Juni – Nun blühen die wunderbaren Rosen

Nun geht der Frühling mit seinem besonderen Blütenzauber in den Sommer über. Der Juni wird allgemein als der Monat der Rosen angesehen. Mit  großer Freude bewundert man jetzt die wunderschönen Rosen in den Gärten überall. Auch die Heckenrosen und Kletterrosen sind sehr schön anzusehen. Es ist ja nicht so, dass wir heutzutage das ganze Jahr über Freude an Rosen haben können, sie erreichen uns aus der ganzen Welt, wenn wir Winter haben. Aber es ist nichts gegen die Freude an den Freilandrosen in ihrer großen Vielfalt. Es ist schwer zu sagen, welche man als Lieblingsrose küren sollte, englische, historische, rote, ich tendiere zur Teerose. Und dann der Duft, es ist nichts damit zu vergleichen! Leider haben sie mehr Dornen als die gezüchteten, aber was macht das schon.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus der Kulturgeschichte dieser einzigartigen Blume:

Die Rosen (Rosa) gehören zur Familie der Rosengewächse (Rosa ceae). Es gibt 100 bis 250 Arten, und immer kommen noch neue Züchtungen dazu. Es sind sommergrüne Sträucher mit meist auffälligen fünfzähligen Blüten. Der Gärtner unterscheidet zwischen Wildrosen und Kulturrosen.

Rosen spielten schon in der Antike in vielen Kulturen eine große Rolle, ob China, Ägypten oder Griechenland. Sappho war die erste, die die Rose als „Königin der Blumen“ bezeichnete. Das ist sie bis heute geblieben. Die Rosen gelten seit dem Altertum als Symbol der Liebe, das ist in vielen Mythologien nachzulesen. In Namen und Wappen sind sie bekannt, auch in unzähligen Sagen und Legenden. Ganz zu schweigen von der Musik.

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Schweden: Stockholm – buntes Inselreich – und Mittsommer…

Schweden ist absolut eine Reise wert! Sei es die wunderbare Hauptstadt Stockholm – mit vielen einzelnen Inseln. Besonders jetzt um die Mittsommerzeit ist Schweden so schön! Mittsommerfeste allenthalben. Besonders bekannt ist die Provinz Dalarna für ihre manchmal eine Woche dauernden Feste.

Fangen wir mit Stockholm an: Wer durch Stockholm spaziert, überquert oft mehr Brücken als in Venedig – und erlebt eine facettenreiche Stadt mit viel Kultur und Stil. Die schönsten Brücken stammen aus dem 19. Jahrhundert – so wie die 165 Meter lange Skeppsholmsbron. Das Stadtgebiet erstreckt sich nämlich über 14 „Schären“ genannte Felseninseln, die durch mehr als 50 Brücken miteinander verbunden sind.

Es ist das skandinavische Lebensgefühl, das jeden Stockholmbesucher begeistert, eine gastfreundliche Metropole. Romantik trifft hier auf Moderne. Alles sehr entspannt.

In Gamla Stan, der Altstadt von Stockholm, schlägt das Herz der Stadt. Einheimische und Besucher schlendern hier vorbei an kleinen Geschäften, Restaurants und Cafés. Rund um den Stortorget, Stockholms einstigen Marktplatz, gibt es sehenswerte Adelspaläste, Kirchen und Bürgerhäuser. Wer durch die verwinkelten Seitengassen des Viertels streift, kann urige Innenhöfe, Ornamente und immer wieder auch fantasievolle Hausgiebel sehen, die Jahrhunderte alt sind.

Fast den gesamten nördlichen Teil des Gamla Stan nimmt das mächtige Stadtschloss ein. Die königliche Familie nutzt es aber nur selten. Einige der historischen Prunksäle können besichtigt werden. Prächtig wirkt auch das Riksdagshuset, das schwedische Parlament. Der Gebäudekomplex beansprucht eine eigene kleine Insel fast ganz für sich.

Im zentralen Stadtteil Norrmalm haben sich allerlei schicke Läden angesiedelt rund um das Edelkaufhaus NK. Auch auf den Inseln Östermalm und Södermalm gibt es exklusive Geschäfte. Södermalm ist außerdem das angesagte Ausgehviertel.

Grüne Oasen sind stets nur eine Insel entfernt – wie Djurgarden. Dort gibt es einen Park mit einer einzigartigen Gartenarchitektur und dem Dreimaster Vasa.

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Gemüse – schnell zubereitet und gesund…

Schnelle Gemüseküche, nahrhaft und lecker. Aber viele wollen sich nicht lange mit der Zubereitung aufhalten. Da waren Fakten zu lesen, welches Gemüse schnell auf dem Tisch ist und dabei auch gesund.

