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Handyverbot in der Schule!

handyAllgegenwärtig sind Handys und Smartphone, das kann jeder bestätigen, der mal Bahn gefahren ist. Auch sonst überall sieht man keinen, vor allem Jugendlichen, der nicht mit dem Handy agierend unterwegs ist. Wieviel Unfälle sind gerade in letzter Zeit passiert, wenn trotz Verbot fleißig weiterhin ohne Freisprechanlage gesprochen und gesimst wird.

Da freut es einen direkt, dass man den Gebrauch von Handys ab der zehnten Klasse in den Schulen untersagen will. In Nordrhein-Westfalen müssen Schüler ab der zehnten Klasse bald einen Grafiktaschenrechner im Mathematikunterricht benutzen. Viele fragen, warum Kinder denn keine Smartphone o.ä. verwenden dürfen? (Was waren das für Zeiten, als noch die geschriebene Antwort in der Handfläche aus der Patsche geholfen hat!!) Bildungspolitiker machen sich dafür stark, Handys in die Lernkonzepte einzubinden, wie man ja auch damals den Taschenrechner zugelassen hat.

Da taucht auch die Frage auf, ob Schüler reif genug sind für die Benutzung von Handys im Unterricht? Das kommt nicht auf die Bedienung an, das können alle Kinder und Jugendliche allemal. Es kommt da auf die schnellsten und pfiffigsten an, wenn alle die gleichen technischen Möglichkeiten haben. Die kann man auch gut bewerten. Aber da sollte man auch an das Verantwortungsbewusstsein denken.

Da kommt sofort die Frage auf, wie man damit umgeht, wie manche Lehrer und Mitschüler in kompromittierenden Situationen eiskalt gefilmt werden und dann im digitalen Netz für alle Welt zur Schau gestellt werden. Das ist leider in vielen Schulen heute gang und gäbe, wie Datenschutzverstöße oder Urheberrechtsverletzungen in Klassenräumen beim Benutzen von mobilen Endgeräten.

Denn bei allem guten, was es mit dem Einsatz moderner Technik in Schulen mit sich bringt, sind auch die Gefahren zu beachten. Da ist die Möglichkeit von Kollateralschäden groß. Staat und Gesellschaft sind da in der Pflicht, das mit großem Ernst zu behandeln.

Foto: Rödi / pixelio.de

Tapfere Blüten im Schnee

christroseWie schön ist es, wenn man im Winter Blüten draußen sehen kann, da ist beispielsweise die Christrose, das Schneeglöckchen oder die Zaubernuss. Sie kämpfen sich durch den Schnee, oft schon zu Weihnachten.

Gerade die Christrose ist das beste Beispiel: Sie sieht einfach prachtvoll aus, meist reckt sie schon im Dezember ihre weißen oder rosa Blütenkelche in die kalte Luft. Bei strengerem Frost erschlaffen ihre Blütenkelche zwar etwas, aber bei steigenden Temperaturen richtet sich die Christrose wieder zu ihrer vollen Schönheit auf. Sie gilt als die Schneekönigin unter den Pflanzen. Ihr werden sogar seit dem Altertum magische Kräfte nachgesagt. Das liegt an ihren giftigen Inhaltsstoffen. Pulverisierte Extrakte der schwarzen Wurzel wurden zur Heilung von Wahnsinn und Epilepsie benutzt. Aber heute in der modernen Pflanzenheilkunde ist das kein Thema mehr: Lediglich in der Homöopathie setzt man die Stoffe, stark verdünnt, gegen Kopfschmerzen, Schwäche und Schwindel ein.

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Sind Namen Schall und Rauch ?

namenWieder wurde veröffentlicht, was für Vornamen in 2013 die Eltern ihren Kindern gaben. Neben den traditionellen Vornamen, auf die sich viele wieder besinnen, gibt es den Trend zum Internationalen. Allerdings gab es auch wieder viele Eltern, die sehr exotische und ausgefallene Namen für ihre Kinder wählen. Es gab Zeiten, wo diese bei den Standesämtern abgelehnt wurden.

