Andere Länder, andere (Oster-)Sitten

Bald steht das Osterfest vor der Tür, viele Hausfrauen haben schon die Wohnung österlich geschmückt, die Ostersträuße sind in den Vasen, damit sie bis Ostern Blüten haben. Die Kinder, falls sie es noch tun, werden Moos holen für Osternester. Und natürlich wird das Ostermenue und die Tischdekoration überlegt.

Da ist es mal interessant, über den (Oster-)Tellerrand zu schauen, wie andere Länder Ostern feiern. Hier ein paar interessante Beispiele:

Haiti – Die Kinder in Haiti fangen schon Monate vor dem Fest an, Papierdrachen zu basteln, die sie Ostern in den Himmel steigen lassen. Am Abend ziehen dann nach alter Tradition die Menschen durch die Straßen. Begleitet werden sie von rhythmischer Musik auf Naturinstrumenten. Es gibt auch viel Lärm von Blechgegenständen. Das Ziel ist die Austreibung von Dämonen. Viele Tänzer, Akrobaten und auch die Würdenträger begleiten den Zug. Am Ostersonntag gibt es auch hier ein Festmahl.

USA- hier findet die traditionelle „Easter Parade“ statt. Da verkleiden sich die Leute und fahren auf geschmückten Wagen durch die Straßen.

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Blumenampeln – es gibt sie wieder…

Die gute alte heißgeliebte Blumenampel erlebt eine Renaissance. Besonders in der Wohnung sind sie neuestens im Trend. Draußen auf Balkon und Terrasse waren sie ja nie weg.

Es wurde sogar auf der internationalen Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt als Wohntrend 2018 gehandelt. Die Menschen wuerden sich gern die Natur ins Haus holen, so erklären die Fachleute. Gerade im Zusammenklang mit Holz, Stein, Kork und Filz erleben die Ampeln ein Comeback.

Im Trend sind vor allem auch Glasgefäße, es ist in, dass da die Wurzeln zu sehen sind. Dann gibt ein eine Pflanztechnik aus Japan, die vorgeführt wurde, sie heißt Kokedama. Da werden Pflanzen in Moosbälle gesetzt, die sich aufhängen lassen. Auch nach langer Zeit wieder zu sehen sind Hängeampeln aus Makramee.

Was neu ist, dass es viele Systeme gibt, die die Pflege einfacher machen. Das mit dem Gießen fällt ja manchmal schwer mit Ampeln. So gibt es Ampeln, die heraustropfendes Wasser verhindern oder das eben erwähnte Gießen mit dem Steigen auf eine Leiter überflüssig machen. Es gibt auch beim Zubehör Neues, beispielsweise Gießkannen, die auch wenn sie gefüllt sind, kein Wasser verschütten sollen.

Häufiger sieht man jetzt auch kleine Gewächshäuser für die Wohnung, in denen sogar Gemüsepflanzen gezogen werden können.

Da ist die Frage wie schon immer, gibt es auch Trendpflanzen? Und siehe da, nach Angaben der Gärtner ist der gute alte Gummibaum immer wieder beliebt. Aber schon lange und immer noch ist der Kaktus beliebt. Da gibt es sogar einen Trend zum Motiv auf Taschen, Wandbildern, Kissen usw. Sogar als Porzellanfigur sieht man ihn in Töpfen und den angesagten Hängeampeln. Das ist wohl gedacht für die, die den grünen Trend zwar mitmachen wollen, aber sich nicht um die Pflege kümmern möchten.

Foto: Irene Isten / pixelio.de

Mein bester Freund….

Es ist eine alte Weisheit  – Tiere sind oft die besten Freunde für uns Menschen!

Dazu gab es einige Weisheiten zu lesen: Es ist eine große Freude, sein Haustier zu streicheln. Das haben sogar Wissenschaftler bewiesen: Beim Streicheln eines Haustiers sorgt der Botenstoff Oxytion für Wohlgefühl und Entspannung – nicht nur bei uns Menschen. Auch bei den Tieren steigt beim Streicheln der Hormonspiegel. Das hat man sogar bei Ratten nachgewiesen – sie haben es gern, wenn man sie am Bauch krault.

