Kategorie ‘Frauenleben’

Frau geht wieder mit Hut!

Menschen tragen wieder mehr Hut (übrigens auch Männer!). Das haben die Fachleute der Hutmacher festgestellt. Hut gehört wieder zum Schick!

Auch bei besonderen Anlässen kommt der Hut wieder zum Einsatz, etwa der allseits beliebte Fascinator. Kommt aus England, wird oft passend zur Garderobe angefertigt. Das tragen jüngere, aber auch oft ältere Damen.

Zurück ist auch die Mode der 70er: der sog. Flapper, ein großer Damenhut, dessen breiter Rand wellig nach unten fällt (auch von der Verfasserin heiß geliebt). Auch ein Revival der Cowboy-Hüte wird beobachtet, so auch Formen wie der Boater, ein Freizeithut, gehören dazu. Hier sagt man auch Kreissäge dazu. Die Form ist seit der  Jahrhundertwende immer wieder aufgetaucht.

Ein Hut mit Rand wirkt formeller und erwachsener, so die Fachleute. In puncto Farben sei auch alles möglich. Da gibt es keine bestimmten Regeln, der Hut muss ins Gesamtbild und zum Anlass passen.

Foto: Rolf Handke / pixelio.de

 

 

 

Schönheitstipps aus aller Welt

Für Kosmetik und Schönheit ist es interessant, zu erfahren, was es in der Welt noch alles gibt, das für frau gut ist.

Da wäre beispielsweise aus Bulgarien ätherisches Rosenöl. Der Werdegang ist sehr aufwendig – Um ein kg des wertvollen Duftöls zu gewinnen, müssen 4000 kg! Blütenblätter von Hand gepflückt werden, von Damaszener Rosen. Sie haben auch andere wertvolle Inhaltsstoffe, darum werden sie auch als Heilpflanzen geschätzt. Das Rosenöl vermindert Rötungen und ist besonders für reife Haut gut. So kann man es anwenden; Das Rosenöl im Verhältnis 1 : 10 mit Jojoba- oder Mandelöl mischen und nach dem Waschen in die noch feuchte Haut einmassieren.

Karanjaöl aus Indien – Es ist das Samenöl der Indischen Buche. Dieser bis zu 25 Meter hohe Baum gedeiht in tropischen und gemäßigten Klimazonen. In der ayurvedischen Heilkunst wird das Öl oft angewendet. Inderinnen behandeln damit gereizte Haut. Es weist einen natürlichen Lichtschutzfaktor (LSF) von 10 auf, ersetzt aber nicht die Sonnencreme. Trotzdem raten Experten, eine Lichtschutzcreme von 15, die Karanjaöl enthält, täglich aufzutragen. Es ist eine gute Voraussetzung gegen Hautalterung und Hautkrebs.

Ghassoul aus Marokko – Das ist eine mineralreiche Tonerde aus dem Atlasgebirge. Sie bindet Schmutz und Fett, ohne die Haut auszutrocknen. Die Marokkanerinnen Körper und sogar die Haare. Diese werden dann wunderbar weich und glänzend. Man kann mit der Erde auch wie beim Peeling die Haut abreiben. Für die Haarwäsche übergießt man drei Esslöffel Ghassoul mit sechs Esslöffeln kochendem Wasser, dann wie ein Shampoo verwenden. Mit kaltem Essig- oder Zitronenwasser spülen. Da nimmt man zwei Esslöffel auf einen Liter Wasser.

Dampfbad aus der Türkei – Mann nennt es auch die Sauna des Orients und es ist seit dem Mittelalter fester Bestandteil der islamischen Körperkultur. (Die Autorin kennt es aus der Türkei). Man liegt beinahezu 100-prozentiger Luftfeuchtigkeit auf warmem Marmor. Nach dem Schwitzen folgt die Abreibung mit einem Wildseidenhandschuh oder  Luffaschwamm und Kernseifenschaum. Es macht den Kopf frei und die Haut porentief rein. Allerdings ist es nicht für empfindliche Haut und Venenprobleme geeignet.

