Kürbis – der gewichtige Allrounder….

Ob als Delikatesse, Zierde oder Laterne – es ist wieder Kürbiszeit! Aber Kürbis ist nicht gleich Kürbis. Bei den vielen Sorten, die es inzwischen gibt, schmecken einige lecker, andere sind nur für Dekorationen geeignet. Generell gilt, dass sie nicht bitter schmecken dürfen. Darüber ist beim Kauf darauf zu achten, dass die Schale keine Druckstellen oder Beschädigungen hat. Ein kleines Ende vom Stiel, das am Fruchtkörper bleibt, bezweckt, dass der Kürbis sich möglichst gut und lange hält. So bleiben Kürbisse an einem kühlen Ort durchaus mehrere Wochen und auch länger frisch. Übrigens gehören die Kürbisse zu den Beeren, sie sind die größten!

Hier eine interessante Zusammenstellung der verschiedenen Sorten, die ich fand. Zuerst kommt natürlich der Halloween-Kürbis, dessen Zeit ja jetzt ist: Der typisch amerikanische Halloween-Kürbis ist ein orangefarbener Gartenkürbis. Für eine Halloween-Laterne eignet sich jeder größere Kürbis. Das Schnitzen ist ganz einfach: Erst wird oben ein schmaler Deckel ausgeschnitten und der Kürbis ausgehöhlt. Je dünner man die Schale lässt, umso mehr leuchtet er später. Dafür hält er aber nicht so lange. Mit Bleistift zeichnet man ein Gesicht, dass mit einem Kürbisschnitzwerkzeug einfach ausgeschnitten wird. (Was es nicht alles gibt!)  Ein kleines Messer tut es natürlich auch. Zum Schluss kommen noch Teelichter hinein, die aber niemals unbeaufsichtigt brennen sollten. So eine Kürbislaterne kann schnell mal abfackeln.

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Indian Summer – auch bei uns wunderbar…

herbstErinnert Ihr euch, wie wir als Kinder bunte Blätter gesammelt haben, aufgeklebt im  Kindergarten und in der Schule? Wie waren wir begeistert von der Farbenpracht! Aber auch jetzt noch, als Teenie, und später, also einfach in jedem Alter, ist das Naturerlebnis des Herbstes mit der Laubfärbung jedes Jahr schön.

Man braucht auch gar nicht zum Indian Summer nach Maine, New Hampshire oder Neufundland zu reisen, so herrlich es dort auch ist. Auch hier ist der Wechsel der Blattfarbe faszinierend.

Ich habe gerade gelesen, dass Deutschland zu den baumreichsten Regionen Europas zählt: Ein Drittel der Fläche ist bewaldet. Allein Buchen bedecken eine Fläche von 1,7 Millionen Hektar, so viel wie Schleswig-Holstein.

Ich habe mich mal ganz unromantisch schlau gemacht und erfahren, dass die Änderung der Blattfarbe durch den Abbau von Stickstoff und Phosphaten  und die Speicherung für die nächste Wachstumsperiode verantwortlich ist. Das für die grüne Farbe zuständige Chlorophill wird nun farblos und die gelblichroten Carotinoide werden nun sichtbar. Dadurch kommt der charakteristische Farbton zustande.

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Tipps – Alleskönner Weichspüler…..

Das wird jede Hausfrau interessieren: Es ist wirklich verblüffend, wie viele kleine Geheimnisse der unscheinbare Wasch-Helfer hat. Er schenkt der Wäsche frischen Duft  und verhindert die statische Aufladung. Mehr als 60 % aller Deutschen verwenden Weichspüler. Es lohnt sich aber, ihn vielseitig einzusetzen.

Möbelpolitur – Wasser und Weichspüler zu gleichen Teilen in eine Sprühflasche füllen, etwas auf die Möbel geben und polieren. Das bringt auch lackierte Möbel dazu, dass sie glänzen.

