Kategorie ‘Infos’

Hoch hinaus zum Wohnen!

dubaiEinen regelrechten Wohnungsmarkt über den Wolken gibt es, also Wohnen in hohen Wolkenkratzern. Hier dominiert Dubai – Vier der höchsten Wohngebäude der Welt befinden sich in der Metropole am Persischen Golf. Das hat jetzt eine Studie gezeigt.

Dabei ist der Princess Tower in Dubai buchstäblich an der Spitze: 414 Meter misst er und es gibt darin 763 Wohnungen. Darin leben 3.000 Menschen.

Mit 395 Metern kommt dann: 23 Marina Dubai. Da gibt es 291 Wohnungen, die schon vor Beginn der Bauarbeiten im Jahre 2006 mit 79 Prozent verkauft waren. 380 Meter hoch ist das Elite Residence Dubai. Auf 91 Etagen befinden sich hier 695 Wohnungen. The Torch (die Fackel) in Dubai Marina ist 337 Meter hoch. Auf 79 Etagen gibt es hier 676 Wohnungen.

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Kürbis – der Dicke mit der zarten Seele

kürbisDa ich meine Gedanken über Halloween aufgeschrieben habe, weil ich unbedingt wissen wollte, was der Kürbis damit zu tun hat, möchte ich auch dieses gute Gemüse nicht zu kurz kommen lassen. Die Überschrift sah ich vor Jahren in einem Artikel, den ich aufgehoben hatte; er gefiel mir so gut, dass ich in auch verwenden möchte. Das ausgehöhlte Fruchtfleisch und die Kerne der Kürbisgrimassen-Gesichter sind sehr vielseitig zu verwenden.

Doch zuerst habe ich wieder in der Geschichte des Kürbis gestöbert, der wie Tomaten, Bananen und Orangen botanisch korrekt zu den Beerenfrüchten gehört. Er ist verwandt mit Melonen, Zucchini und Gurken.

Kürbisse wachsen wild im tropischen Mittel- und Südamerika und gehören dort zu den ältesten Kulturpflanzen. Schon vor 7000 Jahren wurden sie landwirtschaftlich genutzt. Mit der Entdeckung Amerikas kam auch der Kürbis nach Europa. Nachdem der Kürbis jahrhundertelang in jedem Garten zuhause war, verschwand er viele Jahre lang, war nicht mehr gefragt. Meine Mutter hatte bis  vor ca. 30 Jahren wundervolle Exemplare, die ein Muss in ihrem Garten waren, mit schönen Blütenranken und großen Früchten. Sie machte süß-saures Kompott und Chutneys daraus. Die Kerne wurden getrocknet und im nächsten Jahr ausgesät.

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It`s Halloween again!

halloweenDer Halloween-Brauch stammt ursprünglich aus dem keltischen Raum, der sowieso sagenumwoben ist: In der Nacht vom31. Oktober zum 1.November verabschiedeten sich die Druiden vom Sommer und  feierten die Herrschaft des Todesfürsten: Samhain, der während des Winters regiert. Obwohl dieser Brauch aus der Zeit vor Christus stammt, war und ist er immer noch lebendig und wird in mancher Form zelebriert, früher hauptsächlich in Irland. Längst ist er auch ein christlicher Brauch, zum Gedenken an die Verstorbenen. Im 16.Jahrhundert führte die protestantische Kirche den Namen: All Hallowed Evening ein. Daraus wurde Halloween.

In Amerika, wohin der Brauch durch die hohe Zahl der der ausgewanderten Iren kam, wurde das Fest wieder wie ursprünglich gefeiert. Inzwischen modernisiert, hat es sowieso nichts christliches mehr, sondern ist mit der Zeit ein kommerzielles Geschäft daraus geworden.

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Das sollte mir nicht mehr in die Tüte kommen!!

tüteMan hört und liest es immer wieder in den Medien, wie schädlich eigentlich die so beliebten und viel benutzten Plastiktüten sind. Aber die meisten stören sich nicht dran. Da muss man sich an die eigene Brust klopfen! Wie schnell hat man beim Einkauf alles eingetütet, weil man schon wieder den Jutebeutel oder den Korb vergessen hat!

