Kategorie ‘allerlei’

Ein Hoch auf die Mütter – Heute ist Muttertag

Zweiter Sonntag im Mai – Muttertag. Und wir alle gedenken unserer Mütter. Es ist sehr schön, dass es für sie einen Ehrentag gibt.

Da ist es doch an der Zeit, sich auch mal an die Ursprünge dieses Feiertages zu erinnern. Eigentlich hat der Muttertag, das weiß man gar nicht, eine lange Tradition. Der erste Muttertag „mothering Sunday“ wurde in England im 13. Jahrhundert begangen! Allerdings wurde an diesem Tag nicht nur die leibliche Mutter geehrt, sondern auch die „Mutter Kirche“.

In den USA führte Anna Jarvis zum Gedenken an ihre Mutter an deren Todestag einen Feiertag zu Ehren der Mütter ein. In ganz USA wurde am 8. Mai 1914 der Muttertag eingeführt und der zweite Sonntag im Mai festgelegt. In Deutschland wurde der Muttertag durch den Verband der Blumengeschäftsinhaber erstmals am 13. Mai 1923 eingeführt. Besonders beliebt ist das Verschenken von Blumen, darum haben die Floristen da auch durchgesetzt, dass die Blumengeschäfte in Deutschland am Muttertag geöffnet bleiben dürfen.

Doch auch international verbreitet sich dieser Tag, wobei andere Länder andere Daten für diesen Tag gewählt haben. So feiert am in Norwegen  am 2. Sonntag im Februar, in Russland feiert man am 8. März den internationalen Frauentag. Spanien feiert am 1. Maisonntag, in Frankreich hingegen erst am letzten Sonntag im Mai.

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Napoleon – verehrt und gefürchtet….

Am 5. Mai 1821, also vor 200 Jahren, starb Napoleon Bonaparte auf St. Helena, er wurde 51 Jahre alt. St.Helena gehört zu Großbritannien und liegt 1860 km vor Afrika (Angola) im Atlantik. Dorthin wurde er sechs Jahre vorher verbannt. Damals dauerte die Schiffspassage 2 Monate nach Europa. Warum St.Helena? Das sagen die Geschichtsbücher ganz deutlich, denn es sollte weit weg sein. Denn die erste Verbannung nach Elba hatte ihn nicht daran gehindert, nach 100 Tagen wieder 1815 auf den Kaiserthron zurückzukehren. Erst die nochmalige Großanstrengung Englands, Österreichs, Russland und Preußens, die in die Schlacht von Waterloo mündete, um ihn sozusagen loszuwerden. Also nach St. Helena zu deportieren.

Es ging im auf St. Helena nicht gut, er wurde sehr scharf bewacht. Es ging ihm auch mit der Zeit immer schlechter, gesundheitlich. Dann das Nichtstun nach dem bisherigen stressigen Leben, der fehlende Komfort, sogar der kleine Hofstaat, den er mitbringen durfte, 20 bis 30 Menschen, behagte ihm nicht. Zumal der Hofstaat unter internen Eifersüchteleien geschüttelt wurde. Es gelang ihm einigen seiner Begleiter die eigene Sicht der Dinge nahezubringen und dass er doch sehr bedeutend war seiner Meinung nach. Daraus ist ein fünfbändiges Werk geworden, das 1823 erschien.

Sogar Goethe und Heinrich Heine gehörten zu den vielen Napoleon-Verehrern, neben italienischen und französischen Schriftstellern und Gelehrten. Warum das so war, angesichts des unsagbaren Leides, dass er über Europa gebracht hatte, ist vielen unverständlich. Es war zu lesen, dass es so sein könnte, nämlich das die politische Gegenwart von Bourbonenkönigtum und Heiliger Allianz so grau und mittelmäßig war, dass man sich nach den großen Zeiten dieses Charismatikers sehnte.

