90 Jahre – Mickey Mouse…

Wer hätte das gedacht – die unverwüstliche Mickey Mouse, die quasi zu unserem Leben  gehört, feierte im November 2018 den 90. Geburtstag!

Am 28. 11.1928 feierte sie ihr Leinwanddebüt in „Steamboat Willie“, Walt Disneys erstem Cartoon mit synchronisiertem Ton. Vorher gab es schon zwei Stummfilme mit Mickey Mouse. Aber „Steamboat Willie“ war eine Sensation – die reine Lebensfreude in einfachen Kreisformen.

Dabei war die unsterbliche Figur aus der Not geboren, denn vorher hatte Walt Disney schon eine andere Figur erfunden, aber Querelen zwischen Studio und Vertrieb waren der Anlass, dass er diese Figur, Oswald the Lucky Rabbit, aufgeben musste.

Da ersann er die Maus, die ihn zum König aller Kinderträume machen sollte. Insgeheim war sie Walt, war die Maus ein Portrait des Künstlers als junger Nager, ebenso erfindungsreich und voller Optimismus, wie ein Kritiker schrieb. Aber ehrlich gesagt, welche Figur war jemals einflussreicher und allgegenwärtiger als diese schwarze Ikone aus zwei kleinen Kreisen auf einem großen Kreis?

Foto: Maik Grabosch / pixelio.de

 

 

Ein frohes und gesundes Neues Jahr!

Ein frohes Neues Jahr allerseits. Die Raketen sind gezündet, jetzt müssen nur noch fast überall die Reste weggeräumt werden. Geböllert wurde meines Erachtens mehr als je zuvor, so kam es mir jedenfall vor. Der Silvesterkater wird gepflegt.

Ich bekam ein wunderschönes Töpfchen Glücksklee geschenkt. Das brachte mich auf die Idee,  nach dieser Sitte zu stöbern. Die vierblättrigen Kleeblätter wachsen ja nicht so ohne weiteres. Wir haben als Kinder immer gesucht und gesucht, wenn wir auf einer Kleewiese waren, um eins zu finden. Sie würden meist noch am Weißklee gefunden, habe ich gelesen. Der Vierblättrige Sauerklee ist in Mexiko zu finden. Heute werden speziell für Neujahr vierblättrige Kleepflanzen gezüchtet, die ihren Ursprung eben in  Mexiko haben.

Dabei haben schon die alten Druiden die vieblättrigen Kleeblätter als Schutzsymbole gekannt. Vor rund 2200 Jahren sahen die Kelten, so ist überliefert, im vierblättrigen Kleeblatt die Himmelsrichtungen und gleichzeitig auch die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde miteinander verbunden.

Eine christliche Legende gibt es über Eva, die bei der Vertreibung aus dem Paradies als Andenken an das glückliche Leben im Paradies ein vierblättriges Kleeblatt mitgenommen haben soll. So sagt man, jeder Finder eines solchen habe ein kleines Stückchen Paradies in der Hand.

Da die Pflanze als Glücksbringer sehr begehrt ist, lohnt sich hier der Anbau. Es gibt Gärtnereien, die sich darauf spezialisiert haben. Das ist nicht so einfach, wie ich gelernt habe, die Pflanzen müssen sozusagen auf den Punkt genau verkaufsfertig sein. Denn naturgemäß ist die Hauptverkaufszeit nur auf einige Tage begrenzt. Die deutschen Gärtnereien beziehen die Zwiebeln für den Glücksklee aus Holland. Ab Mitte Oktober ist Pflanzzeit in die Töpfe. Im Gewächshaus bei 16 Grad kommen nach zwei Wochen die ersten Blätter raus. Dann nach einigen Wochen haben alle Pflanzen Blätter gebildet.

Da werden sie dann als Neujahrspräsent mit Glücksschweinanhängern, Schornsteinfegern oder Hufeisen angeboten, um den Empfängern Glück im Neuen Jahr zu bringen.

Foto: Kurt F.Domnik /pixelio.de

Silvester in den großen Weltmetropolen

493845_web_r_by_rike_pixelio-deViele wollen über den Jahreswechsel an einen außergewöhnlichen Ort verreisen. Das ist kein billiges Vergnügen, die Hotels und Flüge sind oft teurer als sonst. Und trotzdem meist ausgebucht. Die großen Metropolen feiern Silvester natürlich gebührend. Eine kleine Auswahl, einfach um zu sehen, was wo so los ist, gebe ich gern weiter:

New York – Auf dem Times Square steigt die größte Silvesterparty  Amerikas. Man muss allerdings stundenlanges Warten in Kauf nehmen und strenge Sicherheitsvorkehrungen. Es geht garantiert ohne Böller und Alkohol. Die Belohnung ist eine Party mit einer Million Gleichgesinnter. Wenn man es auf den Square schafft, ist auch alles umsonst. Im Showprogramm treten Miley Cyrus, Macklemore & Ryan Lewis auf, sowie Melissa Etheridge und Icona Pop. Selbst Blondie tritt noch mal auf. Um Mitternacht senkt sich eine Kristallkugel auf das Dach des Gebäudes 1 Times Square und alle singen „New York, New York“.