Da wäre der schon erwähnte Spargel – Er gilt als figurfreundlich, weil er wenig Kalorien hat. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass besonders der grüne Spargel Inhaltsstoffe hat, die als Nahrung für gesundheitsfördende Darmbakterien dienen. Dann der gesunde und schnell gedünstete Spinat. Er ist reich an zellschützenden und antientzündlichen Stoffen. Nicht zu vergessen – Radieschen. Sie enthalten Senföle, Geruchs- und Geschmacksstoffe, die gegen Viren und Bakterien wirken. Rucola, ein gern gegessener und vielseitig verwendbare Salat. Er trägt zur Versorgung mit Folsäure bei. Das ist wichtig für Zellteilung und Wachstum. Übrigens wird bei meiner Familie gern ein Nudelsalat gegessen mit Rucola vermischt. Sehr lecker.

Rhabarber, als Stielgemüse oder als Kompott oder auf Kuchen enthält viele Ballaststoffe. Die sind gut für die Verdauung und günstig für die Blutfette.

 

Spargel – köstlich, ob weiß oder grün!

Jetzt ist Hauptsaison für den König der Gemüse – den Spargel! Er ist nicht nur ein Fest für Augen und Gaumen – obendrein ist er sehr gesund. Spargel ist kalorienarm, belebt den Stoffwechsel, stärkt das Immunsystem. Eine durchschnittliche Portion Spargel deckt sogar den Tagesbedarf an Vitamin C und Folsäure. Genuss ohne Reue – wenn man die ach so leckere Sauce hollandaise weglässt. Aber die gehört einfach dazu! Am vitaminreichsten ist übrigens der grüne Spargel, er ist chlorophyllhaltig und schmeckt auch etwas würziger und intensiver. Das kann ich nur bestätigen, meine Familie ist ein Fan des grünen Gesellen!

Was wenige wissen, über die Farbe entscheidet nicht die Sorte, sondern die Sonne. Während der weiße Spargel in aufgeworfenen Erddämmen von der Sorte fern gehalten wird, wächst grüner Spargel auf ebenen Beeten unter voller Lichteinwirkung.

Auch beim grünen Spargel gilt: Frisch gestochen und möglichst noch am selben Tage zubereiten. Geerntet wird der dünne Grünspargel, wenn er 20 bis 25 cm aus der Erde herangewachsen ist. Im Gegensatz zum weißen Spargel sollte man ihn nicht ins feuchte Tuch einhüllen, um ihn noch frisch zu halten. Der grüne Bruder lagert am besten aufrecht stehend in einer hohen Vase.

Auch für den grünen Spargel gibt es eine Menge klassischer oder innovativer Rezepte. Am einfachsten ist die klassische Variante: Den Spargel in einem Sud, mit einem Stück Butter, einem Spritzer Zitrone und etwas Salz garen. Dann ab in die Pfanne, kurz mit etwas Olivenöl anbraten. Wer mag, kann vor dem Servieren frisch geriebenen Parmesankäse drüber streuen.

Was noch beim grünen Spargel so angenehm ist: er muss – wenn überhaupt – nur im unteren Drittel geschält werden. Auch in der Garzeit gibt es Unterschiede zum weißen Spargel. Beim grünen genügt aufgrund seines geringeren Durchmessers und seiner zarteren Beschaffenheit eine Kochzeit von 8 bis 15 Minuten. Man kann das edle Gemüse übrigens auch problemlos einfrieren.

Was unbedingt zusammen gehört, ist Spargel und Wein. In vielen Regionen ist es sogar selbstverständlich, weil der Wein dort wächst. Etwa Rheinhessen, Pfalz oder Baden. Doch Achtung, Spargel gilt als wählerisch! Klassisch ist da auch der Riesling. Zu empfehlen ist auch ein junger Silvaner, ein Weißburgunder, Grauburgunder oder Rivaner.

 

Lago di Como – im wunderschönen Tessin….

Lago Maggiore, Lago di Como und Lago di Garda  – das sind die drei Namen bekannter Seen im Tessin, die sofort Sehnsucht erwecken. Sie sind die oberitalienischen Gletscherseen am Rande der Südalpen. Der mittlere ist der Lago di Garda, der Comer See. Den will ich Euch heute vorstellen.

Der Lago di Como ist mit einer Fläche von 146 Quadratkilometern der drittgrößte See Italien. Wie zu  lesen war, ist er mit einer Tiefe von 425 bei dem Ort Nesso sogar der tiefste See Europas. Von malerischen Städten bis hin zu faszinierenden Naturlandschaften und spektakulären Aussichten bietet der See, was das Herz begehrt.

Da ist Bellagio, oft als Perle des Sees bezeichnet. Es ist einer der schönsten Orte Italiens. Mit seinen aparten Villen, herrlichen Aussichten und blühenden Gärten zieht er Besucher aus aller Welt an. Die Geschichte von Bellagio reicht bis in die Römerzeit zurück. Damals war die Stadt ein wichtiges Handelszentrum. Im Laufe der Jahrhunderte erlebt die Stadt verschiedene Herrscher. Heute ist sie sehenswert mit ihrem historischen Flair. Sie hat eine elegante Atmosphäre mit ihren gepflasterten Straßen, farbigen Gebäuden. Es gibt mehrere Museen und Galerien, die Eindrücke von ihrer reichen Vergangenheit und kulturellen Bedeutung zeugen.

