Kategorie ‘Frauenleben’

Warum nicht mal eine Karte schreiben?

Ansichtskarten oder auch Grußkarten werden im Zeitalter von Whatts App und Mail immer seltener. Früher waren es manchmal 20 Karten, die ich aus dem Urlaub schrieb. Oft mit identischen Texten, aber das war ein Muss. Ein Auslandstelefonat kostete vor Jahren noch ein Vermögen. Also schrieb man!

Es ist eigentlich schade, diese schöne Tradition sollte nicht aussterben. Besonders für Grußkarten zu jedem Anlasss , Einladungen, Genesungswünsche und vieles mehr gibt es eine aufsteigende Tendenz zum Selbermachen. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Es wird bestimmt gut ankommen, da das ja inzwischen etwas Besonderes ist. Übrigens las ich in einem Artikel zu dem Thema, dass das doch eine gute Alternative in Corona-Zeiten und Urlaub zu Hause sei. Das ist eine gute Idee. Man kann ja auch die Kinder mit einbinden.

Man braucht nicht viel – Die Basis sind Blanko-Karten, oder zum Falten, je nachdem für welche Technik man sich entscheidet. Es gibt die Stanz-Technik, Washi-Tape oder einfach nach Belieben bemalen, bekleben, beschriften. Schon die Hülle macht Eindruck, auch den Briefumschlag verzieren.

Es scheint, dass es schon professionelle Hilfe gibt, da sind manche gleich dabei! Zwei Bücher wurden empfohlen: „Karten mit Wow-Effekt“, im frechverlag, 8,99 €, oder „Handlettering & Freundschaft“ hält auch noch Ideen für Verpackungen und Geschenke bereit. Auch im frechverlag, 14,99 €. Näheres erfährt man auch im Internet, das weiss ja ziemlich (oder überhaupt?) alles. Es ist nicht nur scheinbar ein neuer Trend, es macht auch einfach Spaß!

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Mode – es gibt wieder Retro-Muster…

Die älteren unter werden jetzt in Nostalgie schwärmen: wie zu lesen war, gibt es auch diesen Modetrend des Sommers: Retro-Style. Der Trend ist ja eigentlich alt, es ist aber in, Inspirationen in der Vergangenheit zu suchen. Dazu gehören eben auch Retro-Muster. Es werden uns eine Vielzahl an Mustern für die Sommermode beschert, aber auch für die kommende Herbstmode soll das gelten.

Es werden die 50er, die 60er und die 70er-Jahre wieder  hervorgerufen. Es gibt große Punkte, großformatige Blumen bis hin zu psychedelischen Mustern, wie auch das legendäre Pucci-Muster sowie berühmten Zick-Zack-Streifen eines italienischen Labels. Auch das klassische Paisley ist wieder angesagt (was ich sehr gerne getragen habe!). Dieses Muster hatte der italienische Designer Gimmo Etro 1968 aus Indien mitgebracht, die Beatles machten es dann zum modischen Must-have. Aber es sind auch die auffälligen Farben – Lila, Orange oder Sonnengelb, die wieder in sind.

Allerdings sollte man die Kleidungsstücke mit den bunten Mustern so kombinieren, dass der Look nicht zu nostalgisch wirkt. Die Stylisten raten zum Mix mit unifarbenen Teilen, die farblich passen. Am besten taucht ein Ton aus dem gemusterten Teil wieder in dem einfarbigen auf. Es ist aber auch die Kombination von Retro-Mustern mit leuchtenden Farben angesagt. Damit sich die neue Mode nicht zu sehr vom eigenen Stil unterscheidet, kann man etwa ein Kleid im Retro-Muster zu derben Boots tragen (furchtbar!!). Als Faustregel kann gelten: Man trägt zum Muster nichts, was im gleichen Stil gehalten ist und in der gleichen Zeit modern war.

Foto: Rolf Handke / pixelio.de

Mehr Lebensfreude mit kleinen Tricks!………

Wer hat nicht schon – besonders in diesen schwierigen Zeiten – mal die Lust verloren und die Laune ist in den Keller gerutscht? Da war sehr Interessantes zu lesen: Was ja eigentlich jeder weiss, aber längst nicht von allen  beherzigt wird – raus in die Natur! Spaziergänge im Wald können sehr erholsam sein und die Seele trösten. Da gibt es sogar einen neuen Trend, der von Japan gekommen ist: Waldbaden. DA kann man gut wieder seine Ruhe finden. Aber Studien aus England zeigen, dass es gar nicht ein stundenlanger Aufenthalt im Wald sein braucht. Bereits nach fünf Minuten tritt, so haben die Forscher herausgefunden, nachweislich ein Entspannungseffekt ein.

