Gesund und fit dem Frühling entgegen ……

Einfach geht es, mit gesunder Ernährung und viel Bewegung. Aber ist es so einfach? Wahrscheinlich sind viele jetzt dabei, zu überlegen, was aus den guten Vorsätzen für das neue Jahr geworden ist: Mehr Sport, abnehmen, gesünder essen, nicht mehr rauchen usw. Es ist ja auch nicht immer möglich, alles auf einmal umzusetzen.

Aber man könnte ja jetzt wo es doch bald mal Frühling wird, mit der Ernährung beginnen, um gesund und fit zu sein und vielleicht doch das Gewicht etwas zu reduzieren oder zu halten! Alle die vielen Diäten, die man schon ausprobiert hat, sind auch nicht immer die Lösung. Da ist es schon gut, wenn man einfach versucht, sich gesund zu ernähren. Das ist eine Ernährungsweise, die dem Körper gibt, was er braucht.

Ein guter Tipp der Ernährungswissenschaftler ist, frische Produkte zu verwenden und möglichst auf Fertiglebensmittel zu verzichten. Und selbst kochen (oder sich bekochen lassen!), das macht nicht nur Spaß, sondern ist auch ein Weg zur Gesundheit. Wichtig für das Eiweiß, das wir brauchen, sind frischer Fisch und pflanzliche Produkte. Natürlich auch mal ein fettarmes Steak – Bio, wenns geht. Dann hochwertige Fette sind das A und O für die gesunde Ernährung. Auf Industriezucker sollte man nach Ansicht der Experten verzichten, eine gute Alternative ist Stevia. Dieses Süßmittel wird seit längerem als sehr gut bezeichnet.

Bei den Getreideprodukten ist es gut, auf Qualität zu achten, das gilt für Dinkelbrot beispielsweise und Vollkornprodukte wie Mehl und Nudeln. Bei Brot ist es immer eine besondere Sache, da ist es gut, den Bäcker des Vertrauens zu haben (wo es ihn noch gibt!). Dunkles Brot ist, wie bekannt, oft eingefärbt mit Malz oder Sirup.

Dann der alte Grundsatz, viel frisches Obst und Gemüse zu essen. Wie heißt es doch so treffend: “ An apple a day keeps the doctor away!“ Und natürlich, das sollte jeder sowieso, viel trinken! Da sind Wasser oder/und Tee den industriell gesüßten Limonaden vorzuziehen. Mindestens 1,5 l pro Tag wird von jedem Arzt empfohlen.

Eine gesunde Ernährung ist nicht nur dafür da, um Gewicht zu reduzieren, sondern erfüllt viele Funktionen. Die Nährstoffe dienen auch als Grundlage für ein gesundes Leben. Damit Probleme wie erhöhte Blutfettwerte, Übergewicht, Herzerkrankungen, Alterszucker oder Karies gar nicht erst auftauchen.

Was kommt noch dazu, natürlich! Bewegung. Da werden nicht nur die Pfunde purzeln, so ohne Jojo-Effekt wahrscheinlich. Es ist auch einfach so, dass man sich vitaler fühlt, wenn man so einige Dinge, siehe oben, beachtet. Übrigens, nicht nur Sport, schon allein 30 Minuten flott gehen bringt viel.

Die Sonne lässt den Frühling ahnen…………

Bei den ersten schönen Frühlingstagen, die wir schon zwischendurch haben, freuen sich alle der schönen warmen Sonnenstrahlen. Die Schneeglöckchen und  die Krokusse blühen wunderschön. Vereinzelt sind Osterglocken und Narzissen schon beim Blühen zu sehen. Die ersten Baumblüher erfreuen das Auge.

Dazu: Hätten Sie´s gewusst – Zu den 10 häufigsten Hotelnamen in Deutschland zählt „Sonne“. Da ist sicher, dass so ein Platz an der „Sonne“ einen idealen Urlaub verspricht.

Von den Naturvölkern weiß man, dass die traditionelle Gesichtsbemalung nicht nur schmücken soll, sondern auch vor der Sonne schützen. Die Frauen in Myanmar etwa haben folgendes Mittel gegen die UV-Strahlen der Sonne: Sie zerreiben auf Steinen die Rinde des Indischen Holzapfelbaums, vermischen sie mit Wasser und streichen sich die kühlende Paste auf Wangen, Nase, Kinn und Stirn.