Ein paar Schlaglichter auf den sehr komplexen Lebenslauf, aus der reichhaltigen Literatur, die es über ihn gibt: Napoleon Bonaparte wurde am 15.8.1769 in Ajaccio auf Korsika geboren. Er stieg während der Französischen Revolution in der Armee auf und hat viele Feldzüge, in Italien und Ägypten beispielsweise, angeführt. Dann ist er mit einem Staatsstreich an die Macht in Frankreich gekommen, zuerst als Erster Konsul, dann als Kaiser. Als Gutes kann man sagen, dass er viele Reformen durchgesetzt hat, zu allem Schlechten. Er herrschte über fast ganz Europa. Erst der schlimme Ausgang des Russland-Feldzuges 1812 führt zu seinem ersten Sturz und der Verbannung nach Elba. Wie gesagt, schaffte er es zurückzukommen, um dann in Waterloo endgültig zu scheitern. Was ein anderes großes Kapitel wäre, sind seine Frauengeschichten und sein Größenwahn. Da gäbe es noch viel zu lesen, Interessierte können ja mal googeln.

Foto: Gabriele Planthaber / pixelio.de

 

Die „Vespa“ wird 75 Jahre alt…….

Das ist was für die Älteren unter uns, die Vespa wird 75 –   Fast genauso lang dauert die Liebesaffäre zwischen diesem elegantesten aller Motorroller und dem Kino an! So war zu lesen – wie wahr. Aber vielleicht haben auch die Jüngeren schon Bekanntschaft mit der Vespa gemacht, sie ist ja unverwüstlich!

Sie war und ist landestypisch für Italien, aber eigentlich international bekannt. Der Werdegang war zu lesen – Am 23.April 1946, also vor 75 Jahren hat der Fahrzeughersteller Piaggio in Florenz das Patent für die Vespa angemeldet. Durch verkleidete Hülle war der Schmutz des Zweiradfahrens gebannt. Sie wurde ein Modeartikel, ein Symbol der Unbekümmertheit.

Da ist es kein Wunder, dass die Vespa für den Film entdeckt wurde. Unvergessen ist die Fahrt mit Audrey Hepburn und Gregory Peck durch Rom in „Ein Herz und eine Krone“. Ich könnte heute noch heulen, wenn ich mal eine Wiederholung dieses einzigartigen Films sehe! Nanni Moretti in „Liebes Tagebuch“, Jude Law in „Alfie“  oder der unvergessene Steve McQueen, und viele andere, oft italienische Filme hatten die Vespa mit an Bord. Auch hinter den Kulissen wurde sie von vielen Schauspielern gefahren. Dann gibt es ein altes Werbefoto von Piaggio, wo John Wayne mit einer Vespa posiert.

Weiterhin so viel Freude mit der unvergesslichen Vespa.

Foto: turbo_0815 / pixelio.de

Sammlerstücke, für die Fans viel Geld bezahlen…

Sammler bezahlen auch für vergessene “’Pokémon-Karten, die unvergessliche Diddl-Maus, alte Spiele-Ausgaben oder Videospiele viel Geld. Da lohnt es sich richtig, mal den Keller auszustöbern.

Je seltener, desto teurer – 2 Millionen Euro! Nicht für ein Haus oder so was, nein, für Pokémon-Karten! So viel bezahlte ein amerikanischer Youtuber. Seit 2018 steigen die Preise für diese Karten rapide an. Wie kommt das? Es kann damit zu tun haben, dass die Generation, die Ende der Neunziger als Kinder gesammelt hat, jetzt gutsituiert und zu Geld gekommen (manche), viel Geld als Sammler ausgibt. Die teuerste Karte war bisher „glurak“in der Erstauflage von 1999. Sie wurde für 369.000 Dollar verkauft!

Wer noch alte Schätze findet, kann sogar auf einer eigenen Internetseite, Cardmarvin, prüfen, was die Karten wert sind. Wie genau das geht, ist erklärt. Dabei ist auch wichtig, wie der Zustand der Karten ist. Und auch die Auflage, Erstauflage ist natürlich am teuersten, sie haben ein kleines Icon aufgeduckt.