Auch Gartenarbeit ist sehr positiv für unsere Gemütslage. Das haben auch Psychologen herausgefunden. Pflänzchen setzen oder Blumen pflanzen  löst Ängste und Sorgen. Das kann natürlich auch ein Balkon sein, den man mit Kräutern und Blumen verschönert. Bewegung an der frischen Luft ist nicht nur gesund, sie bringt nicht nur den Kreislauf in Schwung, sondern hebt auch die Laune. Fahrradfahren ist gut oder auch joggen.,

Es gibt viele Möglichkeiten, auch zuhause etwas Gutes für seine Seele zu tun: Beispielsweise reicht es, seine Lieblingsmusik aufzulegen. Auch das, so haben Wissenschaftler, wie so vieles, erforscht. Durch das Lieblingslied wird das Belohnungszentrum im Gehirn aktiviert. Es kommt auch zur Freisetzung von Glückshormonen.

Wie übrigens auch, wenn man bestimmte Lebensmittel zu sich nimmt! Das sind solche mit Omega-3-Fettsäuren wie Lachs, Makrele oder Hering. Dann auch Walnüsse, am besten gleich täglich eine Handvoll essen! Auch der so vielseitige Ingwer tut auch hier gute Dienste, um dem Seelentief  zu entkommen. Das machen seine Scharfstoffe, denn dadurch wird im Gehirn ein Reiz ausgelöst, durch den unser Körper Glückshormone ausschüttet, so wird von den Experten erklärt.

Mir hilft, ein gutes Buch zu lesen. Aber was zu erfahren war, auch Handarbeit kann glücklich  machen. Beispielsweise Stricken, das haben auch amerikanische Ärzte nachgewiesen. Dabei müssen wir uns auf unsere Maschen konzentrieren, so sind wir beschäftigt und haben keine negativen Gedanken. Das soll sogar wie einen Yoga-Übung wirken und auch die Handmuskeln trainieren.

Foto: Irmgard Vollmer  / pixelio.de

 

 

 

Hausfrau wie in den 50ern….

Da war doch heute zu lesen, dass es im Internet eine Frauenbewegung gibt, die sog. Tradwives. Gegründet von einer englischen Bloggerin, Alena Kate Pettit. Sie feiern die klassische Hausfrauenrolle. Und was soll ich sagen – Mit ihrer Bewegung lösen sie ein großes Interesse aus, auch in Deutschland.

Nach Wienern und Kochen usw. sieht man Alena Prewitt bei Instagram im geblümten 50er-Jahre Kleid fragen:“Was hast Du schon im Haus geschafft heute?“ Vor allem in den USA und in Großbritannien ist es kein neues Phänomen, dass Frauen sich den Lebensstil aneignen, zu dem unsere Urgroßmütter einst gezwungen waren. So etwa – der Mann gibt den Versorger, die Frau behütet Haus und Kinder. Mit einem Hashtag, #Tradwives, mit Kitschbildern von Petticoat-Kleidern, selbst gebackenem Brot usw. sind diese neuerdings auch zu einer Selbstdarstellungs-Spielfläche (wie zu lesen war) bei Facebook und Instagram geworden.

Alena Petitt geht sogar so weit, dass sie schreibt, der Ehemann hat an erster Stelle zu stehen und er muss wissen, dass es so ist. Es gelte zuallererst, ihn zu verwöhnen und zu umsorgen. Wissenschaftliche Studien gibt es dazu allerdings noch nicht, Gottlob. Geld verdienen mit dem Hausfrauen-Habitus, das ist so widersprüchlich wie geschickt. Alena Prewitt macht das vor: Sie schreibt gerade an ihrem dritten Buch. Inzwischen hetzt sie zwischen Fotosessions, Interview-Terminen und Schreib-Aktivitäten her. Wie sie noch dazu kommt, das propagierte Hausfrauenbild mit Putzen, Haushüten usw. zu leben, bleibt ein Rätsel.

Eine Soziologin vergleicht die Vernetzungs-Aktivitäten der Tradwives mit den Tupper-Parties der 60er Jahre. Ich habe das noch mitgemacht, allerdings habe ich immer gearbeitet. Ich erinnere mich aber, das bei uns bis 1970 die Ehefrau nicht ohne Erlaubnis ihres Mannes arbeiten durfte! Das ist wieder ein anderer Trend, der auf Instagram propagiert wird, die Tradwives leben angeblich ganz freiwillig in diesen Mustern. Es sei die natürliche Ordnung, so die These.

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Vor 50 Jahren – die erste Stewardess der Welt…

Wer so gerne und viel geflogen ist wie ich, den interessierte natürlich, was in den Printmedien zu lesen war! Am 15. Mai 1930 trat die erste Stewardess der Welt , Ellen Church, ihren Dienst an! Und zwar, wie zu lesen war, in einer Boeing 80A der amerikanischen Fluggesellschaft Boeing Air Transport. Damals war es eigentlich noch recht mühsam. Für den Flug von Oakland (Kalifornien) nach Chicago (Illionois) benötigte man 20! Stunden mit 13 Stopps. 14 Passagiere gab es, es war eine ruckelige Angelegenheit, unter 3000 m Flughöhe, keine Heizung, kein Luftdruckausgleich.