Besonders sehenswert sind die prächtigen Villen und Gärten, die das Ufer des Sees säumen. Viele stammen aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Die schönsten sind die Villa del Balbainello und die Villa Carlotta. Übrigens zieht der See auch in heutiger Zeit viele Reiche und Berühmte an, die hier Besitz erwerben. Wie der Modeschöpfer Gianni Versace, Franz Liszt, um nur einige zu nennen. Last but not least natürlich George Clooney, einer der bekanntesten Schauspieler Hollywoods.

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Wunderbare Rhododendronblüten – Frühlingspracht pur

Liebt Ihr auch die wunderbare Blütezeit der Rhododendren (Plural von Rhododendron- habe ich nachgelesen!) so sehr? Ich warte schon immer im Frühling, bis es endlich soweit ist. Es ist jedes Mal eine wunderbare Zeit. Für mich fast so wie die Sommer-Rosenzeit. Es ist in jedem Jahr etwas fürs Gemüt. Die große Zahl von blühenden Sträuchern zeugt von der Beliebtheit dieser herrlichen Staude. Es geht also auch vielen anderen so! Da hatte ich große Lust, darüber meine Gedanken nieder zu schreiben. Rhododendren sind dabei, in herrlichen lila, orange und pink Farben zu erstrahlen. Besonders schön sind die purpur und weiß geflammten Sorten.

Ich habe mich deshalb auch etwas mit der Pflanze an sich befasst. Falls es Sie auch interessiert, hier meine Ausbeute: Der Rhododendron ist eine Pflanzengattung aus der Familie der Heidekrautgewächse (Ericceae). Hätten Sie das gewusst, ich  nicht. Der Name Rhododendron (griechisch für „Rosenbaum“) wurde bis ins 17.Jahrhundert für Oleander verwendet. Es gibt 1000 Arten, eine Vielzahl von Sondergattungen und eine fast unübersehbare Zahl von Sorten. Zu finden ist diese Pflanze von der Meeresküste bis ins Hochgebirge (in Tibet bis 5000 m). Ich sah im vor einigen Jahren um diese Zeit in Schottland eine Menge davon. Nur in Südamerika und Afrika fehlen sie, in Nordaustralien gibt es welche. Die Blütezeit reicht von Januar bis August, die meisten blühen im April und Mai.

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Engel begleiten Dich – auf der Oberschwäbischen Barockstraße

Meine absoluten Lieblingslandschaften in Deutschland sind Oberschwaben und der Bodensee. Besonders die Oberschwäbische Barockstraße ist, wer den üppigen Barock liebt, ein  wunderbares Erlebnis. Sie wurde 1966 ins Leben gerufen, feiert also 50-jähriges Jubiläum. Damals waren Ferienstraßen in Mode gekommen, es wurden die Weinstraße und die Romantische Straße u.ä. erfunden. Man sollte auch die inländischen Sehenswürdigkeiten kennen lernen.

Auf der Oberschwäbischen Barockstraße folgt man tatsächlich einem Engel – einem Putto, wie er besonders auch in meiner Lieblingskirche Birnau am Bodensee zu bestaunen ist. Hier führt ein gelber Putto auf türkisgrünem Grund auf vier Routen 760 km zwischen Ulm und dem Bodensee sowie der Schwäbischen Alb und Kempten im Allgäu zu barocken Sehenswürdigkeiten. Auf 50 Stationen gibt es prunkvolle Residenzen, Schlossgärten, auch liebliche Dorf-Kapellen (Steinhausen), prachtvolle Bibliothekssäle und bombastische Basiliken zu sehen. Alle aufzuzählen, wäre zuviel, aber einige besondere sollen hier genannt werden.

Hinter Ulm führt der Weg zum ehemaligen Benediktinerkloster Wiblingen. Der in Blau und Gold gehaltene Bibliothekssaal mit prunkvollem Deckenfresko ist wunderbar ausgemalt. In Weingarten, einem meiner Lieblingsorte, den ich oft besucht habe, steht Deutschlands größte Barock-Basilika. Sie wurde Anfang des 18.Jahrhunderts inmitten einer alten Klosteranlage errichtet. Im Altar, sichtbar hinter einem Fenster ist die allerheiligste Reliquie, das Heilige Blut Christi, zu sehen. Einmal im Jahr, am Tag nach Christi Himmelfahrt, am sog. Blutfreitag, wird diese Reliquie beim Blutritt als Segnung durch die Fluren getragen. Das ist in der Region ein ganz großes Erlebnis: Etwa 7.500 Reiter im Frack, mit Schärpen, viele Meßdiener mit den Priestern aus der ganzen Region, alle zu Pferd, nehmen teil. Viele Orte haben nur für diesen Anlass einen Verein und Pferde. Ich durfte mit einer Freundin, die dort wohnt, viele Male an diesem großen Ereignis teilnehmen. Es ist mir unvergesslich!

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