Da hat sogar das Magazin „Finanztip“ die skurillsten Geldanlagen zusammengestellt, wie zu lesen war. Koi-Karpfen für eine halbe Million Euro pro Fisch, Videospiele für 50 000 Euro oder Disneys „Aladdin“ als VHS-Kassette für 20 000 Euro. (Wer kennt diese Kassetten überhaupt noch?)

Experten stehen der Sache allerdings kritisch gegenüber, sowas als Investment anzusehen. Man müsse sich sehr gut mit der Materie auskennen, so wird erklärt, was sehr viel Zeit braucht. Sogar die Verbraucherzentrale NRW stuft die Sammelkarten als Spekulation ein. Zudem kann man die Karten nicht mal eben wieder zu Geld machen wie an der Börse. Also sollte man trotz der Risiken, wenn man unbedingt will, mit nur inem kleinen Anteil seines Vermögens tun. Und wenn man es übrig hat.

Wer Pokémon-Karten aber aus nostalgischen Gründen kauft, nicht als Wertanlage, kann sich gefühlsmäßig daran freuen. Leider sind hier, wie so oft, auch schon Betrüger am Werk, sie wittern hier fette Beute. Auch wenn angekündigt wird, dass Karten nachgedruckt werden sollen, ist das für den sinkenden Wert nicht gut. Also einfach daran freuen, an früher denken, ist doch auch ganz gut!

Foto: andreas stix / pixelio.de

 

Kulissen in Deutschland für bekannte Filme…

In Deutschland gibt es überall Orte, die durch Film und Fernsehen kleine Pilgerstätten wurden. Viele sind nicht so bekannt, einige um so mehr. Da war eine Auswahl, längst nicht für alle, zu lesen:

Besonders viele sog. Locations gibt es in Berlin, da kann ich nur einige aufzählen – Für „Babylon Berlin“ diente das frühere Delphi-Kino in Weißensee als Kulisse. In Steglitz steht das Wohnhaus der Schumanns aus „Ich heirate eine Familie“. Die Oberbaumbrücke über die Spree zwischen Kreuzberg und Friedrichshain war ein wichtiges Motiv für „Lola rennt“. Die Karl-Marx-Allee nahe Alexanderplatz war in „Good bye Lenin“ zu sehen. Der Berliner Bahnhof Zoologischer Garten war natürlich das Motiv des Films sowie der neuen Serie „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“.

Ahlbeck – Die berühmte Seebrücke des alten Ostseebades auf Usedom hatte eine Szene in dem unvergesslichen „Pappa ante portas“. Moritzburg – das barocke Schloss bei Dresden ist berühmt durch den Kultfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Ich habe gelesen und auch als Foto gesehen, dass man sogar für die Touristen einen vergoldeten Tanzschuh auf den Stufen montiert hat, wo Aschenbrödel ihn verloren hatte. In Görlitz war die historische Altstadt von für viele berühmte Filme Kulisse.

In Hamburg war das Hotel Atlantic Kulisse für den Bond-Film „Der Morgen stirbt nie“. In Landshut entstand die ARD-Serie „Um Himmels Willen“. Kronberg – Im Schlosshotel wird zurzeit „Spencer“ mit Kristen Stewart als Lady Di gedreht, wird als Schloss Sandringham benutzt.

Dann natürlich das Glottertal – Die „Schwarzwaldklinik“ ist ein Gebäude in Glottertal und bis heute ein beliebtes Ausflugsziel. Lüneburg – Die malerische Altstadt dient als romantische Kulisse für „Rote Rosen“, das Hotel „Drei Könige“ ist einer der Hauptdrehorte. Monschau in der Eifel  – Die Altstadt dient als Drehort für „Die Eifelpraxis“. Eltville – Hier im Kloster Eberbach fanden die Innenaufnahmen für „Der Name der Rose“ statt.