Auch ein deutsches Forschungsschiff trägt den Namen „Sonne“. Es gilt als das modernste der Welt. Seit 2014 bringt es mehr Licht in die Geheimnisse im Pazifik und im Indischen Ozean. Die „Sonne“ hat eine Reisegeschwindigkeit von 12,5 Knoten und kann maximal 52 Tage auf See bleiben. Im März fährt sie vom Südwest-Pazifik nach Wellington, der Hauptstadt von Neuseeland.

Bestimmt schon mal gelesen, in den Bergen sind manche Dörfer so von Felsriesen umgeben, dass monatelang kein Sonnenstrahl zu ihnen dringt. Um dem abzuhelfen, hat man in Italien und Norwegen beispielsweise große Spiegel installiert. Diese sogenannten Heliostaten folgen dem Lauf der Sonne und reflektieren ihre Strahlung. Auf diese Weise hat man das Schattendasein der Dörfer Rjukan und Viganella beenden können. Das hört sich doch gut an.

Eine unendliche Geschichte – Rauchen oder nicht…….

Schon zum Jahresanfang wollte ich eigentlich passend zum Datum und zum Artikel über gute Vorsätze schon übers Rauchen schreiben. Nun ist es aber soweit. Wie viele nehmen sich zum Jahresanfang vor, nicht mehr zu rauchen. Jetzt ist es aber die letzte Zigarette usw.! Das sagen die Raucher, vom Qualm umhüllt. Wer Rauchen als Genuss empfindet, kommt auch nur schwer davon los. Wie zünftig ist oder besser war es, beim abendlichen Plausch an der Theke des Lieblingslokals bei Bier und einem Zigarettchen über die Leute und Gott und die Welt zu philosophieren! Das ist leider schon schwer gemacht worden durch das Rauchverbot allenthalben. Draußen vor der Tür, womöglich im kalten Wind, politisiert es sich nicht gut.

Nun kann man sich ja überall in den Medien über die Gefahren, die Rauchen mit sich bringt, informieren. Zugegeben, die Zahlen sind schon erschreckend! Zigarettenrauch enthält 4800 Schadstoffe und schädigt fast jedes Organ, so sind die Angaben der Deutschen Krebshilfe. Es verkürzt das Leben um durchschnittlich 10 Jahre! Viele Krankheiten sind bei Rauchern deutlich häufiger. Von 50 Prozent der tabakbedingten Todesfälle sind Menschen im Alter von 35 bis 69 Jahren betroffen, damit entgehen ihnen durchschnittlich 20 Jahre ihrer Lebenserwartung. Rauchen erhöht die Gefahr für Gelenkleiden, aber auch nicht nur Lungenkrebs, auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen  treten bei Rauchern doppelt so häufig auf wie bei Nichtrauchern.

Es gibt auch eine Studie einer spanischen Universität, die zeigt, dass die weit verbreitete Ansicht, Rauchen erhalte schlank, nicht richtig ist. Rauchen, so die Studie, führe langfristig nicht zu einer deutlichen Gewichtsabnahme.

So könnte man noch vieles anführen , was das Rauchen als ungesund deklariert, beispielsweise, dass Kinder von Raucherinnen oft sehr klein und untergewichtig auf die Welt kommen. Nach der Geburt haben sie mit einem regelrechten Entzug zu kämpfen. Darum sind manche Säuglinge nervös und schreien viel.

Seit 2002 müssen Zigarettenhersteller zwei allgemeine und 14 besondere Warnhinweise in einer bestimmten Größe auf jede Schachtel drucken lassen, die auf die gesundheitlichen Gefahren des Rauchens hinweisen. Aber trotz der Warnhinweise rauchen nach Angaben des Statistischen Bundesamtes immer noch mehr als 26 Prozent der Deutschen über 15 Jahre. Die Zahlen seien rückläufig, so heißt es. Gerade heute las ich in der Zeitung, dass Jugendliche nicht mehr so viel rauchen, das hat mich gefreut.

Etwas sehr Interessantes habe ich aufgestöbert: Untersuchungen haben ergeben, dass Nikotin in den Botenstoffwechsel im Gehirn eingreife und sogenannte Glückshormone freisetze, so die Wissenschaftler. Der Griff zur Zigarette löst also neurologische Glücksmomente aus. Es solle sogar stärker als Cannabis abhängig machen!

