Kategorie ‘Frauenleben’

Gasthörer an der Uni – Was Tolles für den Geist

Der Verfasserin fiel eine Zeitungsnotiz in die Hand, worin berichtet wurde, dass die Zahl der Gasthörer an den Universitäten sehr zugenommen hat. Man höre und staune: Ein Viertel war mehr als 60 Jahre alt. Das ist natürlich kein Muss, man kann durchaus auch als jüngerer Mensch dorthin gehen. Aber es ist eine sehr gute Alternative für den Ruhestand.

So dachte ich auch, als ich vor einigen Jahren nach einem Berufsleben als Sekretärin was fürs Herz, sprich Geist, tun wollte. Das Abitur, das ich in jungen Jahren nicht machen konnte, hätte ich gern nachgeholt. Aber das war mir, ehrlich gesagt, zu stressig. Schließlich warteten Familie, vor allem Enkel, auf Zuspruch. Aber Gasthörer, das wars!

Ich besorgte mir die Einschreibungsformulare bei der für mich nächsten Universität und los gings. Ein sehr guter Einführungsvortrag mit Berichten „alter Studenten“. Ich suchte mir aus dem Vorlesungsverzeichnis – ein sehr reichhaltiges Angebot – meinen Interessen entsprechend was aus. Zwei Tage in der Woche ließ ich quietschvergnügt alles Alltägliche hinter mir und mischte mich unters studierende Volk. Eine Augenweide waren für mich die reizenden jungen Leute, vor allem die leckeren Mädchen. Neidisch war ich schon etwas, nicht noch mal so jung und schlank zu sein. Sie waren sehr freundlich und höflich, obwohl ich gehört hatte, dass manche meckern, dass die Alten ihnen den Platz wegnehmen. Das Beste war, es ist kein Abitur erforderlich, der Beitrag erschwinglich. Dafür kann man dann nicht „richtig“ studieren, also keinen Abschluss machen. Aber das wollte ich ja gar nicht, siehe Abiturstress. Ich setze mich selig in die Vorlesungen und saugte das Gehörte auf. Ich las in der oben erwähnten Notiz, dass die beliebtesten Fächer für die „alten “Studenten Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften und Psychologie sind. Da kann ich nicht mitreden, mein Interesse galt der Geschichte, Kunstgeschichte, Englisch, Literatur. Darum auch konnte ich fast immer Platz bekommen. Zumindest in den ersten Vorlesungen zu Semesteranfang waren aber auch hier bei beliebten Professoren alle Plätze belegt und viele mussten auf den Treppenstufen oder Fensterbänken Platz suchen.

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Haushalt: Heimchen am Herd – wie früher?

Viele Frauen finden, dass die Männer auch heute noch nichts mit Hilfe im Haushalt am Hut haben? Von wegen Gleichberechtigung; Heirat scheint das häusliche Engagement der Männer noch zu bremsen!

Einer Studie zufolge beklagen 64 Prozent der verheirateten Frauen, dass sie mit der Hausarbeit, Kochen, Putzen, Waschen etc. komplett allein fertig werden müssen. Nur 22 Prozent der Frauen finden, dass sie die Arbeit gerecht mit ihrem Mann teilen können. Die befragten Ehemänner sehen das dagegen anders: 30 Prozent sagen, dass sie sich den Einsatz im trauten Heim gerecht mit ihren Frauen teilen. Bei unverheiratet zusammen lebenden Paaren scheinen die Männer (noch) etwas mehr zuzugreifen. Hier sind 27 Prozent der Frauen der Meinung, dass die Arbeit in ihrem Haushalt gerecht verteilt ist, bei den Männern sogar 40 Prozent. Aber auch von den unverheirateten Frauen finden sich 50 Prozent allein gelassen mit der Zuständigkeit für den Haushalt.

Die Daten sind schon etwas älter, aber m.E. immer noch aktuell.

Leuchtende (Weihnachts-)sterne im Advent

Schon lange habe ich die Saison der Weihnachtssterne geliebt. Es gehört einfach inzwischen in die Vorweihnachtszeit. Jetzt gibt es eine unübersehbare Fülle der jetzt auf den Markt kommenden Pflanzen, vor allem auch  wunderschöne Neuzüchtungen. Es ist auch immer wieder ein sehr schönes Bild, wenn in der Advents- und Weihnachtsdekoration Weihnachtssterne mit ihren herrlichen Farben dabei sind.