Fenster duftig reinigen – Eine halbe Kappe Weichspüler in einen Eimer Wasser geben, Lappen eintauchen und damit die Fenster reinigen. Zum Schluß mit einem Tuch trocken reiben. Beseitigt Dreck, Staub und auch Fettabdrücke. Auch für Autoscheiben funktioniert das prima.

Laminat reinigen und auffrischen – Mit der gleichen Mischung lassen sich auch Laminat-, PVP-Böden und Fliesen reinigen. Boden damit abwischen und trocknen lassen. Keramik bekommt durch die Behandlung mit Weichspüler einen dünnen Schutzfilm, der gegen schädliche Umwelteinflüsse hilft.

Sogar für die Haare ist Weichspüler gut – Falls man mal keine Haarspülung da hat, einfach etwas Weichspüler ins nasse Haar geben, gründlich ausspülen. Nur vorsichtig sein, dass davon nichts in die Augen kommt, das brennt höllisch, so erläutert auch die Fachfrau.

Was manch einer nicht weißt, auch Lederjacken werden durch die Behandlung mit Weichspüler nicht nur sauber, sondern auch gleichzeitig gepflegt. Dazu Weichspüler auf ein sauberes Tuch geben und damit in kreisenden Bewegungen einreiben. Anschließend mit einem sauberen Tuch nachreiben.

Foto: Alexandra-H / pixelio.de

 

Eigelb und Eiweiß – Vielseitig verwendbar…

Wenn ein Rezept nur nach Eiweiß oder Eigelb verlangt, bleibt die andere Hälfte ungenutzt. Da gab es interessante Tipps zu lesen, was man noch allerlei Köstliches daraus zaubern kann.

Baiser  – dazu zwei Eiweiß mit einer Prise Salz mit dem Schneebesen oder Mixer steif schlagen, dabei 100 g Zucker einrieseln lassen. Schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat. Dann 12 Häufchen Eischnee auf ein Backblech mit Backpapier geben, bei 100 Grad im vorgeheitzten E-Herd 2 Stunden trocknen lassen. Die Ofentür ein wenig offenlassen. Tipp: einen Löffel einklemmen.

Süße Kaffehaube – Für 2 Gläser (200  ml) gibt man 3 Eigelb, 60 g süße Kondensmilch und einen halben EL Zucker in eine Edelstahlschüssel und verrührt das Ganze. Im heißen Wasserbad mit dem Schneebesen 7 – 10 Minuten schlagen. Die dickcremige Soße passt sehr gut auf einen frischen Kaffee oder Espresso.

Zuckerguss – Übrig gebliebenes Eiweiß mit etwas Zucker steifschlagen. Dann hat man einen süßen Guss für Plätzchen, Muffins und Rührkuchen. Eine spritzige Note gibt etwas Zitronen- oder Orangensaft. Mit Lebensmittelfarbe kann man den Guss sogr färben.

Mayonnaise – Kann man aus 2 ganz frischen Eigelb, 500 ml Öl, 2 TL Senf und 2 EL Zitronensaft (alles auf Zimmertemperatur) ganz einfach und schnell herstellen. Dazu erst die Eigelbe mit dem Senf verrühren, dann mit Öl, Zitronensaft, Pfeffer und Salz in einem hohen Gefäß mit dem Stabmixer aufschlagen. Köstlich zu Kartoffelsalat oder als Dip. Aber bitte im Kühlschrank aufbewahren.

Zum Andicken – Eintöpfe, Aufläufe,  Soßen oder Suppen bekommen mit einem eingerührten Eigelb eine sämige Konsistenz. So werden auch aus kleinen Resten vom Vortag ganz fix vollwertige Mahlzeiten. Gestockt im Wasserbad wird es Eierstich.

Zum Aufbacken – Mit etwas flüssigem Eiweiß bepinselt, lassen sich die Ränder von gefüllten Teigtaschen (Hefe- oder Nudelteig) verschließen. Dazu gibt es noch einen leichten Glanz.

Foto: Wolfgang Discherl / pixelio.de

Pullunder – wieder in Mode…..