Was auch untersucht wurde, für den hohen Suchtfaktor sind auch die vielen Zusatzstoffe verantwortlich. Diese, die bis zu zehn Prozent des Tabakanteils betragen können, lassen den Raucher den scharfen, brennenden Tabakrauch als angenehm empfinden. So können sie ihn tiefer einamten.

Also, wenn man das alles liest, sollte man sich wirklich überlegen, mit dem Rauchen aufzuhören. Das ist für viele natürlich nicht so einfach. Wie sagte schon der amerikanische Schriftsteller und leidenschaftliche Pfeifenraucher Mark Twain: „Es ist die einfachste Sache der Welt, ich habe es schon 100-mal geschafft!“. Eine Umfrage des Infas-Instituts ergab, dass drei Viertel aller Befragten auf Grund der drohenden Gesundheitsschädigungen gern mit dem Rauchen aufhören wollen.

Wa könnte man tun? Der eigene Wille zählt natürlich in erster Linie. Als Zweites sollte man die Methode wählen, von der man sich den größten Erfolg verspricht. Man sollte Feuerzeuge, Aschenbecher usw. weit weg verbannen. Sport treiben ist sehr gut, es verhindert auch mit das Zunehmen, das bei manchen eintritt. Denn ich weiß, dass viele zu Süßigkeiten als mentalem Ersatz greifen. Gut ist es, wenn Familie und Freunde mitziehen. Professionelle Hilfe bieten Rauchertelefone, Rauch-frei-Seminare, die auch Suchtberatungsstellen und die Krankenkassen anbieten. Auch gibt es in den Apotheken rezeptfreie Präparate, die das Verlangen nach Tabak verringern. Sie enthalten Nikotin. Es gibt den Suchtstoff als Pflaster, Inhaler, Lutschtablette und Kaugummi. Der Raucher beginnt mit hohen Dosen, die er senkt, bis er seine Sucht überwunden hat. Es gibt auch rezeptflichtige Mittel, da sollte man sich auf das Urteil des Arztes verlassen können.

Eine allgemein gültige Methode für jedermann gibt es natürlich nicht. Einer verträgt die Medikamente nicht, der andere ist nicht für therapeutische Gespräche offen. Viele schwören sogar auf Akupunktur oder Hypnose. Dazu sagen die Experten, sie könnten denjenigen Menschen helfen, die daran glauben.

Tapfere Winterblüten…..

Wie schön ist es, wenn man im Winter Blüten draußen sehen kann, da ist beispielsweise die Christrose, das Schneeglöckchen oder die Zaubernuss. Sie kämpfen sich durch den Schnee, oft schon zu Weihnachten.

Gerade die Christrose ist das beste Beispiel: Sie sieht einfach prachtvoll aus, meist reckt sie schon im Dezember ihre weißen oder rosa Blütenkelche in die kalte Luft. Bei strengerem Frost erschlaffen ihre Blütenkelche zwar etwas, aber bei steigenden Temperaturen richtet sich die Christrose wieder zu ihrer vollen Schönheit auf. Sie gilt als die Schneekönigin unter den Pflanzen. Ihr werden sogar seit dem Altertum magische Kräfte nachgesagt. Das liegt an ihren giftigen Inhaltsstoffen. Pulverisierte Extrakte der schwarzen Wurzel wurden zur Heilung von Wahnsinn und Epilepsie benutzt. Aber heute in der modernen Pflanzenheilkunde ist das kein Thema mehr: Lediglich in der Homöopathie setzt man die Stoffe, stark verdünnt, gegen Kopfschmerzen, Schwäche und Schwindel ein.

Unempfindlich gegen Kälte ist das Schneeglöckchen. Es hat eine Zwiebelwurzel und kommt aus dem Kaukasus. Dort wurde es in der Volksmedizin gegen Gedächtnisschwäche verwendet. Es enthält einen giftigen Stoff, der sich aber bei bestimmter Dosis in der Alzheimertherapie als heilsam bewährt hat.

Aus Nordamerika kommt die Zaubernuss, die schon ab November ihre gelben Blütenbüschel zeigt. Sie heißt botanisch Hamamelis virginiana, darum auch die heilsamen Hamamelis-Extrakte. Diese gibt es als Fertigpräparate und sind äußerlich anzuwenden bei lokalen Entzündungen der Haut und der Schleimhäute. Rinde und Blätter enthalten nämlich entzündungshemmende Gerbstoffe, so erklären es die Mediziner.