Aber der Bundesverband der Deutschen Standesbeamten gibt bekannt, dass außergewöhnliche Vornamen immer seltener abgelehnt würden. Wichtig sei, dass der Name dem Kindeswohl nicht schade und dem Wesen nach ein Vorname sei.

Da fallen Daniel, Friedrich oder Alice fast schon auf, wenn man liest, was es so an Vornamen gibt: In Essen wurde die kleine „Imperial-Purity“ angemeldet, oder auch zwei Jungen: „Courage“ und „Sheriff“! Dann gibt es „Crazy Horse“ und „Spartakus“. Oder die kleine „Cinderella-Melodie“!

Da wäre noch der werdende Vater in Kanada zu erwähnen, der hat beschlossen, sich den Stress mit der Namenssuche gar nicht erst anzutun: Er hat eine Website eröffnet: namemydaughter.com und ruft auf, Namens-Vorschläge für seine Tochter zu machen und darüber abzustimmen. Derzeit steht die Kombination „Cthulhu All-Spark“ an erster Stelle! Nicht zu glauben!!

Da frägt man sich aber, ob das noch dem Wesen nach ein Vorname ist und dem Kindeswohl nicht schadet.

Foto: Bettina Stolze / pixelio.de

So ein Senf!

senfWas wäre eine Würstchenbude ohne leckeren Senf, oder beim Grillen und zu manchen herzhaften Speisen darf er nicht fehlen. Wir Deutschen lieben dieses Gewürz sehr. Denn eine Statistik des Verbandes der Hersteller kulinarischer Lebensmittel sagt, dass in 2012 jeder Deutsche mehr als ein kg konsumiert hat. Vor 40 Jahren war es noch rund die Hälfte.

Dabei ist Senf nicht gleich Senf, in den letzten Jahrzehnten hat sich Senf zu einer Feinschmeckerpaste entwickelt. Die Zutaten umfassen Nüsse, Orangen und sogar Champagner. Dabei ist das Grundrezept wie immer: Senfkörner werden zerkleinert und mit Wasser, Gewürzen und Säure vermengt.

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Single – allein zu Haus

496706_web_R_K_B_by_Rainer Sturm_pixelio.deWie ist das Leben so als Single? – Allein essen beispielsweise. – Immerhin haben knapp 36 Prozent der Deutschen keinen Partner! – Das trifft auf beiderlei Geschlechter zu.

Da lag es nahe, mal heraus zu bekommen, wie die Deutschen das Single-Dasein beurteilen. Und auch zum Leben in einer Partnerschaft Stellung nehmen. Dazu wurde eine Umfrage unter 2000 Bundesbürgern durchgeführt, und zwar vom Marktforschungsunternehmen GfK im Auftrage der Apotheken-Umschau.

Hier sind die wichtigsten Ergebnisse der Umfrage, die zu lesen waren:

87,1 Prozent sind der Meinung, dass man das locker sehen sollte, denn heutzutage könnte man noch in jedem Alter eine neue Beziehung eingehen.

76,5 Prozent meinen dagegen: Ist man jung, mag das Single-Dasein ja attraktiv sein, aber im Alter brauchte man eher einen Partner, damit man nicht zu einsam ist.

58,8 Prozent haben festgestellt (wohl zu Recht?), dass alleinstehende Männer eher nicht so gut zurecht kommen als alleinstehende Frauen.

Auch 58,8 Prozent finden, dass viele Menschen in der heutigen Zeit zu egoistisch sind, um sich langfristig zu binden.

49,9 Prozent denken, dass es ab einer gewissen beruflichen Position auch heute noch aus Statusgründen wichtig wäre, einen Partner zu haben.