Die Frauenmode im Herbst und Winter erinnert an die 2000er Jahre. Eine der bemerkenswertesten Trends ist, dass die Mode wieder klare Grenzen für den Alltag und für den Abend setzt. Vielleicht durch Corona ist Ausgehen wieder etwas Besonderes geworden, so erläutert das Deutsche Modeinstitut in Köln.

Das war schon länger nicht mehr so. Schon in den letzten Jahren war es total üblich, mit der legeren Alltagskleidung in Restaurants, Bars, sogar in Clubs und ins Theater oder Konzert zu gehen. (Da erinnere ich mich als einst eifrige Theater- und Operngängerin, dass das schon vor vielen Jahren anfing. Sehr zu meinem Bedauern , da ich noch gewöhnt war, im Abendkleid oder jedenfalls festlich dahin zu gehen!)Aber jetzt befinden wir uns in einer Phase, wo man wieder schick ausgehen will. Die Tagesmode ist gewohnt lässig, aber am Abend sind wieder figurbetonte schmale Kleider, die an die 1990er und 2000-Jahre erinnern, in.

Vor allem die junge Mode greift die alten Stile auf – bauchfreie Oberteile zu extrem tief geschnittenen Hüftjeans, wilde Muster und eben Pullunder. Auch trägt man Collegejacken zu Plissee- oder Faltenröcken. Aber jeder Trend hat auch einen Gegentrend! In den vergangenen Jahren war die Mode bisweilen auch laut, wie der Experte erklärt. Jetzt wird sie leiser, dezenter und manchmal auch schlichter. Da gibt es den Country-Look, da man in der Pandemie mehr draußen ist.

Auch die Farben spiegeln sich in diesem Trend wider – Neben Grün für den Country-Look sieht man Wolltöne wie Cashmere-Beige und viele Braun-Nuancen. Trotzdem sind auch Töne wie Blau, Rot und eben Grün in allen Abstufungen. Es geht von Kräfig bis zu zarten Pastellfarben. Das macht auch das Kombinieren leicht.

Foto: Uwe Wagschal  / pixelio.de

Gut aufgelegt – jetzt wird´s pudrig…..

Puder ist vielseitiger, als man (frau) denkt. Er ersetzt die Foundation, fixiert das Make-up, mattiert und kann noch vieles mehr. Puder ist fein gemahlen und oft mit Feuchtigkeit spendendem Hyaluron vermischt. Basis eines Puders ist Talkum oder Kaolin, glimmerndes Mica und sogar zermahlender Reis oder Seide.

Da gibt es den losen Puder – der ist für zu Hause gedacht – Ein wenig losen Puder in den Dosendeckel schütten, mit Quaste oder Pinsel aufnehmen, leicht abklopfen und aufpudern. Loser Puder soll nur das Hautbild ebnen, Unreinigkeiten deckt er nicht ab.

Es gibt verschiedene Sorten: Setting, Finishing, HD-Puder. Loser Puder wird von Visagisten beim Theater oder Kameraaufnahmen benutzt. Der Brightening-Puder ist extra fein und speziell für die Augenpartie gedacht. Leicht aufstäuben und den Überschuss mit einem sauberen Pinsel aufnehmen.

Fester Puder ist praktisch für unterwegs. Auch Kompakt-Puder genannt, er ist fest gepresst, so kann er sich in der Handtasche als unverzichtbares Kosmetikutensil transportiert werden. Meist steckt er in einer Klappbox mit Schwämmchen oder Pinsel. Ich bevorzuge die, die auch einen Spiegel haben. Dieser Puder hat eine mittlere Deckkraft und eignet sich gut für zwischendurch, wenn der Teint aufgefrischt werden muss. Eine höhere Deckkraft hat Kompakt-Puder. Er kaschiert Rötungen, Flecken, Pickelchen und kann anstelle einer flüssigen Grundierung benutzt werden. Aber da sollte man nicht zu viel auf einmal auftragen, sonst wirkt es leicht maskenhaft.