Aber neben den heilsamen Kräften und den tapferen schönen Blüten haben sie noch eine gute Eigenschaft: Wenn man sie blühen sieht, ist der Frühling nicht mehr weit!

Alte deutsche Wintergemüse……………..

Heutzutage, wo man jedes Gemüse und Obst, was man begehrt, das ganze Jahr über importiert aus aller Welt haben kann, sind die guten alten deutschen Wintergemüse fast in Vergessenheit geraten. Das ist eigentlich sehr schade, denn in ihnen stecken wertvolle Inhaltsstoffe und Vitamine. Da sind nicht nur die klassischen Gemüsesorten wie Grünkohl, Weißkohl oder Rotkohl. Da gibt es die Steckrüben, die schon Mutter und Großmutter zu leckerem Eintopf verwandelten. Wer kennt die heute noch? Oder die Schwarzwurzel, die immer „der Spargel des kleinen Mannes“ genannt wird, dann die Roten Bete, die früher wie die Schwarzwurzel in keinem Garten fehlen durften. Heute kauft man beides oft einfachheitshalber im Glas. Die Pastinake ist nicht sehr bekannt, aber total lecker.

Schwarzwurzel: Die geschälte Schwarzwurzel ist wirklich äußerlich dem Spargel ähnlich. Man sollte, wenn man sie frisch zubereitet, was natürlich leckerer ist, zum Säubern und Schälen Handschuhe tragen. Ihr klebriger Saft lässt sich nämlich schlecht von den Händen entfernen. Sie kann gekocht werden oder auch roh mit etwas Zitronensaft und Mayonaise als Salat gegessen werden. Sie enthält viel Kupfer, was für die Knochen wichtig ist, sowie Mangan zur Entgiftung der Leber und Kalium für Herz, Muskeln und Nerven.

Rote Bete: Zugegeben, die Zubereitung ist etwas mühselig. Viele scheuen sich davor, denn die Rote Bete färbt die Finger rot beim Schälen und braucht erst mal eine Stunde, um ungeschält in Salzwasser die richtige Konsistenz zu bekommen. Aber der Aufwand lohnt sich, es ist leckerer als aus dem Glas und diese rote Rübe ist auch reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Dann setzt sie auch mit ihrer roten Farbe schöne Akzente auf dem Teller. Das sie äußerst schmackhaft ist als Salat, als Gemüsebeilage und auch als Suppe, ist nur der Vollständigkeit zu erwähnen.Die Pastinake: Leider nicht mehr so bekannt, dabei zählte dieses Knollengemüse bis zum 18. Jahrhundert zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln in Deutschland. Erst durch die Einführung der Kartoffel und der Karotte wurde sie immer weiter ins Abseits gedrängt. Aber beispielsweise in der Naturküche hat sie seit langem ihren festen Platz, vor allem wegen ihres würzig-scharfen Geschmacks. Die weiß- bis cremefarbigen Wurzeln werden dort als Würz- und Suppengemüse geschätzt. Sie wird wie Karotten zubereitet, und ist ähnlich wie die Kartoffel reich an Ballaststoffen und vielen Vitaminen. Vor allem auch Vitamin C und Kalium. Das wirkt sich positiv auf den Blutdruck an.

Die Steckrübe: Dieses Gemüse erreichte Deutschland im 17. Jahrhundert aus Skandinavien, daher auch die alte Bezeichnung „Schwedische Rübe“. der tatsächliche Ursprung ist nicht bekannt. Heute wird sie weltweit in allen gemäßigten Klimazonen angebaut. Steckrüben sind kalorienarm, aber sie haben wichtige Nährstoffe und Vitamine. Vitamin C ist in großen Mengen enthalten. Ebenso Beta-Carotin, das der Körper zu Vitamin A umwandeln kann. Sowie Kalium, das für den Körper extrem wichtig ist und über die Nahrung aufgenommen werden muss.

Es gibt auch den Winterblues………………

Ich las etwas Interessantes, dass nicht nur im November, sondern auch zwischen Weihnachten und Frühling bei vielen noch der Winterblues einsetzt. So mit schlechter Laune usw.! Es wurden Überlebenstipps für Kältemuffel angeboten. Das muss doch weitergegeben werden!

Winterblues – das ist, wenn man sich fühlt wie Schnee, der morgens niederrieselt und nachmittags noch liegt. Da bei uns oft grauseliges Wetter und auch mit Schnee der Winter eingezogen ist, lohnt es sich, darüber nachzudenken. Tatsächlich ist laut einer Umfrage jeder vierte Deutsche von der saisonal abhängigen Depression (SAD) betroffen!