Sheabutter aus dem tropischen Afrika – Diese kommt aus der Gegend zwischen Senegal und Uganda, dort gibt es den Afrikanischen Butterbaum. Er wird bis zu 20 Meter  hoch. Das Fett aus seinen Sheanüssen ist eine Allzweckcreme, auch für Babys und Kinder. Gemischt mit Kokosöl und Zucker  kann es als Körperpeeling genutzt werden. Gegen raue Lippen, Ellenbogen und Knie einfach eine Dosis Sheabutter zum Schmelzen bringen und auftragen. Es gibt das Produkt auch als Körperlotion.

Foto: Inessa Poduschko / pixelio.de

 

Röcke geben im Herbst den Ton an…

Der Herbst und Winter ist ja traditionell die Jahreszeit, in der Hosen im Trend liegen. Für die kommende Saison trifft das nicht zu. Röcke erobern sich den Platz auf der Liste der schönsten Trends zurück. Auf den internationalen Modeschauen von Paris bis Mailand waren jede Menge Röcke zu sehen. Es gibt aber auch besondere Trends:

Sehr weite Glockenröcke sind Favoriten, elegant oder verspielt. Sie sind wahlweise auf Taille oder auf Hüfte geschnitten. Neben den klassischen Wollstoffen tauchen Glockenröcke auch in Samt oder Vinyl auf. Der Saum endet knapp auf der Mitte der Oberschenkel, wenn es um einen frechen Look geht, oder knapp oberhalb des Knies, wenn es elegant sein soll.

Auch Modelle mit Kellerfalten kommen wieder in Mode. Hier treffen jeweils zwei Falten mit den Stoffkanten aufeinander, am oberen Ende sind die Enden zusammengenäht. Das hat den Vorteil, dass sie nicht auftragen. Modeexperten halten das für einen regelrechten Figurschmeichler. Sie können von ganz unterschiedlichen Figurtypen getragen werden.

Ganz angesagt sind im Herbst Röcke, die durch Stickereien und Verzierungen auffallen. Diese ziehen sich, häufig in Gold oder Silber, als florale Schnörkel über die gesamte Vorderpartie des Rockes. Auch als kunstvolle Webkanten an den Saumpartien sieht man es. Wer die floralen Designs nicht mag, der findet auch viele Modelle in Streifen oder Karos.

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Alles Backpulver – oder was?

Viele sagen, früher war alles besser – vor allem der Hausputz. Immer noch schwören sie auf die alten Hausmittel, wie sie Oma verwendete. Heute ist alles nur noch Chemie! Aber moderne Haushaltsexperten und Lebensmittelchemiker haben manches untersucht und doch nicht für gut befunden. Außerdem hat sich die chemische Zusammensetzung von zu Putzendem und Putzmittel verändert.

Hier einige Beispiele, die zu lesen waren: Fliesenfugen werden wieder sauber, wenn man sie mit Backpulver scheuert. Nein, Fliesenfugen werden nie gescheuert – auch dadurch werden sie tiefer. Außerdem enthält Backpulver Stärkemehl, und wenn in der Fuge Wasser und Stärke stehen, ist der Schimmelpilz nicht weit. Besser man sprüht Sodareiniger auf, eine halbe Stunde einwirken lassen, die Fugen sanft ausreiben und mit klarem Wasser nachspülen.

Und überhaupt  –  Wer neben Wasser genug Lappen im Haushalt hat, brauche sonst nicht viel, so die Expertin. Ein Universalreiniger, ein Badreiniger und Spiritus. Nur manchen Oberflächen – Hochglanz, geöltem oder gewachstem Holz oder Glattleder – sollte man nicht mit Mikrofasern zu Leibe rücken. Dazu zählen auch selbsteinigende Duschwände – da können Kunstfasern Kratzer hinterlassen.

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Und Katzen mögen ihren Menschen doch!

Sie kommen, spielen und schmusen. Aber nur, wenn sie wollen – und nicht, wenn ihr Halter will. Katzen gelten als unabhängige Einzelgänger, die im Gegensatz zum Hund kein besonders inniges Verhältnis zu ihrem Menschen aufbauen.

Aber ein US-Studie zeigt, sie mögen uns doch! Manchmal sogar mehr als ihr Lieblingsfutter. Ein Forscherteam von der Oregon State University hat in etlichen Experimenten die Vorlieben von 50 Katzen getestet. Eine Hälfte lebte in einem Haushalt mit ihren Besitzern, die andere im Tierheim. Man konfrontierte die Stubentiger mit Reizen aus vier verschiedenen Kategorien: Futter, Gerüche, Spielzeug, Mensch. Die Forscher hielten jeweils fest, welcher der Reize bei der Katze am besten ankam.

