel für alle, die weniger schwitzen wollen, wird vom Fachmann empfohlen: Morgens die Haut mit abgekühltem frischem Salbeitee abtupfen. Das desinfiziert gleichzeitig.

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Schon immer wollten die Frauen schön sein….

703504_web_R_K_B_by_Ruby-Stein_pixelio.deJede Frau möchte schön aussehen, das war schon in der Antike so und hat sich nicht geändert. Heute wie damals gehört beispielsweise die Wahl des Schmucks zu den gewohnten Ritualen einer Frau. Das kennzeichnete schon das weibliche Verhalten in der Steinzeit und sogar vor der letzten Eisenzeit. Schmuck ist nicht nur ein Ausdruck des eigenen Ichs. Schmuck als Ausdruck von gesellschaftlicher Zugehörigkeit, von Stand und Rangordnung ist seit ewigen Zeiten präsent.

Es war schon immer so, dass man sich in Szene setzen musste, um Herrschaft und Reichtum herauszustellen. Schon in vorhistorischen Zeiten wurden aus Schnecken und Muscheln Ritualobjekte gefertigt, der älteste Fund ist 82 000 Jahre alt.

Mittel und Methoden, die Schönheit zu betonen, haben sich verändert, aber im Prinzip blieben die Ideale über Jahrtausende erhalten. Ins Gesicht kam Farbe, Puder und Bleichungscreme, das Haar wurde verlängert und die Taille verschlankt. Make-up-Moden im alten Ägypten unterscheiden sich nicht von denen im heutigen Westen. Das beweisen manche Funde von Kämmen, Tiegeln und Tinkturen, die in Museen zu bewundern sind.

So stand zu lesen, dass sogar Ötzi, der unerschöpfliche Zeuge der Jungsteinzeit, mehrere Dutzend mit Farbe unterlegter Einschnitte in der Haut aufweist. Das legt die Frage nahe, ob damals schon tätowiert und gepierct wurde? Womöglich. Ganz bestimmt, so weiß man aus Funden, waren ornamentale Narben und Kopfverformungen an der Tagesordnung. Das weist auf Schönheitschirurgie hin. Da gibt es einen schönen Ausspruch: Wofür heute Mondpreise bezahlt werden, ist im Grunde ein alter Hut! Wie wahr.

Foto: Ruby-Stein / pixelio.de

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