Kategorie ‘Essen und Trinken’

Quitten – eine schmackhafte Alternative…

Wer sich nicht entscheiden kann, ob Apfel oder Birne, der sollte zur Quitte greifen. Die gelbe Frucht liegt optisch genau zwischen den beiden. Und obwohl die Quitte viel Vitamine und Mineralstoffe enthält, wird sie weit seltener verwandt als eben Apfel und Birne.

Damit wird man einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt nicht ganz gerecht. Etwas zur Geschichte – Botanisch gesehen, gehört die Quitte übrigens zu den Rosengewächsen. Schon im antiken Griechenland war sie bekannt. Sie kam über den Kaukasus, Iran und Armenien dorthin. Weltweit werden heute rund 200, in Deutschland dagegen nur noch ca. sechs Quittensorten angebaut.

Zwar ist sie im rohen Zustand kaum genießbar, aber als Geliermittel für Marmeladen und Gelees ist die Quitte unschlagbar und vor allem gesund. Dafür sorgt der hohe Anteil an Pektin. Das natürliche Geliermittel wirkt entgiftend und senkt den Blutzuckerspiegel. Auch Saft, Kompott und Likör lassen sich gut herstellen. Zudem eignet sich etwas Quitte, um Suppen, Soßen, Chutneys oder Backwaren mit einem fruchtigen Kick zu verfeinern. Es gibt sehr schöne Rezepte für alle Zubereitungsarten.

Da ich zur Zeit für längere Zeit in Spanien bin, habe ich mich mit dem Quittenanbau beschäftigt. Im letzten Jahr habe ich vom Auto aus Quittenplantagen gesehen. Es ist hier kein großer Anbau vorhanden. Hauptsächlich werden hier die Quitten für eine Paste zu Käse und Brot angebaut und für das legendäre Quittenbrot, Dulce de membrillo. Das darf gerade in der Vorweihnachtszeit in keinem Haushalt fehlen.

Beeren – mal anders……..

Es gibt viele Gründe, um die leckeren und gesunden Beeren zu essen. Mal auch anders, denn zu herzhaften Gemüsen oder Fleisch, es ist der Gegensatz, der es so reizvoll macht. Es gibt eine Unzahl von Rezepten dieser leckeren Kompositionen.

Aber es gibt auch Gründe, wie gesund Beeren sind. Im Vergleich mit anderen Obstsorten sind die Inhaltsstoffe von Beeren besonders wirksam, denn sie können freie Radikale bändigen und Zellschäden entgegenwirken. Da gibt es etliche Ernährungsstudien, die den günstigen Einfluss beispielsweise auf Blutzucker bestimmen. Den Teilnehmenden genügte, etwa 150 g am Tag davon zu essen. Fachleute haben den gesunden Verzehr von Gemüse wie Rucola, Endivie oder Chicorée hervorgehoben, weil ihre Bitterstoffe die Verdauung anregen. Um den herben Geschmack abzurunden, wird ein Mix aus süßen Beeren empfohlen.

Beeren sind auch ausgezeichnete Ballaststoff-Lieferanten. Damit können sie zur Vorbeugung von Herz-Kreislauferkrankungen beitragen. So ein Mix aus süßen Beeren ist für alle Fälle etwas Gutes.

 

Viele Vorzüge – Nudeln aus Hülsenfrüchten

Etwas sehr Nahrhaftes habe ich kürzlich entdeckt – Nudeln aus Hülsenfrüchten. Sie haben viele Vorzüge: In Pastaform sind beispielsweise Linsen u,a, in fünf Minuten gar, schneller als die Hülsenfrüchte selbst. Sie sind sehr nährstoffreich, denn 100 g Pasta aus Hülsenfrüchten enthalten 20 – 45 g Eiweiß – drei – viermal so viel wie übliche Nudeln. In beispielsweise Linsen stecken viel Zink und Eisen, in Kichererbsen Kalzium.