49,9 Prozent geben zu, dass sie scheinbar doch nicht so glücklich mit dem Single-Sein sind, denn sie haben schon mal eine Partnervermittlung genutzt, um jemand kennen zu lernen. Wobei heutzutage das Internet ja eine große Rolle spielt!

Alles in allem sind das sehr interessante Aspekte und Einblicke, die uns da gewährt werden.

Foto: Rainer Sturm / pixelio.de

Oliven – die Guten aus dem Süden

olivenbaumSchon in der Bibel ist bei Noah vom Olivenbaum die Rede, als die ausgesandte Taube mit einem Olivenblatt im Schnabel zurückkam. Aber auch überliefert ist, dass schon seit der Antike die Menschen die Frucht des Ölbaums als Nahrungs- und Arzneimittel nutzen. Außerdem wird es seit jeher zur Körperpflege und als Brennstoff gebraucht.

Oliven wachsen an immergrünen Bäumen mit knorrigen, oft verdrehten Stämmen. Sie sind hauptsächlich im Mittelmeerraum zu Hause, in Spanien, besonders in Portugal und in Italien.

Bei günstigen Bedingungen tragen Olivenbäume nach sieben Jahren die ersten Früchte. Die Ernte ist zwischen Oktober und Februar. Rohe Oliven sind wegen ihres hohen Anteils an Bitterstoffen ungenießbar. Erst, wenn sie in Lake oder Wasser eingelegt werden oder zu Öl verarbeitet werden, sind sie zum Verzehr geeignet.

Interessant ist zu lesen, dass die Olivenbauern für Öle minderer Qualität die reifen Früchte von den Bäumen schütteln und in Netzen auffangen. Für hochwertige Öle werden sie von Hand gepflückt, noch am selben Tag gepresst. Sie dürfen keine Druckstellen aufweisen, um den kräftigen Geschmack des Öls nicht zu beeinträchtigen.

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Azaleen – Blütentraum im Winter

213508_web_R_K_by_Alina Vollert_pixelio.deGerade die Azaleen als Zimmerpflanze bringen uns im Winter mit ihrem Blütenreichtum an trüben Tagen fast ein Sommerfeeling ins Haus.

Die Azaleen, die aus China kommen, gibt es in vielen wunderbaren Farben und Züchtungen, gefüllt oder einfach. Sie blühen von September bis April und erfreuen uns mit ihrer Pracht.

Die weiße Zimmerazalee beispielsweise fühlt sich neben Küchenkräutern am hellen, nicht zu warmen Nordfenster wohl. Azaleen bauen übrigens auch Schadstoffe ab, u.a. Formaldehyd und Xylol. Es gibt sie auch als Hochstämmchen, die man schon mit anderen Azaleen und Efeu in eine Schale pflanzen kann. Dazu sollte man darauf achten, dass alle Blumen die gleichen Ansprüche haben.

Da gibt es, damit man auch lange was davon hat, einige einfache Regeln, die man beachten sollte: Der ideale Standort ist ein helles Ost- oder Westfenster bei max. 18 Grad. Zugluft sollte man vermeiden, die Topferde feucht halten. Die Pflanze liebt es, wenn man sie öfter besprüht und ab und zu, evtl. einmal pro Woche in kalkfreies, zimmerwarmes Wasser taucht. Nicht vergessen, gut abtropfen zu lassen. Staunässe sollte man vermeiden.

Verblühtes knipst man mit dem Stiel ab, nach der Blüte die Triebe stutzen, alle 2 bis 3 Jahre in frische Azaleen-Erde einsetzen. Von Mai bis Frostbeginn kann man den Topf im Halbschatten in den Boden setzen, bis Mitte Juli düngen.

So kann man sich immer wieder an der „Schönen“ aus dem fernen Osten erfreuen. (Mir gelingt es leider nie, eine Azalee so lange am Leben zu erhalten!) Aber man ist ja lernfähig, außerdem gibt es so viele schöne neue Exemplare, die das Auge und Herz erfreuen.

Foto: Aline Vollert / pixelio.de

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