Kategorie ‘Infos’

Geheimzeichen – Alarm!

Es war im Fernsehen zu sehen und wurde auch, gerade jetzt zur dunklen Jahreszeit, wieder in den Printmedien  behandelt – Gaunerzinken. Es ist sehr interessant, was zu lesen war:

Es sind oft völlig unauffällige Zeichen an der Fassade, Haustür oder am Briefkasten – mal ein Kreuz oder eine gezackte Linie. Diese Gaunerzinken stechen gar nicht sehr ins Auge, dienen aber  organisierten Einbrecherbanden als Geheimcodes. Eine  Vorhut späht das Haus und dessen Bewohner aus und hinterlässt dann vor Ort diese Symbole, um Komplizen zu informieren, ob es was zu holen gibt und wie.

Also sollte man, wenn man sowas entdeckt, alarmiert sein: Womöglich handelt es sich nicht um harmlose Schmierereien von Nachbarskindern, sondern um diese Geheimzeichen.

Die Gaunerzinken sind schon seit dem Mittelalter als geheime Codes bekannt. In der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Standesgesellschaft wurde das nicht nur von Gaunerbanden, sondern auch von Bettlern, Hausierern und Tagelöhnen benutzt. Da ging es darum, ob sich ein Vorsprechen lohne.

Heute werden diese Symbole fast nur noch von organisierten Banden benutzt. Sie werden so an die Komplizen übermittelt, während die Kundschafter längst weiter gezogen sind.

Die Gaunerzinken werden von den Bewohnern leicht übersehen oder auch verkannt. Ein kleines mit Kreide gezeichnetes Kreuz (Fromm stellen) oder eine oberflächlich in die Haustür geritzte, dünne Linie (Bissiger Hund) sind solche Zeichen, die meist normalerweise gar nicht mal auffallen.

Gaunerzinken sind keineswegs auf eine bestimmte Region begrenzt. Sie tauchen überall in Deutschland immer wieder auf. Von den Experten bei der Polizei wird geraten, sie sofort bei Entdeckung zu entfernen. Darüber hinaus wird empfohlen, die Nachbarschaft über die Gaunerzinken zu informieren. Ein gehäuftes Auftreten sollte natürlich der Polizei gemeldet werden.

Foto: lichtkunst.73 / pixelio.de

Tolle Kulisse – Die Deutsche Fachwerkstraße

Urlaub ist für viele noch immer in Deutschland am schönsten. Berge, Küsten, Seen und eben auch schöne Städte – die Vielfalt, die unsere Heimat bietet, macht individuelle Urlaube möglich. Was Spaß und Erholung für die ganze Familie bringt, ist eine Reise entlang der Deutschen Fachwerkstraße.

Wie man es möchte, kann man Rad- und Wanderausflüge in die Natur machen. Mit dem Floß kann man gemächlich auf dem Wasser dahingleiten und in Städten prächtige Fachwerkbauten bewundern. Es locken schöne Campingplätze und unterhaltsame Führungen.

Auf über 3.500 km führt die Kulturstraße von der Elbe im Norden über die Oberlausitz im östlichen Sachsen bis zum Bodensee im Süden. Und ebenso vielfältig wie die Fachwerkstile der mehr als 100 Mitgliedsstädte sind auch die Möglichkeiten, die man auf dieser Reise hat.

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Nicht nur Olivenöl ist gesund…..

Nicht nur Olivenöl, auch die Öle von Raps, Walnuss oder Sonnenblume sind gesund. Wertvoll sind pflanzliche Öle, denn sie enthalten viele ungesättigte Fettsäuren. Die Omega-3-Fettsäuren wirken sich günstig auf das Herz-Kreislauf-System aus, so erläutern die Experten. Sie verbessern u.a. die Fließeigenschaft des Blutes und hemmen Entzündungen. Gute Quellen hierfür sind Raps-, Walnuss-, Soja- und Leinöl.

Raffinierte und kalt gepresste Öle sind hinsichtlich ihrer Eigenschaften für die Ernährung gleich zu bewerten, so wird erklärt. Bei der kalten Pressung werden Samen, Kerne oder Früchte mechanisch ausgepresst. Die Ausbeute ist geringer, aber so bleiben Aromen, Vitamine und ungesättigte Fettsäuren erhalten. Die Warmpressung bringt mehr Öl zustande, aber es muss von unerwünschten Begleitstoffen befreit werden.