Da ist es erschreckend, was ich neulich las: Die durchschnittliche Nutzungsdauer einer Plastiktüte dauert 25 Minuten, die Stoffe, aus denen sie hergestellt sind, sind biologisch nicht abbaubar. Diese Stoffe werden aus Erdöl hergestellt. 260 Millionen Liter werden jährlich nur für die Herstellung von Plastiktüten benötigt! Zudem entstehen bei der Herstellung jährlich rund 60 Millionen Kohlendioxid. Das alles trägt auch mit zu der miserablen Klimabilanz bei.

Es werden nur ein Prozent recycelt, beispielsweise treibt sich ein Großteil des Mülls in den Weltmeeren rum. Als Beispiel: Zwischen Kalifornien und Hawaii schwimmt ein drei Millionen Tonnen schwerer Plastikteppich! Man hat ausgerechnet, dass der Zersetzungsprozess einer Tüte bis zu 500 Jahren dauert!

Was gestern wieder im TV zu sehen war, Fische und Seevögel halten die Plastikreste für Nahrung, so geht entsteht ein schlimmer Kreislauf. Sie erhöhen auch das Überschwemmungsrisiko ,weil sie die Abwasserkanäle verstopfen. In Bangladesch hat man darum bereits Plastiktüten verboten.

Auch bei uns in der EU haben bereits Italien und Frankreich die Tüten verboten, andere Länder, wie Irland, verlangen 22 Cent, da ist der Verbrauch drastisch gesunken. In Deutschland haben es Umweltverbände auch angeraten, noch ohne Erfolg.

Die Bio-Tüte aus nachwachsenden Rohstoffen ist bisher auch noch nicht das Richtige, wie sich herausgestellt hat. Auch die Papiertüte, die biologisch abbaubar ist, ist nicht das hundertprozentige Ersatzmittel. Meist werden sie nicht genutzt, weil sie schnell zerreißen und nicht wasserfest sind. Um sie fester zu machen, müsste man auch Fasern aus Zellstoff verwenden. Da gibt es wieder den Kreislauf: Die werden mit Chemikalien behandelt, das hohe Gewicht der Papiertüten erfordert mehr Lastwagen, da wird mehr Öl gebraucht……Also, so stand zu lesen, erleichtern Papiertüten nur das Gewissen, nicht die Ökobilanz.

Der gute alte Jutebeutel ist wirklich eine gute Alternative. Allerdings ist die Herstellung aufwendiger, also müssten die Beutel mindestens 25 Mal verwendet werden, um in der Ökobilanz besser als die Plastiktüten dazustehen. Aber doch hat er längst die angestaubte Reformhaus-Ecke verlassen, so wird berichtet. Es gibt Beutel in schönen Farben und Logos.

Einige Bespiele, wie man Müll vermeiden kann, gebe ich gerne weiter: Also erst mal bewusst darauf achten, den Stoffbeutel, die Tasche oder den Rucksack zum Einkauf mitnehmen!

Obst und Gemüse ist viel besser in einem Korb aufgehoben, auf der breiten Bodenfläche werden Obst und Gemüse weniger gequetscht. Und zuhause muss sowieso die Plastiktüte entfernt werden!

An der Käse- und Wursttheke sollte man ruhig seine eigenen Behältnisse mitbringen. Denn zuhause werden die Lebensmittel sowieso ausgepackt, so spart es neben Müll auch Zeit.

Darauf achten, Lebensmittel und Getränke in Flaschen und Gläsern zu kaufen. Die leeren Behälter können wieder abgegeben und neu verwandt werden.

Foto: Stephanie Hofschlaeder / pixelio.de

 

 

Veggie Day – der Trend geht zu veganen Produkten!

veganWer hat ihn nicht noch im Ohr – den Slogan, der im letzten Wahlkampf von den Grünen propagiert wurde – einmal in der Woche ein Veggie-Day! Aber egal, was man davon halten mag, da ist was dran. (Obwohl ich Guido Westerwelle auf einer Wahlveranstaltung sagen hörte, das Zeug habe er schon als Kind nicht gemocht, also Spinat mit Spiegelei).