Spätestens im Januar, wenn die Ferien vorbei sind und die Vorsätze schon wieder gebrochen sind, wenn man unter dem Vitamin-D-Mangel leidet, wenn man nach Spanien umziehen möchte, dann kann man offiziell von sich sagen, dass man den Winterblues hat!

Ein Universalmittel dagegen muss noch gefunden werden! Das ist für jeden verschieden, einem reicht Musik, die an den Sommer erinnert, bunte Socken, konsequent nach draußen, um jede Tageslichtminute auszukosten. Oder man kuschelt bei Kerzen und leckerem Tee! Dabei werden nämlich Hormone ausgeschüttet, die die Trübsal ein bisschen mindern. (Wusstet Ihr schon, dass in Schweden an den Bushaltestellen Leuchtröhren angebracht sind, die für künstliches Tageslicht sorgen?)

 

Manche schwören auf Sport, um dem Winterblues zu entkommen. Auch wenn man sich vielleicht überwinden muss für eine Joggingrunde oder fürs Fitnessstudio. Nach einer anschließenden heißen Dusche fühlt man sich aber besser. Dann kann man sich immer noch mit einem guten Buch auf die Couch legen – denn für solche Sachen hat man bei schlechtem Wetter wieder Zeit.

Oder mal wieder ins Kino gehen oder ins Konzert (wenn das Wetter nicht gar zu grausig ist!)

Ausgewogene Ernährung mit frischen Zutaten sollte man nicht außer Acht lassen, das hilft auch gleich gegen überflüssige Rest-Pfunde der Feiertage. So kann man sich auf die Frühjahrsgarderobe freuen.

Ich schreibe diesen Artikel aus dem sonnigen Spanien, wohin ich tatsächlich gezogen bin, auch um dem Winterblues zu  entgehen. Wir haben hier sonniges T-Shirt-Wetter.

Ein frohes und gesundes Neues Jahr

Ein frohes Neues Jahr! Nun sind die Böller gezündet und der Silvesterkater wird gepflegt.

Ich bekam ein wunderschönes Töpfchen Glücksklee geschenkt. Das brachte mich auf die Idee,  nach dieser Sitte zu stöbern. Die vierblättrigen Kleeblätter wachsen ja nicht so ohne weiteres. Wir haben als Kinder immer gesucht und gesucht, wenn wir auf einer Kleewiese waren, um eins zu finden. Sie würden meist noch am Weißklee gefunden, habe ich gelesen. Der Vierblättrige Sauerklee ist in Mexiko zu finden. Heute werden speziell für Neujahr vierblättrige Kleepflanzen gezüchtet, die ihren Ursprung eben in  Mexiko haben.

Dabei haben schon die alten Druiden die vierblättrigen Kleeblätter als Schutzsymbole gekannt. Vor rund 2200 Jahren sahen die Kelten, so ist überliefert, im vierblättrigen Kleeblatt die Himmelsrichtungen und gleichzeitig auch die vier Elemente Feuer, Wasser, Luft und Erde miteinander verbunden.

Eine christliche Legende gibt es über Eva, die bei der Vertreibung aus dem Paradies als Andenken an das glückliche Leben im Paradies ein vierblättriges Kleeblatt mitgenommen haben soll. So sagt man, jeder Finder eines solchen habe ein kleines Stückchen Paradies in der Hand.

Da die Pflanze als Glücksbringer sehr begehrt ist, lohnt sich hier der Anbau. Es gibt Gärtnereien, die sich darauf spezialisiert haben. Das ist nicht so einfach, wie ich gelernt habe, die Pflanzen müssen sozusagen auf den Punkt genau verkaufsfertig sein. Denn naturgemäß ist die Hauptverkaufszeit nur auf einige Tage begrenzt. Die deutschen Gärtnereien beziehen die Zwiebeln für den Glücksklee aus Holland. Ab Mitte Oktober ist Pflanzzeit in die Töpfe. Im Gewächshaus bei 16 Grad kommen nach zwei Wochen die ersten Blätter raus. Dann nach einigen Wochen haben alle Pflanzen Blätter gebildet.

Da werden sie dann als Neujahrspräsent mit Glücksschweinanhängern, Schornsteinfegern oder Hufeisen angeboten, um den Empfängern Glück im Neuen Jahr zu bringen.

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