Außerdem haben sie viele Ballaststoffe, die unverdaulich sind. Sie quellen den Darm auf und regen so die Darmtätigkeit an. Dann sind sie blutzuckerfreundlich. Anders als Stärke aus Getreide lassen die Kohlenhydrate von Hülsenfrüchten den Blutzuckerspiegel nicht hoch werden und halten zudem lange satt. Eine weitere Alternative ist, sie sind glutenfrei. Steht auch auf der Pastapackung drauf. Das ist aber nur für Menschen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit wichtig.

Hülsenfruchtpasta schmeckt etwas anders als normale Nudeln, nämlich süßlich bis bitter, Dem kräftigen Eigenaroma von Erbsennudeln  kann man mit einer aromatischen Soße gegensteuern. Man sollte die Kochzeit einhalten, sonst wird die Pasta matschig. Abschmecken ist sinnvoll. Ökotest fand 2019 in 9 v0n 15 Produkten unerwünschte Mineralkomponenten vor, also am besten Bioprodukte verwenden.

 

 

Proviant – also Essen zum Mitnehmen….

Seit jeher war es eine gute Sache, Essen für die Mittagspause im Job oder zum Picknick wie auch zum Wochenendausflug mitzunehmen. Ein selbst zubereiteter Imbiss aus frischen Zutaten baut auch immer auf.

Ich komme noch aus der Generation, wo das allgemein üblich war. Da gab es den Henkelmann, ein Gefäß aus Aluminium, groß wie ein Einweckglas, mit Schnappverschluss und Henkel. Schon mein Vater nutzte ihn. Wir hatten an meinem Arbeitsplatz einen großen hohen Topf mit Wasser, der auf einem Kocher elektrisch erhitzt wurde. Heute gibt es das meist in Gläsern.

In der Mittagspause spart so eine Lunchbox, man kann ja auch was mitnehmen, was nicht erhitzt werden braucht, kostbare Zeit. Diese Zeit kann besser genutzt werden, sich zu bewegen, ein Stück laufen o.ä. Experten sagen, dass schon 11 Minuten täglich unserer Gesundheit nützen.

Man kann ja das mitnehmen, was man gerne isst und braucht. Studien, die es auch hierfür gibt, belegen, das fast die Hälfte der Deutschen Wert aus einen moderaten Kaloriengehalt ihres Essen legen. Ausserdem kann Essen zuhause vorzubereiten Kosten sparen, verglichen mit Kantinen- oder Restaurantbesuchen. Ein guter Tipp ist: Zum Abendessen gleich die Vesper für morgen mit kochen!

Was natürlich auch wichtig ist, das zu viel Salz im Essen schaden kann. 75 bis 90 % unseres durchschnittlichen zu hohen Tagesverbrauch stammen aus dem Außer-Haus-Verzehr. Das hat die Deutsche Verbraucherzentrale ermittelt. Wer selbst kocht, kann das viel maßvoller dosieren.

Essen to go ist beliebt. Snacks auf der Hand erstanden tragen aber wesentlich dazu bei, dass die Verpackungsmüllberge wachsen. Auch da tut man ein Gutes, wenn man lieber Henkelmann und Brotdose füllt.

Scharfe Wurzeln – sehr zu empfehlen……

Radieschen, Meerrettich, Ingwer usw. schmecken nicht nur würzig, gerade ihre Scharfstoffe sind sehr gesund.

Da gibt es viele Gründe, wie die Gesundheitsexperten empfehlen:

Spezielle Inhaltsstoffe aus Radieschen und Rettich haben durch Zellversuche ergeben, dass sie dem Pilz Candida albicans entgegenwirken, der ein häufiger Erreger von Darminfektionen ist.

Außerdem vertreiben die Senföle in Radieschen, Meerrettich oder Rettich Blähungen. Sie greifen im Darm Bakterien an, die dort Gärungen mit Gasbildung auslösen.

