Kategorie ‘Gartenglück’

Blütenzauber im Frühling -Magnolien und mehr

724117_web_R_K_by_Andreas Hermsdorf_pixelio.deJedes Jahr freue ich mich aufs neue auf diese schönen Blüten, die ins Auge fallen. Man sieht sie an den schönen Magnolienbäumen, die manch einen Vorgarten so zauberhaft verschönern. Es ist immer ein Wettlauf für mich, wo die ersten Blüten aufgegangen sind. An geschützten Stellen ist es natürlich früher. Am schönsten sind die Tage der Knospen. Dann, wenn die Blüten weit aufgehen, ist es auch noch schön. Aber dann weiß man schon, dass die Tage gezählt sind, bis der Traum vorbei ist.

Ich habe ein bisschen gestöbert und las, dass die Magnolien zur Gattung der Magnoliengewächse gehören. Es gibt etwa 230! Arten. Sie stammen aus Asien und Amerika. Sie sind nach dem französischen Botaniker Pierre Magnol benannt.

Die Magnolien blühen, wie man ja sieht, bevor die Blätter erscheinen, das macht die Pflanzen als Ziergehölze besonders attraktiv. Man findet sie in Parks sowie in Hausgärten. Kleine Sorten kann man auch in Kübeln auf der Terrasse ziehen. Da ist die Tulpen-Magnolie mit ihren weiß bis dunkelrosa tulpenförmigen Blüten ebenso geeignet wie die wunderschöne Purpur-Magnolie mit ihren weinroten, lilienartigen Blütenblättern. Magnolienblüten leiden allerdings häufig unter Spätfrösten. Unempfindlich ist da die Sommer-Magnolie, die ich noch gar nicht so beachtet habe. Sie öffnet ihre schalenförmigen weißen Blüten mit leuchtend roten Staubgefäßen erst im Juni und Juli.

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Pflegemythen um unsere Frühlingsblumen…

 

 

Für die Pflege von Schnittblumen gibt es so manchen Hausfrauen-Tipp. Aber ob die alle etwas taugen, sei dahin gestellt.

Da ist beispielsweise die Annahme, dass Narzissen nicht mit anderen Blumen in eine Vase dürfen. Ja und nein: Narzissen sollten über Nacht allein in eine Vase gegeben werden, denn aus den frisch angeschnittenen Stängeln tritt Schleim aus. Am nächsten Tag nicht mehr anschneiden, dann kann man sie in eine Vase zu Tulpen oder anderen Blumen geben.

Tulpen wachsen in der Vase – Ja, Tulpen wachsen in der Vase weiter, es können einige cm sein. Denn Tulpen pumpen ihre Zellen mit dem Wasser in der Vase auf und wachsen so. Das gleiche gilt übrigens, so wird erklärt, auch für Narzissen. Wer das Wachstum niedrig halten will, der sollte nur wenig Wasser in die Vase geben. Ein alter Trick: Die Stängel direkt unter den Blüten mit einer Nadel durchstoßen.

Kupfermünzen sorgen für anhaltende Frische – Laut dem Bundeszentrum für Ernährung aber nicht länger frisch als üblich. Was wirklich hilft? Frisches Leitungswasser und eine saubere Vase. Viele Experten raten auch zur Beigabe von Blumenfrischhalte-Mitteln. Die hängen oft in kleinen Tütchen an gekauften Sträußen.

Foto: Petra Schmidt / pixelio.de

Endlich – Frühling!

Nun, da sich die Sonne (bis auf einige Rückfälle des Winters) wieder öfter blicken lässt, möchte man in den eigenen vier Wänden auch etwas davon spüren. Immerhin ist seit dem 1. März für die Meteorologen schon der Frühling aktuell da. Jedenfalls lässt er sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte.., dieses Gedicht geht einem dann schon durch den Kopf.

Gerade auch im Hinblick auf Ostern gibt es so schöne Sachen, wo einem das Herz lacht.

Schon ein Strauß Tulpen oder Narzissen zaubert häusliche Frühlingsgefühle. Aber auch die Frühlingsdeko ist vielfältig, ob Vogel- oder Hasenmotive, Blumen, Lämmer, Eier usw., aus verschiedentlichen Materialien, zum Aufhängen, Stellen usw., erlaubt ist, was gefällt.