Ein sehr natürlicher Puder ist der sog. Mineral-Puder. Den gibt es lose, fest, getönt und transparent. Er besteht zu 100 % aus natürlichen Mineralien und ist somit besonders gut verträglich. Den sollte man mit Pinsel kreisend auftragen, so verteilt er sich am besten.

Foto: Barbara Eckholt / pixelio.de

 

Viva la Espana – Ferienfreuden- und leiden…..

Gestern kam ich aus einem dreiwöchigen Urlaub in Spanien zurück. Meine Familie und ich hatten eine wunderschöne Finca an der Costa Blanca gemietet. Moreira, Benissa, Calp mit seinem imposanten Felsen (siehe auch das Foto) waren von unserem Domizil leicht zu erreichen. Ich kannte die Costa del Sol, die auch wunderschön ist, vor allem mit den Sehenswürdigkeiten im Hinterland. Aber hier war es auch Urlaubsfreude pur, vor allem wenn man, wie wir, einfach mal ausspannen wollten von stressigem Job.

Sogar unsere zwei Hunde, jeder etwa 50 cm groß, waren mit. Sie ließen sich gut im Auto unterbringen und hatten auch ihren Spaß. Mal wurde eine Wanderung zur Küste gemacht, da waren Hunde und Menschen k.o. Ansonsten einfach spazieren geführt. Außerdem hatten Nana und Jill viel zu tun, die Nachbarhunde anzubellen.

Wir haben es sehr genossen, auch mal die landestypischen Märkte zu besuchen und wunderbar bemaltes Geschirr einzukaufen, oder auch Taschen. Auch einfach mal die Gegend mit ihren dicht mit Fincas bebauten Hügeln zu durchfahren. Es ist natürlich sehr touristisch, aber auch einfach schön anzusehen. Nicht fehlen durfte ein zünftiges Paella-Essen mit viel Sangria, ein Tapas-Essen haben wir mit Freunden, die auch dort Urlaub machten, selbst auf die Beine gestellt. Ansonsten wurde auf dem wunderbar angelegten Grillplatz des Hauses gegrillt, oder auf einem anderen Platz am Haus mit Pizzaofen Pizza mal selbst hergestellt.

Aber am schönsten war die große Terrasse mit wunderbarem Ausblick auf bebaute Hügel und viel Palmen überall. Wir konnten jeden Abend spektakuläre Sonnenuntergänge und den weiten Himmel genießen.

Was machte es da, dass die Hunde plötzlich verschwunden waren! Alles schwirrte aus zum Suchen, da kamen sie seelenruhig von der anderen Seite wieder heran. Oder auch, dass ich plötzlich Schwierigkeiten hatte, in dem schönen Pool zu schwimmen. Ich habe lange nicht mehr geschwommen. Abhilfe schafften Schwimmnudeln, dann ging es wieder!

Leider fiel doch ein Wermutstropfen in unsere Idylle: Einige Tage vor Urlaubsende wurde unser in einer Parkbucht geparktes Auto angefahren! Es musste abgeschleppt werden und ein Leihwagen organisiert werden. Da war es mit der Ruhe vorbei. Aber bis das erledigt war, hatten wir noch einige Zusatzurlaubstage. Das war ja auch trotzdem schön.

Ach ja, es war mal wieder schön, südliches Flair zu schnuppern. Auf meinen vielen Reisen  in alle Welt, auch in den Süden Europas und den Norden Afrikas, war das auch immer mein schönstes Erlebnis. Das ist aber lange her, umso mehr habe ich das genossen. Palmen, Zikaden, den südlichen Himmel, Sonne pur, Blumenpracht, die ich vermisst hatte, das machte die Ferientage sowieso schon zum Erlebnis.

Wir haben uns fest vorgenommen, das nächstes Jahr zu wiederholen. Da haben wir was zum drauf Freuen! Hasta la vista Espana!

Foto: Steffi Pelz / pixelio.de

 

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