Schon bei den alten Römern war der enge Kontakt zu den Haustieren bekannt. Ein besonderes Beispiel ist überliefert: Für sein Lieblingspferd Incitatus war dem römischen Kaiser Caligula nichts gut genug. Das Pferd bekam einen Stall aus Marmor, edelsteinbesetzte Halsbänder, eine Futterkrippe aus Elfenbein. Im Jahre 42 n.Chr. hatte er sogar den Vorsatz, das Tier zum Konsul zu ernennen! Aber leider wurde er, bevor er das verwirklichen konnte, ermordet!

Die alten Ägypter waren auch Tiernarren, sie wollten sogar im Tod nicht auf ihre Haustiere verzichten. Sie wurden sogar mit ins Grab gegeben (hoffentlich nicht lebendig!). Bei Ausgrabungen fanden Archäologen Mumien von Katzen und Hunden. Offenbar gab es auch ein Neigung, sich exotische Tiere zu halten. Entdeckt wurden nämlich auch Mumien von Löwen, Krododilen und Affen.

Heutzutage gibt es auch einen Kult um Tiere, man denke an die Tierfriedhöfe, besonders in Amerika. Außerdem gibt es – lebendig – richtige Stars unter den Tieren, im Fernsehen und Film zu bewundern. Auch in den sozialen Medien sind sie finden. Das bekannteste Tier ist zur Zeit die Katze „Grumpy Cat“, das ist ihr Künstlername und bedeutet „mürrische Katze“. Jeder hat sie sicher schon mal abgebildet gesehen. Dabei leidet sie eigentlich an genetisch bedingtem felinen Kleinwuchs, so heißt es amtlich. Doch aus diesem Handycap machten findige Leute ein Markenzeichen. Sie hat einen Überbiss und die Mundwinkel nach unten gezogen. Damit verdient sie, sie ist eine Sie, Millionen! Inzwischen hat sie sogar ihren eigenen Eiskaffee“ Grumppuccino“.

Foto: Jewgenia Stasiok / pixelio.de

 

 

 

 

Buchempfehlung „Mein Herz in zwei Welten“

Nach einem Zeitungsinterview mit der Schriftstellerin Jojo Moyes, das ich  gestern las,  muss ich unbedingt sofort die Buchempfehlung für ihr Buch „Mein Herz in zwei Welten “ loswerden. Es ist der dritte Band über Louisa Clark. Und ist wie die Vorgänger seit seiner Erscheinung im Januar äußerst erfolgreich sofort in die Charts der deutschen Neuerscheinungen an die erste Stelle katapultiert worden.

Ich habe dieses Buch zufällig an dem Tag gekauft, wo es in den Buchhandel kam. Dann habe ich überlegt, dass ich den zweiten Band „Ein ganz neues Leben“ eigentlich vorher lesen sollte. Den ersten Band „Ein ganzes halbes Jahr“, die Geschichte von Louisa und Will von Anfang an, hatte ich mich seit langem geweigert zu lesen, da ich wusste, dass sie traurig endet. Aber inzwischen, nach der Lektüre des dritten Buches, habe ich das nachgeholt. Und bin nicht allein der Meinung, dass es der schönste Band ist. Bekannt waren diese Bücher schon lange, auch sie von Anfang an sehr erfolgreich. Der erste Band war der erfolgreichste Buchtitel von 2013 in Deutschland.

Die Autorin ist Engländerin, schreibt seit langem, war Journalistin. Ich kannte auch einige ihrer anderen Bücher, die mäßig erfolgreich waren, beispielsweise „Unter uns der Himmel, über uns das Meer“, das mir auch gut gefallen hatte. Aber mit „Ein ganzes halbes Jahr“ ist sie ganz groß rausgekommen und sehr populär geworden. In 2016 ist diese Geschichte auch verfilmt worden. Sie hat selbst das Drehbuch geschrieben.

Ich kann eigentlich alle drei Bücher sehr ans Herz legen. Am besten ist es natürlich, man nimmt sich eins nach dem anderen vor. Die Geschichte handelt von der Kleinstadtpflanze Louisa Clark, die als Pflegerin zu Will Trainor kommt und nach seinem Tod seine Bitte wahrmacht, was aus ihrem Leben zu machen. (Will hat ihr in einem Brief hinterlassen: „Lebe einfach“. Im neuen Band macht sie das das wunderbar richtig wahr.