Elf Testtiere zeigten keinerlei Interesse an den ihren dargebotenen Reizen. Also diese waren wirklich Einzelgänger.  Doch die anderen 39 waren eine Labsal für Katzenfreunde. 19 Katzen bevorzugten die Interaktion mit den Menschen. 14 beschäftigten sich lieber mit dem Futter. Weit abgeschlagen rangierten Gerüche und Spielzeug.

Aber laut Verhaltensforschern ist es durchaus möglich, wenn der Stubentiger satt ist, dass er uns dann seine Aufmerksamkeit schenkt. Aber Lust auf Schmusen hatten nur wenige. Fazit: Wenn die Katze sich dem Menschen zuwendet, heißt das noch lange nicht, dass um seiner selbst tut.

Foto: by-sassi /pixelio.de

 

WMF – seit über 160 Jahren beliebt für Küche und Co.

Das Sortiment der Württembergischen Metallfabrik, kurz WMF, beeindruckt neben der Qualität auch mit der großen Bandbreite der Produkte.

1853 gründete der Müller Daniel Straub mit den Brüdern Schweizer in Geislingen die Metallwarenfabrik Straub & Schweizer. Schon 1862 wurden deren Tafel- und Serviergeräte auf der Weltausstellung in London ausgezeichnet. 1866 verließen die Brüder Schweizer die Firma, 1880 schloss sich das Unternehmen mit der Fa. Ritter aus Esslingen zusammen zur Württembergischen Metallwarenfabrik.

Um die Jahrhundertwende waren schon 3000 Mitarbeiter beschäftigt, zehn Jahre später bereits 4000. Um 1920 sicherte sich WMF die Alleinverwendung des von Krupp entwickelten V2-A-Stahles bei Tafel- und Küchengeräten. Die erhielten das Warenzeichen „Cromargan“, ein Name, der zum Synonym für rostfreien Edelstahl wurde. Später fertigte WMF auch Großkaffeemaschinen für die Gastronomie an.

Nach Kriegsende gelang der erfolgreiche Wiederaufbau, 1950 wurden schon wieder 3000 Mitarbeiter beschäftigt. Es entstanden Produktklassiker, die millionenfache Verbreitung in den deutschen Haushalten fanden.

Als die Zahl der Beschäftigten auf 5800 stieg, wurden 1960 Zweigwerke gegründet. In den folgenden Jahrzehnten übernahm WMF mehrere Unternehmen der Branche. Im Mai 2016 wurde WMF dann selbst übernommen – von dem französischen SEB-Konzern.

Ob Besteck oder Kochgeschirr, Tischaccessoires, Thermokannen, Backformen, Sekt- und Weinkühler, Korkenzieher, Kaffeemaschinen und vieles mehr gehört nach wie vor zum Angebot von WMF.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

 

Die jecken Weiber sind los….

Nun  ist es wieder soweit: Am Donnerstag vor Aschermittwoch wird traditionell der Übergang vom Sitzungskarneval zum Straßenkarneval vollzogen. Dieser Tag ist fest in der Hand der Frauen, Weiberfastnacht, Altweiberfastnacht, oder einfach Altweiber, Wieverfastelovend im Rheinland, es gibt viele Bezeichnungen. In der alemannischen Fasnacht ist es der Schmotzige Donnerstag.

Meist wird schon in den Betrieben gefeiert, Tradition ist, den Herren die Krawatten abzuschneiden. Da kommen manche absichtlich  mit einer alten, die sie schon lange ausmustern wollten. Für die abgeschnittene Krawatte gibt es dann ein Küsschen ( Bützchen im Rheinland). Pünktlich um 11.11 Uhr beginnen auch die Feiern auf den Plätzen und vor den Rathäusern.

Man (frau) zieht mit Freundinnen und Vereinen, viele einheitlich kostümiert, los, um an diesem Tag mal ganz losgelöst vom Alltag, fröhlich zu feiern. Gerade hier im Rheinland ist es ganz egal, ob man kostümiert im Zug oder der Straßenbahn fährt. Ich habe Zugfahrten mit allgemeiner Gesangs- und Bierseligkeit erlebt, wo vollkommen Fremde bei der Ankunft am Ziel (sprich Köln oder Bonn) beste Freunde waren.

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