Gelsenkirchen – Im Stadtteil Bismarck diente die Straße Ahlmannshof als Kulisse für den Film über die Kindheit von Hape Kerkeling „Der Junge muss an die frische Luft“. Dann natürlich München – unter vielem anderem diente die Aussegnungshalle am Ostfriedhof als Portal eines Restaurants für die Kult-Serie der 80er-Jahre „Kir Royal“.

Da wären noch viele Orte über ganz Deutschland verstreut zu nennen. Wer will, kann ja mal googeln.

Foto: R by Manfred / pixelio.de

 

Noch ein Geburtstag: „Janosch“ wird 90 Jahre alt…

Natürlich ist damit der Kinderbuchautor Horst Eckert alias Janosch gemeint. Er wurde am 11. März 1931 in Oberschlesien geboren. Nach dem Krieg kam er nach Oldenburg. Sein erster Verleger riet ihm zu dem Künstlernamen Janosch. Mit diesem wurde er weltberühmt.

Er hat mehr als 100 Bücher geschrieben – für Kinder und Erwachsene – die in rund 40 Sprachen übersetzt wurden. Sein Durchbruch war „Oh, wie schön ist Panama“, die berührende Geschichte von dem kleinen Tiger und dem kleinen Bär, die sich mit der Tigerente ins Land ihrer Träume, nach Panama, begeben. Da soll alles besser und schöner als zuhause sein. Aber am Ende kehren sie nach Hause zurück und meinen, dass es da doch am schönsten ist. Es sind Botschaften in seinen Büchern wie diese, die Kinder und Erwachsene nachdenklich werden lassen:“Wenn man einen Freund hat, braucht man sich vor nichts zu fürchten“, sagt der kleine Bär zum Tiger.

Er hat noch andere Kinderbücher geschrieben, aber Tiger, Bär und vor allem die Tigerente wurde er nicht los. Kein Wunder, bei seinen Kultfiguren geht es lustig zu, sie sind frech, aber auch warmherzig und liebevoll. Jeder kennt auch die Figuren, die es als Stofftiere gibt.

Vor 40 Jahren zog er nach Teneriffa und hat dort sein persönliches Paradies gefunden. Er schrieb auch jahrelang Kolumnen, etwa für die „Zeit“. Da hat Janosch sein Geheimnis für ein ausgeglichenes, zufriedenes Leben mitgeteilt:“Nichts haben, nichts wollen, nichts wissen, nichts denken. Am besten setzt man sich dafür unter einen Baum.“

In diesem Sinne, herzlichen Glückwunsch und danke für die wunderbaren Geschichten.

Foto: Xenia Kehnen / pixelio.de

Melitta-Kaffeefilter – vom Löschblatt zur Filtertüte…

Wenn auch in den letzten Jahren die Pads modern geworden sind, ist für viele Menschen noch immer ein liebgewonnenes Ritual die Tasse Filterkaffee am Morgen. Natürlich auch zu allen anderen Tageszeiten! Ich liebe es ungemein, mein Frühstück mit ein bis zwei Tassen Filterkaffee und der aufgeschlagenen Zeitung vor mir auf dem Tisch zu genießen!

Es gibt zwar auch immer noch welche, die auf die alte Methode, die ich von meinen Großeltern kenne, den Kaffee mahlen und aufgießen und dann durch ein Sieb einschütten. Aber wie praktisch sind doch die Filtertüten!

Da war es interessant zu lesen –    wie lange es die Filtertüten schon gibt. Erfunden hat sie eine gute Hausfrau, nämlich Melitta Bentz, und das schon im Jahre 1908. Sie hat in Dresden dazu Löcher in einen Messingbecher gebohrt und ein Löschblatt aus dem Schulheft ihres Sohnes verwandt. Ihre Idee wurde zur Geschäftsidee. Sie führte die ersten Experimente durch und verfeinerte die Sache. 1908 wurde der Filtertopf als zylindrisches Gefäß aus Aluminium mit einem kreisrunden Blatt Einweg-Filterpapier in Berlin zum Patent angemeldet. (mehr …)

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