Sydney – Hier fängt das Neue Jahr schon lange vor unserem an. In der australischen Metropole steigt eine der spektakulärsten Silvesterpartys der Welt. Das Highlight ist natürlich das Feuerwerk über dem Hafen mit dem berühmten Opernhaus. Die besten Aussichtspunkte sind da auch sehr begehrt. Mit welchem Lichteffekt die Harbour Bridge dieses Jahr beleuchtet wird, ist streng geheim. Es gibt auch eine Flugshow. Visit Australia hat alles im Internet zusammengestellt, was sehenswert ist: www.australia.com/de.

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Wer weiß denn sowas???

Das ganze Jahr über habe ich besondere oder auch skurille Daten gesammelt über Fakten, die manchen unbekannt sind. Hier eine Auswahl:

Wer erfand das Streichholz? Der englische Apotheker John Walker, 1827 mit einer Mischung aus Antimon, Sulfid, Kaliumchlorat, Gummi und Stärke. Warum  haben Baby so viele Knochen? Etwa ab dem 20. Lebensjahr erreicht der menschliche Körper die endgültige Summe von 206 Knochen. Die enorme Zahl von 400 Knochen reduziert sich bis dahin also um fast die Hälfte, da die Knochen während der einzelnen Wachstumsphasen miteinander verwachsen. Wie oft wachen wir nachts auf? Bis zu 30-Mal! Diese Momente dauern meist so kurz an, dass die Erholung kaum gemindert wird. Außerdem können wir uns nicht an jedes Aufwachen erinnern. Man schläft durchschnittlich sieben Stunden am Tag.

Wieso ist Safran so teuer? Um ein Gramm Safran zu erhalten, müssen bis zu 150 Blüten geerntet werden. Nur die süßlich duftenden Stempelfäden der violetten Safranblüte können dabei in getrocknetem Zustand als Gewürz verwendet werden. Die die Krokusart nur im Herbst für zwei Wochen blüht und ein Pflücker am Tag höchstens 80 g erntet, erwundert der teure Preis des Safrans eigentlich nicht mehr: Ein Gramm kostet bis zu 14 Euro! Woher kommt der Gartenzwerg? Wie wir aus alten Geschichten wissen, holten sich früher Könige und Fürsten kleinwüchsige Menschen als Hofnarren an den Hof. Im 17. Jahrhundert wurden sie erstmals als Skulpturen für Schloßparks verewigt. Selbst bei Goethe werden sie als Gartendeko erwähnt. Später wurden daraus die Gartenzwerge, die in vielen Gärten stehen. Warum sind Koalas immer müde? Die possierlichen Beuteltiere schlafen 18 – 20 Stunden am Tag. Der Grund dafür ist ihre Ernährung: Sie fressen ausschließlich Eukalyptusblätter. Die haben nur wenige Nährstoffe und sind giftig. Zur Verdauung braucht so ein Koala also jede Menge Energie. Mit dem Schlaf spart er genau die Energie, die er zur Verdauung braucht. (Ich hatte das große Glück, in einem Wildlife-Park in Adelaide/Australien einen Koala auf den Arm nehmen und füttern zu dürfen. Ein unvergeßliches Erlebnis.)

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Kanada – Paradies für Skifahrer

Einmal im Leben nach Kanada – das ist für viele Skifahrer und Snowboarder ein Traum. (Ich habe mir den Traum von Kanada schon zweimal erfüllt, allerdings im Sommer, Banff, Jasper und Lake Louise sind mir unvergessen!). Nun aber zu den Wintervergnügen: Die Provinzen British Columbia und Alberta haben erstklassige Skigebiete, beste Schneeverhältnisse, dazu die gigantischen Berge. Zehn Meter Schnee pro Jahr sind in den Bergen keine Seltenheit, hoch im Norden sind es sogar 20 Meter. Mit Tiefschnee locken alle Skigebiete, Cat- und Heliskiing-Anbieter. Der Westen Kanadas bietet für jeden Anspruch etwas.

Banff – LakeLouise: Da ist man mitten im Nationalpark, in den Rocky Mountains. Berge, Wälder, Bergseen und Bären, Rehe und Elche, fast mehr als Menschen.

(So ist es hier in Lake Louise im Sommer!) Aber im Winter gibt es rund um Banff drei Skigebiete, Banff Sunshine, Mt. Norquay und The Lake Louise Ski Resort. Diese können alle mit einem Skipass befahren werden. Lake Louise ist als alpiner Weltcuport das Aushängeschild. www.skibig3.com.