Man sollte sich aber für einen Stil, bestimmte Materialien und Farben entscheiden, damit das Ganze nicht überladen wirkt. Ein optischer Blickfang sind Kerzen in Eiform, in schönen Gestellen, sei es in Eierbecherform oder, wie ich habe, in einem Keramikhuhn. Ein Muss ist für mich ein Osterstrauß, der bei mir schon seit 1. März die Wohnung verschönt. Weidenkätzchenzweige, bei einem ersten Spaziergang gepflückt, mit Korkenzieherweiden in einem Keramiktopf dekoriert. Dazu Aufhänger für die Zweige in Eiform. Besonders schön ist es natürlich, Eier auszublasen und zu bemalen, einen Faden an einem kleinen Holzstückchen, von einem Zahnstocher, durchzuziehen und aufzuhängen. Das macht vor allem Kindern Spaß.

Man kann auch schon der vorösterlichen Essenstafel im Handumdrehen eine frühlingshafte Note verleihen, etwa durch frühlingshaft bedruckte Servietten. Dazu Hasen, sei es aus Schokolade oder aus Dekomaterial, oder auch Hühner, habe ich sehr schön aus Holz, das macht das Ganze fröhlich.

Da ist erlaubt, was gefällt, man kann der Fantasie freien Lauf lassen und so den Frühling schon ins Haus holen.

Foto: Huskyherz / pixelio.de

Juni – Nun blühen die wunderbaren Rosen

Nun geht der Frühling mit seinem besonderen Blütenzauber in den Sommer über. Der Juni wird allgemein als der Monat der Rosen angesehen. Mit  großer Freude bewundert man jetzt die wunderschönen Rosen in den Gärten überall. Auch die Heckenrosen und Kletterrosen sind sehr schön anzusehen. Es ist ja nicht so, dass wir heutzutage das ganze Jahr über Freude an Rosen haben können, sie erreichen uns aus der ganzen Welt, wenn wir Winter haben. Aber es ist nichts gegen die Freude an den Freilandrosen in ihrer großen Vielfalt. Es ist schwer zu sagen, welche man als Lieblingsrose küren sollte, englische, historische, rote, ich tendiere zur Teerose. Und dann der Duft, es ist nichts damit zu vergleichen! Leider haben sie mehr Dornen als die gezüchteten, aber was macht das schon.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus der Kulturgeschichte dieser einzigartigen Blume:

Die Rosen (Rosa) gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosa ceae). Es gibt 100 bis 250 Arten, und immer kommen noch neue Züchtungen dazu. Es sind sommergrüne Sträucher mit meist auffälligen fünfzähligen Blüten. Der Gärtner unterscheidet zwischen Wildrosen und Kulturrosen.

Rosen spielten schon in der Antike in vielen Kulturen eine große Rolle, ob China, Ägypten oder Griechenland. Sappho war die erste, die die Rose als „Königin der Blumen“ bezeichnete. Das ist sie bis heute geblieben. Die Rosen gelten seit dem Altertum als Symbol der Liebe, das ist in vielen Mythologien nachzulesen. In Namen und Wappen sind sie bekannt, auch in unzähligen Sagen und Legenden. Ganz zu schweigen von der Musik.

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Azaleen – erfreuen uns jetzt mit ihren Blüten

213508_web_R_K_by_Alina Vollert_pixelio.deGerade die Azaleen als Zimmerpflanze bringen uns im Winter mit ihrem Blütenreichtum an trüben Tagen fast ein Sommerfeeling ins Haus.

Die Azaleen, die aus China kommen, gibt es in vielen wunderbaren Farben und Züchtungen, gefüllt oder einfach. Sie blühen von September bis April und erfreuen uns mit ihrer Pracht.

Die weiße Zimmerazalee beispielsweise fühlt sich neben Küchenkräutern am hellen, nicht zu warmen Nordfenster wohl. Azaleen bauen übrigens auch Schadstoffe ab, u.a. Formaldehyd und Xylol. Es gibt sie auch als Hochstämmchen, die man schon mit anderen Azaleen und Efeu in eine Schale pflanzen kann. Dazu sollte man darauf achten, dass alle Blumen die gleichen Ansprüche haben.

Da gibt es, damit man auch lange was davon hat, einige einfache Regeln, die man beachten sollte: Der ideale Standort ist ein helles Ost- oder Westfenster bei max. 18 Grad. Zugluft sollte man vermeiden, die Topferde feucht halten. Die Pflanze liebt es, wenn man sie öfter besprüht und ab und zu, evtl. einmal pro Woche in kalkfreies, zimmerwarmes Wasser taucht. Nicht vergessen, gut abtropfen zu lassen. Staunässe sollte man vermeiden.

Verblühtes knipst man mit dem Stiel ab, nach der Blüte die Triebe stutzen, alle 2 bis 3 Jahre in frische Azaleen-Erde einsetzen. Von Mai bis Frostbeginn kann man den Topf im Halbschatten in den Boden setzen, bis Mitte Juli düngen.