Ob es nun gerade jetzt mehr auffällt, es geht eindeutig ein Trend zu veganen Produkten! Sogar der stärkste Mann Deutschlands, der unter anderem den Rekord im Baumstamm-Stemmen hält, ernährt sich vegan. Veganer sind ja noch ein wenig extremer als Vegetarier. Sie verzichten nicht nur auf Fleisch, sondern auch auf tierische Produkte wie Milch, Käse und Eier. Sie ersetzen dies durch pflanzliche Alternativen. Das sind Nüsse, Soja und Tofu beispielsweise. Die ganz eisernen Veganer lehnen auch Lederprodukte wie Schuhe und sogar Daunenjacken ab. Kleidung aus Schafswolle oder Seide, Lippenstifte, an deren Produktion Tierversuche beteiligt waren und vieles mehr.

Sie meinen, dass die Nutzung der Tiere für den Menschen ethisch nicht vertretbar wäre, in welcher Form auch immer. Erst wurden die Veganer für Exoten gehalten, aber jetzt gibt es nach Schätzungen des Vegetarierbundes Deutschland schon ca. 800 000 Veganer bei uns. In Berlin gibt es beispielsweise bereits 23 Cafès, die auschließlich pflanzliche Speisen und Getränke anbieten. Oder viele Lokale, die ihr Angebote um Produkte für Veganer erweitern, beispielsweise Sojamilch.

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Seltenes Gemüse – aber gut

gemüseErfreulicherweise kommen alte Gemüsesorten, die man im Zeichen der Globalisierung fast vergessen hatte, wieder mehr zur Geltung. Noch vor wenigen Generationen waren viele Sorten alltägliches Essen. Gerade Bio-Landwirte haben sich der Anpflanzung von Gemüsen, die man damals kannte, verschrieben. Wer kennt heute Mairübe, Bamberger Hörnchen, Zuckerhut, alte Bohnen-, Karotten- und Mangoldsorten, Pastinaken und viele mehr?

Immer mehr Menschen interessieren sich für diese Gemüsearten, sie kommen sogar vielerorts in die Küchen von Gourmet-Restaurants. Besonders eins, die Chioggia-Rübe – eine Verwandte der Roten Rübe mit weiß und rot geringeltem Fleisch. Oder die Bamberger Hörnchen, eine Kartoffelsorte, sind wieder begehrt. In den Hofläden der Bio-Landwirte sind sie zu finden.

Warum sind sie lange verschwunden, das erklärt ein Botanikerin: Sie seine nicht ertragreich genug gewesen und schwer zu ernten. Heute muss es Gemüse sein, das leicht zu verpacken und maschinell zu verarbeiten ist. Dabei hatten die alten Sorten Eigenschaften, waren winterfest oder gut zu lagern, damit die Verbraucher auch im Winter vitaminreiche Kost hatten.

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Indian Summer – auch bei uns schön!

herbstErinnert Ihr euch, wie wir als Kinder bunte Blätter gesammelt haben, aufgeklebt im  Kindergarten und in der Schule? Wie waren wir begeistert von der Farbenpracht! Aber auch jetzt noch, als Teenie, und später, also einfach in jedem Alter, ist das Naturerlebnis des Herbstes mit der Laubfärbung jedes Jahr schön.

Man braucht auch gar nicht zum Indian Summer nach Maine, New Hampshire oder Neufundland zu reisen, so herrlich es dort auch ist. Auch hier ist der Wechsel der Blattfarbe faszinierend.

Ich habe gerade gelesen, dass Deutschland zu den baumreichsten Regionen Europas zählt: Ein Drittel der Fläche ist bewaldet. Allein Buchen bedecken eine Fläche von 1,7 Millionen Hektar, so viel wie Schleswig-Holstein.

Ich habe mich mal ganz unromantisch schlau gemacht und erfahren, dass die Änderung der Blattfarbe durch den Abbau von Stickstoff und Phosphaten  und die Speicherung für die nächste Wachstumsperiode verantwortlich ist. Das für die grüne Farbe zuständige Chlorophill wird nun farblos und die gelblichroten Carotinoide werden nun sichtbar. Dadurch kommt der charakteristische Farbton zustande.

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