So gesund Öle sind, sie sind Fette. Sie sollten nicht mehr als 30 % der täglichen Energiezufuhr ausmachen. Pro Tag reichen 60 Gramm Fett für Frauen und 80 Gramm für Männer. Öl steckt ja auch in vielen Lebensmitteln wie Wurst, Käse, Kuchen oder Fast Food. Wer hier ein Schnippchen schlagen will, kann Milchprodukte mit 1,5 % und beim Kochen eine beschichte Pfanne verwenden.

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Bald kommt die dunkle Jahreszeit

Wenn die Tage kürzer werden, steigt auch das Unfallrisiko. Da sollten sich die Autofahrer darauf einstellen. Es waren Tipps zu lesen, mit denen man vorbeugen kann und Gefahrensituationen gut übersteht.

Zum einen ist es außerdem das viele Laub, das jetzt fällt und das bei nassen Straßen auch dem Autofahrer nicht angenehm ist. Übrigens, auf den Bürgersteigen müssen die Anwohner das Laub beseitigen! Ansonsten bemühen sich die kommunalen Einrichtungen, Bauhöfe usw. dem Herr zu werden.

Was die dunkle Jahreszeit betrifft, ist eine funktionierende Lichtanlage das Wichtigste, was in Ordnung sein muss. Denn Licht bedeutet Sicherheit. Nicht nur           für die eigene gute Sicht, sondern dass man auch selbst gesehen wird. Viele Autowerkstätten bieten dazu einen Lichttest an.

Wichtig ist auch für guten Durchblick zu sorgen. Sprich: Fahrzeughalter sollten die Autoscheiben außen und innen gründlich reinigen und gegebenenfalls die Wischerblätter der Scheibenwischer erneuern.

Die Fahrweise den Gegebenheiten anpassen! Lieber runter vom Gas gehen und genügend Abstand halten zum vorausfahrenden Fahrzeug. Und bei Bedarf zusätzlich das Abblendlicht einschalten.

Man muss auch jetzt verstärkt mit Wildwechsel rechnen. Das ist in der dunklen Jahreszeit besonders gefährlich. Wildunfälle sind polizeimeldepflichtig – für Schäden zahlt in der Regel die Versicherung.

Frühzeitig auf Winterreifen wechseln – das schieben viele erstmal raus. Also nicht erst bei Eis und Schnee, sondern bereits bei niedrigen Plustemperaturen daran denken. Die Gummimischung bleibt länger elastisch und bietet mehr Haftung.

Dann gute Fahrt!

Foto: Paul-Georg Meister / pixelio.de

 

 

Bunt sind schon die Wälder…..

187408_web_R_K_by_tom-higgins_pixelio.deGestern fuhr ich nach zwei Wochen mal wieder durch heimatliche Gefilde und war total überwältigt von der herbstlichen Farbenpracht. Es war, als sei diese die letzten Tage regelrecht explodiert. Ich war sehr erstaunt, da es doch jedes Jahr Herbst wird, aber es schien mir diesmal besonders schön. Abends lese ich in der Zeitung, dass es tatsächlich dieses Jahr besonders schön auch bei uns ist!!

Da braucht man nicht nach New England und Südkanada zu fahren, wo der Indian Summer in den dortigen Laub- und Mischwäldern eine Attraktion ist.  Bei der dort typischen Herbstwetterlage mit strahlend blauem Himmel und milden Temperaturen färben sich bei 70 Prozent der Gehölze die Blätter rot, bei 30 Prozent gelb. Manche Bäume durchlaufen von gelb über orange bis rot die gesamte Farbpalette. Besonders die Ahornbäume leuchten in der Herbstsonne.

Da ist es interessant, wie das überhaupt zustande kommt und welche Bäume sich verfärben. Einfach gesagt, wie ich gelesen habe, die Farbstoffe stecken schon im Sommer in den Blättern, aber sie werden von dem grünen Farbstoff Chlorophyll überlagert. Wenn im Herbst die Produktion dieses Farbstoffes nachlässt, kommen die anderen zur Wirkung. Wie intensiv die Herbstfarben sind, hängt auch von der Witterung und Bodenfeuchtigkeit ab. Man hat sich  übrigens, wie zu lesen war, erst seit einigen Jahren intensiv wissenschaftlich mit diesem Phänomen befasst. (mehr …)

Das Wandern ist nicht nur des Müllers Lust

Bewegung ist ein elementares Bedürfnis des Menschen und eine wichtige Voraussetzung, um gesund zu bleiben. Der Körper kommt dabei in Schwung un die Seele zur Ruhe. Wandern senkt den Blutdruck und baut Stress ab. Gleichzeitig werden Muskeln und das Herz-Kreislauf-System gestärkt. Und Spaß macht es obendrein noch!