Ich will nicht zuviel verraten, sie hatte lange getrauert und war neuen Beziehungen eher skeptisch entgegen gekommen. Aber wenn ein Mann nicht aufgibt und ihr durch die halbe Welt nachreist , sieht sie ein, dass mit ihm das Leben weitergehen kann. (Übrigens der Schluss von „Mein Leben in zwei Welten“ ist ein wenig so wie in dem legendären Film „Schlaflos in Seattle“. Ihr wisst sicher, was ich meine. Es lohnt sich auf alle Fälle zu lesen.

Foto: Erwin Lorenzen / pixelio.de

Was gibt es noch in Hollywood?

Und wieder gab es die große Oscar-Verleihung, zum 90. Mal in Hollywood. Es gab die Oscars, für die Favoriten und Aussenseiter.Mit dabei war der älteste Oscar-Gewinner mit 89 Jahren. Übrigens die jüngste Gewinnerin war 1935 die sechsjährige Shirley Temple. Nicht fehlen durfte der Auflauf der Stars und Sternchen auf dem roten Teppich, alle in mehr oder weniger schönen Abendkleidern.  Die Oscars werden im Dolby Theatre in Los Angeles verliehen.

Da ist es interessant, zu lesen, was Hollywood und die Stadt der Engel, Los Angeles, nach und außer den Oscars zu bieten hat. Dazu muss gesagt werden, dass zwar viele Hollywood-Promis in und um Los Angeles leben, aber dort hinfahren lohnt sich nicht. Die meisten haben sich hinter hohen Mauern und Hecken verschanzt, so dass man sie nicht zu Gesicht bekommt.

Aber es gibt vieles, was wirklich eine Reise lohnt: Shoppen – aber ansehen nur auf dem Rodeo Drive – Kaufen kann man besser im Beverly Center 160 Geschäften. Dort gibt es auch das legendäre Hollywood Hard Rock Café. Wer näheres wissen will: www.beverlycenter.com.

Dann natürlich Stadtrundfahrten: Die am besten schon in Deutschland buchen. Es gibt sie auch deutschsprachig. www.getyourguide.de, www.losangeles-touren.de.

Was ein absolutes Muss ist: Der Walk of Fame! Er ist ziemlich lang inzwischen, 15 Häuserblöcke auf dem Hollywood Boulevard. Derzeit gibt es 2.624 Sterne dort.

Walt Disney Concert Hall, dort ist die Los Angeles Philharmonie beheimatet. Das Besondere hier ist, dass es keine einzige gerade Wand gibt. Die Halle bietet 2.265 Sitze und hat eine tolle Akustik. www.disneyhall.com.

Wer es mag, kann hier die erste China Town von Amerika besuchen. Sie entstand hier im 19. Jahrhundert. Hier lebten damals fast ausschließlich chinesische  Arbeiter des Eisenbahnbaus. www.chinatowncenter.com.

Foto: Alexandra Bucurescu / pixelio.de

 

 

 

Städtetrips – gefragt mit Musical-Paket

Wer (wie die Verfasserin) sehr gerne Musicals sieht, wird darüber begeistert sein. Das mit einer Städtereise zu verbinden, ist sehr im Trend. (Es muss ja nicht unbedingt New York sein, obwohl das Foto den Broadway zeigt!)  Auch hier gibt es große Bühnenspektakel, die in den Musical-Hochburgen wie Berlin, Hamburg oder Stuttgart die Säle füllen. Meist sind es aufwändige Inszenierungen, tolle Kostüme, Tanz, Gesang und Spezialeffekte machen Musicals zu großen Erlebnissen.

Klassiker wie „Tanz der Vampire“, „Starlight Express“, oder „Cats“ (Fünfmal gesehen, in London und Hamburg, einfach wunderbar!), ziehen die Besucher an. Auch neuere Produktionen wie „Tarzan“, „Kinky Boots“ oder „Ghost“, um nur einige zu nennen, sind sehr gefragt. Das Angebot hat sich im Laufe der Jahre vervielfacht!