So kann man sich immer wieder an der „Schönen“ aus dem fernen Osten erfreuen. (Mir gelingt es leider nie, eine Azalee so lange am Leben zu erhalten!) Aber man ist ja lernfähig, außerdem gibt es so viele schöne neue Exemplare, die das Auge und Herz erfreuen.

Foto: Aline Vollert / pixelio.de

Vergessene Frucht – die Mispel

610670_web_R_K_B_by_günther gumhold_pixelio.deDie Mispel war im Mittelalter ein beliebtes Obst, heute kennt sie kaum jemand. Eine Freundin zeigte mir eine Frucht, die sie auf einer Reise aufgesammelt hatte. Selbst die Leute dort am Ort kannten sie nicht. Ich hatte zufällig einen Artikel darüber gelesen. Ehrlich, sonst hätte ich auch nichts darüber gewusst.

Dabei hatte die Mispel schon in Westasien, Griechenland, Bulgarien, dem Kaukasus und in Italien schon früh ihr natürliches Verbreitungsgebiet. Bald kam die Mispel auch nach den USA, Neuseeland, Australien, Südamerika und Afrika. Im 19. und 20. Jahrhundert wurden in Europa großfruchtige und kernlose Formen angebaut. Heute sind sie leider nur noch selten zu finden.

Im Frühling trägt das Gehölz aus der Familie der Rosengewächse weiße Blüten ähnlich dem Apfelbaum. Im Herbst färben sich die mattgrünen Blätter der Mispel orangegelb bis rotbraun, ehe sie abfallen. Und spät im Jahr sind auch die Früchte zu ernten. Die Bäume werden bis zu fünf Meter hoch, so dass sie auch einen dekorativen Hausbaum für den Garten abgeben.

Die dem Apfel ähnlichen Früchte der Mispel sind nicht besonders groß und haben eine bräunliche Schale. Man soll sie nicht zu früh ernten, sondern warten, bis dunkle Flecken auf der Schale entstehen, erläutert ein Gärtner. Da ist meist der erste Frost nötig. Die gut schmeckenden Früchte isst man roh oder verarbeitet sie zu Mus. Sie sind sehr gesund, da sie viel Vitamin C enthalten. Wer nicht so lange mit der Ernte warten will, pflückt sie früher und legt sie auf eine Steige im Freien. Wer das nicht machen will, lässt sie einfach für die Vögel hängen, die sie gern mögen.

Man kann sie auch mit anderen Gehölzen veredeln. Die Mispel ist ein sehr pflegeleichtes Gehölz. Ratsam ist, so der Fachmann, einen regelmäßigen Auslichtungsschnitt vorzunehmen, der das Astwerk der Krone vital hält. Bei einem Befall von Spitzendürre kann es nach der Blüte zum Absterben von Trieben kommen. Befallene Äste sollten bis ins gesunde Holz zurück geschnitten werden.

Foto: gunther gumhold / pixelio.de

 

Indian Summer – herbstlicher Farbenrausch auch bei uns….

187408_web_R_K_by_tom-higgins_pixelio.deGestern fuhr ich nach zwei Wochen mal wieder durch heimatliche Gefilde und war total überwältigt von der herbstlichen Farbenpracht. Es war, als sei diese die letzten Tage regelrecht explodiert. Ich war sehr erstaunt, da es doch jedes Jahr Herbst wird, aber es schien mir diesmal besonders schön. Abends lese ich in der Zeitung, dass es tatsächlich dieses Jahr besonders schön auch bei uns ist!!

Da braucht man nicht nach New England und Südkanada zu fahren, wo der Indian Summer in den dortigen Laub- und Mischwäldern eine Attraktion ist.  Bei der dort typischen Herbstwetterlage mit strahlend blauem Himmel und milden Temperaturen färben sich bei 70 Prozent der Gehölze die Blätter rot, bei 30 Prozent gelb. Manche Bäume durchlaufen von gelb über orange bis rot die gesamte Farbpalette. Besonders die Ahornbäume leuchten in der Herbstsonne.

Da ist es interessant, wie das überhaupt zustande kommt und welche Bäume sich verfärben. Einfach gesagt, wie ich gelesen habe, die Farbstoffe stecken schon im Sommer in den Blättern, aber sie werden von dem grünen Farbstoff Chlorophyll überlagert. Wenn im Herbst die Produktion dieses Farbstoffes nachlässt, kommen die anderen zur Wirkung. Wie intensiv die Herbstfarben sind, hängt auch von der Witterung und Bodenfeuchtigkeit ab. Man hat sich  übrigens, wie zu lesen war, erst seit einigen Jahren intensiv wissenschaftlich mit diesem Phänomen befasst. (mehr …)

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