Außerdem ist es aus gesellig, wenn man in der Gruppe wandert. Da gibt es viele Angebote, beispielsweise das Gesundheitswandern. Da steht nicht die Leistung, sondern das Wohlbefinden im Vordergrund. Deshalb sind da die Wanderstrecken auch kürzer. Dann gibt es Angebote für achtsames Wandern, Meditation beim Wandern, „brain walking“ usw.

Übrigens, die Deutschen wandern über 3,5 Milliarden km pro Jahr! Das entspricht einer Strecke von der Erde bis zum Mond. Die vielen km verteilen sich allerdings auf ca. 39 Millionen Wanderer in Deutschland, rechnerisch kommt also jeder „nur“ auf 90 km pro Jahr. Die Wanderwege in Deutschland haben eine Gesamtlänge von 200.000 km.

Das Wort „wandern“ gibt es schon seit dem 13. Jahrhundert. Es entstand aus dem althochdeutschen Wort „wanton“, was so viel heißt wie „wiederholt wenden“ oder „hin und her wenden“. Daraus entwickelte sich „von einem Ort zum anderen ziehen“.

Es gibt sogar einen Nacktwanderweg, den ersten gibt es in Dankerode im Harz. „Harzer Naturistenstieg“ getauft. Hier können FKK-Fans nackt durch die Natur wandern – für die 13 km lange Strecke werden lediglich Wanderschuhe und Rucksack benötigt. Hinweisschilder warnen Unwissende Wanderer: „Willst Du keine Nackten sehen, darfst Du hier nicht weitergehen“.

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Über 90-jährige Tradition – Hansaplast

Die Annahme, dass frische Luft die Heilung einer Wunde begünstigt, ist aus Sicht der Fa. Beiersdorf nichts weiter als ein Mythos. Sie hat nun einmal eine über 130-jährige Erfahrung bei Pflastern.

Am 28.März 1882 erhielt der Apotheker Paul Carl Beiersdorf das ReichspatentNr. 20057 für ein Verfahren zur „Herstellung von gestrichenen Pflastern“. Zusammen mit Professor Unna hatte er mit Mullbinden Versuche gemacht, die in heiße Salben getränkt wurden. Eine klebrige Masse aus den getrockneten Milchsäften des Kautschukbaums wurde benutzt, damit die Pflaster auf der Haut hafteten und dort ihre Wirkstoffe freisetzen konnten.

Die in Alt0na bei Hamburg gegründete Fabrik produzierte bald 50 verschiedene Pflaster mit unterschiedlichen Wirkstoffen. Das erste weltweit erfolgreiche Produkt wurde allerdings erst 1901 herausgebracht. Die Käufer, die die Firma 1890 erworben hatten, brachten ein Viskoseband auf den Markt, das mit Kautschuk-Masse bestrichen war. Es erhielt die Bezeichnung Leukoplast.

Eine kleine Revolution auf dem Gebiet der Wundversorgung gab es dann 1922 mit Hansaplast. Es war das erste selbstklebende Pflaster mit integrierter Mullauflage und konnte über offene Wunden geklebt werden. Bisher musste man bei allen Verletzungen den Arzt aufsuchen.

Mit dem ABC-Wärmepflaster kam 1928 ein Produkt heraus, dass 2002 in die Hansaplast-Familie aufgenommen wurde. „ABC“ stammt vom Erfinder, Professor Raubenheimer. Er verarbeitete hier die drei pflanzlichen Wirkstoffe Arnika, Belladonna und Caosaicin. Das erst antibakterielle Pflaster wurde 1930 unter dem Namen Hansaplast-Silber eingeführt. Es wurde aber 1932 wieder vom Markt genommen.

Nach dem Krieg gab es weitere Neuerungen – 1953 produzierte die Firma erstmals wasserfeste Pflaster und Fingerverbände, 1960 kamen die Strips dazu. 1968 folgte das Hansaplast Kinderpflaster und zehn Jahre später die apothekenexklusive Marke Hansamed für besonders empfindliche Haut.

Die Entstehung des Markennamens Hansaplast ist nirgendwo dokumentiert. Es kann sein, dass „plast“ vom lat. „emplastrum“ für Pflaster kommt. Und „Hansa“ soll die Verbundenheit mit der Hansestadt Hamburg ausdrücken.

 

Foto: Tim Reckmann – pixelio.de

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