Sie ist die erste Stewardess auf einem Passierflug. Vorher hat man ausschließlich „Sky Boys“ gekannt. Den Frauen traute man den damals harten Job nicht zu, sie seien zu schwach. Ellen Church kam aus dem ländlichen Iowa. Aber statt wie vorbestimmt, den Betrieb ihrer Eltern zu übernehmen und einen Bauern zu heiraten, wollte sie ein anderes Leben haben. Sie lässt sich zur Krankenschwester ausbilden. Aber trotz des anstengenden Berufes träumt sie vom Fliegen und nimmt Flugunterricht. Sie erlangte die Privatpiloten-Lizenz. Aber damals akzeptierte man noch keine Frau im Cockpit. Als die BAT, die Verläuferin der United Airlines, „Sky Boys“ suchte, hat sie den Boss überzeugt mit den Argumenten, als Krankenschwester könnte sie sich sowohl physisch als auch psychisch um die Passagiere kümmern. Damals hat man dann später sieben Frauen rekrutiert, sie mussten ausgebildete Krankenschwester sein, nicht älter als 25 Jahre, nicht schwerer als 52 kg und unverheiratet.

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The lady with the lamp – Florence Nightingale

Aus TV und Printmedien war zu erfahren, dass Florence Nightingale am 12. Mai vor 200 Jahren geboren wurde. Gerade gestern sah ich ein Interview mit einem Nachkommen ihrer Familie. Sie ist die wohl berühmteste Krankenschwester der Welt. Sie sorgte unter anderem dafür, dass der Beruf der Krankenschwester ein besseres Ansehen bekam. Damals war es üblich, dass die Krankenpflege den niederen Gesellschaftsschichten überlassen wurde.

Florence Nightingale kam aus aus der englischen Oberschicht, sie war gebildet und sprach mehrere Fremdsprachen. Sie sollte eigentlich einen Adligen heiraten, wie es damals üblich war. Berufe waren verpönt, die höheren Töchter wurden zum Heiraten erzogen. Da war es ein Schock für ihre Eltern, dass sie überhaupt einen Beruf ergreifen wollte, und dann noch Krankenschwester! Doch sie ließ sich nicht davon abbringen und machte eine Ausbildung dafür.

Ihren wohl wichtigsten Einsatz hatte sie ab 1854 im sog. Krimkrieg. Die Versorgungslage der Verwundeten war katastrophal. Das versuchte sie mit einer Gruppe von Krankenschwestern zu ändern. In der Türkei versuchte sie, in einem Lazarett bessere Zustände herbeizuführen. Doch sie stieß nicht nur auf Zustimmung, aber sie ließ sich nicht beirren.

Zurück in England schrieb sie ein Buch über ihre Beobachtungen und Erkenntnisse. Dieses wurde vor allem in England und den USA ein Bestseller. Später gründete sie eine Schule für Krankenschwestern, die zum Vorbild wurde. Noch heute bekommen Pflegerinnen und Pfleger in England am Ende ihrer Ausbildung eine kleine Lampe geschenkt. Das erinnert an die große Florence Nightingale, die nachts oft mit einer Lampe unterwegs war, um sich um ihre Patienten zu kümmern. Darum war sie als die „lady with the lamp“ bekannt.

Foto: JMG / pixelio.de

Mai – Wonnemonat der Liebe

Nun ist er endlich da, der Wonnemonat Mai. Frühling lässt sein blaues Band mit Blütenzauber und neuem Grün wehen. Alle sind gut gelaunt, vor allem für die Liebespaare ist eine schöne Zeit.

Der Mai wird nämlich seit altersher der Monat der Liebe genannt. Aber zu jeder Zeit kann man diesem schönen Gefühl der Welt huldigen. Es hält Körper und Seele gesund. Wir können Liebe nicht erzwingen, wir können sie nicht kaufen, und doch ist sie das Kostbarste, das es gibt!  Vor allem, in diesen schweren Zeiten, die wir zur Zeit bewältigen müssen!

Viele Dichter haben sie gepriesen zu allen Zeiten. Gerade lese ich einen Ausspruch von Hermann Hesse:“ Glück ist Liebe. Wer lieben kann, ist glücklich.“ Es ist schon etwas Magisches mit der Liebe, sie lässt unsere Augen strahlen und macht uns mutig. Menschen in glücklichen Beziehungen legen sogar länger, das ist erwiesen. Darum sollte man die Liebe feiern, und zwar nicht nur, vor allem aber, im Mai, sondern jeden Tag- wann immer sie uns begegnet.

Liebe hat viele Gesichter, so hat ein schlauer Autor herausgefunden: Sie steht für Geborgenheit, Zärtlichkeit, Dankbarkeit, Verbundenheit, Leidenschaft, Sehnsucht und Treue.

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