Von Hamburg-Tourismus wird erläutert, dass die Besucherzahlen seit 2016 sogar gestiegen sind. Jährlich kommen etwa drei Millionen Gäste aus dem Anlass, ein Musical zu besuchen. Etwa ein Fünftel bliebe dann auch über Nacht, wovon die Stadt Hamburg natürlich profitiert. Vor allem, da sich Musicalbesucher oft auch für andere Kulturangebote interessieren.

Auch in anderen Städten machen viele Besucher den Musical-Besuch zu einer Städtereise, etwa zwei bis vier Tage. Da gibt es auch regelrechte Pakete zu buchen, beispielsweise tagsüber die Stadt ansehen, abends geht es in die Vorstellung. Diese Pakete bekommt man bei den großen Reiseveranstaltern, auch auch bei kleineren Bus- oder lokalen Unternehmen. Eine typische Buchung setzt sich zusammen aus der Hotelübernachtung, Musical-Eintrittskarten der 1. oder 2. Kategorie und ein oder mehreren Sightseeing-Angeboten. Dazu kommen auf Wunsch Sonderpakete wie einem mehrgängigen Dinner in einem Restaurant in der Nähe. Auch Blicke hinter die Kulissen oder Treffen mit Darstellern werden angeboten. Für Musical-Reisen geben in Deutschland die Kunden durchschnittlich 650 € aus, so die Experten. Besucher aus dem Ausland werden mit 850 € rechnen müssen.

Foto: TiM Caspary / pixelio.de

Südseeparadies – Cook-Inseln

Wer etwas ganz Besonderes erleben will, besucht die Cook-Inseln. Besonders wo jetzt in dem noch kalten Deutschland absolut keine Tropenluft herrscht.

Der nach dem britischen Seefahrer James Cook benannte Inselstaat besteht aus 15 teils winzigen Inseln, die weit verstreut im Südpazifik liegen. Die Hauptinsel Rarotonga erhebt sich inmitten einer blauen Lagune, die durch ein Riff geschützt wird. Im Inselinneren ragt ein erloschener Vulkan auf, dessen Steilhänge von dichtem Regenwald bewachsen sind. Kleine Siedlungen und Plantagen liegen entlang der küstennahen Ringstraße, die um die gesamte Insel führt.

Ein sehr interessanter Reisebericht ließ mich aufhorchen und mein Fernweh auftauchen:  Schon der Empfang am Rollfeld in Rarotonga ist ganz wunderbar – bei der Kofferausgabe singt der Zollbeamte mit seiner Ukulele den Louis-Armstrong-Hit „What a wonderful world“. Das macht er bei sämtlichen Anflügen. Mit strahlendem Lachen kommt der Guide, eine Blätterkrone auf dem Kopf und hängt den ankommenden Gästen eine Kette aus duftenden Frangipani-Blüten um den Hals. Alle begrüßen einander mit dem alten Maori-Gruß „Kia Orana“, der das ganze Lebensgefühl der Cook-Insulaner zusammenfasst, nämlich „Mögest Du lange leben!“

Eine gute Möglichkeit zum Kennenlernen ist eine Erkundigung der Insel mit dem Mountainbike – natürlich mit einer Führerin und Storytellerin. Sie kennt alle Wege und auch natürlich alle Pflanzen und Früchte. Zwischen den üppigen grünen Feldern vor dem Hintergrund der wilden Berge liegen verstreute Siedlungen. Jeder Insulaner besitzt ein Stück Land und versorgt sich mindestens zum Teil selbst. Ananas, Papaya, Avocado, Mandarinen, Granatäpfel, Orangen und Guaven wachsen überall im Überfluss. Hühner laufen frei rum, und manche halten sich Schweine, die für ihr Leben gern Kokosnüsse fressen. Schon wenn sie hören, wie die Nüsse mit der Machete aufgeschlagen werden, drehen sie durch. Am Ende der Tour gibt es Papaysaft und Kokoswasser, dazu Blätterteigtaschen mit Fisch und karamelisierten Zwiebeln und natürlich von dem wunderbaren Obst.

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