Jasper ist im Sommer mit dem Jasper Nationalpark eines der großen Touristenziele in Alberta. Westlich von Edmonton liegt Jasper inmitten hoher Berge drei Stunden von Lake Louise entfernt. Wer im Winter in den Bergen Ruhe sucht, ist hier gut aufgehoben. Es gibt wunderschöne Langlaufloipen und Eisbahnen auf den Seen. www.skimarmot.com.

CMH: British Columbia ist das Mutterland des Heliskiing – wie zu lesen war. Erfunden in den 1960er Jahren von einem Österreicher. Er sicherte sich einige der besten Gebiete. Mit zehn Lodges in den zentralen Gebirgsmassiven  von BC ist CMH der größte Heliskiing-Anbieter der Welt. Man fliegt mit kleinen und großen Hubschraubern. www.cmhheli.com.

Dann gibt es Bella Coola, das Heliskiing im hohen Norden von BC. In den Coast Mountains fliegt Bella Coola mit kleinen Helikoptern und kleinen Gruppen. www.bellacoolaheliskiing.com

Im Südosten liegt Fernie. Da gibt es ein von der Ski Patrol geprüftes Freeride-Gelände und Catskiing. Der Anbieter Fernie Wilderness gehört hier zu den besten Adressen für Catskiing-Tages-Touren. (Übrigens habe ich erfahren, das Catskiing nur halb so viel kostet wie Heliskiing!). skifernie. com, www.ferniewildernessadventures.com.

  1. Foto: Campomalo / pixelio.de
  2. Foto: Christian Rummel / pixelio.de

 

 

Weihnachten am anderen Ende der Welt….

Von Mitte Dezember 2000 bis Mitte Januar 2001 bereiste ich mit meinem Mann den australischen Kontinent, davon den größten Teil im Campervan. Wir besuchten auch Freunde in verschiedenen Städten. Am 23. Dezember waren wir in Adelaide in Südaustralien. Es war dort wie überall im Land eine unwahrscheinlich fröhliche Stimmung, für uns völlig fremd. Dazu trug aber auch die hochsommerliche Temperatur bei. Selbst bei Rieseneinkäufen gab es keine Spur von Hektik. (Wenn ich da an die Hetzerei bei uns denke!). Überall waren Straßenmusikanten unterwegs, Kinderchöre, auch Jazzer. Der Schmuck allenthalben war sehr bunt und kitschig, nach amerikanischem Muster, aber das störte nicht. Nikolausmützen und Rentierkopfschmuck gab es natürlich auch, witzig bei Sonnenschein. Es swingte und wogte in der ganzen Stadt. Es ist auch am Strand üblich, die bekannten Barbecue-Parties an Christmas Eve (Heiligabend) mit Nikolausmütze und Badehose zu feiern.

Der 1. Feiertag ist aber, wie unsere Freunde berichteten, mit festlichem Essen der Familie vorbehalten.  Es ist auch bei ihnen, wie in Amerika, üblich, den Weihnachtsbaum (meist künstlich!), schon lange vor den Feiertagen aufzustellen und zu schmücken. Tannen und Fichten gibt es nicht, vereinzelt werden Zypressen und Koniferen angeboten.

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Weihnachtsbräuche in aller Welt

Weihnachten ist eigentlich ein Fest der Besinnung, ein Familienfest. Man umgibt sich mit den Menschen, die man liebt, zum Feiern. Aber da kann es durchaus sein, dass es auch lustige und nicht nur besinnliche Traditionen gibt. Da lohnt es sich richtig, mal diese Seite des Weihnachtsfestes zu beleuchten.

Hier einige witzige Weihnachtsbräuche: In Dänemark, Finnland, Norwegen und Island gibt es die Sage, dass die Wichtel die Geschenke bringen, darum muss man sie bei Laune halten. Wütende Wichtel sollen nämlich Unglück für das ganze Haus bringen. Darum stellt man in Skandinavien am Heiligabend eine Schüssel Reisbrei mit ordentlich Zimt in den Stall oder auf die Fensterbank – um die Wichtel gewogen zu halten.

In Großbritannien wird Weihnachten ziemlich fröhlich gefeiert, wie eine Party. Da knallt es auch! Denn bei den Feiern zum Fest gibt es die „Christmas Crackers“, große Knallbonbons. Zwei Leute müssen jeder an einem Ende ziehen. Wer nach dem Knall das größere Stück in der Hand hält, darf den Inhalt – eine kleine Überraschung – behalten. Dann die alte Tradition: Es werden zur Weihnachtszeit über jeder Tür Mistelzweige aufgehängt. Stehen zwei Personen gemeinsam darunter, darf die eine Person die andere ungefragt küssen – so sagt es der Brauch. Dieser führt auf den heidnischen Glauben zurück, der dem Mistelzweig besondere Kräfte zuschreibt.

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