Da musste ich einfach mal ein bisschen mein Wissen vertiefen und habe einiges Wissenswerte herausgefunden: Also der Weihnachtsstern (Euphorhia pulcherrima ) ist eine Pflanze aus der Gattung der Wolfsmilchgewächse. Weihnachtssterne sind auf Grund ihrer intensiv gefärbten Hochblätter, die sternförmig angeordnet sind, begehrte Zimmerpflanzen. Oft werden die Hochblätter fälschlich für Blütenblätter gehalten.

Der Weihnachtsstern kommt aus Mittel- und Südamerika, auch in Mexiko, auf den Kanarischen Inseln, bis Brasilien und Argentinien findet man ihn wildwachsend. Auch in Asien, Kenia, Uganda und in Australien sowie in den Mittelmeerländern findet man ihn. Ich erinnere mich an eine herrliche Blütenpracht auf Teneriffa.

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Nochmal eine Buchempfehlung „Ein Sommer wie dieser“

Ich möchte Euch heute ein Buch empfehlen, auf das ich durch Zufall gestoßen bin. In  meinem Winterdomizil in Spanien habe ich dieses Buch in einem Geschäft entdeckt, wo auch Bücher in verschiedenen Sprachen für die Touristen angeboten werden.

Dieses Buch „Ein Sommer wie dieser“ hat mich auf Anhieb total fasziniert. Ich habe es inzwischen mindestens schon dreimal gelesen. Es ist nicht hochklassig und schwierig, aber eine wunderbare Geschichte fürs Herz.

„Ein Sommer wie dieser“ von Annette Hohberg ist 2012 erstmals erschienen, es ist bei Amazon oder auch bei anderen Händlern zu haben.

Die Geschichte handelt von einem jungen Mädchen und einem jungen Mann , die sich in einem Italienurlaub ineinander verlieben und sich durch einen dummen Zufall aus den Augen verlieren. Nach über 20 Jahren treffen sie sich durch ein unwahrscheinlich überraschendes Ereignis wieder und finden wieder nach vielen Schwierigkeiten zueinander. Ich will nicht zu viel Einzelheiten verraten, nur soviel, dass es auch sehr spannend ist, wie das Leben so spielen kann.

Ich bin jedenfalls begeistert und habe diese verblüffenden Ereignisse im Buch mit sehr großem Interesse gelesen.

 

Was ist im Frühling modisch in?….

Der Frühling naht endlich -Die dicken Wintersachen können endlich in den Schränken ganz hinten verschwinden. Jetzt sind leichte Schnitte frische Farben und lässige Styles angesagt!

In der neuen Frühlingsmode, so war zu lesen, kommt man aber auch nicht ohne Strick aus –  die Designer setzen auf grob gewebte Stricksachen und Häkelstoffe. Es kommt eben alles mal wieder aufs Tapet!

Dann ist unvergänglich, auch dieses Jahr Jeansstoff angesagt. Das kann eine lässige Jeansjacke sein oder wahlweise eine lockere Hose, wie sie dieses Jahr sowieso Mode sind, oder auch die schrecklichen ganz engen Hosen sein.

Kleider sind mit Schlitzen (hatten wir auch schon oft), Fransen  und mit einem Muster-Mix ebenfalls im Frühling angesagt.

Dann sind Outfits in, die Urlaubserinnerungen wecken: Beispielsweiser Rot- oder Blautöne lassen die Erinnerung ans Meer wieder aufkommen. Oder auch auf farbenfrohe Sonnenuntergänge. Auch machen sowieso  maritime Outfits, beispielsweise Hosenanzüge Lust auf den nächsten Urlaub.

Bei Schuhen sieht man Kitten-Heels und Loafers. Die Damenschuhe sind ziemlich bequem, was ja auch mal schön ist.

Ein Blick auf die Männermode, das wollen wir ja auch nicht vergessen – Diese sieht im Frühling mit bequemen Schnitten und hellen Farben sehr gut aus.

 

Haushaltstipps – wie Oma es schon machte….