Dann wird darauf hingewiesen, dass es Versuche an menschlichen Lungenzellen (was es nicht alles gibt, Hochachtung vor den hellen Köpfen) gab, die nachweisen konnten, dass Senföle aus Meerrettich die Vermehrung von Grippeviren stark dezimieren. Die Senföle wirken nämlich im Körper antibakteriell und können damit auch bei Blasenentzündung helfen. Das haben Forscherinnen und Forscher des Uniklinikums Bonn nachgewiesen.

Ingwer ist nicht nur sehr gesund und wirkt als Tee bei vielen Unpässlichkeiten gut, er kann Übelkeit und Erbrechen beispielsweise nach einer Chemotherapie oder in einer Schwangerschaft vermindern. Das haben ebenfalls zahlreiche Studien ergeben.

Mal (Mehl) was anderes…..

Das gute alte Weizenmehl ist längst nicht mehr nur in der Küche zu finden! Es ist auch langweilig, denn es gibt gesunde und leckere Alternativen. Ich las über gesunde Gründe, bei Mehl für Abwechslung zu sorgen.

Also: Mehle aus Hülsenfrüchten, Nüssen oder Saaten sind viel ballaststoffreicher als Getreidemehle. Sogar besser als Vollkornmehl. Ein neuer Top: Lupinen- und Kokosmehl.

Kennt Ihr Hafermehl? Das hat viele gesunde Eigenschaften – Beta-Gluancen, die den Blutzucker- und Cholesterinspiegel regulieren, Schutzfaktoren für das Herz-Kreislauf-System und es wirkt bei Diabetes. So wird auch von Ernährungsexperten erläutert.

Dann etwas sehr Gutes für die Mineralstoffversorgung: Kichererbsenmehl, das hat mehr Eisen als Spinat. Überhaupt sind Kichererbsen in allen Formen sehr im Trend, bessonders in der vegetarischen Küche. Mandelmehl hat zweieinhalbmal so viel Magnesium wie beispielsweise Weizenvollkornmehl.

Mehlalternativen sind pflanzliche Eiweißquellen. Beispiel ist das protenreiche Lupinenmehl. Das konnten sogar Wissenschaftler belegen, die etwa günstige Effekte auf die Cholerinwerte erforscht haben.

Was auch gut zu wissen ist: Alle Nicht-Getreidemehle sowie Hafer- und Buchweizenmehl sind glutenfrei. Wer an einer Zöliakie, einer Weizenallergie oder -unverträglichkeit leidet, kann damit was Vorbeugendes tun.

Brotzeit – auch abends……

Immer nur nach alter Gewohnheit abends Käse und Wurst aus Brot – Da gibt es leckere und gesunde Alternativen für die späte Mahlzeit. Fünf gesunde Gründe waren zu lesen, für ein anderes Abendessen.

Als erstes ist zu beachten, dass Brot mit Streichfett plus Käse oder Wurst eine hohe Energiedichte hat. Das bedeutet viele Kalorien pro 100 g. Besser klappt eine Gewichtskontrolle mit  beispielsweise Gemüse. Als zweiter Tipp : Mindestens eine Portion Gemüse und Hülsenfrüchte sollten Bestandteil jeder Mahlzeit sein. Damit kommen wertvolle Ballast- und Pflanzenstoffe auf den Teller.

Als drittes: Also statt Wurst und Käse mehr Pflanzliches essen. das verbessert die Fettversorgung. Nämlich, so erklären es die Experten, weniger von der gesättigten, mehr von der ungesättigten Sorte – das ist auch gut gegen einen hohen Cholesterinspiegel. Viertes wird erläutert, dass Brot, Wurst und Käse Hauptquellen für Kochsalz sind. Zuviel kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit verursachen. Mit Alternativen und Selbstgebackenem lässt es sich einsparen..

Was bietet sich fünftens an? Brotsalat und -suppe, die schmecken auch mit Backwaren von vorgestern. (Das weiß die gestandene Hausfrau!) Das ist ideal, um weniger Lebensmittel zu verschwenden. Zur Abschreckung und Einsicht – Mehr als 10 kg Brot und Brötchen wirf jeder von uns jährlich weg!

 

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss