Kategorie ‘Infos’

Nussschokolade – gerade jetzt getestet!

nussschokoGerade richtig zur Weihnachtszeit hat die Stiftung Warentest Nussschokoladen getestet. Zumal diese eine der beliebtesten Schokoladensorten in Deutschland ist. Das Ergebnis wurde jetzt veröffentlicht: Getestet wurden 26 Nussschokoladen, neun schneiden gut ab, zehn befriedigend, vier ausreichend. Drei sind mangelhaft.

Bei den mit „gut“ gekennzeichneten liegen die Edelmarken vorn: Lindt, Feodora, Hachez, Swiss. Die drei mangelhaften sind Rapunzel, Ritter Sport! und Kaufland. Sie täuschen nach Ansicht der Tester durch ihre Kennzeichnung.

Bei Ritter Sport, wo das Urteil erstaunt, liegt es daran, dass im Zutatenverzeichnis auf „natürliches Aroma“ verwiesen wird. Aber die Tester wiesen den chemisch hergestellten Aromastoff Piperonal nach. Ritter Sport will das, wie verlautet, nicht so hinnehmen und kündigt rechtliche Schritte gegen die Warentester an.

Auch die K-Classic von Kaufland enthielt bei den Untersuchungen laut Warentest anstatt natürlicher Vanille synthetisches Vanillin. Und bei Rapunzel waren 28 Prozent weniger Nüsse drin als deklariert. An sich ist der Nussanteil nicht vorgeschrieben, wie zu lesen ist: Lindt besteht zu 31 Prozent aus Haselnüssen, Alpia zu neun Prozent.

Besorgniserregende Schadstoffe wie Pestizide u.a. fanden die Tester in keinem Produkt, erfreulicherweise. Die als weniger kritisch geltenden gesättigten Mineralölfraktionen waren in allen getesteten Produkten zu finden, aber nur in geringeren Mengen.

Wer sich genau schlau machen will, kann im Novemberheft „test“ nachlesen oder einfach im Internet anklicken: www.test.de.

Foto: RainerSturm / pixelio.de

Am Weihnachtsbaume…….

weihnachtsschmucxkWas es nicht alles gibt! Jetzt im Advent wird natürlich auch die Kiste mit dem Christbaumschmuck hervorgeholt und inspiziert. Es gibt ja überall, besonders auf den Weihnachtsmärkten, große Auswahl von schönem (und kitschigem) Christbaumschmuck. Da kann man noch dieses und jenes gut dazukaufen – oder auch basteln.

Aber Christbaumkugeln, Strohsterne und Holzschmuck bekommen Konkurrenz: Aus den USA kommt die Sitte, sich Gemüse an den Tannenbaum zu hängen! Es ist in USA seit langem Tradition, nun taucht sie seit kurzem auch vermehrt hier auf: die saure Gurke. Sie ist natürlich in dem Fall aus Glas. Der Volksmund in Amerika sagt, wer bei der Bescherung als Erster das grüne Gemüse findet, bekommt ein Extra-Geschenk und ganz viel Glück im Neuen Jahr.

(mehr …)

Städte im Trend der Jugend….

torontoEine Umfrage gab es von der Organisation „Youngfulcities“, sie hat die besten und trendigsten Städte für junge Leute herausgefunden und vorgestellt. Dabei wurde nach verschiedenen Kriterien vorgegangen: Ausschlaggebend waren Angebote und Lebensqualität für junge Menschen zwischen 15 und 29 Jahren.

Es wurden Sportmöglichkeiten ausgewählt, sowie das Angebot an Jobs, dann natürlich für junge Leute wichtig, ob es gute Internetverbindungen gibt. Und last but not least auch wie es mit der Musikszene aussieht.
Hier die ersten fünf Plätze des Städte-Rankings:

Dabei hat die Spitzenposition Toronto in Canada errungen, auf dem zweiten Platz befindet sich Berlin. An dritter Stelle ist New York zu nennen. Dann als vierter Platz kommt Dallas in Texas und die fünft-beliebteste Stadt ist Paris.

Foto: PIU 700 / pixelio.de

Adventsdekoration – manchmal nicht erlaubt

435291_web_R_K_B_by_Kurt Bouda_pixelio.deNun sieht man sie wieder überall leuchten und glitzern, die Adventsdekorationen. So schön es, besonders im abendlichen Dunkel, aussieht, man muss einiges bedenken. Wer hätte gedacht, dass es nicht überall erlaubt ist?

Da gibt es sogar ein Urteil des Landgerichtes Berlin, worauf der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland hinweist (Az.: 65 S 390/09). Darin heißt es, dass eine gemietete Wohnung grundsätzlich weihnachtlich geschmückt werden darf. Man sollte allerdings auf die Nachbarn Rücksicht nehmen, damit es nicht zu üppig wird. Aber einiges darf der Vermieter auch untersagen: Grundsätzlich sind Lichterketten und andere Adventsdekorationen in den Wohnungen und an den Fenstern gestattet. Auch der Balkon darf festlich geschmückt sein. Aber im Treppenhaus sieht es anders aus, siehe oben, das müssen die anderen Mieter nicht unbedingt hinnehmen.

Wer leuchtende oder blinkende Dekorationen nach außen hin aufhängt, sollte daran denken, diese rücksichtsvoll spätestens um 22 Uhr abzuschalten. Mieter, die die Hausfassade dekorieren möchten, sollten in jedem Fall vorab die Erlaubnis des Vermieters erfragen. In jedem Fall darf die Fassade nur geschmückt werden, wenn die Dekoration sicher installiert ist, die Fassade nicht beschädigt wird und die Nachbarn nicht gestört werden.

Foto: Kurt Bouda / pixelio.de

 

Ein Reisetipp – in Holland ist Sinterklaas unterwegs!

nikolausWie bekannt ist, wird in Holland besonders der Nikolaus gefeiert, eben auf niederländisch“ Sinterklaas“. Er kommt immer mit dem Schiff an. Die Ankunft wird jedes Jahr in einer anderen Stadt gefeiert, diesmal in Groningen. Dann reist Sinterklaas mit Gefolge durch ganz Holland. Das geht so bis zum 5.Dezember.

Ein festes Ziel ist immer Amsterdam. Kein Wunder, denn Sinterklaas ist der Schutzpatron der niederländischen Hauptstadt. Dort gibt es dann einen großen Umzug, der immer viel Begeisterung hervorruft. Die Parade, die durch Amsterdam zieht, ist immer sehr spektakulär: Mit seinem Helfer, dem Zwarten Piet, verteilt Sinterklaas „Peppernoten“ – leckere Pfeffernüsse.

Neben Sinterklaas werden rund 700 „Schwarze Peter“ erwartet, die in prächtigen Wagen durch die Straßen fahren. Rund 5000 kg Gebäck werden an die Schaulustigen verteilt. Es werden wieder rund 300 000 Zuschauer erwartet.

Wer sich noch schlau machen will, kann im Internet aufrufen: www.holland.com.

Foto:  Karl Michael Soemer / pixelio.de

 

Wie kommen wir gut durch den Winter – ein paar Tipps

198657_web_R_by_Maren Beßler_pixelio.deEs ist nicht zu übersehen, nach milden Tagen wird es zusehends kälter. In höheren Lagen hatten die Autofahrer mit dem ersten Schnee zu kämpfen. Ich habe meine erste Erkältung hinter mir. Da ist es nicht verkehrt, sich mal wieder der Dinge zu erinnern, womit wir uns den „Winterblues“ erträglicher machen können.

Altbekannt, aber nicht immer gemacht, ist, dass man sich trotz Kälte an der frischen Luft bewegen soll. Schön warm eingepackt hinaus, das versorgt die Lungen mit frischem Sauerstoff und stärkt das Immunsystem. Vor allem die Füße sollten immer warm und trocken gehalten werden. Ganz Mutige sollten auch die sportliche Betätigung weiter führen. Ob Radeln, Joggen, Schwimmen, Hauptsache regelmäßig.

Wichtig ist, nach Anstrengungen, besonders wenn man ins Schwitzen gerät, sofort die Kleidung wechseln und heiß duschen. Auch für die Kinder ist es gut, draußen zu sein. Natürlich wetterfest eingepackt, Gut ist es, ihnen das Gesicht mit einer Kälteschutzcreme einzureiben, die aber, wenn sie ins Haus zurückkommen, abgewischt werden sollte. Feuchte Sachen natürlich auch sofort wechseln.

Was gibt es Schöneres, als ein warmes Bad, um sich aufzuwärmen? Nicht länger als 20Minuten und mit einem rückfettenden Badeöl ist es ideal.

Wer es mag und wer es gesundheitlich verträgt (Herzleidende sollten erst den Arzt fragen), kann jetzt vermehrt in die Sauna gehen. Das ist für den ganzen Immunhaushalt gut und stärkt die Abwehrkräfte. Es gibt auch hier, wie für alles, eine Untersuchung, die des Deutschen Sauna-Bundes, die besagt, dass 78 Prozent aller regelmäßigen Saunabesucher nur selten oder gar nicht an Grippe erkranken. Nach der Sauna sollte man sich gut eincremen, das wirkt jetzt besonders gut.

Eine andere Studie ergab, dass auch Wassertreten oder Wechselduschen nach Kneipp gut für den Körper – gerade jetzt – sind. Eifrige können es mindestens fünfmal die Woche machen, um einen guten Effekt zu erzielen. Man sollte allerdings langsam mit den Temperaturen beginnen, also nicht gleich zu heiß und zu kalt. Wassertreten kann man auch in der Badewanne machen: Füße erst mit einem heißem Duschstrahl erwärmen, dann in kaltem Wasser (bis zur Wadenmitte) in der Badewanne langsam durchs Wasser waten, zwei Minuten. Dann nicht abtrocknen, sondern dicke Socken anziehen. Was zu bedenken wäre, eine rutschfeste Matte in die Wanne legen!

Hautpflege ist im Winter wichtig, Körperöle und eine besonders reichhaltige Gesichtspflege.

Was nicht unerheblich ist, ist eine gute Ernährung. Schützende Stoffe stecken in Obst und Gemüse, besonders die gelben  und grünen Farbstoffe haben viele positive Effekte, wie ich mehrfach gelesen habe.  Noch eine Studie sagt: Nüsse, Sonnenblumenöl, mehrfach in der Woche Seefisch essen, dieses liefert viel wichtige E und D-Vitamine. Natürlich viel Vitamin C ist wichtig, der in Zitronen und Orangen ist.

Meine immer schon bewährten Hausmittel in dieser Zeit sind heiße Milch mit Honig, nicht erst, wenn es im Hals kratzt. Honig auf aufgesprungene Lippen ist überdies eine gute Hilfe. Dann die gute alte Zitrone, mit heißem Wasser, unschlagbar.

Oder trotz Kälte mal bummeln, nun locken überall die Weihnachtsmärkte.

Foto: Maren Beßler / pixelio.de

Brüssel – gerade jetzt eine Reise wert

brüsselBrüssel ist nicht nur bekannt für die Schönheiten der belgischen Hauptstadt, dem Grand-Place (wie auf dem schönen Foto), den Galerien, den wunderbaren Speiseangeboten, Pralinen, und so vieles mehr. Inzwischen konnte man es nachlesen in den Printmedien, Prospekten, im Internet: Brüssel veranstaltet ein Fritten-Festival!

Im November wird die beste Frittenbude ausgewählt und prämiert, noch bis zum 4. Dezember kann jeder, auch die Besucher dieser schönen Stadt, mitmachen. Man kann an Bahnhöfen sowie den Infoständen leere Frittentüten für einen Euro kaufen. Bei diesem Festival beteiligen sich 18 Betriebe. Bei diesen „Fritkots“ genannten Frittenverkäufern kann man sich kostenlos diese Tüten füllen lassen. Soßen kosten allerdings extra. Im Internet kann dann abgestimmt werden, wer die beste Brüsseler Fritterie ist. Das ist doch mal eine touristische Attraktion!

Wie kommt man darauf? Was viele, aber nicht alle wissen, die Belgier haben die Fritten erfunden! Nicht etwa die Franzosen, darum darf man auch niemals „French Fries“ sagen, auch nicht die Amerikaner! US-Soldaten sollen nach dem ersten Weltkrieg, als sie heimkehrten, diese knusprigen Kartoffelstäbchen mitgebracht haben. Und auch den Ausdruck „French Fries“, das kam daher, dass sie vor allem im französisch sprechenden Belgien waren.

Nachweislich waren es im 17. Jahrhundert arme wallonische Fischer, die im Winter, wenn die Seen zugefroren waren und sie nichts angeln konnten, eben Hunger hatten. Da kamen sie auf die Idee, Kartoffeln in siedendes Fett zu werfen. Das machte auch die Kartoffel als solche bekannter, denn diese Feldfrucht aus der Neuen Welt (wer brachte sie mit?) tat sich erst schwer in Europa.

In den Frittenbuden gibt es meist auch sehr leckere spezielle Soßen dazu. Man sollte einfach mal überall probieren bei einem Stadtbummel, übrigens gibt es die Adressen der teilnehmenden Betriebe im Internet aufzufinden: www.brusselicious.be oder www.visitbrussels.be

Natürlich ist Brüssel sowieso eine Reise wert, siehe oben, gerade jetzt im Herbst, wo schon die Vorweihnachtszeit naht. Man kann ja das eine mit dem anderen verbinden!

Foto: Rolf Handke / pixelio.de

 

 

Copyright © 2013 Allerlei Frauerlei – Gesundheit, Garten und Genuss