Bewährt und günstig – da waren einige gute Haushaltstipps zu lesen. Beispielsweise, wie man Druckstellen beseitigen kann. Die sehen von Möbeln auf Teppichen unschön aus. Man kann sie mit dem Dampfbügeleisen leicht beseitigen. Dazu muss man die Druckstelle bedampfen – das Eisen 1 cm über dem Boden halten. Den Dampf einwirken lassen, anschließend die Fasern mit einer Gabel auflockern, fertig!

Haarspray gut gegen Staub – Haarspray ist nicht nur für die Frisur gut, es bremst auch den Staub. Dazu nebelt man Trockensträuße, Gemälde und Gardinen damit ein, so bleibt weniger Staub drauf. Selbst quietschende Türen kann man wieder leise machen. Dazu einfach die Scharniere einsprühen. Hättet Ihr`s gewusst?

Nasse Schuhe – bei dem wechselnden Wetter kann das leicht passieren. Aber nicht den allgemeinen Fehler machen und die Schuhe an der Heizung trocken! Da wird das Leder schnell brüchig. Am besten die losen Innensohlen zum Trocknen herausholen un die Schuhe mit Zeitungspapier ausstopfen. Das Papier nimmt die Flüssigkeit leicht auf.

In den Kühlschrank gehört nur Kaltes – Da ist man oft leichtsinnig. Essensreste sollten gut abgekühlt werden, bevor man sie in den Kühlschrank stellt. Er muss nämlich mehr Energie aufwenden, was oft nicht bedacht wird, wenn warmes Essen hineingestellt wird. Im Winter kann man die Speisen zum schnelleren Auskühlen auch kurz rausstellen, auf Balkon oder Terrasse.

Was zum Waschen – Ein toller Tipp: Zitronensäure macht das Wasser und die Wäsche weicher. Einfach 1 TL Zitronensäurepulver in das Weichspülerfach geben. Oder was auch prima geht, ein paar Stücke Zitronen- oder Orangenschale, egal ob frisch oder getrocknet in einem Säckchen mit waschen. Das beugt außerdem auch dem miefigen Waschmaschinen-Geruch vor und lässt die Wäsche schon frisch duften.

Wenn man auf dem Esstisch zu wenig Platz hat –  man kann nicht alle Speisen auf die Tischplatte zwängen. Da ist ein Tipp: hochstapeln. Dabei braucht man eine Etagere, so hat man beim Essen beispielsweise die Gewürze parat. Die Etagere kann man dann auch für Blumen- oder Kräutertöpfe benutzen.

 

Warum nicht mal eine Karte schreiben?

Ansichtskarten oder auch Grußkarten werden im Zeitalter von Whatts App und Mail immer seltener. Früher waren es manchmal 20 Karten, die ich aus dem Urlaub schrieb. Oft mit identischen Texten, aber das war ein Muss. Ein Auslandstelefonat kostete vor Jahren noch ein Vermögen. Also schrieb man!

Es ist eigentlich schade, diese schöne Tradition sollte nicht aussterben. Besonders für Grußkarten zu jedem Anlasss , Einladungen, Genesungswünsche und vieles mehr gibt es eine aufsteigende Tendenz zum Selbermachen. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Es wird bestimmt gut ankommen, da das ja inzwischen etwas Besonderes ist. Übrigens las ich in einem Artikel zu dem Thema, dass das doch eine gute Alternative in Corona-Zeiten und Urlaub zu Hause sei. Das ist eine gute Idee. Man kann ja auch die Kinder mit einbinden.

Man braucht nicht viel – Die Basis sind Blanko-Karten, oder zum Falten, je nachdem für welche Technik man sich entscheidet. Es gibt die Stanz-Technik, Washi-Tape oder einfach nach Belieben bemalen, bekleben, beschriften. Schon die Hülle macht Eindruck, auch den Briefumschlag verzieren.

Es scheint, dass es schon professionelle Hilfe gibt, da sind manche gleich dabei! Zwei Bücher wurden empfohlen: „Karten mit Wow-Effekt“, im frechverlag, 8,99 €, oder „Handlettering & Freundschaft“ hält auch noch Ideen für Verpackungen und Geschenke bereit. Auch im frechverlag, 14,99 €. Näheres erfährt man auch im Internet, das weiss ja ziemlich (oder überhaupt?) alles. Es ist nicht nur scheinbar ein neuer Trend, es macht auch einfach Spaß!

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

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